Gina Lewandowski verlässt Bayern München

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Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München wird ab der kommenden Saison ohne Abwehrspielerin Gina Lewandowski auskommen müssen. Sie kehrt in ihre Heimat USA zurück.

Gina Lewandowski führt den Ball
Gina Lewandowski kehrt in die USA zurück © imago / foto2press

Gina Lewandowski erklärt: „Die letzten sieben Jahre in München werden mir für immer in guter Erinnerung bleiben. Ich bin hier als Spielerin und Mensch gewachsen – auf und neben dem Feld. Es war mir eine Ehre, zusammen mit so großartigen Spielerinnen auf dem Feld zu stehen und unter den besten Trainern Europas zu trainieren.“

„Glücklich und dankbar“

Seit 2007 war die 34-Jährige in der Frauenfußball-Bundesliga aktiv, wo sie zunächst für den 1. FFC Frankfurt spielte, ehe sie sich 2012 dem FC Bayern München anschloss, mit dem sie 2015 und 2016 Deutsche Meisterin wurde. „Ich bin glücklich und dankbar, dass ich ein Teil der großartigen Entwicklung im Frauenfußball beim FC Bayern sein durfte. Ich wünsche meinen Team-Kolleginnen, den Trainern und dem Club viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.“

Abschied beim letzten Heimspiel

Gina Lewandowski wird am Sonntag, 5. Mai, beim letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg zusammen mit zahlreichen anderen Spielerinnen verabschiedet werden. Nach der Partie wird es am Bayern-Campus eine Autogramm-Stunde mit allen Spielerinnen geben.

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22 KOMMENTARE

  1. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern, daran, wie Gina Lewandowski zusammen mit Alexandra Krieger bei Frankfurt anheuerte und gegen Umea den CL-Vorgänger gewann. Wow, das ist schon bald zehn Jahre her! Wie doch die Zeit vergeht.
    Jetzt geht es also zurück über den Teich. Hat sie was Näheres verlauten lassen, was sie künftig vorhat? Auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft, Frau Lewandowski!

    P.S.: Und all die Zeit habe ich mich gefragt, wie sie selbst wohl ihren Familiennamen aussprach, bevor der bei uns „eingedeutscht“ wurde. Meine erste Vermutung anno 2009 (?) war so was wie „Luhendauski². Na, werde ich das je erfahren? Wohl nicht, seufz … 🙂

  2. @Rudi
    Alle Spielerinnen die bis jetzt noch keinen neuen Vertrag unterschrieben haben:

    Behringer; Däbritz; Gerhardt; Maier; Rolfö; Roord; Voňková und Zinsberger

    Dazu kommt noch Lewandowski die ihren Vertrag aufgelöst hat.

    Dabei darf ich noch anfügen, das die wenigsten die weitermachen in Deutschland bleiben.

    Zu Gina Lewandowski:
    Ein feiner Mensch verlässt die Bühne

    Sie zeigte Eigenschaften, fussballerisch wie karakterlich, von denen sich viele andere Spielerinnen eine große Scheibe davon abschneiden können.

  3. Dabei wurde doch letzten November der Vertrag von Lewandowski bis 2020 verlängert. Mit Ihrem Abgang hab ich also nicht gerechnet.

    Weitere Abgänge (die noch nicht feststehen) werden wohl Maier , Rolfö und Roord sein.
    Bei bis jetzt zwei Neuen (Gwinn, Dallmann), bin ich gespannt wer noch geholt wird.

  4. @Dussel Duck ich denke mal, mit deiner Vermutung wie der Name ausgesprochen wird, liegst du gar nicht so weit daneben. Zumindest hatte ihn seinerzeit ein US-Kommentator genauso ausgesprochen, was jetzt nicht unbedingt richtig sein muss, aber trotzdem. 😉

    Ansonsten kann ich mich den anderen hier nur anschließen : eine tolle Spielerin verlässt die Fußballbühne, alles Gute für die Zukunft!

  5. @ ABC:
    „Bei bis jetzt zwei Neuen (Gwinn, Dallmann), bin ich gespannt wer noch geholt wird.“

    Mit C.Schlüter (SC Sand) sind es bislang drei bereits feststehende Neuzugänge. Das gleicht die insgesamt neun Abgänge natürlich bei weitem nicht aus. Mit weiteren Neuverpflichtungen ist also zu rechnen. Allerdings gibt es auch in der 2.Mannschaft ein paar vielversprechende Talente, die evtl. ‚hochgezogen‘ werden könnten.

  6. @DusselDuck: Als USA-Fan würde ich wohl „Liewenndauski“ sagen. „-auski“ werden alle polnischstämmigen Namen. Lese übrigens gerade „Post Office“ von Charles Bukowski (Bjukauski), :).
    Na, es wird spannend mit dem Wechselkarussell beim FC Bayern. Fridolina Rolfö deutete in einem Podcast mit Olof Lundh hier in Schweden an, dass sie demnächst auch für einen UWCL-Club spielen wird. Bei Chelsea wird demnächst Hedvig Lindahl gehen, vielleicht wäre das ein Ersatz für Zinsberger, allerdings wäre Laura Benkarth sicher nicht sonderlich glücklich.

  7. @Rainer
    Bukowskis Post Office ist ein gutes Buch! Der Roman Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend über Henry Chinaskis frühe Jahre hat mir vor einem halben Leben auch gut gefallen.
    (Sorry, Herr Juchem, das hat natürlich überhaupt nichts mit Fußball zu tun, aber der andere Rainer – ups – hat angefangen 🙂 , und ich werd es auch nicht wieder tun, obwohl mich das Thema noch mehr interessiert als Frauenfußball.)

  8. @Dussel: „und gegen Umea den CL-Vorgänger gewann“ – ja, das ist inzwischen schon so lange her, dass auch Umeå nur noch in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse, der Elitettan, spielt.

    @Wilhelm: Arsenal entwickelt sich also zum Bayern-Verwerter? Irgendwelche Quellen/Belege? Oder deine Vermutungen (auch dann wäreinteressant zu lesen, worauf die basieren…)?

  9. @Jess
    Stolze Preise im Frauenfussball in den US.
    Einzelticket bei den SKY BLUE (Lewandowskis neuer Club)
    zwischen 25 und 50$.
    VIP-Ticket 90$.

  10. @Bernd Preise für Tickets haben in anderen Kulturkreisen meist einen anderen Stellenwert.
    Wenn man z.B. in England zum Speedway geht hat man oft Stadien mit weniger Komfort wie ein Kreisklassenverein in Dt. Sprich keine Sitzplätze usw. Das Rennen dauert reine Fahrzeit ca 45 Minuten und man zahlt zwischen 20-30 Pfund Eintritt.

    Beim dänischen Speedway GP (WM Einzel Lauf)sind die billigsten tickets für 69,68 Euro(tagestribüne) zu haben noch nicht mal überdacht die Tribüne.

    Oder wenn man in Japan Judas Priest sehen wollte waren die Tickets wenn ich mich recht erinner doppelt so teuer wie Deutschland also ca 200 Euro.

    Das immer zu vergleichen ist wie der berühmte Vergleich von Äpfel und Birnen

  11. @ holly
    Womit habe ich die Preise denn verglichen?
    Zudem, warum soll man Preise nicht benennen dürfen.
    Obwohl ich keine Preise verglichen habe, würde mich so ein internationaler Vergleich der Eintrittspreise im Frauenfussball sehr interessieren. Im Männerbereich kenne ich mich da etwas besser aus. Besuche sehr gerne Sportveranstaltungen im Ausland, wenn ich es mir preislich leisten kann, zuletzt Eishockey in Sankt Petersburg. Das war sehr günstig, verglichen mit dem zweitklassigen Eishockey in Freiburg. Für mich beides Eishockey, für Dich evtl. Äpfel und Birnen?!

  12. @bernd, ja sorry du hast du recht natürlich hast du sie nicht verglichen.

    Also ich weiss das vor ca acht Jahren in Spanien bei Aletico Madrid gar kein Eintritt genommenn wurde. Das wird sicher jetzt aber anders sein. Damals haben sie auch noch irgendwo ganz weit draussen von Madrid gespielt.

    In den ehemaligen Ostblockländern sind die Eintrittspreise meist sehr niedrig und der Komfort im Stadion sehr gut. In den nordischen Ländern ist es meist sehr teuer. Aber die trinken ja auch Bier für 8 Euro.

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