Spiegelbild der Kräfteverhältnisse

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Der FC Bayern München hat zwar das Halbfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League gegen den FC Barcelona mit 0:1 verloren, die Hoffnung aber noch nicht aufgeben. Doch die Verschiebungen im internationalen Frauenfußball sind unübersehbar.

Leonie Maier (li.) versucht Alexia Putellas zu stoppen
Leonie Maier (li.) versucht Alexia Putellas zu stoppen © imago / foto2press

Bayern München ließ nichts unversucht. Am Eingang zum FC Bayern Campus erhielten die Fans vor dem Spiel gegen den FC Barcelona im Bayern-Rot gehaltene Ratschen, mit denen die Stimmung im mit 2.500 Zuschauern erstmals ausverkauften Schmückkästchen zusätzlich angeheizt werden sollte.

Doch am Ende half alles nichts: Die Münchenerinnen gingen im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Women´s Champions League verdient als Verlierer vom Platz.

Gegen einen Gegner, der spiel- und balltechnisch an diesem Ostersonntag bei vorsommerlichen Temperaturen eine Nummer zu groß war. „Der Gegner hatte fußballerisch eine Qualität, bei der kaum ein Team in Deutschland mithalten kann“, räumte Bayern-Trainer Thomas Wörle ein.

Vorgeschmack auf die WM

Ein erster Vorgeschmack auf die Frauenfußball-WM in Frankreich, wo die DFB-Frauen am 12. Juni in Valenciennes im zweiten Gruppenspiel auf Spanien treffen werden. Und auch ein Fingerzeig für die Verschiebung der Kräfteverhältnisse im internationalen Frauenfußball, wo Länder wie England und Spanien rasche Fortschritte machen und mächtig Druck auf die arrivierten Nationen ausüben..

Barcelona stark, aber nicht unantastbar

Dass den Gastgeberinnen in der Schlussminute durch einen von Sara Däbritz an die Latte gezirkelten Freistoß dennoch fast noch der Ausgleich gelungen wäre, hatte mehrere Gründe. In der Schlussphase bekamen die Bayern-Spielerinnen gegen einen überraschend physisch etwas abbauenden Gegner mehr Räume und zeigten auch mehr Mut.

Zudem offenbarte sich über 90 Minuten eine Schwäche Barcelonas: Die spielerische Klasse wird ähnlich wie in der spanischen Nationalelf zu selten in Tore umgemünzt, den Katalaninnen mangelt es im Strafraum an Ideen und Durchschlagskraft. Eine Knipserin vom Schlage einer Pernille Harder oder Ada Hegerberg fehlt (noch).

Demann: „Hatten genug Möglichkeiten, zu gewinnen“

„Sie haben auch in der Defensive im Umschaltspiel ihre Probleme“, machte Wörle beim Gegner weitere Schwachstellen aus. Und auch Bayern-Abwehrspielerin Kristin Demann meinte: „Wir wussten schon vorher, dass Barcelona viel Ballbesitz haben würde. Wir haben aber wenige klare Torchancen zugelassen, aber die eine Chance in der zweiten Halbzeit haben sie genutzt. Wir hatten genug Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen.“

Wörle: „Für uns ist noch alles drin“

Mit spielerischen Mitteln wird dem FC Barcelona auch im Rückspiel in einer Woche kaum beizukommen sein. Doch trotz der ungünstigen Ausgangsposition hat die Bayern der Mut noch nicht verlassen. „Ich habe nach wie vor ein gutes Gefühl, auch wenn ich natürlich weiß, was vor 15.000 Zuschauern auf uns zukommen wird. Aber wenn wir ähnlich wie in der zweiten Halbzeit auftreten und unsere Torchancen effektiv nutzen, ist es möglich, dort das 1:0 zu machen, dann ist für uns alles drin“, glaubt Wörle.[irp posts=“28569″ name=“Champions League: Bayern muss ums Finale bangen“]

Überraschender Wechsel im Tor

Wörle überraschte mit dem neuerlichen Einsatz von Torhüterin Laura Benkarth, die wie schon unter der Woche beim Bundesligaspiel in Sand den Vorzug vor Manuela Zinsberger erhielt. Die Österreicherin, die den Verein zum Saisonende verlassen wird, hatte im bisherigen Saisonverlauf alle sechs Champions-League-Spiele und 17 der bisher 19 Bundesligaspiele bestritten. Ein Wechsel, der sich weder abgezeichnet noch sportlich aufgedrängt hatte.

Kampf um die Nr. 1: „Es war eine ganz knappe Entscheidung“

Wörle erklärt: „Laura hat bereits drei Spiele in der zweiten Mannschaft und zuletzt ein Bundesligaspiel bestritten und hat sich bei uns gut präsentiert. Es war eine ganz knappe Entscheidung, jede unserer Torhüterinnen genießt das Vertrauen, aber es war jetzt einfach so, dass wir aus dem Bauch heraus Laura den Zuschlag gegeben haben. Und ich finde, sie hat es heute auch sehr gut gemacht. Aber wir könnten jede Torhüterin ins Tor stellen. Das ist keine Entscheidung gegen eine, sondern für eine.“

Benkarth hofft auf die WM

Und so hat Benkarth, die bis zu ihrer schweren Knieverletzung die Nummer 2 im Tor der DFB-Frauen war, Morgenluft im Kampf um ein WM-Ticket gewittert. Sie sagt: „Die WM ist definitiv auf dem Zettel. Man muss jetzt sehen, wie es hier weitergeht, wir haben noch zwei andere starke Torhüterinnen. Falls ich noch weitere Spiele machen darf, hoffe ich natürlich, dass der WM-Zug nicht ohne mich abfährt. Man wird am Ende sehen, ob es reicht.“

Und womöglich bekommt sie bereits am kommenden Sonntag, 28. April, 12 Uhr, beim Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona vor großer Kulisse die nächste Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

Mein Leben als Hope Solo
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  • 340 Seiten - 01.07.2013 (Veröffentlichungsdatum) - Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 28.01.2020 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

54 KOMMENTARE

  1. Ein weiterer Faktor bei der Verschiebung der internationalen Verhältnisse sind definitiv die Zuschauerzahlen. Wenn man hier liest, dass Bayern gerade mal 2.500 Zuschauer mobilisiert in ihrem ersten Halbfinale ever, dagegen in Barcelona 15.000 Zuschauer erwartet werden, dann kann man schon ein bisschen erkennen, wo der Hase lang läuft. Die Zuschauerrekorde zuletzt lassen ja auch tief blicken. Und dazu muss man eben auch sagen: Frankreich hat zwar jetzt die Heim-WM, aber Spanien hatte noch gar nicht diesen Massenhype, wie wir ihn in Deutschland erlebt haben, England ebenso wenig und Italien, die ja zuletzt auch einen Rekord vermeldeten, schon gar nicht.

    Man muss dabei allerdings auch einfach konstatieren: In Deutschland sind es einfach schon die falschen Teams, die in dieser Hinsicht an der Spitze stehen. Bayern ist in Deutschland alles andere als Everybody’s Dealing, ist als bundesweites Aushängeschild also nicht unbedingt für die FF-Begeisterung zu gebrauchen, und von Wolfsburg kann man den Besucheransturm jetzt auch nicht wirklich erwarten, wenn nicht mal die Männer in der CL es schaffen, ihre gerade mal 30.000 Zuschauer fassende Hütte voll zu bekommen. Und auch die anderen Clubs sind ja jetzt nicht unbedingt die bundesweiten Sympathieträger, sieht man mal von Gladbach und Bremen ab.

  2. Wenn ich lese, dass das Stadion der FC Bayern-Mädels mit 2.500 Zuschauern ausverkauft war/ist dann erwarte ich auch keine großen Zuschauerzahlen mehr…
    Im Gegenzug dann „auf Barca“ wird mit 15.000 Zuschauern gerechnet. Das ist wirklich ein Spiegelbild der Kräfteverhältnisse. Deutschland abgeschlagen unter „ferner liefen“.

  3. ja das stimmt, aber bayern hat doch vor ein paar Jahren in der championsleague im löwenkäfig vor grosser kulisse gespielt, finde das team irgendwie nicht eine einheit.
    bayern muss es schaffen KONTUIERLICH DAS GLEICHE TEAM HABEN DANN KÖNNEN SIE SICH EINSPIELEN; ABER bitte nicht jede saison so einen riesigen umbruch.
    die einkaufspolitik sollte auch passen, positionen und qualität der spielerinnen.

  4. Fan2, nur mal so zum Vergleich. Gestern waren zur Heimspieleröffnung der neuen Saison bei den Utah Royals FC 18.015 Zuschauer in Sandy/Utah gegen die Spirit aus Washington/DC.

    Im übrigen hat Kristin Demann ihre exclusive Sicht der Dinge für sich alleine, wenn sie glaubt, dass die Bayern-Frauen hätten gestern gewinnen können. Dafür war Barca zu eingespielt und auch abgeklärter.

  5. Leute, jetzt lasst euch doch nicht verrückt machen wenn in Spanien und Italien mal zu einem Spiel in einem Jahr mal ein paar Zigtausend Leute kommen. Ausnahmen bestätigen hier mal eben nicht die Regel. Nicht einmal Lyon hat laut Soccerdonna.de einen Zuschauerschnitt von 1.000 Besuchern in ihrem Stadion.Und wer weis wie viel Freikarten diese Besucher in Spanien und Italien bekommen haben? Sicher haben die Vereine unserer Bundesliga wesentlich mehr Zuschauer verdient. Es müßte mal erforscht werden warum die Zuschauerzahl nicht höher ist. Von Verschiebungen der internationalen Verhältnisse würde ich hier nicht sprechen. Denn sportlich sind unsere Vertreter in der CL immer vorne dabei. Wobei dieser Wettbewerb, so wie er momentan ausgetragen wird,einiges auch mit Losglück zu tun hat, genauso wie der DFB-Pokal bei uns. Wie Nia Künzer in der Halbzeitpause beim DFB-Pokalspiel in München richtiger Weise festgestellt hat, „es schon ein Unterschied ist ob du im CL-Viertelfinale auf Lyon oder Prag triffst“. Diesen CL-Wettbewerb würde ich jetzt auch nicht überbewerten solange er in dieser Form ausgespielt wird.

  6. @Bernd: Stimmt, Freiburg habe ich vergessen. Wobei Freiburg in Deutschland nicht wirklich zentral liegt, was ein zusätzliches Manko darstellt.
    Ansonsten lag ich doch gar nicht so falsch. Bayern Letzter, Wolfsburg nicht weit davor. Fakt ist: Die Aushängeschilder des FFs gehören zu den unbeliebtesten Clubs Deutschlands. Auch Hoffenheim und Leverkusen reihen sich da gut ein. Im Vergleich dazu sind die Sympathiewerte von
    Werder schon exorbitant. Und da muss man schauen, dass bei Werder noch viel für den Sponsor an Sympathie drauf geht.

  7. @ Fan2
    Nunja, wenn Du erwähnst, dass Freiburg ein Manko hat, weil es nicht zentral liegt, dann müsstest Du auch erwähnen, dass Wolfsburg (über 100Tausend Einwohner) ein Manko hat, weil es z.B. ein „wengle“ kleiner ist als Barcelona (über eine Millionen Einwohner).

  8. @Sheldon/Fan2

    Na gerade Du als „Statistik-Fan“ solltest es doch besser wissen und die Zuschauerzahlen nicht als „Gradmesser“ für die angebliche „Verschiebung“ herhalten lassen.

    Es sind einzelne Ereignisse, die sich z.B. in Spanien beim Spiel Athletico gegen Barca ergeben haben und sich sicherlich aus der Rivalität der beiden Städte (Millionen-Metropolen) und der entsprechenden Emotionalität ergeben haben, denn dies gilt nur für dieses eine Spiel und gilt dabei ja auch nur für Madrid, denn Barca spielt im Schnitt vor ca. 2000 Z/Spiel und alle anderen Teams deutlich unter 1000 Z/Spiel.

    Athletico Madrid ist in den letzten Spielzeiten wiederholt vor Barca Meister geworden und führt auch diese Saison die Tabelle an.
    An die CL-Spiele von Athletico gegen WOB kann man sich hier noch gut erinnern (siehe auch den Kommentar von @Rudi).

    Das gilt auch für Turin und die englischen Teams, wo auch nur Arsenal,ManCity u.Chelsea über 1000 Z/Spiel haben.

    OL spielt in einem Stadion in der Liga mit 500 Plätzen und weicht offenbar nur bei CL-Spielen in d. grosse Stadion aus oder gegen PSG, so daß dann der Schnitt durch ein einziges Spiel beeinflußt wird. PSG hat einen Schnitt von ca. 500 Z/Spiel.

    Die AFBL ist die einzige Liga mit 4 Teams, die einen Z-Schnitt von über 1000 Z/Spiel hat.

    Natürlich müssen Vereine und DFB mehr für die Gunst der Zuschauer tun, aber dazu gehört auch wieder eine bessere Vorstellung der N-11.
    Aber man muß unsere Liga nicht schlechter reden als sie ist.

    Auch wenn z.B. in England deutlich mehr investiert wird, so wollen die dortigen Zuschauer ebenso attraktiven Fußball sehen und das braucht seine Zeit.
    Unter einer Trainerin E.Hayns wird sich z.B. der Spielstil von Chelsea auch nicht groß ändern und die anderen Clubs wie ManCity u. Arsenal spielen derzeit gerade international auch nicht den attraktiven Fußball.
    Zudem wird man erst einmal abwarten müssen, wie sich der „Brexit“ auf Verpflichtungen, Arbeitsverträge und Arbeitserlaubnis auswirken wird.

    Und was soll das mit den Umfragen zu „Sympathiewerten“ die sich mit den MF-Clubs befassen und so eine Erklärung für die Zuschauerzahlen bei den FF-Spielen liefern sollen.
    Solche Umfragen taugen aber hierzu rein „garnichts“.

  9. @Bernd,
    sind das Statistiken der Frauenfußballbundesliga oder beziehen sich diese sogenannten Sympathiewerte auf die Männerbundesliga?

  10. @Fan2,
    nicht die falschen Teams stehen an der Spitze der FBL, sondern die Besten! Und mit dir ist hier ein falscher und unsympathischer Schreiberling an 1. Stelle, der nur Hass gegenüber gewissen Vereinen verbreitet.

  11. @ Rudi
    Da Fan2 sich darauf bezog, dass Wolfsburg nicht einmal das Stadion mit 30000 Plätzen vollbekommt und in diesem Zusammenhang die Sympathiewerte ansprach, ging es um die Vereine der Männerbundesliga. Umfragen bei den Vereinen der AFBL sind mir nicht bekannt.

  12. Rudi sagt:
    „Und wer weis wie viel Freikarten diese Besucher in Spanien und Italien bekommen haben?“

    Freikarten sind für mich in dem Zusammenhang nicht so relevant. Ich denke, die meisten Leute werden nicht zu Veranstaltungen gehen, die sie generell nicht interessieren, selbst wenn der Eintritt frei ist.

    Das heißt, in anderen Ländern schafft man es aktuell, diese Größenordnung von Menschen für einzelne Spiele im Frauenbereich zu begeistern. Natürlich sind das dort auch nur einzelne Ausreißer, aber hierzulande gibt es ja nicht mal mehr die.

    Wenn man es hierzulande mit Freikarten schaffen würde, mal wieder so ein Zuschauer-Highlight zu setzen, wäre das doch absolut wünschenswert. Zumal die gängigen Preise von unter 10 Euro vermutlich ohnehin kein relevanter wirtschaftlicher Faktor sind.

  13. @Aldur,
    Geb dir schon recht dass Freikarten nicht so relevant sind. Aber warum zieht dann ein einziges Spiel während der gesamten Saison seltsamer Weise so viele Besucher an und was wurde dort gemacht dass so viele Leute ins Stadion kamen? Wäre interessant dies zu Wissen. Bei uns schafft es ja nicht mal mehr die Natio dass mehr als 5 bis 6.000 Zuschauer kommen, wenn überhaupt.

  14. @Rudi

    Ich meine mich zu erinnern, dass es vor 2 oder 3 Jahren in Spanien schon einmal ein Frauen-Ligaspiel vor 5-stelliger Kulisse gab. Das war damals die sportlich eigentlich wenig bedeutsame Partie zwischen dem FC Valencia und UD Levante.

    Ich hatte damals gemutmaßt, dass ein Grund der Abstieg der männlichen Profis von Levante aus der Primera Division in der Saison davor war. Dadurch fiel das Valencia-Stadtderby im Männer-Bereich in dem Jahr aus, und der eine oder andere ist dann vielleicht ersatzweise zum Frauen-Derby gegangen.

    Das ist etwas, was mir hierzulande im Frauen-Bereich auch fehlt. Damit meine ich natürlich nicht, dass die Leute sich ein paar vor den Latz hauen, oder Pyro-Fackeln um die Ohren schmeißen sollen, aber wenn wir inzwischen schon so viele Frauenabteilungen von Profi-Teams in der BuLi haben, könnten dortige sportliche Rivalitäten ruhig etwas abstrahlen.

    Die Frauen von Gladbach und Köln sind sich zuletzt durch Auf- und Abstiege konsequent aus dem Weg gegangen, und werden das wohl auch kommende Saison tun, aber selbst wenn beide in einer Liga wären, würde das im Männer-Bereich elektrisierende Derby im Frauen-Bereich bei den meisten Anhängern wohl nur ein müdes Schulterzucken bewirken.

    Eine wirklich elektrisierende sportliche Rivalität ist eine Sache, die der AFBL in meinen Augen wirklich abgeht, seitdem Potsdam und Frankfurt ihre sportliche Pool Position eingebüßt haben.

  15. @Rudi Die Rivalität zwischen Juventus-Florenz ist eine sehr ausgeprägte. Und Eniola Aluko hat es bei BBC gut erklärt. Es kann sich nicht jeder ein Ticket für 80 Euro leisten, um mal ein Spiel im neuen Stadion zu erleben. Die Chance haben wohl viele genutzt.

  16. Manchmal sind die Autokorrektur-Ergebnisse ja wirklich unfreiwillig komisch. Mit ‚Pool Position‘ war natürlich ‚Pole Position‘ gemeint… 😉

  17. @Altwolf: Selbst 2000 Zuschauer im Schnitt sind mehr als Wolfsburg in Deutschland ins Stadion bekommt. Und dazu muss man auch mal sagen, dass Barcelona im Jahr so einige Spiele mehr hat als Wolfsburg, da die Liga in Spanien 16 Teams hat. Da auf nen Zuschauerschnitt von 2000 zu kommen, ist schon stark.

    Und man muss da unsere Liga auch nicht besser reden als sie ist. In Europa ist die Bundesliga vermutlich die einzige Liga überhaupt, in der die Zuschauerzahlen sinken. Und das ist schon erschreckend.

  18. @Fan2,
    kannst du auch belegen was du hier behauptest? Wo steht dass Barca einen Zuschauerschnitt von 2.000 oder mehr hat? Liefere Beweise daß es stimmt!

  19. @Sheldon/Fan2

    Wenn du schon so gern mit den Zahlen versuchst den „Niedergang“ des deutschen FF zu prognostizieren – mal wieder – dann nehmen wir doch mal solche Verhältniszahlen:

    In Wob sitzen beim FF im Schnitt 1,32% der Einwohner im Stadion.
    Bei Barca, Madrid, Turin, OL Chelsea, ManCity und all die anderen ?

    Jetzt erkläre du mir die „enttäuschende“ Zuschauerzahl in Deutschland und dann schau dir mal die Zuschauerzahlen der Vereine in den entsprechenden Ländern an, die nicht zu den TOP 2 oder 3 Clubs gehören.

    Und dieses immer wiederholte „Unverständnis“ vieler Kommentatoren u. Moderatoren zu den Zahlen im Stadion beim MF in WOB (du wiederholst doch auch nur von denen die Aussagen ohne es selbst zu wissen).
    Bei internationalen Spielen hat die VW-Arena nicht 30000 Plätze, sondern 26000 Sitzplätze zur Verfügung (Stehplätze sind nicht erlaubt).
    Bei einer Spielzeit in der Woche am Abend, ob nun 20:30 oder 21:05 Uhr, werden in einer Stadt, wo es wenig Arbeitslosigkeit gibt und die überwiegende Mehrheit der Fußball-Anhänger den Arbeitgeber Volkswagen hat, dadurch 2 Schichten betroffen, also rund 40000 VW-Mitarbeiter, die ein solches Spiel nur dann besuchen können, wenn VW, wie gegen Real Madrid als eine der wenigen Ausnahmen,es Kartenbesitzern ermöglicht ihre Schicht zu tauschen und so das Spiel im Stadion sehen zu können.

    Und auch bei den Männern sitzen 20% der Einwohner WOBs im Stadion.
    Wieviele müssten dann in den anderen Städten vergleichsweise im Stadion sitzen ?
    Ist das in WOB wirklich so schlecht bei einer Stadt mit 125000 Einwohnern ?

    @Markus Juchem
    Danke für diesen Hinweis auf Barca

  20. Übrigens, wo hier gerade der Twitter-Account von Barca geteilt wurde, der Social-Media-Aspekt ist halt auch ein Faktor. Und allein, wenn man sich die Zahlen bei Twitter anschaut, dann zeigt das schon das Faninteresse:

    Arsenal Women 199.000 Follower auf Twitter.
    Chelsea Women 183.000
    Barca Feminine 154.000
    Atletico Feminino 122.000
    ManCity Women 108.000
    Liverpool Women 96.000
    ManU Women 74.100
    Juventus Turin Women 50.700


    Bayern ~40.000
    Lyon ~40.000

    Wolfsburg Frauen – keinen eigenen aktiven Twitteraccount…

    England und Spanien kontrolliert das Twittergeschehen haushoch. Selbst Zweitligist Manchester United hat jetzt schon mehr als doppelt so viele Follower als der CL-Sieger! Und alle die Accounts sind professionell geführt und up to date! Währenddessen kommt der VfL hin und wieder mal bei dem Männer-Twitteraccount vor, doch selbst der VfL Männer-Account hat nicht viel mehr Follower als der Arsenal Women-Account.

    Da muss man sich dann auch nicht mehr wundern, wo bei nem Spiel Atletico gegen Barca die ganzen Leute herkommen. Beide erreichen medial einfach bei weitem mehr als irgendeiner der deutschen Klubs auch nur ansatzweise… Da kann man nur sagen: Abgehängt!

  21. Ich habe auch mal nach Zuschauerzahlen gesucht, die Tatsache, dass man kaum welche findet, dürfte auf sehr niedrige Zahlen hindeuten. Was man findet, ist oft geschönt, wie man feststellt, wenn man persönlich vor Ort ist.

    Für Barcelona fand ich für 2018/19:
    1.288 Atletico Bilbao
    4.616 Atletico Madrid

    Ich denke, das war beides in diesem Mini Estadi (vermutlich am Wochenende, nicht am Mittwoch-Mittag), meist spielen die ja auf dem Trainingsgelände Ciutat Esportiva Joan Gamper, da gibt es nur eine Tribüne, falls das der größte Platz auf dem Gelände ist, finden dort 1.750 Zuschauer Platz. Für die Spiele habe ich noch nie Zuschauerzahlen gefunden, gibt es auch keine Tickets. Ich habe mal im Ticketshop von Barca geschaut, da gab es Tickets für Spiele im Mini Estadio, für die eine Bearbeitungsgebühr von 2 oder 3 EUR berechnet wurden.

    Ansonsten geht Barcelona den Weg von Wolfsburg, Ersatz eines alten, großen Stadions durch ein neues, kleines Stadion. Das Mini Estadio mit >15.000 Plätzen wird demnächst durch eine neues Stadion mit 6.000 Plätzen ersetzt.

  22. Sorry, @Markus, aber erstens kann ich kein spanisch und mit Twitter hab ich nichts am Hut. Trotzdem Danke.
    Eigentlich hätte ja @Fan2 antworten müssen und seine Behauptung beweisen sollen.

  23. @Altwolf: Das ist eine Milchmädchenrechnung mit der Größe der Stadt. Ein beliebter Club hat normalerweise nie nur Fans in der eigenen Stadt, sondern auch im Umland. Für Dortmund beispielsweise warten die Menschen monatelang auf Karten, um überhaupt eine zu bekommen. Du musst ja nicht bloß die Leute rechnen, die es tatsächlich ins Stadion schaffen, sondern bei ausverkauftem Stadion die Anfragen, die es für Tickets gibt.
    Und Wolfsburg schafft es eben nicht mal in der CL, ausverkauftes Haus zu haben. Und selbst gegen ManU und Real, wo offiziell ausverkauft war, bleiben doch erstaunlich viele Plätze frei.

    Die Rechnung können wir übrigens gerne mal auf den Kopf stellen: Wie schafft es dann bitte das kleine Dörfchen Sinsheim, das nur 35.000 Einwohner hat, auf einen Zuschauerschnitt von 28.000? Das sind nach deiner Rechnung 80%.
    Oder Sandhausen, die bei 14.000 Einwohner einen Schnitt von 7.000 Zuschauern in der zweiten Liga haben?
    Oder Aue, 10.000 Zuschauer im Schnitt bei 16.000 Einwohnern? Oder Heidenheim, 11.000 Zuschauer bei 48.000 Einwohnern?
    Wir könnten das noch in der 3. Liga fortsetzen (z.B. Großaspach)…

    Und das ist eben ein Manko von Wolfsburg: Wolfsburg hat wirklich nur vor Ort Fans. Der Rest von Deutschland hasst den VfL. Das ist vermutlich der Hauptgrund, wieso der VfL sich so schwer tut mit Zuschauerzahlen.

  24. hm seit wann entscheiden Zuschauerzahlen spiele im FF? Mir ist es immer noch lieber Spiele vor wenigen Zuschauern zu sehen wenn es erfolgreich ist.

    Was nützen viele Zuschauer wenn die Mannschaft schlecht ist?

    Gestern abend nach Feierabend hab ich mir ein Landesligaspiel der Frauen anguckt. War zwar nicht die beste Unterhaltung(sportlich). Es waren ca 60 Zuschauer da. Gut der Großteil waren Eltern, Freunde, Bekannte. Es gab Bratwurst und Getränke und alles war schön

  25. @Fan2,
    Sorry, aber wen interessieren Twitterzahlen? Dich vielleicht,ja? Was kommt als Nächstes von dir? Mit dir kann man einfach nicht vernünftig kommunizieren. Du willst doch nur provozieren.

  26. @ Fan2
    „Wolfsburg hat wirklich nur vor Ort Fans. Der Rest von Deutschland hasst den VfL.“

    Wie anmassend, für den Rest von Deutschland sprechen zu wollen. Dass, Du den VfL Wolfsburg hasst nehme ich Dir ab. Zum Glück sind aber nicht alle Menschen in Deutschland von Hass geprägt! Ich symhatisiere nicht mit dem VfL Wolfsburg, aber von „hassen“ bin ich meilenweit entfernt!

  27. @Sheldon/Fan2

    Ja richtig, das ist ja auch das Schöne an den sozialen Medien, wie z.B. Twitter, man sitzt zu Hause oder „irgendwo“ in der City und interessiert sich für die „Personality“ einzelner Spielerinnen, aber ins Stadion gehen die 199000 Folower von Arsenal Woman deshalb noch lange nicht.

    Sicherlich ist der VFL WOB in der MF-Welt nicht der Verein, deren Fan man nun unbedigt sein möchte. So etwas entwickelt sich, aber das auch auf die Wölfinnen zu übertragen ist von dir eine doch eher „bewußte Fehleinschätzung“ , denn da gibt es inzwischen auch außerhalb WOBs eine relativ grosse Zahl an Fans und Sympathisanten, die jedoch aufgrund der Spielzeit und Entfernungen nicht an allen Spielen vor Ort sein können.

    Dein „Horizont“ ist in Fragen, was WOB betrifft, doch wirklich sehr niedrig, bzw. wohl nicht vorhanden.

    Wenn gerade die kleineren Orte entsprechend viele Zuschauer haben ist das doch ein sehr positiver Aspekt und sehr zu begrüssen, wenn sich gerade die auch mit dem Verein vor Ort identifizieren und das bestätigt doch genau meine Argumentation und zeigt ja auch das die sogg. „Metropol-Regionen“ im Vergleich ständig ausverkaufte Stadien haben müßten, was jedoch nicht der Fall ist.
    Wenn der BvB oder Schalke diese vollen Stadien haben ist das doch richtig gut, aber müssen wir uns in WOB mit denen im MF unbedingt vergleichen ?
    Wir freuen uns hier jedenfalls darüber, daß es uns als rel. kleine Stadt möglich ist einen BL-Standort zu haben und bisher auch erhalten konnten – und ganz klar, um das vorweg zu nehmen – dies mit „Unsummen“ von Geldern erreicht haben.

    Nein, wir sind beim FF und da würden wir uns alle mehr Zuschauer wünschen, aber das kann man nicht erzwingen.

    Das rechnende „Milchmädchen“ bist du selbst, da es dir in keiner Weise um eine „sachliche“ Argumentation geht.

  28. @ Altwolf:
    „In Wob sitzen beim FF im Schnitt 1,32% der Einwohner im Stadion.“

    In Sand saßen letzten Mittwoch ca. 70% der Einwohner im Stadion. Da hat Wolfsburg also noch viel Luft nach oben! 😉

  29. @FFFan, wiso kanntest du jeden Zuschauer aus Sand der im Stadion war? Oder woher weisst du das die alle aus Sand waren?

    Übrigends sind in Wob auch nie alle Zuschauer aus der Stadt. Viele VFL Fans kommen aus dem Umland.

    Finde diese Diskussion total albern.

  30. @Altwolf: Man sollte das nicht so runterspielen. 200.000 Follower bei Twitter und über 4 Millionen Abonnenten bei Facebook heißt, dass mindestens so viele Personen die Informationen über Spielzeiten etc. erreichen. Und nur jemand, der weiß, wann das Spiel ist und welches Spiel stattfindet, kann auch kommen. Bei den Zuschauerrekorden dürften gerade die sozialen Medien eine große Rolle gespielt haben.

    Mich würde dann doch interessieren, von welchen Größenordnungen du sprichst, wenn es um Sympathisantinnen von außerhalb geht, und ob damit mehr Personen als @enthusio und @holly gemeint sind. Für die meisten Fans ist der VfL meiner Erfahrung nach nicht ein rotes Tuch wegen der konkreten Leistungen der Männer, sondern wegen VW und 50+1. Und diese Situation ist bei den Frauen nicht anders!

    Was die Metropolregionen betrifft, so stimmt deine Argumentation nicht ganz: Denn die meisten Klubs der Liga haben eine Auslastung, die Top 10 sogar mehr als 90% Auslastung, die ganz großen Traditionsklubs sogar >98%.
    Und selbst in der 2. Liga sind Köln, Union und Pauli fast immer ausverkauft. Und in der 3. Liga bei 1860 ist es genauso.

  31. Kann es sein, dass Du Deine Erfahrungen bei Kamingesprächen mit Sheldon, die Mannschaft ect. sammels? In den von mir über FF geführten Gesprächen war häufig WOB ein großes Thema. Dabei ging es aber ausschließlich um die Spielstärke und -struktur, welche überwiegend positiv bewertet wurde/wird. N i e kam dabei das Gespräch auf VW oder gar 50+1. Allgemein war der Wunsch nach mehr Beteiligung seitens MF-Vereine.

  32. @Fan2 „@Altwolf: Man sollte das nicht so runterspielen.“

    Schon garnicht sollte man Follower oder Likes überbewerten. Zum einen kann man die mittlerweilen sogar am Automaten kaufen. Zum anderen braucht Barcelona z.B. nur ein matchworn-Trikot von Messi über die Facebookseite der Frauen gegen Likes verlosen und ein link bei den Männern reinstellen und schon kommen tausende Likes zustande. Bei Ronaldo in Turin wäre es nicht anders. Zudem sind für Experten Manipulationen der Zahlen genauso einfach wie die Kilometerleistung von Autos zu manipulieren.
    Warum wird sowas gemacht? Weil es immer noch Leute wie Dich gibt die Followerzahlen und Ähnliches überbewerten.
    Leider sieht man auch auf der Welt immer wieder Leute Vögel aus Käfigen „freikaufen“, weil Sie nicht begreifen, dass ohne den „Freikauf“ die Vögel erst garnicht gefangen würden.
    Lieber einen richtigen Freund als eine Millionen bei Facebook!

  33. @Bernd: Für die Vermarktung hilft das aber eben schon. Klar ist das so, aber durch die Abonnements und eine professionelle Betreuung kann man schon sehr viel Einfluss ausüben. Es geht hier nicht um Freunde, sondern es geht um Vermarktung, um Fanacquise. Und da hilft so etwas schon. Selbst, wenn du am laufenden Meter Freikarten verteilt, das kriegt man dann eben durch den Essensverkauf bei 15.000+ locker wieder rein.

    Und wenn du dann über Social Media am Tag mindestens einmal auf dem Account in Erscheinung trittst, egal, ob Twitter oder Facebook, dann tritt eben ein Gewöhnungseffekt ein, der irgendwann zu der Frage führt: Warum eigentlich nicht?

    @CarlyB: Lass mich Dir eine Frage stellen: Mit wie vielen Personen hast du schon solche Gespräche geführt? 10, 100, 1000?
    Nicht die Zahlen, die ich meine. Und selbst, wenn du alle FF-Fans, die wir in Deutschland haben, nimmst, aktuell vielleicht irgendwo im mittleren fünfstelligen Bereich, ist das noch nichts gegen das Fanpotential, was man aus dem MF abschöpfen könnte, wenn man Traditionsklubs stärkt und gezielt vermarktet, wenn man mit Derbys, Rivalitäten etc. die Emotionen anheizt und eine echte Fankultur schafft. […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  34. So ich wohne nicht in Wolsburg und als Nordlicht gehe ich gerne zu Werder und wolfsburg Frauen.
    Die Bundesliga interessiert mich nicht MEHR

  35. @bale: Also erstens weiß man als Nordlicht, dass Wolfsburg nicht mehr zu Norddeutschland gehört, zweitens hat, wer zu Wolfsburg geht, Werder nie geliebt.

  36. @Sheldon/Fan2

    Du überraschst immer wieder mit „Weisheiten“, die nicht nur den Fußball betreffen und mit „Statements“, die jeden Politiker verzweifeln lassen würden.

    Dann ziehe doch mal geschichtlich, wirtschaftlich, politisch oder wie auch immer, die „Grenze“ zu Norddeutschland gegenüber dem in deiner „Welt“ liegenden „Nirgendwo“ der Stadt WOB.

    Wenn du schon meinst ein „Nordlicht“ würde wissen, wo Norddeutschlands Grenzen sind, was bist du dann für eine „Leuchte/ ? Licht“ ?

    Nur so nebenbei:
    Wenn Werder kein Heimspiel hat (MF) kommen häufiger Werder-Fans zu Heimspielen des VFL um BL-Spiele zu sehen, da gut erreichbar und Karten rel. wenig kosten.
    Sie werden uns nicht unbedingt „lieben“, aber sie helfen uns ein paar Zuschauer mehr im Stadion (Nachbarschaftshilfe) zu haben.

  37. @Fan2

    Tut mir leid das ich als Bayer dich mal über die politische, geologische und sprachliche Zugehörigkeit von Wolfsburg mal aufklären:

    Wolfsburg liegt im NÖRDLICHEN Bundesland Niedersachsen. Die Region um Wolfsburg gehörte dem ehemaligen Hzm. Brauschweig an, ein Mittglied des NORDDEUTSCHEN Bundes. Die Stadt Brauschweig gehöhrte der NORDDEUTSCHEN Hanse an.
    Sprachlich gesehen werden dort Niederdeutsche Dialekte(Platt) gesprochen. Im Gegensatz zu den mitteldeutschen, fränkischen, allemanischen und bairischen Dialekten.

    Geologisch gesehen liegt Wolfsburg in der NORDDEUTSCHEN Tiefebene. Also nörlich der Deutschen Mittelgebirgsschwelle, auf der Linie Erzgebirge-Harz-Ardennen.

    Also noch mehr NORDDEUTSCHLAND für Wolfsburg geht wohl nicht mehr!

  38. @ Helmut
    Gut zusammengefasst, stimmt alles!
    Nur ob es Dir wirklich leid tur, da bin ich mir nicht so sicher? 😉

  39. Vielen dank ein hoch auf vfl wolfsburg und werder bremen,die die erste liga vertreten.

    st.pauli sowie Hsv schade, das ihr keine teams in liga 1 habt, hey st.pauli ihr könnt doch, wenn ihr eine Amerika promotion tour macht, auch für die frauen geld locker machen.?????
    Ausrüster UNDER ARMOUR amerikanisch=frauenfussball ist dort bekannt und beliebt

  40. @Bernd

    Nicht wirklich.
    Ich würde aber die Wolfsburger auch nicht als Nordlichter bezeichnen. Nordlichter sind für mich jene Menschen die jeden Tag die Meeresluft auch riechen können.

    Aber stell dir vor ich hätte erwähnt das Städte wie Mönchengladbach, Düsseldorf, Kaiserslautern und Sinsheim mal zu Kurpfalz-BAYERN gehört haben, dann würde doch bei den meisten hier ihr Fußball-Centrisches-Weltbild komplett auseinander fallen.

    Zu meinem Leidwesen muß ich aber auch gestehen das München von einem Braunschweiger gegründet worden ist.

    Und nun ist Schluß mit der Geschichtsstunde.

  41. Hier ist ein Kommenter von Almut Schult dem ich durchaus was abgewinnen kann
    https://www.t-online.de/sport/fussball/frauenfussball/id_85665812/auswahltorhueterin-schult-fussball-uebersaettigung-ist-etwas-bitter.html

    Aber noch auf die Zuschauerzahlen bezug zu nehmen.

    Nach den man die Rekordzahlen in Spanien und Italien erreicht hat muss man sich aber auch die Fragen stellen: Was kommt danach? Wieviel Zuschauer haben vorher ein Spiel der Frauen gesehen und werden danach wieder eines sehen? Wieviel Zuschauer können denn die Nationalmannschaften generieren?

    Anders würde ich die Situation im fussbalverückten England einschätzen. Dort holt man die Zuschauer ins Stadion die sich vom Männerfussball abgewandt haben. Denn den Besuch der Premier League kann sich der normale Familienmensch gar nicht mehr leisten.

  42. @Helmut: 1. Tut mir leid, aber dass mir hier ein Bayer und ein Freiburger erklären wollen, was Norddeutschland ist, ist schon sehr ulkig. Eure Definitionen sind genauso schlimm wie jemand, der Bayern und Franken oder Baden und Schwaben nicht auseinander hatten kann.
    2. Die Hanse hat nicht genuin was mit Norddeutschland zu tun. Selbst Köln ist Hansestadt. Zum Norddeutschen Bund gehörte selbst Frankfurt. Selbst die Hessen behaupten Platt zu sprechen. Auch das hat nichts mit Norddeutschland zu tun. Und auch das Erzgebirge noch als Grenze von Norddeutschland zu betrachten, führt jetzt doch sehr weit. Es mag ja gut und schön sein, dass das für euch in Bayern alles Norddeutschland sein mag, für uns Norddeutsche beginnt südlich der Linie Main-Erzgebirge das Ausland.
    3. Die Grenze von Norddeutschland kann man sehr genau bestimmen: Sie geht von der Grenze von Mecklenburg-Vorpommern über den Regierungsbezirk Lüneburg (südliche Grenze Verden/Soltau/Walsrode etwa, ob Celle noch dazu gehört, lässt sich streiten) bis zum nördlichen Ostfriesland.
    Wenn man sie übrigens noch genauer bestimmen will, dann zählen von diesem Gebiet nur die nordelbischen Gebiete.

  43. @ FFFan

    Auch Dir danke für den Artikel.Schön zu lesen das man auch in der Freiburger Frauenabteilung das plündern der Münchner kritisch sieht und nicht nur ich als Fan mir ständig deshalb die Finger verbrenne.

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