Bayern patzt, Gladbach abgestiegen

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Am 18. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga musste der FC Bayern München gegen die SGS Essen einen Dämpfer im Kampf um die Deutsche Meisterschaft einstecken. Als erster Absteiger steht Borussia Mönchengladbach fest.

Die SGS Essen entführt einen Punkt aus München
Die SGS Essen entführt einen Punkt aus München © imago / foto2press

Der FC Bayern München erlitt beim 2:2 (1:1) gegen die SGS Essen einen Dämpfer im Titelkampf, rettete in der Schlussphase aber zumindest einen Punkt. Vor 345 Zuschauern am Bayern-Campus brachte Lea Schüller die Gäste früh Führung (4.), Jovana Damnjanović gelang der Ausgleich (33.). Die Gäste gingen in der zweiten Halbzeit durch einen sehenswerten Treffer von Ramona Petzelberger erneut in Führung (61.).

In der druckvollen Bayern-Schlussphase rettete Fridolina Rolfö den Gastgeberinnen einen Punkt (90.). Die Bayern haben nun zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg.

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Pajor trifft dreifach bei Wolfsburg-Sieg

Der VfL Wolfsburg gewann bei Bayer 04 Leverkusen vor 378 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion mit 5:0 (3:0). Dabei glänzte Ewa Pajor als dreifache Torschützin (9., 19., 54.), die weiteren Tore erzielten Caroline Graham Hansen (45.) und Pernille Harder (61.). An der Seitenlinie wurde Leverkusen von Assistenztrainer Eskandar Zamani betreut, da Verena Hagedorn wegen einer Lungenentzündung passen musste.

Potsdam siegt durch Jokertor

Der 1. FFC Turbine Potsdam gewann beim SC Freiburg vor 1.056 Zuschauern im Möslestadion mit 2:1 (0:0). Die Freiburgerinnen gingen durch Sharon Beck per Elfmeter in Führung (57.), kurz darauf war Felicitas Rauch ebenfalls vom Elfmeterpunkt erfolgreich (60.). Für die Entscheidung sorgte dann die eingewechselte Lara Prašnikar (85.).

Bremen verlässt Abstiegsränge

Der SV Werder Bremen gewann mit 2:1 (1:0) gegen den 1. FFC Frankfurt, der in der Vorbereitung aufs Spiel auf Trainer Niko Arnautis verzichten musste, der die Auswahl der Carl-Weinberg-Schule bei der Schul-WM in Belgrad zum Titel führte. Selica Cerci sorgte vor 234 Zuschauer auf Platz 11 des Weserstadions für die Führung der Gastgeberinnen (12.), kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit war Cerci erneut zur Stelle (50.). Frankfurt gelang durch die eingewechselte Shekiera Martinez nur noch der Anschlusstreffer (75.).

Punkteteilung in Duisburg

Der MSV Duisburg und der SC Sand trennten sich vor 418 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg 2:2 (1:0). Barbara Dunst sorgte kurz vor der Pause für die Führung der Gastgeberinnen (43.). Milena Nikolić (53.) und Nadine Prohaska (61.) drehten dann die Partie zugunsten der Gäste. Doch Lucie Haršányová gelang noch der Ausgleich (69. Elfmeter), so dass beide Teams im Kampf gegen den Abstieg einen Punkt auf der Habenseite verbuchen können.

Gladbach abgestiegen

Borussia Mönchengladbach verlor vor 132 Zuschauern im Grenzlandstadion mit 0:4 (0:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim und steht somit als erster Absteiger fest. Maximiliane Rall sorgte für die Hoffenheimer Führung (38.), nach der Pause erhöhten Anne Fühner (49.), Isabella Hartig (72.) und Annika Eberhardt (84.).

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43 KOMMENTARE

  1. Damit stehen eigentlich beide Aufsteiger als direkte Wiederabsteiger fest. Und Wolfsburg ist so gut wie Meister. Schade dass die Spannung schon Mitte April heraus ist. Eigentlich hätte Bayern ja verlieren müssen, aber auch ihre Frauen-Mannschaft bekommt halt den Bayern Bonus. So wird Essen um den Sieg betrogen indem Ihnen ein reguläres Tor einfach so aberkannt wird (das 3:1) und Bayern schlägt dann in letzter Minute durch Rolfös Tor zu, was ja eigentlich ein Eigentor von Hegering war.

  2. Tolles Spiel des SGSE in München, dass leider nicht mit 3 Punkten belohnt wurde. Verdient wäre es nach dem couragierten Auftritt allemal gewesen. Das abgefiffene 3 Tor von Schüller war m.E. eine klare Fehlentscheidung. Dallmann stand im passiven Abseits und hat weder in die Aktion eingegriffen noch Zirnsberger die Sicht genommen. Aber klar: Das Remis geht letztendlich als leisungsgerecht in Ordnung. Eigentlich möchte ich keine Spielerin von Essen heraus heben, aber mich würde interessieren, ob Klasen immer so gut spielt. Dann sollte MVT mal ein Auge auf sie werfen. Jedenfalls hat die SGSE gezeigt, dass die Mannschaft zu Recht so weit vorne steht. Kein Vergleich zu dem Angsthasenfußball der Turbinen vor ein paar Wochen gegen den FCB. Wird noch ein packendes Rennen zwischen der SGSE und TP um Platz 3.

  3. Der diesjährige Meisterschaftskampf elektrisiert die Massen. Punktgleich gehen Wolfsburg und Bayern in den Spieltag. 345 Zuschauer drängeln sich beim Spitzenspiel in München auf den Rängen des komfortablen, nagelneuen Bayern-Campus, der viel mehr Besucher als das unbeliebte, zugige Stadion an der Grünwalder Straße anzieht.
    Gar 378 Zuschauer unterstützen in Leverkusen ihr Team im Abstiegskampf gegen den amtierenden Meister aus Wolfsburg.
    Vorschlag zu Güte: Sollte man das Ganze nicht besser auf eSport umstellen? Da gibt es mit Sicherheit mehr Sponsoren und mehr Zuschauer.

  4. Bremen verlässt Abstiegsränge

    Das freut mich sehr! Der Sieg zeigt ja, dass bei den WERDER-Mädels die Moral intakt ist und auch Carmen Roth gibt noch mal alles für den SVW.
    Nächste Saison werden die Karten wieder neu gemischt.

  5. Ja, adipreissler, die Zuschauerzahlen sind erbärmlich. Wieso es in Leverkusen, München, Bremen, Hoffenheim, Freiburg, auch Wolfsburg, es partout nicht gelingt, bei den Männerspielen erfolgreich Werbung für die Frauenteams zu machen, finde ich sehr schade. Auch Werbung im öffentlichen Raum gibt es wenig. Man sieht bspw. in Bremen viele Plakate für die Werder-Männer, deren Sponsoren tun auch viel. Die Frauen sind unsichtbar, kaum im Fernsehen und kaum in den Zeitungen.

    Nun, so ist es leider. Immerhin hat Werder heute mal ein sehr schönes Spiel abgeliefert, gegen allerdings lange sehr müde und uninteressierte Frankfurterinnen. Werder hat aber auch zumindest 60 Minuten sehr gedrückt. Endlich scheint das Team zuversichtlich zu sein und mehr an eigene Stärken zu glauben. Die letzten 30 Minuten hat der FFC aber dann doch zugelegt, ohne das Spiel noch drehen zu können.

    Ich hoffe mal, dass Werder damit die Wende geschafft hat und mit noch drei weiteren Punkten (meine Schätzung) die Klasse halten kann.

  6. Wolfsburg hat heute gegen überforderte Leverkusenerinnen phasenweise schlampig und unkonzentriert gespielt.
    Der Sieg der Wölfinnen hätte deutlich höher ausfallen müssen, doch Anna Klink im Leverkusener Tor bot eine starke Leistung und verhinderte Pajors Treffer Nr. 4 und 5 mit reaktionsschnellen Paraden.
    Auffällig, dass – zumindest in der 1. Halbzeit – fast alle Angriffe über die rechte Seite liefen und Alex Popp dadurch etwas in der Luft hing.

    Leverkusen kam nur sehr selten in die gegnerische Hälfte, ein Schuss Jessens über das Tor war schon die einzige nennenswerte Torchance.

    Erfreulich, dass Zsanett Jakabfi nach überstandener Knieverletzung wieder etwas Spielpraxis sammeln konnte.

  7. Magere Zuschauerzahlen in Deutschland, während es in Italien und Spanien Rekorde gibt und z.B. in Frankreich das Meisterschaftsspiel Lyon gegen PSG am Samstag 25907 Menschen ins Stadion zog. Wann wachen bei uns die Verantwortlichen auf?

  8. JA die Zuschauerzahlen GRRRRRRRRR KEINE Plakate, […]

    ESSEN HAT KLASSE GESPIELT WAR STARK GESPIELT UND DIE TORHÜTERIN NR.5 AUCH OKAY .GEHT VON ESSEN NUR EINE SPIELERIN WEG?

    Werder Frauen bravo ihr packt das und es war doch eine 18 oder 19 jährige, die beide tore erzielt hat

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  9. @Beobachter,

    stimmt, sehr magere Besucherzahlen in der Bundesliga. Aber auch in den anderen `nationalen Ligen in Europa sieht es nicht viel anders, aus mit vielleicht mal einem Ausreisser im Jahr, wie zuöetzt in Spanien, Italien und jetzt in Frankreich.Kannst dir die Statistiken bei Soccerdonna anschauen. Wenn du mit den Verantwortlichen die Funktionäre beim DFB meinst, da glaube ich wartest du Vergebens das die aufwachen. Den Männer dort ist der Frauenfußball ziemlich egal […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

  10. @Rudi: Nur soviel: Die Zahlen auf Soccerdonna zu den anderen Ligen sind lückenhaft.

    Die Zuschauerzahlen in Deutschland werden immer erbärmlicher. Was erstaunt, denn eigentlich geht es in der N11 ja gerade bergauf.
    Aber es gibt ein Problem: Der FF will die Fans ja gar nicht. Er könnte sicherlich schnell auf einen guten vierstelligen Schnitt kommen, wenn er sich in ähnlicher Weise verkauft wie der MF. Ultras, Derbys, Fanszenen, Fanrivalitäten, Fangesänge etc. Wenn er wollte, könnte er gerade in den MF-Vereinen viele der Ultras motivieren. Frage: Will er das? Bisher habe ich in den aktuellen Fanszenen immer nur Ablehnung für solche Modelle erlebt. Man will immer auf das familienfreundliche Image setzen, das aber eben in der Gesamtbevölkerung auch nicht im Geringsten Früchte trägt.

  11. @SCF Klausi
    Ich habe zwar in diesem Thread gar nichts geschrieben, worauf Du Dich beziehen könntest – aber habe Deinen verlinkten Artikel trotzdem gelesen.
    VW druckt im Jahr 140 Millionen Seiten Papier aus? Das sind am Tag mehr als 383.500 Seiten! Das sind 767 Packungen mit 500 Blatt „normalem“ Kopierpapier. Habe gerade nachgewogen: Pro Packung = 2,5 Kilo, macht mehr als 1,9 Tonnen Papier am Tag. Wieviel Holz braucht man für Papier? Bin absolut kein Fachmann, habe Angaben zwischen 2,2 und 3,5 Kilo gefunden.
    https://www.regenwald-schuetzen.org/fileadmin/user_upload/pdf/Projekt/Weil-wir/Papier/weil-wir-es-wert-sind-wie-viel-in-baeumen.pdf
    http://frag.wikia.com/wiki/Wieviel_blatt_papier_ergibt_ein_baum
    Nehmen wir den untersten Wert. Ergibt pro Tag 4,2 Tonnen Baum. Wenn man jetzt die beschriebenen unterschiedlichen Holzdichten berücksichtigt, die bei einem gleich grossen Baum zwischen 1,5 bis über 3 Tonnen ergeben, fällt VW also jeden Tag (*365 Tage) 1,5 bis 3 stattliche Bäume von mind 25 Meter Höhe für seine Druckerei. Also pro Jahr einen Wald von von 500 bis 1000 grossen Bäumen von 25 Metern Höhe. Alles sehr zurückhaltend gerechnet.
    Toll, dass Bei VW nur noch sw Prints gemacht werden sollen…

    In Wahrheit hast Du ja nur gescherzt, aber danke für die Vorlage.

  12. „Bayern patzt“ sorry Markus Juchem diese Überschrift belegt leider wieder einmal den Alltags Chauvinismus im Frauenfußball und stellt einen subtilen Zusammenhang zur Männlichen „Supermacht“ FC Bayern her. Ich habe ein ausgleichendes gutes Fußball Spiel gesehen. Nicht mehr nicht weniger! Essen hat eine super Saison hinter sich, hat großartige Fußballerinnen, kann Ausfälle kompensieren, leistet Nachwuchsarbeit und steht auf Platz 3 der Liga. Eine Überlegenheit des FC Bayern gibt es nur in einer Hinsicht allerdings „zur Zeit“ keine sportliche, davon war Gestern NICHTS zu sehen! also ist der Begriff „patzen“ hier absolut unangebracht!

  13. @Volker:

    Ich habe einen Smiley hinter Deinem Beitrag vermisst oder hast Du wirklich ernst gemeint, was Du @Markus Juchem vorgeworfen hast ?

    Fast alle Tipper haben beim Womensoccer-Tippspiel auf einen Heimsieg der Bayern gesetzt.

    Thomas Wörle sagte vor dem Spiel: „Das wird eine harte Nummer für uns, denn wir wollen auf keinen Fall Punkte liegen lassen“.
    Und nach dem Spiel meinte er: „Heute sind wir extrem unzufrieden.“

    Die Gründe dafür sind vielfältig:
    Bayern hätte das Spiel um ein Haar verloren, holte einen Punkt erst in allerletzter Sekunde.
    Bayern war nicht in der Lage, vom kurzfristigen Ausfall von Brüggemenn und Knaak sowie der für mich unverständlichen Ersatzbank-Situation von Linda Dalmmann auf Essener Seite zu profitieren.
    Bayern schaffte es nicht, einer Torhüterin (Essens Torhüterin Nr. 5), die seit Monaten nicht mehr trainiert hatte, die Bude vollzuhauen.
    Bayern hat im Meisterschaftrennen zwei möglicherweise entscheidende Punkte verloren und kann aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden, wenn Wolfsburg seine restlichen vier Spiele gewinnt.
    Bayern hat für die Barcelona-Spiele kein Selbstvertrauen tanken können.

    Aus all diesen Gründen Gründen haben die Bayern gestern selbstverständlich „gepatzt“.

  14. Bayern hat verdient Punkte liegen lassen. Essen ist ein guter Verein, bildet aus und verstärkt sich moderat. Wer bildet noch aus ? Denke da an Hoffenheim die sich diese Saison auch achtbar schlagen um immer wieder aus ihrer U20 Spielerinnen generieren. Freiburg sehe ich bedingt als Ausbildungsverein, keine gute U20 und sie holen die Toptalente aus Deutschland und bilden diese dann in der 1. Mannschaft aus. Zudem holen sie natürlich auch sehr gestandende Spielerinnen wie Magull, Knaak, Schiewe, Beck, Van Lunteren und noch viele anderen. Also der Ansatz mit der Ausbildung ist bedingt. Wolsburg und Bayern bilden in der U20 gut aus nur kommen da verständlicher Weise nicht viele für die Top 11 in Frage und spielen dann in vielen anderen Vereinen. Trotzdem gute Ausbildung genau wie Potsdam. Wenn ich mir die Tabelle der 2. Liga anschaue dann wird es bestätigt. Um in Deutschland wieder auf Topkurs zukommen müssen diese Vereine unterstützt werden weil sie auch die Möglichkeiten haben junge Mädels voranzubringen. Sehe ich bei vielen 2 Liga Vereinen bisher so nicht.

  15. @Volker
    Man kann’s auch übertreiben, und das tust Du deutlich!
    Im Sport generell ist „patzen“ ein durchaus gängiges, weil häufig verwendetes Wort, welches zum Ausdruck zu bringen, dass eine Erwartungshaltung verfehlt wurde und das gilt ausnahmslos bei beiden Geschlechtern.
    Da Du es im Kontext mit „Alltagschauvinismus im FF“ verwendest, liegst Du dermassen schief wie bisher selten jemand!

  16. Fan2 schreibt: „Wenn er wollte, könnte er gerade in den MF-Vereinen viele der Ultras motivieren. Frage: Will er das? Bisher habe ich in den aktuellen Fanszenen immer nur Ablehnung für solche Modelle erlebt. Man will immer auf das familienfreundliche Image setzen, das aber eben in der Gesamtbevölkerung auch nicht im Geringsten Früchte trägt.“

    Naja…-…wenn ich mir so die oberen drei Ligen im deutschen Männerfussball ansehe und die Nebeneffekte, wie Pyro-Rauchschwaden im Stadion, üble Provokationen, Schlägereien, etc., dann wünsche ich mir so etwas nicht im Frauenfussball.

    Man muss allerdings auch mal anders auf die Zuschauerzahlen blicken: Bei welchen Sportarten mit regelmässig (wöchentlichen) Veranstaltungen quer durch die Republik gibt es in Deutschland regelmässig deutlich grössere Zuschauerzahlen, als beim Frauenfussball?

    Beim Männerfussball, das ist klar, vielleicht noch beim Handball und Basketball, aber dann wird es schon dünn.

  17. enthusio sagt:
    „…der für mich unverständlichen Ersatzbank-Situation von Linda Dalmmann auf Essener Seite…“

    Ich finde das gar nicht so unverständlich. Linda Dallmann war ein halbes Jahr lang nicht einsatzfähig – zumindest für Ihren Verein. Danach ist es eigentlich normal, dass man nicht sofort wieder in der Startelf steht. In der Zeit Ihrer Abwesenheit hat sich eine Mannschaft eingespielt, und das auch sehr gut gemacht, sogar zwischenzeitlich den dritten Tabellenplatz erobert. Solange bei keiner Spielerin der eingespielten Elf ein Leistungsabfall augenscheinlich wird, gibt es in meinen Augen keinen Grund, die Stammelf zu wechseln. Gestern gab es zwar einen, mit dem kurzfristigen Ausfall von Knaak, aber da hat der Trainer sich im Vergleich zum Sand-Spiel entschieden, Lena Oberdorf reinzunehmen. Auch nachvollziehbar, denn Oberdorf wird im Gegensatz zu Dallmann auch in der kommenden Saison noch eine wichtige Rolle bei der SGS spielen.

  18. @Strike: Tut mir leid, aber die U20 der Vereine sagt rein nichts über die Qualität der Ausbildung dieser Klubs aus, tut mir leid. Wer mit 19-20 Jahren noch in der 2. Liga spielt, der wird sich in der BL nicht mehr durchsetzen bzw. Nationalspielerin werden. Die guten Spielerinnen spielen längst in der Liga. Dementsprechend sehe ich auch Essen, Freiburg und Hoffenheim aktuell als die Nr.1 an, einfach, weil dort Spielerinnen so dort hochgezogen werden. Die besten und cleversten Spielerinnen werden, wie eine Sjoeke Nüsken und auch eine Lena Oberdorf praktisch nie U20 oder U17 im Verein spielen, weil sie so lange wie möglich bei den Männern bleiben. Die Früchte hat man gesehen bei den letzten Länderspielen. Wer zu Wolfsburg in die Jugend geht, gibt faktisch seine fußballerische Karriere in den allermeisten Fällen auf. Beispiele gefällig? Michaela Brandenburg, Jasmin Sehan, Johanna Tietge, demnächst vermutlich auch Joelle Wedemeyer und Anna-Lena Stolze. Die einzige, die hier wohl eine Ausnahme darstellt, ist Merle Frohms, doch auch erst, nachdem sie in Freiburg zum Anfang jede Menge Lehrgeld zahlen musste und das Glück hatte, an einen Trainer zu gelangen, der sie gepusht hat.

  19. ollerRentner sagt:
    15. April 2019 um 10.30 Uhr Uhr
    Naja…-…wenn ich mir so die oberen drei Ligen im deutschen Männerfussball ansehe und die Nebeneffekte, wie Pyro-Rauchschwaden im Stadion, üble Provokationen, Schlägereien, etc., dann wünsche ich mir so etwas nicht im Frauenfussball.

    Genau das wünsche ich mir auch nicht. Aber auch nicht beim Männerfußball. Diese „Unart“ – einschließlich der Ultras – lässt mich inzwischen die Stadien meiden. Vom Spielerischen abgesehen ist die „Ruhe“ im Stadion für mich anziehend bei FF.

  20. @Aldur:

    eine Spielerin von der Qualität Linda Dallmanns im dünnbesetzten Kader Essens in einem derart wichtigen Spiel erst so spät zu bringen, bleibt für mich unverständlich.
    Linda Dallmann hat doch bereits im Länderspiel gegen Japan gezeigt, dass sie wieder fit ist.
    Ich hätte sie statt Danica Wu in die Startelf genommen.

  21. Fan2/ sehe ich nicht ganz so, es gibt immer wieder Mädels die später entwickeln und noch eine Leistungsentwicklung bekommen. Außerdem spielen in einigen U20 Mannschaften viele 17 jährige Talente, da ist die Spielpraxis wichtig. Ausnahmetalente die direkt durchstarten gibt es natürlich, doch hier bleibt auch das Thema der Überbelastung und Verletztungsgefahr. Ausbildung braucht Geduld. Und nicht jedes Talent wird Nationalspielerin sondern nur einfach eine gestandene Bundesligaspielerin. Manche Talente fallen auch durch das Sieb weil der Ehrgeiz zu gering ist. Aber wichtig ist doch, dass jeder seine Meinung vertritt und auch über die anderen Ansätze nachgedacht wird. Nur so kann der Frauenfußball besser werden und er hat sich meiner Meinung nach die letzten Jahre weiter entwickelt.

  22. Fan2 schreibt:
    „Tut mir leid, aber die U20 der Vereine sagt rein nichts über die Qualität der Ausbildung dieser Klubs aus, tut mir leid. Wer mit 19-20 Jahren noch in der 2. Liga spielt, der wird sich in der BL nicht mehr durchsetzen bzw. Nationalspielerin werden.“

    Das würde ich schon noch etwas differenzierter betrachten. Sicherlich ist es so, dass es sehr junge Spielerinnen beim VFL Wolfsburg oder beim FC Bayern deutlich schwerer haben, sich nachhaltig in die Stammelf zu spielen. Da muss man sich nur den Altersdurchschnitt dieser beiden Mannschaften anschauen. Ihnen damit automatisch die Qualität für die Bundesliga absprechen zu wollen, ist als These wohl mehr von der Abneigung des Verfassers Fan2 gegenüber einem ganz bestimmten Verein gespeist. Und wer letztlich Karriere in der A-Natio macht, ist noch von ganz anderen Faktoren abhängig.

    Ich behaupte mal, dass ein Team, welches sich aus denjenigen jüngeren Spielerinnen zusammensetzen würde, welche in Wolfsburg und München aktuell einen der Kaderplätze 15-25 belegen, ergänzt durch einige der 18-20jährigen Stammspielerinnen der Zweitvertretungen, locker(!) in der 1. Bundesliga mithalten würde. Ein solches Team würde zwar nicht um den Titel mitspielen, aber ganz sicher auch nicht gegen den Abstieg spielen.

    Die Meinung, dass es Sinn macht, so lange wie möglich mit Jungs zu spielen, teile ich insofern, dass alternativ dazu das Spielen in der B-Juniorinnen-Bundesliga der Frauen für die talentierten Mädchen im Hinblick auf die Entwicklung von Schnelligkeit, Zweikampfverhalten und Durchsetzungsvermögen insgesamt eher von Nachteil ist. Allerdings darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass die Möglichkeiten für richtig gute, ganz junge Fußballerinnen, bei Jungsteams zu spielen, extrem von den jeweiligen (nicht einheitlichen) Rahmenbedingungen in den Landesverbänden abhängig sind – und noch viel mehr davon, dass sich gute(!) Trainer finden, für die es selbstverständlich ist, dass Mädchen (eine entsprechende Leistung vorausgesetzt) bei den Jungs mitspielen.

    Und glaubt mir, ich kenne sehr viele(!) Trainer, die genau dies scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Entweder, weil sie sich nicht trauen (oder es sich selbst nicht zutrauen) oder, und das ist sehr viel häufiger der Fall, weil sie eben doch die insbesondere in Deutschland vorherrschende Meinung vertreten, dass Fußball ein Männersport ist – und dies Bitteschön auch bleiben soll. Insofern gehört für talentierte Fussballerinen ganz viel Glück dazu, am richtigen Ort geboren zu sein und einen der wenigen für sie in o. g. Sinne guten Trainer im Bereich des Jungenfussballs zu finden.

    Nur noch ein Beispiel in Bezug auf die von Fan2 genannten Spielerinnen: Johanna Tietge ist nach ihrem Wechsel zum SC Sand nicht deshalb von der Bildfläche verschwunden, weil sie nicht gut genug war, sondern weil eine schwere Verletzung sie dazu gezwungen hat, ihre Fussballerinnenkarriere quasi aufzugeben. Auch zu den anderen genannten Spielerinnen gäbe es durchaus mehr zu sagen.

    Insofern wünsche ich mir insbesondere von dem Verfasser des eingangs erwähnten Zitates eine etwas differenziertere Sichtweise.

    Und wenn dies schon nicht möglich ist, zumindest deutlich(!) mehr Respekt vor den einzelnen Spielerinnen!

  23. @Sheldon/Fan2

    Das dir dieser bestimmte Verein „gleichgültig“ ist beruhigt mich, denn dann muß man sich keine Sorgen um deine gesundheitliche „Verfassung“ machen.

    Doch wer schreibt dann all diese sehr detaillierten und auch durchaus wenig „gleichgültig“ ausgedrückten Beiträge ?
    Du offenbar nicht.

    An welchen Kriterien erkennst du denn die „gute“ Nachwuchsarbeit, die du hier doch relativ „pauschal“ einigen Clubs anerkennst, anderen aberkennst ?

    Schaust du dir die Trainings vor Ort an, beobachtest du die einzelnen talentierteren Spielerinnen auf den Trainingsplätzen und bei Spielen ?

    Was machen der FC Bayern und der VFL WOB nicht, was die anderen Clubs machen ?

    „Ohne“ Nachwuchsarbeit stehen die U-20 Teams beider Clubs in der 2. Liga oben, die „nicht so beliebte“ U-17 WOBs ebenfalls oben und die Juniorinnen U-15 spielt in der entsprechenden männlichen Junioren-Liga mit. Bis U-11 sind alle Juniorinnen-Teams inzwischen etabliert und im Spielbetrieb.
    Alles „deutsche“ Spielerinnen im Kader.
    Wurden die möglicherweise ohne geleistete „Nachwuchsarbeit“ zusammengekauft?

    Aber vielleicht orientierst du dich da eher an den Berufungen in die entsprechenden UN-11-Teams, denn da könnten hier Defizite auftauchen, zumal es die DFB-Mitarbeiter scheuen die nördlich des Mains liegenden Clubs und deren Spielerinnen aufzusuchen u.zu beobachten, denn da finden sich nur wenige im Westen und Norden/Nordosten, die den hohen Ansprüchen der Trainerteams entsprechen und offenbar nur im Süden Deutschlands zu finden sind.

  24. Per Larsson, guter Kommentar! Das mit Frauen oder Mädchentrainer ist in Deutschland so schlimm wie in fast keinem anderen Land. USA, Kanada oder den Ländern wie Schweden, Norwegen usw. ist es etwas besonderes eine Bundesliga Mannschaft zu trainieren hier ist es :“was trainierst du, die Frauen oje die sollen doch eine schöne Sportart für Frauen ausüben usw.“ Es gibt natürlich auch Menschen die es anerkennen aber halt viel, viel zu wenig und so ist es auch wenig beim großen Verband. Naja machen wir halt irgendwie mit. Und bei vielen Bundesligaclubs der Männer ist es eben das 8 Rad am Wagen, hier wird nicht das große Ganze gesehen sondern nur das ich mit der Sache kein Geld machen kann. Würden viele Clubs ihre Trainer und Spielerkader besser planen hätten sie genug Geld übrig um es problemlos zu finazieren und könnten als Verein sich sehr gut präsentieren. Aber sie sind sich halt alle sicher es juckt ja eh keinen also weg damit, siehe HSV und wo sind sie jetzt aufgestellt? Millionen in Manager und Trainer gesteckt und in der 2 Liga. Gut so, da bin ich schadenfroh

  25. @WAC

    Auch wenn wir uns in WOB noch mehr Zuschauer wünschen, da sich die Wölfinnen das verdient hätten, so sind die Frauen des VFL nicht unsichtbar.

    So haben sie eine gleichberechtigte Seite auf der Homepage des Vereins, werden zumindest bei Heimspielen der Männer und gleichzeitigem Spiel am Tag danach erwähnt, es gibt zu jedem Spieltag in der lokalen Presse Artikel vor und nach dem Spiel, auch die Stadt flaggt CL-Spiele aus.
    Einer der Sponsoren schaltet relativ regelmäßig auch ganzseitige Zeitungsanzeigen für die Wölfinnen.

    Ich glaube kaum, das es derzeit einen Ort in der FF-Welt gibt, der den FF mehr wahrnimmt und wertschätzt als der VFL in Verbindung mit der Stadt WOB.

    Und trotzdem müssten es mehr Zuschauer sein.

  26. @balea:
    für die herstellung eines unbedruckten blattes papier in din a4 werden
    40 liter trinkwasser benötigt, kein salzwasser…
    bin mir 100% sicher, das mal gelesen zu haben.
    wieviel bäume? keine ahnung.

    leverkusen hat gestern mal befreiter aufgespielt. haben sich nicht nur vor dem eigenen 16er eingeigelt sondern die wölfinnen oft ins abseits laufen lassen. immerhin ein anfang, den abstieg zu vermeiden.
    (lag vielleicht auch daran, das verena hagedorn aus krankheitsgründen nicht an der linie stand)

    aber gegen wolfsburg reicht das natürlich nicht.
    und die hoffnung stirbt auch zuletzt.

  27. @Altwolf: All das hilft nichts, wenn die Spielerinnen in der Zeit, in der sie den nachweislich größten Entwicklungsschub machen, völlig unterfordert werden und keine Spielpraxis auf höchstem Niveau erhalten. Und damit meine ich die Zeit zwischen 16 und 19 Jahren. Bei Freiburg und Essen erhalten die Spielerinnen diese Spielpraxis, bei Potsdam haben sie diese Spielpraxis sogar zu besten Zeit in der CL bekommen.

    Schau dir unsere N11-Spielerinnen heute an: So viele BL-Spiele hatten die 23 N11-Spielerinnen, die zuletzt nominiert worden sind, zu ihrem 19. Geburtstag:

    Schüller – 54 BL-Spiele (Essen)
    Gwinn – 49 BL-Spiele (Freiburg)
    Bremer – 47 BL-Spiele (Potsdam)
    Schweers – 44 BL-Spiele (Freiburg)
    Dallmann – 44 BL-Spiele (Essen)
    Marozsan – 41 BL-Spiele (Frankfurt 40, Saarbrücken 1)
    Leupolz – 38 BL-Spiele (Freiburg)
    Knaak – 36 BL-Spiele (Duisburg)
    Simon – 35 BL-Spiele (HSV)
    Popp – 32 BL-Spiele (Duisburg)
    Lattwein – 30 BL-Spiele (Hoffenheim)
    Elsig – 26 BL-Spiele (Leverkusen)
    Huth – 25 BL-Spiele (Frankfurt)
    Hendrich – 22 BL-Spiele (Leverkusen)
    Doorsoun – 21 BL-Spiele (Bad Neuenahr)
    Hegering – 16 BL-Spiele (Duisburg)
    Magull – 15 BL-Spiele (Wolfsburg)
    Rauch – 14 BL-Spiele (Potsdam)
    Oberdorf – 12 BL-Spiele (Essen)
    Frohms – 1 BL-Spiel (Wolfsburg)
    Schult, Goeßling, Schlüter – ohne BL-Spiel

    Nach Vereinen sortiert: Freiburg 131 Spiele, Essen 110 BL-Spiele, Duisburg 84 BL-Spiele, Frankfurt 65 BL-Spiele, Potsdam 61 BL-Spiele, Leverkusen 48 BL-Spiele, HSV 35 BL-Spiele, Hoffenheim 30 BL-Spiele, Bad Neuenahr 21 BL-Spiele, Wolfsburg 16 BL-Spiele.

    Auch, wenn diese Statistik an der ein oder anderen Stelle vielleicht etwas frisiert ist (z.B. Marozsan in Frankfurt), so zeigen sich drei klare Tendenzen: 1. Die Vereine mit den meisten Spielen sind auch tatsächlich die, die mit Nachwuchsförderung in Verbindung gebracht werden (dazu noch Gütersloh und Saarbrücken). 2. Außer auf der Torhüterposition und Goeßling hatten alle N11-Spielerinnen bereits mehr als 10 BL-Spiele an ihrem 19. Geburtstag. 3. Die größten Talente der N11 (Schüller, Dallmann, Gwinn, Marozsan) stehen in der Liste weit oben.

    So, und jetzt vergleichen wir einmal mit den Zahlen in diesem Jahr, wieviele Spiele Spielerinnen, die jünger als 19 waren, für die jeweiligen Vereine bestritten haben:

    [Gladbach 83 (van Heeswijk 17, Fürst 14, Busshuven 12, Venrath 9, Wassenhoven 8, Geraedts 7, Petri 7, Bohnen 5, Abu-Sabbah 3, Sinz 1)
    Leverkusen 57 (Uebach 15, Rackow 11, Reger 9, Vinken 8, Wirtz 6, Wimmer 4, Sieger 4)]

    Freiburg 36 (Bühl 17, Wieder 11, Müller 4, Stegemann 3, Fuso 1)
    Essen 36 (Klostermann 14, Oberdorf 12, Anyomi 7, Johannes 2, Grutkamp 1)
    Frankfurt 30 (Kleinherne 14, Martinez 13, Ebert 3)
    Werder 23 (Borbe 11, Cerci 9, Clausen 3)
    Potsdam 20 (Chmielinski 13, Kössler 7)
    Hoffenheim 18 (Lattwein 15, Linder 3)
    Bayern 17 (Lohmann 17)
    Duisburg 15 (Halverkamps 9, Gottschling 6)
    Wolfsburg 2 (Stolze 2)
    Sand 2 (Schöppl 2)

    Wenn man mal die beiden potentiellen Absteiger herauslässt, dann zeigt sich auch hier, dass Essen und Freiburg die besten und effektivsten Ausbilder sind. Mit viel Arbeit könnte man das auch für die vergangenen Jahre zeigen und die Statistik noch viel stärker und differenzierter ausbauen (bspw. nach Minuten, Startelfeinsätzen etc.). Für jetzt muss es erstmal so gehen.

    Für meine Begriffe ergibt sich dadurch schon ein sehr gutes Raster der Beurteilung! Und es gibt nicht wirklich Anzeichen dafür, dass sich das in Zukunft ändern wird.

    Und das ist es am Ende eben, was die Spreu vom Weizen trennt: Spielpraxis auf höchstem Niveau!

  28. @Altwolf: Zeitungen, Vereins-Homepage, Plakate… kommt mir alles vor, als sei es aus dem letzten Jahrhundert.
    Was ist mit Twitter, Facebook, Instagram etc.? Youtube? Da ist die Präsenz fast nicht wahrnehmbar.

  29. Thema: Ultras ein vielseitiges Thema aber leider auch immer wieder einseitig dargestellt. Wie auch hier wird Gewalt immer mit den Ultras gleichgesetzt was aber nicht richtig ist. Es gibt auch solche die sich gegen Gewalt,Rechtsradikalismus,Rassismus zur wehr setzten. Leute die Gästen aus Konkurrenz Vereinen Unterkunft anbieten Fahrgemeinschaften bilden und Mitfahrgelegenheiten anbieten auch diese Leute nennen sich Ultras. Dabei sind Sie auch noch sehr kreativ, entwerfen Fahnen Pappschilder für ihren Verein gestalten Fan Choreographien und sogar Musik in Form von Gesängen. „Natürlich“ oder besser traurigerweise sind Naziaufmärsche und Feuerwerke für unsere auf Sensation ausgerichtete Presse ein gefundenes Fressen. Sowie auch eine eigenständige Fankultur ein Dorn im Auge mancher Vereinsvorstände ist.
    Diese Art von Fan-Kultur würde ich mir im Frauenfußball wünschen, gibt es auch schon z.b. Turbine Potsdam oder auch beim FFC Frankfurt aber in einem kleinen Rahmen. Bei den reinen Frauenclubs ist das auch nicht so schwer. Eine Fahne ein Trikot oder ein Fan T-Shirt eines VFL Wolfsburg oder Bayern München zeigt nicht ob ich Fan der Frauen oder der Männer bin, da ist kreatives Vermögen gefragt.

  30. FAN 2: “ Was ist mit Twitter, Facebook, Instagram etc.? Youtube? Da ist die Präsenz fast nicht wahrnehmbar.“ Auf dem Youtube Kanal VFL Wolfsburg und Bayern München Frauen Bin ich sehr oft unterwegs! finde ich auch sehr informativ und unterhaltsam. Leider sind die Fan-Clubs beider Vereine nur über Facebook zu erreichen.

  31. Vielleicht mal noch etwas außer der Reihe und dem Spieltag. Thomas Röttgermann verlässt den VFL Wolfsburg.

  32. @Sheldon/Fan2

    Das ist von dir ein konstruktiver Beitrag und macht zumindest Nachwuchsarbeit der Vereine anschaulicher.
    Damit kann ich etwas anfangen.

    Die „modernen“ Kommunikationsplattformen werden ebenfalls vom VFL WOB bedient, wie es auch die Spielerinnen nutzen.

    Ich habe das nicht erwähnt, da ich bis auf den You tube Kanal diese Medien nicht nutze. Du offenbar auch nicht, denn sonst wäre es dir wohl aufgefallen.

  33. @Pauline Leon:
    40 Liter Wasser pro Seite? Nach Adam Riese sind wir dann bei 5,6 Mio qm³ Wasser, was einem Wasserwürfel von einer Kantenlänge von knapp 178 Metern entspricht. So lernt man stets dazu.

  34. Ich habe mal versucht etwas über die Zuschauerzahlen in anderen Mannschaftssportarten herauszufinden. Die Zahlen beziehen sich immer auf die FRAUEN-Bundesligen.

    Fußball:
    Ø Liga 795 max Wolfsburg 1693 min Mönchengladbach 222

    https://www.fupa.net/liga/1-bundesliga-frauen/zuschauer

    Handball:
    Ø Liga 921 max Bietigheim 1267 min Nellingen 405

    http://www.hbf-info.de/o.red.r/erstebundesliga.php

    Volleyball:
    Ø Liga 1268 max Dresden 2734 min Berlin 105

    https://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/1blf/1blf_scoresstats/1blf_tabelle/1blf_kreuztabelle.xhtml

    Eishockey:
    Ø Liga unter 100

    https://www.gamepitch.de/deb/frauen/frauen-bundesliga/teamstats/

    Hockey:
    letzter Spieltag 50 – 300 (lt. den Spielberichten)

    https://www.hockeyliga.de/index2.php?data%5Bpage%5D=spielberichte&data%5Bgeschlecht%5D=2&data%5Bsaisonid%5D=wzv2w2&data%5Bspieltag%5D=

    Basketball:
    Da werden scheinbar keine Daten zu den Zuschauerzahlen erhoben. Jedenfalls habe ich nirgendwo, welche gefunden. In einem Forum wurde die Zahl 500 genannt.

    Wasserball:
    Keine Zahlen gefunden. Geschätzt irgendwo im Eishockeybereich.

    Bei den Zahlen im Handball und Volleyball muss man beachten, dass die Zahlen teilweise vielleicht höher liegen könnten, aber durch die Hallenkapazitäten begrenzt sind.

    Fan2 hatte vor einiger Zeit geschrieben, dass der Frauenfußball in den Medien überrepräsentiert sei und es im Verhältnis zum Zuschauerinteresse zu viele Übertragungen gibt. (Gute Arbeit DFB?)
    Im Vergleich zu Handball und Volleyball ist das sicherlich zutreffend, auch wenn Sport1 glaube ich jede Woche ein Spiel aus der Volleyballbundesliga zeigt.
    Die fehlenden Zuschauerzahlen haben nicht primär mit der fehlenden Medienpräsenz zu tun.

    Zitat Altwolf: „Was machen der FC Bayern und der VFL WOB nicht, was die anderen Clubs machen ?“

    Sie geben ihrem Nachwuchs viel weniger (bis keine) Einsatzzeit in der 1. Liga und führen ihn damit nicht an die nationale Spitze heran. Das Problem der Durchlässigkeit wurde hier schon wiederholt angesprochen und betrifft mittlerweile auch München und nicht nur Wolfsburg.

    Ich kann es ja noch verstehen, wenn man in Spitzenspielen auf die erfahrenen Spielerinnen setzt und nicht auf „Jugend forscht“ macht. Aber wenn Wolfsburg zur Halbzeit 3:0 gegen Leverkusen führt und dann als Wechsler Doorsoun, Jakabfi und Peter bringt, hat das rein gar nix mit Nachwuchsförderung und Heranführen an die 1. Liga zu tun.

    Per Larssen hat Recht, da gibt es sicherlich Spielerinnen die Erstliganiveau haben, sonst wären sie nicht in der Spitze der 2. Liga. Und genau deshalb ist es nicht nachzuvollziehen, weshalb diese Spielerinnen in der 1. Mannschaft in solchen Spielen keine Einsatzzeit bekommen. So schlecht, dass sie den wolfsburger Sieg gegen Leverkusen gefährdet hätten, können sie gar nicht sein.

    Das man ihnen diese Einsatzchancen nicht gibt, liegt weniger an ihrer Qualität und mehr an einer verqueren Vereinspolitik. Nachwuchsspielerinnen, die den Ehrgeiz haben, in der ersten Liga tatsächlich Erfahrungen zu sammeln, kann man momentan weder Wolfsburg noch München empfehlen (nicht dass mich eine fragen würde 🙂 ).

    Aber vielleicht kann man, an der Entscheidung, bei welchem Bundesligaverein sie ihre ersten Schritte unternehmen, die Cleveren von den weniger Cleveren unterscheiden. Eine Oberdorf stände höchstwahrscheinlich nicht in der Nationalmannschaft, wenn sie zu Wolfsburg oder München gewechselt wäre.

    Zur Fankultur:
    Die Stimmung auf den Rängen fehlt zu oft und die ist wichtig für den Erlebnischarakter einer Veranstaltung. Daher wären engagiertere Fans („Ultras“) schon wichtig, es muss ja nicht gleich Pyrotechnik sein. Da ist beim Handball oder Volleyball weitaus mehr los. Es ist allerdings auch einfacher mit der gleichen Personenanzahl in einer Halle eine mitreißende Stimmung zu erzeugen als in einem Fußballstadion.

    Plakate halte ich übrigens für viel sinnvoller als soziale Medien, da man diese automatisch mitbekommt, wenn man außer Haus ist. Die Auftritte im Internet muß man erst suchen und die sind daher eher was für Leute, die schon interessiert sind. Was aber nicht heißt, dass man die Internetauftritte der Vereine und Verbände nicht verbessern könnte. Die sind teilweise wenig professionell (betrifft nicht nur den Frauenfußball, sondern auch die anderen Frauenligen, Vereine und Mannschaftssportverbände).

  35. sonic sagt:
    15. April 2019 um 20.42 Uhr Uhr

    Guter Beitrag @sonic!
    Der letzte Absatz: Plakate, Zeitungsartikel usw. sollte es weiterhin geben. DAZU eben noch die Internetauftritte und sozialen Medien.
    Wie du – sonic – richtig schreibst, ist das für bereits Interessierte geeignet. Ich habe ja auch diverse Sportseiten und Vereine als Lesezeichen gespeichert. Aber das Interesse muss ja erst geweckt werden.

  36. @sonic

    Mit den Einsatzzeiten von Nachwuchskräften gibt es sicherlich bei WOB ein Problem, da die Bank schon recht voll ist und nur bei deren Verletzungen wohl eigene Talente eine Einsatzchance haben könnten.

    Lediglich P.S.Wolter hat bisher als eine Art Nachwuchsverpflichtung zunehmende Einsatzzeiten bekommen, ist jedoch nicht aus dem eigenen Nachwuchs. Ergänzt sporadisch auch mal A.L. Stolze. Andererseits hat auch J.Wedemeyer als Nachwuchskraft ihre Probleme auf Einsatzzeiten zu kommen.
    Allerdings will man natürlich auch den verletzten Spielerinnen nach ihrer Rekonvaleszenz ( siehe Z.Jacabfi) wieder heranführen.

    Jedoch würde ich dieses Problem nicht als „verquere Vereinspolitik“ bezeichnen, sondern es ist die Konsequenz aus dem Anspruch um alle Titel mitspielen zu wollen und dem entsprechend auch einen qualitativ hochwertigen Kader zu haben, wo man dann nicht rotationsmäßig Spielerinnen auf die Tribüne setzt um Talenten in der 1.Liga Spielpraxis zu geben.

    Das „beisst“ sich sozusagen und damit ist es schon naheliegend, Talente zwar bis zu einem gewissen Niveau auszubilden, jedoch diese überwiegend dann an andere Clubs, bis auf das ein oder andere Ausnahmetalent, abzugeben. Da bliebe dann nur der Weg für das zu behaltende Talent keine Neuverpflichtung mehr zu tätigen.

    Für 1-2 Talente könnte man dann das Risiko einer möglichen Enttäuschung eingehen.

  37. @sonic: Danke für die Zahlen. Die helfen sehr, es einzuschätzen. Interessant, dass Handball und Volleyball mittlerweile über holt haben. Das war letztes Jahr noch nicht so.

    @Altwolf: Zwei Dinge sehe ich hier: 1. muss ich @sonic recht geben, Wolfsburg hat schon jetzt jede Menge Möglichkeiten, Talente einzusetzen, die es nicht nutzt, wobei es schon besser geworden ist.
    2. hat Wolfsburg eine ganze Reihe an Spielerinnen, deren vornehmliche Aufgabe darin besteht, den eigenen Talenten die Plätze wegzunehmen. Masar, Baunach, Blässe, Dickenmann, Jakabfi, Burmeister – alle an die oder über 30, alle über ihren Zenit, alle nicht einmal die Nr. 2 auf ihrer Position.
    Auch Earps fällt in die Kategorie: Wäre die Ausbeute mit Loeck statt Earps im Tor wirklich soviel schlechter gewesen?
    Und ab der nächsten Saison ist auch Peter mehr und mehr so ein Fall.

    Zudem muss man eben sagen, dass die Spielerinnen, die dann wirklich als „Talente“ gelten, einfach schon viel zu alt sind: Wolter ist schon 21, Wedemeyer sogar schon 22. Beide werden nicht mehr die Topspielerinnen werden.
    3. Und dann muss man auch noch sehen, dass Nachwuchs Mut und Vertrauen bedeutet. Und das ist der Knackpunkt: Es ist relativ einfach, eine Spielerin zu verpflichten, die schon viel gewonnen hat und die sich mal ein schlechtes Spiel erlauben kann, ohne an sich selbst zu Zweifel bzw. ohne dass an ihr gezweifelt wird. Aber eine 17-jährige diesem Risiko auszusetzen, das verlangt Führung und Vertrauen in die Fähigkeiten dieser Spielerinnen, auch wenn sie noch keine Chance hatten, diese auf höchstem Niveau unter Beweis zu stellen. Es verlangt ein Auge dafür, welche Spielerin wirklich das Zeug dazu hat, sich dort durchzusetzen.

    Und es verlangt eben auch den Mut, eine nominelle Weltklassespielerin auf die Tribüne zu setzen und ihr eine A-Juniorin vorzuziehen.

    Gerade Wolfsburg hätte dafür massig Gelegenheiten, mehr als jeder andere Klub:
    Wolfsburg liegt regelmäßig in der Liga 3:0 zur Halbzeit vorne, gegen Mannschaften, die hoffnungslos unterlegen sind. Genug Möglichkeiten also, mal 2-3 frische U19-Spielerinnen zu bringen, die sich empfehlen und Druck auf die arrivierten machen können. Ich kann zum Beispiel nicht verstehen, wieso man da nicht einfach mal eine Peter oder eine Goeßling raus nimmt und eine Wittje bringt und so als Nachfolgerin aufbaut. Genauso hätte man es vor ein paar Jahren mit Brandenburg machen können und mit Wedemeyer, dann hätte man jetzt nicht das Problem, dass die Abwehr zu langsam und überaltert ist und dann hätte man Transfers wie den von Baunach, der effektiv nichts gebracht hat außer Bayern vllt ein bisschen zu schwächen, überhaupt nicht getätigt.
    Genauso im Sturm: Masar ist jetzt nicht unbedingt ne schlechte Spielerin, aber ist der Transfer einer über 30-jährigen wirklich notwendig? Es hätte das Jahr von Stolze werden können, die man gut vorne hätte ein Augen können. Doch die Bilanz der Ersatzspielerinnen bei Wolfsburg ist:

    Jakabfi 17x im Kader, 16 Spiele (4x Startelf, 12x eingewechselt), 520 Minuten
    Masar 16x im Kader, 10 Spiele (3x Startelf, 7x eingewechselt), 391 Minuten
    Stolze 3x im Kader 2x eingewechselt, 46 Minuten

    Bei Jakabfi kann ich ja noch irgendwo nachvollziehen, bei Masar aber nicht. Da ist viel verschenkt worden.
    Nicht nur für Stolze, sondern auch für die anderen.

    Wolfsburg sollte es sich zum Ziel machen, auf ähnliche Zahlen zu kommen wie Freiburg oder Essen: Insgesamt 5 Spielerinnen, die 18 Jahre oder jünger sind, innerhalb einer Saison einsetzen und im Schnitt pro Spiel etwa 1,5-2 von diesen. Dementsprechend sollte der Kader dann auch angepasst sein, dass dafür auch die Spielräume da sind.

  38. @Fan2,

    für das dass dir WOB egal ist schreibst du hier ziemlich viel über deinen „Lieblingsverein“. Ich könnte jetzt Einiges von dem was du hier schreibst richtig stellen, aber da ist mir meine Zeit zu schade für und es ja sowieso keinen Sinn macht. Wir werden uns da höchstwahrscheinlich nie einig sein.

  39. Als bekannt affiner Wölfinnen-Anhänger stimme ich in weiten Teilen den jüngsten Ausführungen von @Fan2 zu. Auch ich kritisiere die „Vertrauens“-Politik der sog. sportlichen Führung – mitunter von mir auch schon als „schwächster Mannschaftsteil“ artikuliert in die jüngeren bzw. Nachwuchsspielerinnen.
    Einwerfen möchte ich jedoch insbesondere:
    -> Ella (Masar), Katha (Baunach) und Mary (Earps) werden nach jetzigem Informationsstand zum Saisonende den Kader verlassen;
    -> Melina (Loeck) wird behutsam – in der 2. Bundesliga – aufgebaut und dürfte/sollte kommendes Jahr erste Einsatzzeiten in der 1. Mannschaft bekommen;
    -> Lara (Dickenmann) war bis zu ihrer schweren Verletzung Stammspielerin – insbesondere in der Startelf des herausragenden Erfolgs gegen Bayern München (am 3. Spieltag);
    -> Anna (Blässe) ist auch weiterhin unerreicht in der Verteidigung gegen schnelle Angreiferinnen (und trotz ihrer Defizite in der Offensive eine in bestimmten Spielen ein sehr wertvoller Faktor);
    -> Babs (Peter) gehört für mich ob ihrer Mentalität, Erfahrung und Variabilität in die N11-Auswahl.

    Die momentan als mangelhaft zu qualifizierende Durchlässigkeit kann durchaus am Beispiel Jo (Wedemeyer) festgemacht werden. Was offenbar gerne vergessen wird, sie hat auch schon in BuLi- und UWCL-Spielen unter Beweis gestellt, dass sie sehr wohl in der Lage ist für Stabilität in der Abwehr zu sorgen. Nur, die o.g. sportliche Führung gewährt ihr keine Einsatzzeit – und „vertraut“ auf der einen oder anderen Spielerin, die dieses dann doch nicht zu rechtfertigen in der Lage ist. Vergleichbares Potential sehe ich bei Meret (Wittje) – Mannschaftsführerin der letzten U19-EM-Auswahl – und auch Anna-Lena (Stolze).
    Insoweit wünsche auch ich mir mehr Mut (Vertrauen) und Mittelfrist-Orientierung auf der Ebene der Verantwortlichen.

  40. @Rudi: Wenn irgendwelche der Zahlen hier falsch sein sollten, bin ich sehr gern gewillt, mich korrigieren zu lassen.

  41. @GG: Okay, lass mich mal zusammenrechnen:
    Rechnen wir Masar, Earps, Fischer, Hansen und Baunach aus, dann sieht der Kader in der nächsten Saison wie folgt aus:

    Schult, Burmeister
    Peter, Doorsoun, Rauch, Maritz, Dickenmann, Blässe, Goeßling
    Neto, Gunnarsdottir, Harder, Minde, Wolter
    Popp, Pajor, Huth, Engen, Jakabfi

    Ich habe jetzt mal Nachwuchsspielerinnen wie Wedemeyer, Stolze, Loeck etc. rausgelassen und komme bereits auf 17 Feldspielerinnen. Wenn alle gesund sind, bedeutet das, dass bereits jetzt mindestens eine auf der Tribüne Platz nehmen muss.
    Jetzt bist du an der Reihe: Wenn du wirklich die Durchlässigkeit stärken willst, bedeutet das, du musst für jede Nachwuchsspielerin, die du nominieren willst, eine weitere der oben genannten Spielerinnen streichen bzw. auf die Tribüne verbannen.
    Gehen wir mal wirklich von vielleicht so im Schnitt 2 Nachwuchsspielerinnen im Kader aus (erstmal langsam rantasten, aber mit Nachwuchs meine ich U19), dann heißt das Minimum 3 Spielerinnen aus dem oberen Kader, die auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

    Und dazu kommt dann eben noch, dass unter Umständen noch bis zu 3 weitere Neuzugänge, davon eine Torhüterin dazu kommen werden.

    Damit aber noch nicht genug: Von den 16 Feldspielerinnen können pro Spieltag maximal 13 spielen. Das heißt, wenn davon regelmäßig 1-2 Spielerinnen U19 sein sollen, müssen andere dafür auf der Bank bleiben.

    So, das ist etwa das Rechenszenario, was sich ergibt. Jetzt meine Frage: Wie willst du das Ziel der stärkeren Durchlässigkeit unter diesen konkreten Umständen realisieren? Wen würdest du streichen und aussortieren? Wen würdest du auf die Bank verbannen? Oder wie würdest du rotieren?

    Versteh mich nicht falsch, deine Argumente sind durchaus plausibel, es handelt sich bei den Spielerinnen auch nicht um an sich schlechte Spielerinnen, sondern eben um die wahrscheinlichsten Streichkandidatinnen, die unter diesen Umständen erforderlich sind, damit Nachwuchsspielerinnen überhaupt eine Chance haben.

    Also, viel Spaß beim Streichen!

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