Verena Hagedorn verlässt Bayer 04 Leverkusen

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Frauenfußball-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen und seine Trainerin Verena Hagedorn werden nach der Saison getrennter Wege gehen.

Verlässt Bayer 04 Leverkusen zum Saisonende: Verena Hagedorn © imago / pmk

Die 36-Jährige wird auf eigenen Wunsch in ihre Position als Verbandssport-Lehrerin beim Fußball-Verband Mittelrhein zurückkehren, die sie bereits von 2007 bis 2016 bekleidete.

Klassenerhalt als Ziel

Verena Hagedorn erklärt: „Für die Zukunft wünsche ich dem Verein und der Mannschaft alles Gute. Aber Vorrang hat die Gegenwart. In den kommenden Wochen werden wir gemeinsam weiterhin alles dafür geben, die Klasse zu halten.“

Entscheidung schweren Herzens akzeptiert

Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes meint: „Verena Hagedorn hat in den vergangenen zwei Jahren tolle Arbeit geleistet und wir sind sicher, dass sie die laufende Saison mit unserem Frauen-Team zu einem erfolgreichen Abschluss bringen wird. Dass sich Verena danach wieder der Nachwuchsarbeit widmen möchte, haben wir schweren Herzens akzeptiert. Diesem leidenschaftlichen Wunsch wollten wir uns letztlich nicht verschließen.“

Letzte Aktualisierung am 7.12.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Schnorchel
Schnorchel

Für die vakante Stelle als Cheftrainer bei Bayer Leverkusen wäre doch Thomas Wörle ein prima Nachfolger von Verena Hagedorn. 🙂

JolaFan
JolaFan

Tolle Arbeit geleistet, nur Leverkusen kaempft gegen den Abstieg…toll.

Strike
Strike

Verband ist sicher ! Keine Abstiegsgefahr 🤪

Pauline Leon
Pauline Leon

ich möchte ihr ankreiden, das sie in der hinrunde, eigentlich die ganze saison durch, gefühlt in jedem spiel eine neue aufstellung gebracht hat. das brachte sicher eine menge unsicherheit ins team.
sehr schade.
ich finde, es hätte besser laufen können.

alles gute, frau hagedorn.

Strike
Strike

Vielleicht wird der Tischtennis 🏓 Fan neuer Trainer!

Volker
Volker

Bayer-Leverkusen ein riesiger Chemie Konzern vergleichbar mit VW Wolfsburg. Die Einnahmen aus der 1 Liga Männer liegen um die 150.000000 Euro. (https://fussball-geld.de/einnahmetabelle-der-1-bundesliga/) Eigentlich müsste die Werks 11 gut gerüstet sein. In Sachen finanzielle Transparenz und Struktur der Frauenabteilung findet man allerdings Nichts.
Seit Jahren kämpft diese Frauschaft um den Ligaerhalt und das auf Amateur Niveau. Bei diesem Hintergrund ein Skandal! Wenn man die Liste der Spielerinnen ansieht die in den letzten Jahren das Weite gesucht haben wundert mich der Abgang von Verena Hagedorn nicht. Allerdings trifft diese Erkenntnis auf die meisten Frauenabteilungen zu die an große Männerclubs gekoppelt sind!

balea
balea

Bayer und VW haben noch eine Gemeinsamkeit: Diesel und Monsanto – also ein Mega Imageproblem.

Rudi
Rudi

@balea,

und was hat das mit Frauenfußball zu tun?

balea
balea

@Rudi FF hat in der ersten Liga nebenbei etwas mit Geld zu tun. Wie Volker ganz richtig ausgeführt hat, müsste auch Leverkusen bei dem sehr potenten Hauptsponsor eigentlich gute Ausgangskonditionen haben. Ich habe mit meiner Bemerkung lediglich ein weiteres Puzzlestein dazu getan. Es ist auffällig, dass diese beiden Konzerne – beide sehr tätig im Bereich Fussball – sich im operativen Geschäft durch durch Fehlentscheidungen hervorgetan haben und unter einem Geschäfts- und Imageproblem leiden. VW nutzt das „Vehikel“ Fussball verstärkt, um dagegen anzugehen (siehe auch Hauptsponsor der Männernatio), offenbar tut Bayer dies (noch?) nicht. Was ist falsch daran auf solche Rahmenbedingungen… Weiterlesen »

Ritchie
Ritchie

balea sagt:
14. April 2019 um 20.47 Uhr Uhr
Was ist falsch daran auf solche Rahmenbedingungen der Sportart hinzuweisen? Oder ist es nur deswegen falsch, weil ich das tue?

Das wäre fatal und einer guten Diskussion abträglich.
Auch bei WERDER wurde oder wird ein/ DER Sponsor kritisiert. Über „Wiesenhof“ bin ich selber auch nicht glücklich. Wenn ich aber lese, was bei WERDER durch diesen Sponsor – seinen Chef – möglich gemacht wurde (Claudio Pizarro) dann kann ich mich nur über diesen Sponsor freuen.
Und ja, es müsste einiges mehr dieser Sponsorengelder in den Frauenfußball investiert werden. Auch aber nicht nur bei WERDER.

Rudi
Rudi

@balea, was ist eigentlich falsch wenn sich Firmen im Sport als Sponsor und Geldgeber einbringen. Ohne solche Sponsoren und ihre Gelder wäre es einigen Sportlern, egal in welchen Sportarten, nicht möglich Spitzenleistungen zu erbringen. VW und Bayer engagieren sich in vielen Sportarten und ja ich begrüße das auch. Dass bei VW mit dem Dieseldesaster und bei Bayer mit dem Fehler Monsanto zu kaufen einiges nicht gut gelaufen ist, ist ja auch unbestritten. Aber wer hat in diesen beiden Konzernen diese Fehler gemacht, doch nicht der Arbeiter oder Arbeiterin am Fließband und doch nicht die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg und Bayer… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

Sponsor ja, Eigner nein! Und ja, dass es gerade Bayer und VW sind, ist noch bitterer, wenn man deren Geschichte bedenkt! Ebenso wenig wäre ich glücklich, ein Team in der BL mit dem Eigner Hugo Boss zu sehen.

Monsanto oder Wiesenhof sind dagegen kleine Fische, nicht mal der Erwähnung wert!

balea
balea

@Rudi Ich habe niemals den Sportlerinnen in irgendeiner Weise unterstellt, dass sie persönlich irgendetwas mit irgendwelchen Fehlern, die bei den Sponsoren gemacht, zu tun haben oder dafür in Haftung zu nehmen seien. Das Gegenteil ist der Fall: Meine Kritik zielt darauf ab, dass der Sport leider zu sehr in eine Abhängigkeit geraten ist, aus dem er schlecht entkommen kann, wenn es da jeweils zu starke Einzelsponsoren mit grundsätzlich sportfernen Interessen gibt. Der Sport selbst wird dann zum Spielball. Gehts gut, dann geht es eben gut, sieht es schlecht aus, kann es so oder so ausgehen. Was leider als „Mittlerinstanz“ ziemlich… Weiterlesen »

balea
balea

@Fan2

sorry – Monsanto ist alles andere als ein „kleiner Fisch“.
Umsatz weltweit mehr als 14 Mrd $, Kaufpreis 63 Mrd $ (das wievielfache des Budgets der Fussballmanschaften?). Mitarbeiter: 23.300.
Entschädigungsklagen meines Wissens zuletzt über 10.000 allein in den USA, denen zuletzt mit zweistelligen Millionenbeträgen Recht gegeben wurde. Das ist definitiv kein kleiner Fisch.

Wiesenhof ist dagegen nur ein bundesweit tätiges Unternehmen. Die Mutter PHW-Gruppe schlachtet laut Wikipedia pro Woche 4,5 Mio Hähnchen. Das nennt man dann wohl einen kleinen Fisch.

Rudi
Rudi

@Fan2, wenn es nicht WOB wäre dann wäre dir das ziemlich egal oder sogar recht.Mit der Geschichte von Bayer und VW meinst du sicher den Dieselskandal und den Monsantokauf? Beide Firmen haben für ihre Vergehen bereits Milliardenstrafen bezahlt. Schuldige Personen wurden entlassen bzw. mussten ihren Hut nehmen ( Winterkorn ) einer der VW-Manager sitzt in den USA in Haft.Aber dass diese Firmen auch hundertausende von Arbeitsplätzen geschaffen haben und erhalten ist dir ziemlich egal. Der VfL Wolfsburg ist eine Tochterfirma von VW und was soll daran so schlimm sein? Wie es sich bei Bayer verhält weis ich nicht. Aber wie… Weiterlesen »

Rudi
Rudi

@balea, und warum schreibst du dann solche Beiträge? Zum Wechsel von Feli Rauch nach WOB ist dir nur das Wort widerlich eingefallen. Findest du das fair? Zu manch anderen Beiträgen wenn es um WOB geht erwähnst du den Dieselskandal. Was hat das mit Frauenfußball zu tun? Jetzt hast du auch noch Leverkusen im Visier, mit deiner Anmerkung zum Monsantokauf von Bayer. Hat das was mit Sport zu tun? Du kannst ja Vereine kritisieren, aber dann in fairer Art und Weise. Ein letzter Satz noch zu deinem letzten Absatz mit den sportfernen Einflüssen und Interessen. Wenn es kein Geld von Sponsoren… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

@balea: Ich habe nicht behauptet, dass Monsanto ein kleiner Fisch ist. Ich habe nur gesagt, dass Monsanto gegen das, worin Bayer und VW schon involviert waren, ein kleiner Fisch ist. Und in diesen Fällen sind niemals adäquate Entschädigungen geflossen und auch die Verantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen worden.
Der Hinweis auf Hugo Boss war dachte ich eindeutig genug.

Und doch, es gibt einen Unterschied zwischen Eigner und Sponsor. Ein Sponsor schließt einen Vertrag ab, der ihm Werbefläche verschafft, aber keinen bzw. keinen absoluten Einfluss auf die Klubführung gewährt. Die Selbständigkeit des Klubs als Verein bleibt erhalten.

Carly B
Carly B

„Ich habe nicht behauptet, dass Monsanto ein kleiner Fisch ist. Ich habe nur gesagt, dass Monsanto gegen das, worin Bayer und VW schon involviert waren, ein kleiner Fisch ist. Und in diesen Fällen sind niemals adäquate Entschädigungen geflossen und auch die Verantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen worden. Der Hinweis auf Hugo Boss war dachte ich eindeutig genug.“ ———————————————————- Das wird ja immer schlimmer mit Dir. Als wenn es nicht reichen würde, den Verein WOB als Nutznießer des Dieselskandales hinzustellen, nein die Verbindung von V W zum Hitlerregime muß jetzt auch noch herhalten. Bei diesen Verknüpfungen bin ich sehr erstaunt aber… Weiterlesen »

Ritchie
Ritchie

Carly B sagt (zu Fan2):
15. April 2019 um 14.48 Uhr Uhr
Das wird ja immer schlimmer mit Dir. Als wenn es nicht reichen würde, den Verein WOB als Nutznießer des Dieselskandales hinzustellen, nein die Verbindung von V W zum Hitlerregime muß jetzt auch noch herhalten.
—–
Jetzt sollte die Diskussion aber beendet werden. Wenn schon A.H. hier mit einfließt (bei Carly B).

balea
balea

Ein paar Bemerkungen möchte ich aber dieser Diskussion doch noch anfügen: – Eigner/Sponsor: In der Hinsicht geschenkt, dass es mir um den Haupteinfluss auf den Verein geht. – NS Geschichte: Wenn man nur ein wenig gräbt, haben fast alle deutsche Unternehmen und Institutionen eine solche. Das ist also nicht der Punkt, sondern, wie sich betreffende Einrichtung dazu verhält. Ich kann weder für VW, Bayer oder sonst jemanden eine fundierte Beurteilung abgeben, aber weiss aus der Beobachtung der Bundesministerien, wie schwer die sich tun, ihre damalige Rolle erstmals wissenschaftlich aufzuarbeiten. Das kann man einerseits bedauern, andererseits sind alle solche Bemühungen zu… Weiterlesen »