Bayern düpiert Potsdam, Wolfsburg siegt nach Rückstand

Von am 17. März 2019 – 17.48 Uhr 39 Kommentare

Am 16. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga kam Turbine Potsdam beim FC Bayern München unter die Räder. Der VfL Wolfsburg siegte beim SC Freiburg trotz eines frühen Rückstands.

Fünf Mal Grund zum Jubeln hatten die Bayern-Spielerinnen gegen Potsdam

Fünf Mal Grund zum Jubeln hatten die Bayern-Spielerinnen gegen Potsdam © imago/foto2press

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Der FC Bayern München gewann vor 1.168 Zuschauern am heimischen Campus gegen den 1. FFC Turbine Potsdam mit 5:0 (3:0).

Bayern von Beginn an überlegen

Die Münchenerinnen setzten ihre Überlegenheit schnell in Tore um, Dominika Škorvánková sorgte für die Führung (11.). In rascher Folge erhöhten Lineth Beerensteyn (20.) und Sara Däbritz (35.). In der zweiten Halbzeit waren dann Fridolina Rolfö (68.) und die eingewechselte Jill Roord (79.) erfolgreich.

Wolfsburg dreht Partie in Freiburg

Der VfL Wolfsburg gewann beim SC Freiburg vor 1.152 Zuschauern im Möslestadion mit 3:2 (1:1). Sandra Starke sorgte für die frühe Freiburger Führung (6.), Pernille Harder gelang schnell der Ausgleich (11.). Pia-Sophie Wolter (68.) und Ewa Pajor (86.) sorgten für die Entscheidung, auch wenn Stefanie Sanders in der Nachspielzeit noch einmal verkürzen konnte (90.+4).

Bremen verlässt Abstiegsränge

Der SV Werder Bremen blieb im dritten Heimspiel in Folge ohne Niederlage und ergatterte beim 1:1 (1:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Winter-Neuzugang Sofia Nati sorgte vor 238 Zuschauern am Platz 11 des Weserstadions für die Bremer Führung (21.), Nicole Billa traf für die Gäste in der zweiten Halbzeit vom Elfmeterpunkt (63.).

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Leverkusen punktet spät

Auch Bayer 04 Leverkusen kam beim 1:1 (0:0) vor 358 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion gegen den SC Sand zu einem Punktgewinn. Anne van Bonn brachte die Gäste in Führung (52.), doch Winterzugang Sandra Jessen gelang der Ausgleich (83.).

Essen springt auf Platz 3, Gladbach gegen Duisburg abgesagt

Bereits am Samstag gewann die SGS Essen mit 4:3 gegen den 1. FFC Frankfurt und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 3. Die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem MSV Duisburg wurde witterungsbedingt abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • Fan2 sagt:

    @Bernd: Da muss ich ganz klar widersprechen. Bestes Beispiel: Die WM 2014 und die CL 2013 wurde nicht von heute auf morgen gewonnen, sondern die Grundlage dafür wurde bereits 12 Jahre zuvor gelegt, in der Entscheidung des DFB nach der EM 2000, dass man die Nachwuchsarbeit in den Clubs reformieren muss. Und wenn Rummenigge vor ein paar Wochen sagte, dass van Gaals Arbeit im Verein heute noch zu spüren ist, ein Trainer, der vor 7 Jahren gegangen ist, spricht auch das Bände.

    Wer jeder kurzfristigen Veränderung hinterherhechelt, der lässt sich von Ihnen bestimmen und ist selbst nicht in der Lage, zu gestalten. Gestalten kann man selbst den FF nur, wenn man zwischen den guten und schlechten Veränderungen entscheidet und langfristig plant.

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  • Zaunreiter sagt:

    @Schwarzwaldmarie
    @Doc

    Unabhängig vom Preis wurde wahrscheinlich mehr Werbung für das Spitzenspiel der La Liga Iberdrola gemacht als das es hier beim Spitzenspiel der Allianz-Frauenbundesliga auf dem Bayern-Campus zwischen den Bayern-Frauen und dem VfL Wolfsburg geschehen würde.
    Also bei Atletico Madrid und beim FC Barcelona gibt es ja nicht erst seit gestern Frauenfußball und die Spielerinnen haben sich das sicherlich hart erarbeitet.
    Nicht nur durch Fußballspielen sondern auch durch Selbstvermarktung in den Sozialen Medien. Da könnten sich viele deutsche Spielerinnen eine Scheibe abschneiden.
    Frau muss ja nicht unbedingt ein Duckface auf Instagram als deutsche Spielerin machen (also wenn ich einer deutschen Spielerin auf Instagram folgen würde, würde ich sagen, will ich nicht sehen…), kann aber das Plakat für das Heimspiel dort reinsetzen. Und wenn einer Spielerin die privaten Dinge zu privat erscheinen, dann kann sie ja wenigstens Trainingseindrücke, Spielhinweis und/oder Spielfotos von anwesenden Fotografen posten. Wenn sie will kann sie sich meinetwegen auch so elegant in Szene setzen lassen wie z.b. „KrAshlyn“. Das hat dann wenigstens Stil.
    In anderen Ligen geht das ja auch. Und dann kommen halt auch Follower und Zuschauer.

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  • Schwarzwaldmarie sagt:

    Aber selbst wenn die 60.000 alle umsonst ins Stadion gekommen sind, essen viele davon die obligatorische Stadionwurst, bzw. das spanische Äquivalent und nehmen ein Getränk zu sich. Allein für diese Einnahmen muß ein deutscher Erstligist viele Eintrittskarten verkaufen. Desweiteren sorgt so ein fast volles Stadion für eine entsprechende Athmosphäre und bietet die Möglichkeit, dass der eine oder andere Zuschauer seinen Besuch in den nächsten Wochen oder Monaten wiederholt. In Bilbao hat man in dieser Saison auch schon einmal ca.48.000 Zuschauer bei einem Frauenvereinsspiel gezählt.

    Es ist auf jeden Fall ein schönes Beispiel, dass es nicht gottgegeben ist, dass der Zuschauerschnitt in der Männerbundesliga ca 30 bis 40 mal höher sein muß, als bei den Frauen. Beim DFB sollte man sich jedenfalls mal Gedanken machen, warum so etwas in Spanien möglich ist und was man sich davon abschauen kann. In Deutschland war z.B. der Zuschauerzuspruch bei Frauen Länderspielen auch schon mal deutlich höher als momentan.

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  • Aldur sagt:

    Doc sagt:
    „Solche Preise bringen zwar Zuschauer, aber wirkliche Einnahmen kann man mit solchen Preisen natürlich nicht generieren.“

    Bezüglich der Einnahmen mag das teilweise stimmen, wobei Schwarzwaldmarie ja gerade etwas sehr Richtiges in Bezug auf die Nebeneinnahmen angemerkt hat.

    Ich sehe aber auch keine zwingende Kausalität zwischen niedrigen oder gar nicht vorhandenen Preisen und der Zuschauerzahl. Wenn jemanden eine Veranstaltung generell nicht interessiert, wird er auch nicht hingehen, unabhängig davon, ob ihn das etwas kostet.

    Es ist dem spanischen Verband und/oder Atleti/Barca also irgendwie gelungen, das Interesse von ca. 60.000 Menschen zu wecken. Das hat in Deutschland lange kein Verein im Frauenbereich mehr auch nur für ein Zwanzigstel dieser Größenordnung geschafft. Selbst die Nationalmannschaft ist von fünfstelligen Zuschauerzahlen inzwischen sehr weit entfernt, was auch mal anders war.

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  • Ritchie sagt:

    Der Beitrag von @Zaunreiter: Soziale Medien – Instagram oder so.
    Da mag ich ja altmodisch sein, aber ich bin da nirgends drin. Muss ich ja auch nicht, aber wenn man an die jüngeren Zuschauer ran möchte, muss es auch auf der Ebene geschehen, auf der diese unterwegs sind.
    Da bin ich an der Seite von @Zaunreiter. Und jede/r stellt ja dort ein, was er oder sie möchte. Ich meine damit, die Spielerinnen brauchen es ja nicht zu privat machen.

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  • Bernd sagt:

    @ Fan2
    Leider hast du meinen Beitrag in keinster Weise verstanden!
    Mir ging es gerade darum nicht jeder Entwicklung „hinterherzuhecheln“. Habe mich doch gerade kritisch dazu geäußert, wieviele sich SKY-Abos zulegen und gleichzeitig die Kommerzialisierung beklagen! Ohne Kunden gäbe es kein Bezahlfernsehen, aber die Spiele wären natürlich im Free-TV zu sehen, da niemand auf die Werbeeinnahmen verzichten würde. Aber leider „hecheln“ viel zu viele dem Trend Pay-TV hinterher, kaufen sich Abos und sind Teil der Veränderung, welche sie selbst beklagen. Dein anderes Beispiel verstehe ich noch weniger. Keine WM und kein Vereinstitel wir von heute auf morgen gewonnen. Das versteht sich von selbst und ist eine Binsenweisheit. Desgleichen wurde von mir auch niemals behauptet. Irgendwas möchtest du anscheinend mißverstehen. Veränderungen in puncto Kommerzialisierung passieren hingegen heute und morgen und nicht erst in „fünfzig Jahren“. Eine Clubweltmeisterschaft wäre das nächste Beispiel, wahrscheinlich werden die Übertragungsrechte dann noch einzeln meistbietend verkauft. Dies hat massive Auswirkungen auf nationale Ligen und zwar schon in naher Zukunft und nicht in fünfzig Jahren. Mit Sicherheit hat dies auch Auswirkungen auf den Frauenfussball, da dieser realistisch gesehen, heute nicht mehr vom Männerfussball losgelöst betrachtet werden kann.

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  • Freiburger sagt:

    @Bernd,
    ja, Sanders wirkt im Allgemein sehr unfit. In den USA liegt der Fokus bekanntermaßen auch auf anderen Dingen als der Kondition, da dort auch während des Spiel stetig ein/-ausgewechselt werden darf. Auch während der Zeit vor der Ankunft in Freiburg scheint sie sich physisch nicht allzu gut vorbereitet zu haben. Das ist wirklich schade, da sie am Ball sicher einiges kann und weiß wo das Tor steht. Gegen die drei unglaublich physisch starken Mädels in der Offensive beim SC (Gwinn, Bühl, Starke), die über 90 Minuten jeden Ball anlaufen und kämpfen, hat sie momentan keinen Stich.
    Es bleibt zu hoffen, dass sie im Sommer an ihrer Physis arbeitet und um einen Platz in der ersten Elf kämpfen kann, um auch ein wenig den Abgang von Giulia Gwinn (natürlich andere Position) in der Offensive zu kompensieren.

    Bei Verena Wieder fande ich das in der Hinrunde eher gegenteilig. So wirklich großes fußballerisches Talent konnte ich da nicht erkennen, eher den großen Willen und Einsatz, den sie an den Tag legte. Das sah fußballerisch doch eher limitiert aus, speziell wenn man es mit den technisch starken anderen Offensivspielerinnen verglichen hatte.

    Bin mir sicher, dass beide im Ligaspiel gegen Hoffenheim die Chance kriegen, es besser zu machen, sogar von Anfang an. Man wird mit Sicherheit – soweit es die Kaderbreite zulässt – einige Spielerinnen schonen, um sich auch nicht zu sehr in die Karten für das Pokalspiel schauen zu lassen.

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  • Fan2 sagt:

    @Bernd: Ich habe auch nie behauptet, dass Entscheidungen erst in fünfzig Jahren zu treffen sind. Aber die Entscheidungen, die heute oder morgen zu treffen sind, sind vor dem Hintergrund ihrer langfristigen Auswirkungen zu treffen. Nichts anderes will ich. Und wenn heute und gestern der DFB entscheidet, dass man ohne jegliches Konzept reine Frauenfußballclubs und Männerclubs praktisch gleichstellt und erlaubt, dass ohne Ende von den Männerclubs Geld in den FF gepumpt wird, dann hat man sich langfristig dafür entschieden, dass es eben in 20-30 Jahren keine reinen FF-Clubs mehr geben wird.

    Wenn man 50+1 nicht konsequent umsetzt, dann hat man sich dafür entschieden, einigen Klubs – aus welchen Gründen auch immer – einen Marktvorteil zu gestatten, und muss sich nicht wundern, dass die Liga aus dem Gleichgewicht kommt.

    Fernsehrechte sind ein gutes Beispiel, wieso es zum Beispiel eine eigene DFL bräuchte. Auch hier werden Vorentscheidungen für die Zukunft getroffen: Will man möglichst viel Geld heraus schlagen, auch wenn dafür nur wenig Spiele gezeigt werden? Oder orientiert man sich daran, möglichst viele Spiele ins Fernsehen zu bekommen, auch wenn das heißt, dass man vielleicht dafür nicht ganz soviel bekommt? Das sind alles Grundsatzentscheidungen, die weise zu treffen sind, weil sie eben sehr große Auswirkungen haben können. Aber um sie weise treffen zu können, braucht man eine Vorstellung davon, wo man als FF insgesamt in Deutschland langfristig hin möchte. Ob das alles so klappt, ist noch ne andere Frage, aber die Grundrichtung muss erstmal entschieden sein. Und von der aus kann man dann überhaupt erst diese Entscheidungen treffen.

    Diese Grundidee sehe ich aktuell nicht. Jeder kocht so sein Süppchen, aber einen wirklich durchdachten Plan gibt es nicht. Das muss sicher ändern.

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  • ajki sagt:

    „… Ohne Kunden gäbe es kein Bezahlfernsehen, aber die Spiele wären natürlich im Free-TV zu sehen …“

    Hm. Aha. Und was war mit den zig Jahren ausschließlich ÖR? Auch wenn da ein paar Spiele mehr zu sehen waren (eigentlich nicht), war der Bereich ÖR *immer* ein kompletter Ausfall. Seit der breiten Digitalisierung und neuer Vertriebsmöglichkeiten (Netz) wäre es den ÖR ein *Leichtes* gewesen, endlich den seit immer fehlenden ÖR-Sportkanal zu verwirklichen, in dem auch Nischensportarten und lokal/regionale Dinge promote-bar gewesen wäre, darunter natürlich auch FF. Und? Nix. Absolut gar nix. Man könnte dabei gut und gerne auf den Riesenmarkt prof. MF völlig verzichten bis auf tägliche/häufige Schnipselsendungen á la Sportstudio etc. – und es käme immer noch Werbeknete satt rein. Warum passiert da nichts? Ich bin ziemlich sicher, dass das „politisch“ seit jeher verhindert wird zugunsten *potentieller* Marktlösungen. Die allerdings sind jetzt seit rund 30 Jahren möglich, haben aber im Grunde gar nichts gebracht – wenn man denen nichts dafür zahlt, dass sie z.B. FF bringen, dann zeigen auch die Billighansel Sport1/Eurosport etc. *nichts*. Das „politische“ Argument der Verhinderung von Angeboten durch ÖR-Konkurrenz ist also lang erwiesenermassen *falsch*.

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  • Bernd sagt:

    @ ajki
    „Auch wenn da ein paar Spiele mehr zu sehen waren (eigentlich nicht),…“
    Früher habe ich viele Live-Spiele im Free-TV gesehen, heute allenfalls noch im DFB-Pokal!

    Nehme mal an du meinst mit „ÖR“ die öffentlich rechtlichen Fernsehprogramme ?! In deinem Beitrag bringst du aber die Begriffe „ÖR“ und „Free-TV“ durcheinander. Z.B. ist Sport1 kein ÖR, aber Free-TV!
    Um ÖR ging es mir aber überhaupt nicht, sondern um Bezahlfernsehen vs Free-TV. Wie du eigentlich selbst feststellen könntest gibt es schon in dieser Saison kein einziges europäisches Männerfussballspiel, egal ob Europa-oder Champions-League mehr im Free-TV. Früher wurde fast jedes Europapokalspiel im Free-TV gezeigt. Es ist somit „erwiesenermassen richtig“, dass mit dem Produkt Fussball versucht wird soviel Geld wie möglich zu machen.
    Vollkommen klar ist selbstverständlich, dass sich Pay-TV nur dann lohnt, wenn es ausreichend Kunden dafür gibt. Somit trägt jeder „Fan“ mit einem Bezahlabo dazu bei, dass immer mehr Fussball sich aus dem Free-TV in den Bezahlbereich verlagert. Dies ist bereits Fakt! Natürlich hat es auch noch den unsozialen Effekt, dass Menschen mit weniger Geld sich bedeutende Live-Spiele seltener anschauen können. Ob ÖR, oder Sport 1, Eurosport oder RTL ist für den Zuschauer zweitrangig, solange er die Spiele kostenlos angeboten bekommt.
    @ ajki
    Wo hast du denn Live-Fussball im Fernsehen geschaut, als es noch kein Pay-TV gab?

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  • Bernd sagt:

    @ Freiburger
    Volle Zustimmung in Deiner Analyse in eigentlich allen Punkten.
    Nach dem Anschauen der „Highlights“ sah ich Frohms beim Gegentor aus spitzem Winkel auch zu weit vor dem Tor. Selbst bei einem Flachschuss neben den Innenpfosten, wäre es schwer gewesen diesen zu halten. Auch wenn Pajors Schuss als (recht harte) Flanke gedacht war, besteht natürlich immer auch die Möglichkeit, dass die Angreiferin die Stellung der Torhüterin erfasst.
    V. Wieder hatte ich sowohl in Testspielen, der Natio-U17, wie auch zu Saisonbeginn engagierter und mit guten Flanken erlebt. Kann mir auch ein gewisses Pokerspiel am Samstag, mit geringer Ausagekraft für das folgende Pokalspiel in Hoffenheim, vorstellen. Falls Sanders und Wieder zu Beginn auflaufen, hoffe ich auf eine gute Leistung von Beiden, bei dem zumindest ein ähnlicher „Biss“, wie bei dem von dir beschriebenen Trio S-G-B erkennbar wird.
    Bestes Fussballwetter ist zumindest vorhergesagt!

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  • bale sagt:

    viel spass schön das ihr euch auch für internationale teams interessiert bzw.offen seid,ich wollte mal man city oder chelsea ,Birmingham mal mir ansehen.
    bin immer noch beeindruckt von dieser Kulisse in Spanien GEHT DOCH

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  • Pauline sagt:

    Berliner Zeitung „FFC Turbine Potsdam“…… der Trainer hat nichts aber gar nichts —analysiert— wir sind überrollt wurden –die junge Mannschaft wurde überollt diese Aussage ist der Hohn—
    Selbst ein Leihe erkennt das—
    Hinten stehen Nationalspielerinnen die umspielt wurden wie Kegel — wenn ich mit einer Dreierkette spiele kann ich nicht so offensiv spielen(Links) wo ist da der Trainer? kein Plan..
    Alle Rückrunden wurden unter dieser Leitung vergeigt …keine Leistungssteigerung — die Spielerinnen drehen sich auf der stelle–

    (1) 21 Gesamt – 11 hoch – 10 runter
  • Pauline Leon sagt:

    stefanie sanders tut was sie tun soll und sicher auch gerne macht: tore schießen.
    was da an einstellungen fehlen soll ist mir schleierhaft. in gladbach hat sie leistung und willen gezeigt. in der dfb u-20 auch.

    weiter so, stefanie sanders!!

    @Freiburger: die us-amerikanerinnen legen keine fokus auf kondition?? bisher haben sie die meisten gegenspielerinnen über den haufen gerannt. zwar nicht immer gewonnen, aber der wille war da und die kondition auch! würde ich behaupten.

    (3) 9 Gesamt – 6 hoch – 3 runter
  • ajki sagt:

    „…Sport1 kein ÖR, aber Free-TV…“

    Gut, da ist nicht genügend gut unterfüttert mit persönlicher Meinung. Also, hier ist sie: es gibt kein „Free-TV“. Auch der ÖR ist Bezahlfernsehn. Und die Kohle für die Reklamesender kommt von der Reklame und die (erheblichen) Kosten dafür werden von allen gestemmt, nur eben umgelegt auf alle Preise. Was mit dem Blödsinn von „Free-TV“ gemeint ist, dürfte was anderes sein: man meint damit, dass man nicht *zusätzlich* zu den ÖR-Gebühren irgendwas bezahlen möchte für ein TV-Angebot. Und dafür nehmen dann Verbraucher sozusagen liebend gern in Kauf, dass die Reklameschrottsender (egal ob Gross oder Klein) ihre Zuseher zumüllen. Und das sogenannte „echte Pay-TV“ hat sich, wie alle Nutzer wissen, schon seit langem als überhaupt keine Alternative erwiesen gegen Reklamedreck – dort wird man genauso zugemüllt (seit etlichen Jahren auch *während* eines Spiels!) mit Reklame wie bei den Reklamesendern (weil dann eben neben den Abo-Geldern auch noch Werbegeld reinkommt – da lacht das Herz dann doppelt und treibt die „Exklusiv“-Rechteerlangungskosten wie man sieht prachtvoll in immer höhere Höhen und zwar weltweit; etwas, das die marktwirtschaftlich orientierten Medienleute samt ihrem „politischen“ Unterstützertross sage und schreibe als „gut“, „richtig“ und „marktkonform“ betrachten, […] ).

    *Weil* die Kosten bei den Reklameschrottsendern und dem „Pay-TV“ verdeckt werden, alle „Privatsender“ durch Reklame die Kosten in die Höhe treiben und auf Konsumenten umlegen, die absolut falsch adressiert sind, darf man den Begriff „Free-TV“ meiner Ansicht nach ausschließlich für diejenigen Grundversorgungsprogramme verwenden, für die die Privathaushalte ohnehin schon zahlen müssen (bzw. muss man auf den idiotischen Begriff „Free-Irgendwas“ selbst verzichten).

    Als der Reklamesenderschrott in den 80ern im Westen eingeführt wurde, wurden die preistreiberischen Folgen für alle (u.a. auch anhand von MF-Konzessionsfolgen) öffentlich in Presse, Funk & Fernseh vorhersehend angesprochen und besprochen – die damalige Haltung der Mitte/Rechts-Anhängerschaft war die scharfe Zurückweisung solcher „unbegründeten“ und „naiven“ Vorstellungen, denn der „Markt“ werde es bekanntlich richten und konkurrierend für höhere Qualität, bessere Angebote und niedrigere Preise sorgen (u.a. dann auch durch das spätere „Pay-TV“). Die Folgen sind nun, 30 Jahre später, auch für diese Anhängerschaft unabweisbar offensichtlich.

    Und zu der eigenartigen Frage, wo ich Fussball geschaut früher: tja, keine Ahnung – im TV gabs die professionellen (MF-) Ligen auf jeden Fall weder im ÖR noch bei den Reklamehanseln. Außer natürlich die albernen Schnipselsendungen, aber sowas kann ein Fussball-Interessierter ja an sich außer zu Übersichtszwecken nicht als ausreichendes Angebot verstehen.

    Wer ernsthaft noch im Jahr 2019 auf Reklamesender als Lösung für Konsumenteninteressen setzt, der hat die letzten 30 Jahre mediale Entwicklung meiner Meinung nach absichtlich verschlafen.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-8) 10 Gesamt – 1 hoch – 9 runter
  • Bernd sagt:

    @ Pauline
    Hast du das Spiel des SC Freiburg gesehen?
    Da war keineswegs schleierhaft was fehlt, sondern ganz offensichtlich: Einsatzfreude, Verteidigungsbereitschaft, Laufbereitschaft, Balleroberungen.
    Hoffentlich nicht weiter so, Stefanie Sanders!
    Sie hat zumindest niemanden „über den Haufen gerannt“.
    Was glaubst du warum sie in wichtigen Spielen kaum Einsatszeiten bekommt, wenn nichts fehlt? Leider fehlt noch ein ganzes Stück um an den anderen Spielerinnen vorbei zu kommen, obwohl der SC derzeit sehr viele Verletzte hat. Wünsche ihr von Herzen, dass sie den Anschluss schafft, aber da hat sie noch ein gutes Stück vor sich!

    (3) 3 Gesamt – 3 hoch – 0 runter
  • Witzfigur sagt:

    @Pauline
    Ich schüttle schon lange über die Aussagen von MR den Kopf und gehe daher mit Dir und Deinen Aussagen konform!
    Hier wird viel Augenwischerei, ja Selbstbeweihräucherung, aber auch kontraproduktive Gluckenmentalität betrieben, natürlich mit dem Ziel der eigenen Arbeitsplatzerhaltung. Daran zeigt sich doch momentan ganz deutlich, weshalb ich von dieser Teilzeitjoblösung noch nie überzeugt war – nichts Ganzes und nichts Halbes kommt dabei rum. 2 Arbeitgebern Genüge tun, bedeutet Kompromisse eingehen, hier wie da, und das wird eben einem Erstbundesligisten nicht gerecht.
    Gegenwärtig ist für mich der Strohhalm an sich, die Feststellung, es könnte Turbine eigentlich noch wesentlich schlimmer treffen, nämlich dann, wenn alle Männer-Bundesligisten ihre FF-Team ein bisschen mehr unterstützen würden als sie das gegenwärtig tun, so etwa wie beispielsweise der SCF! Denn dann käme man in Potsdam kaum über maximal den 8. Platz hinaus – eine deprimierende Vorstellung! Wenn man aber entgegenhält, dass der FCB in der Zeit, wo FF-Hasser Hoeneß vakant war, seine dbzgl. Grundausrichtung über den Haufen warf und binnen Kurzem ein schlagkräftiges Team zusammengestellt wurde, wäre soetwas durchaus auch bei Leverkusen, Köln, Gladbach, Bremen u.a.m. denkbar.

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  • Pauline Leon sagt:

    @Bernd:
    spiel habe ich gesehen.
    stefanie sieht manchmal vielleicht eher unmotiviert aus, wirkt ungelenk, aber der trainer wird sie gegen ihren willen vielleicht nicht aufstellen. vielleicht doch?
    das berühmte „wundliegen“ wird ihr sicher nicht passieren. die matsche nach dem gewitter in rheydt war auch sicher nicht der beste aller spielplätze.

    und unmotivierte spielerinnen habe ich da woanders weitaus klarer identifizieren können.
    aber vielleicht hast du ein bisschen recht. manchmal sieht stefanie im auftreten unglücklich aus.

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  • Bernd sagt:

    @ Pauline Leon
    Ein bisschen Recht hast du ja auch. Irgendwie hat Sanders zumindest einen Torriecher. Aber beim Spiel gegen Wolfsburg war der Unterschied im Engagement gegenüber ihren Mitspielerinnen augenscheinlich. Aber sie ist auch erst seit kurzer Zeit in Freiburg. Warten wir die weitere Entwicklung mal ab.

    @ajki
    Bei dem was du zu ÖR, Free-TV und Pay-TV schreibst komme ich nicht mehr mit.
    Schade auch, dass du dich nicht an die Leitlinien für Kommentare halten kannst.

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