Linda Dallmann wechselt zu Bayern München

49

DFB-Nationalspielerin Linda Dallmann wechselt zur kommenden Saison von der SGS Essen zum FC Bayern München.

Linda Dallmann gibt am Spielfeldrand ein Interview
Zweijahresvertrag in München: Linda Dallmann © imago / Hartenfelser

Die 24-jährige Mittelfeldspielerin unterschrieb in München einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021.

„Sportlich den nächsten Schritt machen“

Linda Dallmann erklärt: „Ich wollte sportlich meinen nächsten Schritt machen und komme nach München, um bei Bayern zur Top-Spielerin zu werden. Ich will mit der Mannschaft viel erreichen und hoffe, dass ich mit meiner frechen Spielweise zum Erfolg beitragen kann“

Auf technisch höchstem Niveau

Bayern-Managerin Karin Danner meint: „Wir freuen uns sehr, dass sich Linda für den FC Bayern München entschieden hat und wir mit ihr eine weitere talentierte Spielerin bekommen, die das Potenzial hat, die Zukunft unserer Mannschaft entscheidend mitzuprägen. Sie spielt auf technisch höchstem Niveau, hat in der Offensive große Stärken und wird uns dort mit ihrem Spielwitz sicher eine Menge Freude bereiten.“

Letzte Aktualisierung am 23.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

49
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
49 Kommentar-Themen
0 Themen-Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf den am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar-Thema
31 Kommentatoren
ollerRentnerFan2SundermannZaunreiterPauline Leon Neueste Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
speedy75
speedy75

War ähnlich wie der Wechsel von Giulia Gwinn zu erwarten und überrascht mich jetzt eigentlich nicht wirklich.

Strike
Strike

Das stimmt ja Alles! Aber wer soll denn noch alles spielen, Magul, Demann und Co sitzen ja jetzt schon mehr auf der Bank als Nationalspielerinnen. Mehrbelastung Chammpionsleague, hör mir auf, da spielst du in den ersten Runden gegen 2. Liga Teams um dann vielleicht 4 Spiele wenn du nicht auscheidest auf Top Level zu haben. In der Bundesliga haben sie ja nur 22 Spiele um zu rotieren alles zu wenig um die große Anzahl an Top Spielerinnen auf genug Einsatzzeiten zu bringen. Hier wird nach dem Prinzip gearbeitet, friß oder stirb, Hauptsache der Verein hat 4 fach besetzte Positionen. Geht… Weiterlesen »

Chrissy
Chrissy

Hmmm, schön und gut. Man kann ja hingehen wo man will. Ich habe einfach eine andere Frage:
In einem anderen Internetportal steht, dass sie „ablösefrei“ wechselt. Das hört sich dramatisch für Essen und als Super Schnäppchen für den FCB an. Wie hoch wäre denn eine Ablöse?
Könnte die SGS Essen von so einer Ablöse denn den Trainer wenigstens einen Monat bezahen? Es würde mich mal echt interessieren was für Nationalspielerinnen als Ablösesumme bezahlt würde, wenn sie denn einen Vertrag von noch einem Jahr haben. Ich tippe mal das es nicht erwähnenswert ist.

Christo
Christo

Was mich wundert ist, daß die Spielerinnen ja auch alle Hirn im Kopf haben und sicher auch registrieren, dass gerade bei Bayern das große Talente-Schlafzimmer besteht. Insbesondere Lina Magull war ja schon in Wolfsburg in einer ähnlichen Situation und ist so extrem aufgeblüht in Freiburg und legt sich dann leider auch wie viele vor ihr ins besser bezahlte Ruhebett in München. Ich würde mir wünschen, daß jemand wie Lina z.B. wieder nach Freiburg zurückkommt und „bei uns“ wieder so kämpft und zaubert, wie sie das kann. Ich weiß, die Antworten werden sein „träum weiter“, aber wenn ich aufhöre, an eine… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

Ich gönne diesen Wechsel allen, die die Entwicklung unter dem Stichwort „Professionalisierung“ immer wieder gerechtfertigt haben und die Kritik immer wieder zurückgewiesen haben. Insbesondere gönne ich diesen Wechsel @enthusio, dem jetzt sein schöner Club SGS Essen auseinandergekauft wird. Wie gesagt, der Abstiegskampf lässt grüßen, fragt mal in Potsdam nach. Wenn zwei Klubs mehr Geld haben als der Rest der Liga zusammen, dann ist etwas ganz und gar faul im Staate Dänemark! Es muss endlich im FF Budgetdeckelungen und eine konsequentes Umsetzen von Financial Fair Play und Lizenzbestimmungen geben, damit solche Entartungen nicht mehr vorkommen. Hier gibt es zwei Klubs, die… Weiterlesen »

HFVFAN
HFVFAN

jetzt fehlt nur noch Frau Schüler zum FC Bayern, dann gibt es keine Konkurenz mehr für Bayern aber auch nicht für den VfL.? Das wirft die Frage auf: wie lange wird das Umfeld das wohl mitmachen. Was sind die Folgen? Wenn man bedengt das die gutbezahlten Plätze endlich sind. Wenn die 2.klassigen Vereine nur noch für die Großen ausbilden, muß über eine entsprechende Ablösesumme nachgedacht werden. Anders wird es in Zukunft nicht mehr gehen.
Warum sind die drei Leute(u.a. H. Kellermann) aus der Kommission Frauenfußball ausgetreten, wer weiß etwas darüber.

enthusio
enthusio

Ich glaube, Bayern will endlich mal wieder Deutscher Meister werden und in der WCL ins Finale einziehen. 🙂 Diesen Zielen sind sie jetzt mit ihren Einkäufen einen Schritt nähergekommen. Mal sehen, wer jetzt alles Bayern verlassen wird. Mandy Islacker würde ich sehr gerne in Essen spielen sehen, aber sie hat noch bis 2020 Vertrag. Die SGS Essen hat in den letzten Spielen auch ohne Linda Dallmann recht ordentlich gespielt und belegt momentan einen guten 4. Platz in der Bundesliga. So wie man Charline Hartmanns Verlust kompensieren konnte, wird man das auch bei Linda Dallmann schaffen. Nach acht Jahren in Essen… Weiterlesen »

Rudi
Rudi

Na ja, so kann man auch versuchen sich eine Meisterschaft zu „erkaufen“, wenn man es aus eigener Kraft sportlich nicht schafft und nebenbei noch eine Liga zu zerstört welche dadurch immer mehr an Attraktivität verliert. @Strike hat vollkommen recht. Die Meisterschaften werden dann auf absehbare Zeit zwischen dem FC Bayern und Wolfsburg ausgespielt, wobei ich die Einkaufspolitik von Wolfsburg weniger kritisch sehe wie die von Bayern. Welche mich an eine Einkaufspolitik von Sigi Dietrich vom FFC Frankfurt erinnert. Ob diese Einkaufspolitik was bringt sei mal dahin gestellt? Elf gute Fußballerinnen sind noch lange keine gute Mannschaft. Und welche Mannschaft soll… Weiterlesen »

Ritchie
Ritchie

Ich stimme @Strike da komplett zu.
Nichts gegen den FC Bayern, aber ich kenne keinen anderen Verein der die jeweilige Liga (MF (jedenfalls in der Vergangenheit) und jetzt auch FF) in diesem Maße „aussaugt“.
Das ist legitim, aber wird mMn vom FC Bayern exzessiv betrieben.
Auf dem Platz stehen zur selben Zeit immer nur elf Spieler/innen, die anderen müssen froh sein, wenn ihnen Einsatzminuten „geschenkt“ werden.
Wer soll sich denn noch die Spiele ansehen, wenn der Sieger und der Meister quasi bereits vorher feststehen?

Ritchie
Ritchie

Und dieses „sportlich den nächsten Schritt machen“ ist nur hohles Geplapper, Sorry!
Sollen einfach sagen, dass der FC Bayern ihnen monatlich deutlich mehr aufs Konto überweist. Das wäre legitim UND Ehrlich.
Ist meine Meinung, auch wenn ich natürlich die Vertragsdetails nicht kenne.
Unabhängig davon, ich gönne dem FC Bayern und allen Spieler/innen jeden sportlichen Erfolg.

Schwarzwaldmarie
Schwarzwaldmarie

Ein weiterer Schritt zur Festigung des Duopols Wolfsburg/München. Der Wettbewerb in der Frauenbundesliga wird weiter geschädigt. Wie oft werden denn die Nationalspielerinnen bei diesen Vereinen auf hohem Niveau gefordert. Das Leistungsgefälle in der Bundesliga nimmt weiter zu und letztlich wird sich die Meisterschaft in den beiden direkten Duellen entscheiden. Ansonsten darf man sich keine Ausrutscher erlauben. Die Championsleagueplätze sind vor der Saison schon vergeben.Ob die Spielerinnen in dieser Konstellation an Wettkampfhärte gewinnen, erscheint sehr fraglich

Chris
Chris

Auch als Bayernfan finde ich diese Entwicklung langsam bedenklich. Wünsche Linda natürlich alles Gute hier, frage mich aber auch wo das Ganze noch hinführen soll. Wenn uns niemand verlassen sollte, stehen nächste Saison 14 (!!!) deutsche A-Nationalspielerinnen im Kader. Da müssen zwangsweise einige auf der Bank versauern.

Pit
Pit

Nach acht Jahren Essen ist der Wunsch nachVeränderung verständlich .Jetzt wird man sehen,ob sie sich unter den vielen Top Spielerinnen durchsetzen kann. In Essen hatte sie ja regelrecht Narrenfreiheit.In Bayern gibt es viele Top Spielerinnen die im Mittelfeld einen Stammplatz haben möchten.

Rudi
Rudi

@Ritschie,

deinem 1. Beitrag stimme ich voll und ganz zu. Den letzten Satz in deinem 2. Beitrag „Unabhängig davon, ich gönne dem FC Bayern und allen Spieler/innen jeden sportlichen Erfolg“ kann ich jedenfalls nicht teilen. Denn wer durch so eine Einkaufspolitik, auch wenn Sie legitim ist, vielleicht mit Absicht in Kauf nimmt dass die Frauenbundesliga an sportlichen Wert verliert, sorry, aber einem solchen Verein kann ich keinen sportlichen Erfolg wünschen.

Aldur
Aldur

Das war jetzt keine große Überraschung mehr. Die aktuelle Saison hat aber gezeigt, dass die SGS das wegsteckt. Immerhin bestritt Dallmann ihr letztes Ligaspiel am 5.Spieltag in Frankfurt. Ungeachtet dessen hat sich die Essener Saison ganz ordentlich entwickelt seither.

Helmut
Helmut

Sind denn hier alle so Naiv zu glauben, das alle Spielerinnen die diese Saison in München spielen die nächste Saison auch noch da sind? Hier ist ein Überblick der Spielerinnen deren Verträge auslaufen: Manuela Zinsberger; Leonie Maier; Melanie Behringer; Jill Roord; Simone Laudehr; Anna Gerhardt; Sara Däbritz; Lucie Vonkova und Fridolina Rolfö Bei Behringer und Gerhardt ist der Verbleib bereits bekannt und bei Laudehr ist ein Kariereende wahrscheinlich. Vonkova wird, Roord und Rolfö werden wahrscheinlich ebenfalls den Verein verlassen. Für Leo Maier auf sehe ich auf Grund ihrer (leider) viel zu „schüchteren“ Spielweise keine Zukunft mehr in München und in… Weiterlesen »

ollerRentner
ollerRentner

Ich finde es nicht überraschend, dass gute Spielerinnen letztendlich versuchen nach Wolfsburg oder München zu kommen. Diese beiden Vereine haben gute Chancen jährlich international vertreten zu sein, was verständlicherweise ein Ziel jeder guten Profispielerin sein kann. Eventuell werden sie dann auch international besser wahrgenommen, so dass sie später noch einmal in ein anderes Land wechseln können. Wie gesagt, die Frauen verdienen eine gewisse Zeit ihren Lebensunterhalt durch Fussball. Das ist es doch, wie bei jeder anderen Tätigkeit auch, völlig legitim mehr zu wollen. Das Problem heisst meines Erachtens aber nicht WOB oder FCB, sondern es liegt daran, dass nur die… Weiterlesen »

Rudi
Rudi

@Helmut,

dass du hier Leute, welche sich Gedanken um die Zukunft des Frauenfußball in Deutschland machen und sich kritisch zu der Personalpolitik eines oder zwei Vereine hier im Forum äußern, als Jammerlappen bezeichnest, ist schlichtweg eine Unverschämtheit. Diesen Satz hättest du dir schenken sollen und naiv so glaube ich sind hier auch die Allerwenigsten.
Vielleicht werden einige Spielerinnen deinen FC Bayern verlassen, aber sicher ist das bis auf das Karriereende von Behringer und den Abgang von Gerhardt zu Turbine bis jetzt jedenfalls nicht.

Rudi
Rudi

@ollerRentner,

deinem Beitrag stimme ich durchaus zu. Aber auf die Verbände, ob DFB oder UEFA, zu hoffen dass da was passiert, daran glaube ich nicht. Da hat bei diesen Verbandsfunktionären der Frauenfußball nicht den Stellenwert wie er ihn haben sollte.Auch eine Nadine Kessler kann dort nichts bewirken.Dabei könnte man Einiges vor Allem bei der CL ändern. Auch die Teilnehmerzahl der Vereine aus den Ländern in der CL könnte man zumindest mal überdenken.

Schnorchel
Schnorchel

„Toll“. Ich glaube, hier geht es nur ums Geld verdienen. „Sportlich den nächsten Schritt zu machen“ ist bei dem übervollen Bayernkader eher zweifelhaft. Ich kann ja verstehen, daß Linda Dallmann nach so vielen Jahren bei der SGS mal eine Veränderung braucht. Aber muß es dann ausgerechnet Bayern sein? Warum denn nicht mal ins Ausland wechseln? Wenn man beides (sportliches und monetäres) verbessern will, dann könnte man z.B. auch mal über den Ärmelkanal (Arsenal, Chelsea, ManCity oder Birmingham) schauen.