Giulia Gwinn wechselt zu Bayern München

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Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat zur kommenden Saison DFB-Nationalspielerin Giulia Gwinn vom SC Freiburg verpflichtet.

Freiburgs Giulia Gwinn im Zweikampf
SC Freiburgs Giulia Gwinn (re.) wechselt zum FC Bayern © imago/foto2press

Die 19-jährige Mittelfeldspielerin, die bisher vier Länderspiele bestritt und dabei einen Treffer erzielte, unterschrieb in München einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022.

Vorfreude auf München

„Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit in München, auf eine neue Herausforderung und auf die Aufgaben, die hier auf mich warten“, so Gwinn. „Ich wollte sportlich den nächsten Schritt gehen. In der Mannschaft steckt sehr viel Potenzial und ich will mit dem FC Bayern viel erreichen.“

Hochtalentierte Spielerin

Bayern Münchens Teammanagerin Bianca Rech meint: „Giulia ist eine hochtalentierte Spielerin. Offensiv wie defensiv hat sie große Stärken, bringt auf der rechten Außenbahn eine enorme Schnelligkeit mit und ist zudem sehr torgefährlich. Wir freuen uns, dass sie zum FC Bayern kommt.“

Letzte Aktualisierung am 7.12.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Bernd
Bernd

Nun ist das offene Geheimnis auch endlich offiziell! Auch wenn ich den Wechsel von Giulia Gwinn natürlich sehr bedaure, wünsche ich ihr weiterhin viel Erfolg, -ausser gegen den SCF natürlich-, und eine tolle Karriere. Herzlichen Dank für die tollen Jahre beim SC Freiburg! Das DFB-Pokalfinale wäre ein toller Abschluss in Freiburg! Go for it! Erinnere mich noch sehr gut an den gleichzeitigen Wechsel von ihr und Janina Minge zum SC Freiburg. Vor dem ersten Bundesligaeinsatz, als 16jährige gegen den 1.FC Köln, als sie für Sandra Starke eingewechselt wurde, übte Sie mit dem Co-Trainer mit seitlichen Remplern noch Zweikampfverhalten, wobei sie… Weiterlesen »

T-Punkt
T-Punkt

Ich wiederhole meinen Antrag diese ewig gleichen Copy&Paste-Statements der Spielerinnen NICHT mehr zu zitieren. Das kann doch keiner mehr hören.

Witzfigur
Witzfigur

Lediglich eine weitere Spielerin, die nicht die Überzeugung und das Vertrauen besitzt, dass ihr aktuelles Team die Klasse und das Vermögen besitzen, jemals Titel zu gewinnen!

Christo
Christo

Lediglich ein weiteres Mal, daß eine Witzfigur zeigt, daß sie ausser Hässig nichts kann. Wer kennt einen Kurs in Kommunikationslehre, der einer Witzfigur vermtteln kann, was Kommunikation ist.

@ Bernd: Ich hatte ein wenig gehofft, sie würde zu Caro Simon nach Lyon wechseln. Ich werde sie vermissen bei dem Verein, der leider nicht genug Geld hat, um solche hochbegabten Spielerinnen dauerhaft halten zu können.

Jetzt muß ich meinen schönen großen Magnetaufkleber von ihr an meinem Auto schweren Herzens zur nächsten Saison wechseln.
Die Qual der Wahl: Welche der vielen tollen Spielerinnen nehme ich ? Hasret ? Jobina ? Caro Schiewe ? Hmmmm.

Bernd
Bernd

@ Christo
Nimm Klara Bühl, denn die hat gerade erst den Vertrag um mehr als ein Jahr verlängert, oder nimm Alle, denn auf dem Auto ist doch bestimmt noch Platz! 😉
Giulias Wechsel nach München stand bereits letzte Saison fest, aber sie hat den Vertrag beim SC nicht vorzeitig aufgelöst! So kannst Du sie nun zumindest einmal pro Saison im Mösle sehen!

Witzfigur
Witzfigur

Lediglich ein weiteres Mal, dass Christo nichts FF-fachliches und spezifisches beitragen kann – das Übliche halt, wenn die Basis fehlt!

Florian Köpferl
Florian Köpferl

@Christo
den Magnetaufkleber würde ich gerne nehmen 😉

Bernd
Bernd

@ Christo
Gerade noch an Klara Bühl gedacht, schon wurde sie für die Natio nachnominiert! Klasse! Würde mich sehr freuen, wenn sie gegen Frankreich auch zu ihrem Debut kommt. Das ist wirklich eine Spielerin die für das Team alles gibt, mit vielen Qualitäten, unter anderem schnell, zweikampfstark, mit gutem Auge, sehr zuverlässig und auch torgefährlich. Zum Glück hat sie schon in Freiburg verlängert und kann somit als Nationalspielerin bei den Bayern nicht „gebündelt“ werden!

SCF Klausi
SCF Klausi

Ich bin von Gwinn einfach nur enttäuscht.

Da lobe ich Klara Bühl,die ihrem Ausbildungsverein der sie gefördert und nun auch zur Nationalspielerin geformt hat mit einer weiteren VVL dem Verein erhalten bleibt und so das Vertrauen und die viele Arbeit die der Verein aufgebracht hat während ihrer Ausbildung zurück zahlt.

Wohlwissend das auch Klara Bühl eines Tages Freiburg verlässt,aber das nenne ich Größe weil sie nicht gleich den Verlockungen eines Großvereins verfällt.

Ritchie
Ritchie

@SCF Klausi: Ich denke man sollte von den Spielerinnen nicht zu sehr enttäuscht sein. Jeder Mensch möchte sich verbessern und versucht im Leben weiterzukommen. Und dann wechselt man auch gerne zu einem (scheinbar) größeren oder erfolgreicheren Verein. Besonders wenn der dann auch mehr bezahlt.

Aber die Einkaufspolitik des FC Bayern wird dem deutschen Frauenfußball auf Dauer nicht guttun, sondern „zerstören“. Das ist vielleicht etwas drastisch ausgedrückt, aber wir müssen doch nur auf den Herrenfußball der letzten Jahre schauen.
Vergleichbares befürchte ich auch beim Frauenfußball. Hoffentlich kommt es nicht dazu.

Bernd
Bernd

@ SCF Klausi Da gibt es schon einen Unterschied zwischen Bühl und Gwinn. Klara Bühl stammt hier aus der Gegend und spielt praktisch zuhause. Gwinn kommt von Friedrichshafen und nach München ist es von dort nicht weit. Beide sind, soviel ich mitbekommen habe, sehr familienverbunden und das meine ich positiv! Von K. Bühl spielte auch der Bruder bis letzte Saison beim SC Freiburg (Karriere jetzt beendet). Der Wechsel von Gwinn ist unter anderem auch aus diesem Grunde im wahrsten Sinne des Wortes naheliegender. Zudem spielte Gwinn auch länger als Bühl schon in der ersten Mannschaft. Benkarth ausgenommen, war Gwinn vor… Weiterlesen »

balea
balea

@Ritchie

danke für diesen sehr ambivalenten und doch präzisen Kommentar.

Ritchie
Ritchie

@balea: Danke für die Blumen! 🙂

micky
micky

Das Top Spielerinnen wie Svenja Hut und nun auch Giulia Gwinn und Feli Rauch sich bestens vermarkten wollen und sie es dahin zieht wo mehr Geld, ein „besseres Umfeld“ und sportliche Highlights wie die Champiosleague und die Nationalmannschaft mit all ihren Prämien locken, kann man gut nachvollziehen. Schließlich wird auch der Frauenfussball nicht mehr nur sportlich sondern zunehmend unter marktwirtschaftlichen Aspekten geführt. Schon Siggi Diedrich postulierte zu besten Frankfurter Zeiten, dass es künftig darauf ankommen wird den Frauenfussball stärker zu professionalisieren. Und er meinte damit nicht nur besserer Trainingsbedingungen und eine bessere ärztliche Versorgung. Soweit so gut. Nicht nachvollziehen kann… Weiterlesen »

Ritchie
Ritchie

@micky: Sehr gut geschrieben!

FFFan
FFFan

@ Klausi: „Ich bin von Gwinn einfach nur enttäuscht. Da lobe ich Klara Bühl, (…) weil sie nicht gleich den Verlockungen eines Großvereins verfällt.“ Da müsstest du aber G.Gwinn genauso loben, denn die ist ja auch nicht „gleich“ den Verlockungen erlegen; wenn es stimmt, was Bernd geschrieben hat, dann hätte sie schon letztes Jahr zu den Bayern gehen können. Aber 2018 hätte sie wegen der U20-WM einen Großteil der Vorbereitung verpasst, was ihr den Start beim neuen Verein erschwert hätte. So gesehen eine clevere Entscheidung von ihr und/oder ihrem Berater, mit dem Wechsel noch ein Jahr zu warten. Und dass… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

@micky

Das kann man alles so sehen, wie Du es beschreibst, aber hast Du in den Zeiten, als Turbine und der 1.FFC die finanziellen „Überflieger“
gegenüber der Liga waren, das auch so gesehen ?

Auch Turbine hat nicht nur ausgebildet, sondern sich bei anderen Clubs auch fertiger Spielerinnen bedient. So hatte Potsdam gegenüber anderen Vereinen das Sportinternat zur Verfügung – keine Wettbewerbsverzerrung zu jener Zeit ?

Aldur
Aldur

micky sagt:
„Nicht nachvollziehen kann ich jedoch die Tatsache, dass durch die irren finanziellen Möglichkeiten von zwei Vereinen eine künstliche Zweiklassengesellschaft im Frauenfussball geschaffen wird.“

Aber das ist ja keine neue Situation, außer dass die beiden Big Player jetzt nicht mehr an Main und Havel zu Hause sind, sondern an Aller und Isar.

micky
micky

@ Altwolf Du verwechselst hier offensichtlich Äpfel mit Birnen. Frankfurt und Potsdam waren zu ihren Glanzzeiten nicht die finanziellen sondern die sportlichen Überflieger. Potsdam hatte damals im Wesentlichen nicht mehr finanzielle Mittel als heute. Für Frankfurt kann ich nicht sprechen. Der Vorteil von Potsdam lag und liegt in den Möglichkeiten der sportlichen Ausbildung. Es ist kein Geheimnis, dass der Verein auf einem Olympiastützpunkt mit einer angegliederten Sportschule trainiert. Zu Alttrainer Schröder kann man stehen wie man will. Aber er und sein Team waren die Macher, wenn es galt Erfahrungen anderer Sportsektionen zu nutzen, eben interdisziplinär zusammen zu arbeiten. Und das… Weiterlesen »

Bernd
Bernd

@ FFFan
So einfach wäre ein Wechsel auch mit Angebot von Bayern in der Vorsaison natürlich nicht gewesen, da Gwinn noch ein Jahr Vertrag beim SC hatte. Da müssen dann schon drei Seiten zusammenkommen. Bei den Männern ist das „Herauskaufen“ aus einem Vertrag mittlerweilen fast die Regel, bei den Frauen zum Glück „noch“ nicht!