Jens Scheuer wird Trainer bei Bayern München

Von am 19. Dezember 2018 – 10.35 Uhr 18 Kommentare

Jens Scheuer, derzeit Trainer bei Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg, wird ab der kommenden Saison den FC Bayern München trainieren.

Freiburgs Trainer Jens Scheuer wird Nachfolger von Thomas Wörle

Jens Scheuer wird Nachfolger von Thomas Wörle © imago / Foto2press

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Der 40-Jährige tritt ab 1. Juli 2019 die Nachfolge von Thomas Wörle an.

Ambitionierter Trainer

„Wir freuen uns, dass sich mit Jens Scheuer ein sehr ambitionierter Trainer für den FC Bayern München entschieden hat. Wir sind überzeugt, mit ihm unsere Frauenabteilung erfolgreich weiterentwickeln zu können“, sagte Karin Danner, Managerin der FC Bayern Frauen.

Erfolgreich in Freiburg

Scheuer hat die Frauen des SC Freiburg seit 2015 zu einer der Top-Mannschaften in der Frauenfußball-Bundesliga geformt. In seinen ersten beiden Jahren als Cheftrainer führte er die Breisgauerinnen jeweils auf den vierten und zuletzt auf den dritten Tabellenplatz.

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • pinkpanther sagt:

    Also doch! Die Spatzen pfiffen es ja schon von den Dächern …
    Ich denke, dass der FCB mit Jens Scheuer dem VFL künftig noch etwas mehr Konkurrenz machen wird.
    Wenn Scheuer nicht die halbe SC-Mannschaft mit nach München nimmt dürfte aber auch der SCF mit Daniel Kraus gut aufgestellt sein für die nächste Saison. Und dass die Saison für Freiburg bis jetzt sehr hackelig läuft, setzt die Messlatte dann nicht zu hoch, sodass die bislang enttäuschende Saison aus freiburger Sicht am Ende vielleicht doch noch ihr gutes hat 😉

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  • SCF Klausi sagt:

    Ich weiss jetzt nicht so recht was ich dazu schreiben soll.Die Art und weise wie der Wechsel laut diverser Medienberichte stattgefunden hat lässt an der Seriösität von Jens Scheuer zweifeln.

    Sollten diese Meldungen so stimmen,hoffe und wünsche ich mir,dass Scheuer an der Art der Kritik an seinen Spielerinnen und den Mitbewerbern arbeitet.Gestandene Nationalspielerinnen EM,WM und Olympiasiegerinnen lassen sich nicht auf solch eine Art,wie er es zu Teilen mit den Freiburger Spielerinnen gemacht hat,öffentlich in die Pfanne hauen.Ändert er an seinem Verhalten nichts,steht sein Trainerstuhl schneller auf dem Areal vor der Säbenerstraße,wie er den Vertrag unterzeichnen konnte.

    Fachlich ein guter Trainer der die FCB Frauen sicherlich nach vorne bringen kann.Aber wie gesagt,menschlich legt er einige Defizite zu Tage.

    @ pinkpanther

    Die einzige Spielerin aus Freiburg die Scheuer derzeit nach München folgen kann und auch aller Voraussicht nach wird ist Giulia Gwinn.Aber mt Verena Wieder steht bereits aus meiner Sicht eine adäquate Nachfolgerin bereit die Gwinn auch vollwertig ersetzen kann.

    (-1)
  • Rudi sagt:

    Wie Scheuer menschlich ist kann ich aus der Ferne nicht so beurteilen. Hier verlasse ich mich auf die Beiträge von @SCF Klausi und @Bernd.
    Vom sportlichen her hat er den SCF sicher etwas mehr nach Vorne gebracht als sein Vorgänger. Er hat aber auch letzte Saison den zweiten Platz vergeigt, welcher durchaus möglich gewesen wäre. Man denke nur z.B. an die Niederlage beim MSV Duisburg. Also ich bin von seinen Trainerqualitäten jedenfalls nicht so überzeugt. Und wenn ich gewisse Kommentare von SCF-Fans hier lese passt er wahrscheinlich charakterlich gut zum Hoeneß-Club.
    Ich hoffe nur dass der SCF jetzt nicht zu viele Leistungsträger an Bayern verliert. Denn der SCF ist eine sehr sympatische Frauschaft.

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  • Christo sagt:

    Eigentlich schon nicht mehr erstaunlich, wie schnell ein unerwünschter Wechsel dazu führt, daß über einen Trainer schlecht geredet wird.
    Freiburg hatte mit Herrn Pilipovic einen tollen Trainer, der die Truppe begeistern und strukturiert nach vorne brachte. Er war auch kein Diplomat auf Niveau eines Jogi Löw, brauchte er aber auch nicht.
    Sein Nachfolger (und Vorgänger) war dann ein Trainer, der die Spielkultur in wenigen Monaten kaputt machte und die Fans sehr schnell hoffen ließ, daß es bald erneut einen Wechsel gäbe.
    Jens Scheuer brachte dann mit einem tollen Engagement die Freiburger Frauen sehr sehr weit nach vorne, viel mehr als die Möglichkeiten hergaben. Sind wir ehrlich, wäre ein zweiter Platz zwar denkbar gewesen, aber ein Platz, bei dem einige „abgehoben“ wären.
    Ich habe auch heftig geschluckt, was zur neuen Saison alles wegwechselte. Im Gegensatz zu einigen anderen habe ich mehr Geduld mit dem Neuaufbau, dessen Struktur schon teilweise wieder sichtbar wird.
    Auch ein Jens Scheuer darf sich ärgern, wenn das Glück, das die letzten Jahre immer so reichlich nach Freiburg schwappte, jetzt häufiger mal ausbleibt. Aber he, wer sind wir, die ihm nach drei tollen Jahren dieses Stück Frust nicht nachsehen würden ?

    Ich wünsche ihm alles Gute, auch wenn er nach München geht, aber klar ist: Wenn er dann nach Freiburg kommt, drücke ich die Daumen, daß sein Nachfolger ihm zeigt, was er verlassen hat.
    Immerhin war mein erstes Spiel in Freiburg ein 3:0 gegen Bayern München (Yeah)…. 😉

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  • Wolle sagt:

    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, hat Herr Scheuer die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz übernommen. Er hat sicherlich einen großen Anteil an dem Aufstieg des SCF, zumal wie bei den Männern die Besten Jahr für Jahr abgeworben werden. Das man die CL letzte Saison verkackt hat lag m.M.n. eher daran, das einige Spielerinnen totz Treueschwüre frühzeitig Ihren Wechsel bekannt gegeben haben. Da war die Unruhe vorprogrammiert, zumal ja Magul und Benkrath zum CL-Konkurenten wechselten.
    Ob er bei Ulis Girls erfolgreich wird, schaun mer mal. Sicherlich eine ganz andere Situation als beim SCF, er ist zum Erfolg verdammt.
    Ich hoffe nur, dass Ihm nicht noch Spielerinnen folgen. Gerade für Gwinn würde ich mir wünschen, dass Sie sich in Freiburg weiterentwickelt. Hier bekäme Sie weiterhin Ihre Einsätze und auch die dazu notwendige Zeit. Für die zukünftige N11 sehe ich Sie als wichtige Spielerin, wäre Schade wenn wieder ein Talent beim VW-Club oder FCB versauern würde.

    (10)
  • GG sagt:

    Nun ja, mangels Alternativen nun also doch endlich diese Bekanntgabe.
    Ob bzw. inwieweit die „Neuverpflichtung“ den FC Bayern weiterbringen kann, wird sich noch herausstellen müssen. Bislang ja wohl noch ohne jede internationale Erfahrung (UWCL), bin ich sehr gespannt, wie er den – durchaus möglichen – Finalisten, in der kommenden Saison inspirieren wird können.

    Mit welchem Kader wird er arbeiten können ? Ich bin aktuell nicht im Bilde, wie es um die Vertragssituation von Spielerinnen wie S. Laudehr, M. Behringer und K. Demann steht – Spielerinnen, die n.m.M. im Mannschaftsgefüge sehr wichtig sind.

    Die frage, die ich mir stelle: Wohin führt der Weg des FCB ??

    (1)
  • Schnorchel sagt:

    Selbst wenn Scheuer ein, zwei Spielerinnen mit zu den Bayern lotst, dürfte der Freiburger Weg weiter positiv verlaufen. Da ist mir nicht bange. Und wer weiß, kann ja gut möglich sein, daß Daniel Kraus auch nicht allein nach Freiburg kommt.

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  • ruhri sagt:

    @Schnorchel: „Und wer weiß, kann ja gut möglich sein, dass Daniel Kraus auch nicht allein nach Freiburg kommt.“

    Ich nehme doch sehr stark an, dass ihm seine Partnerin mit nach Freiburg folgt.

    Aber Scherz beiseite: Wer soll`s denn sein? Linda Dallmann? Lena Oberdorf? Lea Schüller? Es wäre m. E. ein Armutszeugnis, wenn sich der SC Freiburg, immerhin einer der ca. 25 führenden Fußballclubs in der Republik bei der kleinen SGS Essen bedient.

    Im Übrigen hat DK diese Praxis schon vor knapp 3 Jahren in einem Interview mit ostdeutschen Medien als „nicht sein Stil“ abgelehnt.

    (5)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Christo

    Was heisst hier schlecht reden über einen unerwünschten Wechsel ?

    Jens Scheuer hat sich durch durch sein Verhalten selbst angreifbar und zur Zielscheibe berechtigter Kritik gemacht.

    Ja ich weiss,hätte hätte Fahradkette,aber hätte Scheuer auf Bauers Angebot einer weiteren Vertragsverlängerung mitgeteilt dass er sich nach Ende der Saison verändern will und sich dann nach bekannt werden das sich die FCB Frauen von Wörle trennen in München beworben,hätte Scheuer niemand ans Bein pinkeln können.

    So aber stand Scheuer bereits bei Freiburg im Wort,fällt der Abteilung mit seiner Bewerbung in München in Rücken und das zu einem Zeitpunkt wo die Mannschaft bereits stagnierte.

    Lass die Mannschaft auch in der Rückrunde so stagnieren wie bisher,dann fällt alles auf Scheuer zurück und es interessiert niemanden mehr welche Verdienste er in vier Jahren für den SCF erreicht hat.

    Frau Bauer wird über die Art seines Verhaltens auch nicht erfreut gewesen sein und könnte mir schon denken dass es einen Knacks in der Vertrauensbasis gegeben hat.Die Medienmitteilung auf der HP des SCF und in der BZ lässt da,wenn man zwischen den Zeilen liest den Eindruck des Vertrauensbruchs zu.

    (-3)
  • Altwolf sagt:

    Auch wenn ich andere Trainer in d. AFBL mehr schätze als J.Scheuer, so haben er und sein Trainerteam jedoch gezeigt, das er Spielerinnen weiterentwickeln kann und zudem sehr ehrgeizig ist, was ihn, wie hier schon kritisiert, häufig den angemessenen Umgangston vermissen läßt.
    Sein größter Erfolg mit dem von ihm geprägten Team war die realistische Chance auf e. CL-Platz und in dieser Phase ,so glaube ich jedenfalls aus seinen Reaktionen in der Folgezeit entnommen zu haben, hat er von den Verantwortlichen des SCF offenbar keine Zusagen für einen Support bekommen, die den Kader nicht nur zusammenhalten , sondern auch notwendigerweise noch verstärken könnten.

    Es gibt derzeit nur 2 Clubs in d. AFBL, die konsequent auf Titel programmiert sind u. entsprechend auch ihren Spielerinnen einen „Voll-Profi-Status“ anbieten, also nicht nur infrastrukturell entsprechende Rahmenbedingungen bieten, sondern ihnen auch finanziell ermöglichen sich ausschließlich dem Fußball zu widmen.

    Diese Möglichkeiten auch mal zu bekommen sind für mich der Grund und von J.Scheuer vielleicht als einmalige Chance gesehen (unterstelle ich mal, wenn er sich tatsächlich selbst b. Fr.Danner ins Gespräch gebracht haben sollte), um alle moralischen Bedenken und Zusagen über Bord zu werfen.

    Sowohl der SCF, genauso wie Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, MSV Duisburg u. Bayer Leverkusen (die TSG Hoffenheim ist da vielleicht etwas besser dran) tragen zwar den Namen finanziell gut ausgestatteter MF-Clubs, werden nach meinem Empfinden jedoch eher geduldet, haben meist gar keine Anbindung an die Profi-Abteilungen d. Männer u. stecken meist in der finanziellen Budgetierung des allgemeinnützigen Gesammtvereines.
    Vielleicht wissen da die entsprechenden Fans (wie z.B. SCF Klausi u. A.) Genaueres, da das aus der Distanz nicht immer richtig eingeschätzt werden kann.

    Dem gegenüber haben die verbliebenen reinen FF-Clubs sicherlich nicht weniger finanzielle Mittel, als die von mir angeführten „Ableger“ der MF-Clubs, jedoch den großen Vorteil, das alle im Club hinter dem Team stehen und diese bedingungslos unterstützen.

    Ich denke die Trennung des FC Bayern von T.Wöhrle könnte trotz der zwischenzeitlichen Erfolge, die fehlende Entwicklung der dazuverpflichteten Spielerinnen sein, denn wirkliche Fortschritte kann ich bei den Spielerinnen, die nun schon 2-3 Jahre bei den Bayern sind, nicht erkennen.
    Auch frage ich mich, was für eine Spielidee denn für die Teams des FCB von Fr.Danner u. T.Wöhrle vorgesehen ist und passen die bisher getätigten Verpflichtungen denn dazu ? Hat Fr.Danner, die ja offenbar die Frauenfußball-Abteilung des FCB ins Leben gerufen hatte, denn für die heutigen Ansprüche, nicht nur über die Jahre angeeignete Erfahrung, auch die jetzt nötige fußballerische Kompetenz ?

    Als man sich hier in WOB zum FF bekannte und auch die Chance auf Titelgewinne haben wollte, vesuchte man zunächst gestandene Spielerinnen mit Qualität zu verpflichten, wie auch einige hoffnungsvolle Talente, was jedoch auch zu einigen „Mißverständnissen“ (Fehlverpflichtungen) führte, zumal auch das zu der Zeit bestehende Umfeld dafür noch nicht bereitet war.
    Mit dem Erfolg und der sich aus den vorhandenen Spielerinnen ergebenen Spielidee, wurde, um auch zukünftig vorne mitspielen zu können, ein Umdenken erforderlich, so daß aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, zunehmend Spielerinnen verpflichtet wurden, die in die Spielphilosophie passen und insbes. noch in ihrer Entwicklung gefördert werden können und auch konnten.

    Dabei zeigt sich für mich, das gerade R.Kellermann ein erfolgreiches Scouting betreibt, denn inzwischen wurden schon mehrere Spielerinnen über 2-3 Jahre in ihren bisherigen Clubs beobachtet und konnten dann auch verpflichtet werden.Jetzt zuletzt im November die 20-jährige MF-Spielerin Ingrid S. Engen.
    Gerade hierbei zeigt sich der Vorteil der Kontinuität von Sportlichem Leiter und Trainer, wenn sie schon über Jahre die gleiche Spielidee verfolgen.

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  • Nur der SCF sagt:

    @SCF Klausi (oder doch Klausine 😉

    Du scheinst ja wirklich ein drastisch persönliches Problem mit Herrn Scheuer zu haben so wie Du alles an ihm kritisierst… ich bin mir aber sehr sicher, dass auch Du in der Vergangenheit zu seinen Schulterklopfern gehört hast als er den Erfolg nach Freiburg brachte….

    Und dass Du alles glaubst was in der Presse steht (in diesem Fall war es sogar nur ein persönlicher Kommentar von einem Berichterstatter) zeigt, dass Du die Dinge nicht wirklich neutral betrachtest… oder schonmal darüber nachgedacht, dass man sich beim FC Bayern nicht wirklich „bewerben“ muss oder braucht; ich schätze die wissen ganz genau wen sie wollen und können sich ihre Trainerkandidaten schon selber heraussuchen…! Und die Tatsache, dass Herr Scheuer eine Mannschaft formen und motivieren kann, hat er ja nun in Freiburg eindrucksvoll bewiesen!

    Und vielleicht auch schon mal darüber nachgedacht, dass Herr Scheuer vielleicht auch vor einer Frau Bauer sprichwörtlich die Flucht ergriffen hat, als sich ihm die Gelegenheit bot? Die soll nämlich einigen Spielerinnen und Mitarbeitern des SC nach auch nicht einfach sein, gerade im Umgang mit dem Trainerteam… ich habe nämlich auch läuten hören, dass die Trainerin der 2. Frauen Mannschaft auch zum Saisonende aufhören wird (oder will oder muss)!

    Wie dem auch sei, ich kann diesen Schritt von unserem Trainer durchaus nachvollziehen (ein Trainer will immer den maximalen Erfolg; das ist im FF nicht anders 😉 und auch wenn seinen Weggang bedauere, wünsche ich ihm beim FC Bayern viel Glück (außer beim Spiel gegen Freiburg)!

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  • Strike sagt:

    Denke auch die Chance war einmalig für Scheuer seine Ziele zu erreichen. Beim FC Bayern kann er Spielerinnen holen und halten wenn er sie will und ist nicht abhängig!
    Es wird sich zeigen ob er sehr gute Spielerinnen besser machen kann. Entwicklung ist grad bei diesem Club wichtig, da es viele deutsche Natio Spielerinnen gibt.
    Was beim SC vorgefallen oder abgelaufen ist wissen die Beteiligten und müssen morgens in den Spiegel schauen können. Manche können es trotzdem……..
    Ansonsten sehe ich den Frauenußball in einer Entwicklung die doch ganz gut ist. Wolfsburg hat es nicht ganz geschafft alle zu schlagen, sondern muss schauen dass sie nicht eingeholt werden. Potsdam war nahe dran. Freiburg wird in der Rückrunde trotz Trainerwechsel und Theater sicher stabiler. Frankfurt hat sich gefangen. Essen hat trotz Verletzungen die Ansprüche erfüllt und spielt eine gute Saison. Hoffenheim hat überrascht nach den Abgängen von 4 Stammkräften gut gepunktet und auch gut gespielt. Sand ordnet sich in der Mitte ein. Leverkusen wollte etwas mehr aber hat auch Verletzungspech, dass ist so aber in Ordnung. Duisburg ist eine Wundertüte aber hält sich stabil. Bremen spielt nach eigener Aussage wohl immer gut aber gewinnt nicht. Gladbach gehört nicht in die Bundesliga die Mädels sind noch überfordert.

    Frohe Weihnachten und guten Rutsch !

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Nur der SCF

    Wenn Du eine sachliche und konstruktive Diskussion willst,dann rede doch bitte Deine Diskussionspartner korrekt an oder bist Du hier mit einem Doppelaccount unterwegs ?

    Ja,ich gebe Dir sogar recht,ich habe Scheuer zu seiner Anfangszeit auf die Schulter geklopft und ihn in den höchsten Tönen gelobt.Bis ich dann eines Tages meine rot schwarze Vereinsbrille abnahm und einen klaren Blick auf die Sache bekam.Dann erst konnte ich sehen,dass Scheuer eben nicht der Messias ist für den ihn viele halten.

    Scheuers Verdienste in der Weiterentwicklung im sportlichen Bereich sowie der Frauen – und Mädchenabteilung im Gesamten sind unbestritten,die zweifle ich auch keines Wegs an oder stelle sie in Abrede.Aber er hat auch Fehler gemacht,die uns aus sportlicher Sicht Punkte gekostet haben und auch an Sympathiewerten verloren haben.Darüber habe ich mich vor zwei Tagen in einem anderen Thema ausführlich geäußert.Und genau das macht ihn nun angreifbar.

    Ich verfüge nicht über Insiderwissen,deshalb kann ich auch keine konkreten Fälle oder Details nennen,aber auch mir ist nicht entgangen,dass Frau Bauer kein einfacher Charakter ist und sie sich schon mehrmals mit Spielerinnen,Trainern und Mitarbeitern überworfen hat.

    Natürlich glaube ich nicht alles was die Medien verbreiten,aber Deine These,Scheuer würde vor Frau Bauer flüchten wäre nur dann nachvollziehbar,wenn zwischen Scheuer und Bauer nach der Zusage einer weiteren Vertragsverlängerung etwas vorgefallen ist,was eine weitere Zusammenarbeit über das Saisonende unmöglich macht.Und die BZ ist nicht dafür bekannt dass sie Fakenews verbreitet.Neben Jens Scheuer gibt es in der AFBL auch noch Jürgen Ehrmann und Daniel Kraus die in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt haben,dasss sie ein Team entwickeln und ein ansehnliches Spielsystem vermitteln können.München hätte auf dem deutschen Trainermarkt also schon etwas mehr Auswahl gehabt als nur Scheuer.

    (3)
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi

    Stimme Dir in aller Regel bei de meisten Beiträgen vollkommen zu. Bei Jens Scheuer sehe ich die Situation in einigen Punkten allerdings weniger kritisch. Du sprichst von diversen kritischen Medienberichten zur Art des Wechsels von Jens Scheuer. Habe diesbezüglich nur den einen Artikel in der Badischen Zeitung gelesen. Würde mich freuen, wenn Du andere links hier reinstellen könntest, da die Berichte mich sehr interessieren. Den Bericht in der Badischen empfand ich als recht mutmaßend, aber wenig wissend geschrieben. Sehe auch nicht, dass die Entwicklung der Mannschaft stagniert, sondern finde die Lage von Frau Bauer, siehe Interview https://www.scfreiburg.com/node/23501, recht gut beschrieben. Auch gegenüber Herrn Scheuer beschreibt sie die Situation angemessen. Auch bei der Mannschaft ist für mich eine Distanzierung gegenüber dem Trainer nicht erkennbar. Im Gegenteil, nach dem Bericht in der BZ, lief Sharon Beck und mit ihr die Mannschaft, nach ihrem Tor direkt zu Jens Scheuer. Zudem nehme ich Herrn Scheuer auch ab, dass er in Freiburg verlängern wollte. Wie verbindlich oder unverbindlich er bereits zugesagt hatte, wissen nur die Beteiligten. Bei einer verbindlichen Zusage wäre es natürlich auch sinnvoll direkt einen Vertrag zu verlängern, wenn man mit ihm weiter arbeiten möchte. Dass sich Absichten auch ändern können, wenn eine veränderte Situation eintritt, geht wohl den meisten Menschen so. Dass eine frei werdende Trainerstelle bei den Bayern, solch eine neue Situation ist kann ich mir durchaus vorstellen.
    In Wolfsburg sitzt der Trainer fest im Sattel, eine Veränderung kam für Scheuer wohl nur nach Bayern in Frage. Mehr Gehalt, bessere Rahmenbedingungen und eine ebenfalls attraktive Stadt, so eine Möglichkeit kommt nicht so oft. Da können sich durchaus auch mal Absichten ändern. Wenn es keine fest verbindliche Zusage für den SC gegeben hat, kann ich Herrn Scheuer verstehen.
    Natürlich finde ich nicht jede Aussage von Herrn Scheuer richtig, aber z.B. über Wolfsburg gegen Bayern äußerte sich Frau Bauer genau so. Auch ich habe hier ins Forum geschrieben, dass z.B. der Auftritt von Alex Popp nach Mitternacht im Sportstudio alles andere als professionell war. Eine Schalte vom ZDF nach München, wie ansonsten absolut üblich, hätte es auch getan. Jeder männliche Spieler, welcher sich vor einem für die Liga noch bedeutenden Spiel wie Popp verhalten hätte, wäre zu Recht hart kritisiert worden. Gerade wenn wenig Spielerinnen einsatzfähig sind und man die Reisestrapazen der englischen Woche beklagt, dann noch zum nächtlichen Auftritt nach Mainz zu fahren, obwohl am nächsten Mittag in München gespielt wird, kann ich auch nicht nachvollziehen und konnte daher Jens Scheuers Ärger gut verstehen.
    Don`t look back in anger! Der SC steht heute deutlich besser da, als bei Scheuers Antritt, dafür danke ich herzlich. Jetzt schaue ich nach vorne und hoffe, daß Daniel Kraus und die Mannschaft in den nächsten Jahren ebenfalls voneinander profitieren. Zudem hoffe ich noch auf eine Verpflichtung von Paige Satchell aus Neuseeland, die mich auf Rechtsaußen im Testspiel in Unzhurst sehr beeindruckt hat. Sehr gefreut hat mich die Entwicklung von Klara Bühl und ihre erstmalige Berufung zur Nationalmannschaft. Absolut verdient!
    @ Rudi
    Danke für Deine Worte!
    Wünsche auch allen ein frohes Weihnachtsfest und das Beste für das neue Jahr. Bleibt gesund und Wölfefans nicht böse sein, wünsche mir auch mal wieder einen anderen DFB-Pokalsieger und keinesfalls Wolfsburg im Halbfinale gegen uns!

    (6)
  • Altwolf sagt:

    @Bernd

    Was wärst Du für e. SCF-Fan, wenn Du dir das nicht wünschen würdest und da ich sehr gerne nach Köln fahre, könnte ich mich auch über ein entsprechendes Finale freuen.

    Allen hier im Forum und allen Teams der AFBL ein besinnliches, frohes Fest und ein gesundes 2019.

    Auch nochmals einen Dank an @Markus Juchem u. seinen Helfern für die Aufrechterhaltung und Pflege dieses Forums.

    (8)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Bernd, @ Alle

    @ Bernd,man muss auch nicht immer die selbe Meinung teilen sonst kommt auch keine Diskussion zustande.

    Das Interview von Frau Bauer habe ich bereits gelesen,auch darin sagt sie zum Wechsel von Scheuer nichts anderes als zuvor auch.Es klingt nach wie vor nach Enttäuschung und Verbitterung.

    Die Aussage dass sich Scheuer selbst in München beworben hat steht so auch nur im Kommentar der BZ.Die Münchner Medien die über den Wechsel berichtet haben,in denen ich nachgelesen habe, revidierten diese Aussage aber auch nicht.Auszuschließen ist es also nicht dass sich Scheuer von selbst beworben hat.

    Bevor ich mich nun in die Weihnachtsfeiertage verabschiede,möchte ich mich bei allen Usern für die vielen guten und für mich informativen und auch lehrreichen Diskussionen bedanken.

    @ Markus Juchem,ein ganz besonderer Dank an Dich auch von mir,für die viele Mühe und Pflege die Du dir mit diesem Forum machst,uns immer mit dem Neusten auf dem laufenden hälst und dadurch für interessante Gesprächsstoffe sorgst.Aus eigener Erfahrung weiss ich,wie viel Zeit man in solch ein Forum stecken muss um es aktuell zu halten.Danke nochmal und mach weiter so.

    Den gesunden und auch verletzten Spielerinnen wünsche ich ein paar erholsame Tage in denen sie den Kopf frei bekommen,die angeschlagenen und verletzten Spielrinnen sich weiterhin gut erholen und bald möglichst wieder auf dem Platz stehen.Für die Vereine wünsche ich mir,dass sich im neuen Jahr mehr Zuschauer in die Stadien verirren,die Frauen unterstützen und anfeuern.Den sie bieten sauberen und fairen Sport und müssen genau soviel Zeit opfern wie ihre männlichen Kollegen.

    Mit einem etwas anderen Weihnachtsgruß wünsche ich nun allen Usern mit ihren Familien ein frohes,besinnliches und friedliches Weihnachtsfest.

    https://www.youtube.com/watch?v=qSgsW9GLerA

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  • SCF Klausi sagt:

    @ Altwolf

    Du schreibst : Sowohl der SCF, genauso wie Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen, MSV Duisburg u. Bayer Leverkusen (die TSG Hoffenheim ist da vielleicht etwas besser dran) tragen zwar den Namen finanziell gut ausgestatteter MF-Clubs, werden nach meinem Empfinden jedoch eher geduldet, haben meist gar keine Anbindung an die Profi-Abteilungen d. Männer u. stecken meist in der finanziellen Budgetierung des allgemeinnützigen Gesammtvereines.

    Bei dieser Argumentation muss man aber zwei nicht ganz unwesentliche Punkte berücksichtigen.

    Punkt 1 :Der SC Freiburg ist neben S04 und dem FSV Mainz 05 noch der einzigste Bundesligist,der eine reine e.V. ist.Alle anderen von Dir genannten Vereine sind ausgegliederte Kapitalgesellschaften die über einen wesentlich höheren Etat verfügen wie der Gesamtverein des SC Freiburg und die Umwandlung der Profiabteilung nur aus dem Grund erfolgte,das Kapital zu erhöhen.Es wird beim SC Freiburg vorerst auch keine Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft geben,da sich Vorstandschaft und auch die Mitglieder auf der JHV 2017 dagegen ausgesprochen haben.

    Punkt 2 : Aus der Ferne betrachtet mag Deine Sicht auf die von dir genannten Frauenabteilungen richtig sein,auf den SC Freiburg trifft sie jedoch nicht zu.

    Die Professionalisierung der Frauenabteilung begann mit dem Amtsantrit von Jens Scheuer.Welchen Anteil Scheuer an der Neustruktuierung der Frauenabteilung nun genau hatte kann ich nicht beurteilen.Fakt ist jedoch,ohne die volle Unterstützung des Gesamtvereins wäre Scheuer mit den SC Frauen nicht so erfolgreich gewesen.

    Ich habe hier in der Vergangenheit wiederholt den Wunsch geäußert,der SCF solle den Etat (finanzielle Unterstützung) für die Frauen erhöhen.Damit meine ich aber nicht,dass man in erster Linie das Gehaltsbudget sprengt und sie mit hohen Gehältern lockt,sondern eher,dass die Strukturen weiter verbessert werden und die Professionalisierung weiter vorangetrieben wird.

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