Last-Minute-Sieg für Bayern, Turbine zündet Turbo

Von am 2. Dezember 2018 – 17.15 Uhr 21 Kommentare

Am 10. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga sorgte Gina Lewandowski für späten Jubel beim FC Bayern München. Der VfL Wolfsburg feierte den 10. Sieg im 10. Spiel, Turbine Potsdam polierte sein Torverhältnis auf.

Gina Lewandowski trifft für Bayern München beim SC Freiburg

Bayern Münchens Gina Lewandowski bescherte ihrem Team drei späte Punkte © imago / foto2press

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Last-Minute-Sieg für Bayern

Der FC Bayern München gewann beim SC Freiburg vor 1.531 Zuschauern im Möslestadion mit 2:1 (1:1). Freiburg ging durch einen Freistoß von Sharon Beck in Führung (17.), Kathy Hendrich gelang postwendend der Ausgleich (19.). Die eingewechselte Gina Lewandowski erzielte dann per Kopf in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Münchenerinnen (90.+2).

Arbeitssieg für Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg gewann vor 1.334 Zuschauern im AOK-Stadion gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 3:1 (3:1). Die Wolfsburgerinnen gingen durch einen abgefälschten Schuss von Pernille Harder in Führung (30.), den couragierten Hoffenheimerinnen gelang nach einer Ecke von Nicole Billa durch Franziska Harsch per Kopf der Ausgleich (38.).

Doch dann schlug Wolfsburg noch vor der Pause zweimal eiskalt zu: Erst nutzte Harder einen Fehler der Hoffenheimer Defensive (43.), nur Augenblicke später war Ewa Pajor erfolgreich (45.). Kurz vor Schluss hielt Hoffenheims Torhüterin Friederike Abt einen Elfmeter von Alex Popp (89.).

Oberdorf trifft dreimal bei Essen-Sieg

Die SGS Essen wann bei Borussia Mönchengladbach mit 6:0 (2:0). Danica Wu brachte die Gäste vor 210 Zuschauern im Grenzlandstadion früh in Führung (6.), Lena Oberdorf erhöhte noch vor der Pause (36.). Oberdorf erzielte dann in der zweiten Halbzeit zwei weitere Tore (77., 79.). Die weiteren Treffer fielen durch Lea Schüller (78.) und ein Eigentor von Sandra Starmanns (87.).

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Potsdam feiert Kantersieg

Der 1. FFC Turbine Potsdam kam beim MSV Duisburg zu einem 8:1 (5:1)-Erfolg. Vor 278 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg brachte Felicitas Rauch die Gäste per Elfmeter in Führung (9.). Rieke Dieckmann (21.) und Anna Gasper (34.) bauten die Führung aus, ehe Dörthe Hoppius verkürzen konnte (35.). Doch noch vor der Pause war Lena Petermann zweimal zur Stelle (40., 45.+1). In der zweiten Halbzeit trafen dann erneut Huth (62.), Bianca Schmidt (75.) und Viktoria Schwalm (84.).

Frankfurt souverän

Der 1. FFC Frankfurt gewann bei Bayer 04 Leverkusen vor 212 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion mit 3:0 (2:0). Laura Feiersinger (15.) und Laura Freigang (39.) trafen in der ersten Halbzeit. Margarita Gidion sorgte dann für den Endstand (64.).

Sand zeigt sich gut erholt

Der SC Sand gewann eine Woche nach der Klatsche gegen den VfL Wolfsburg vor 217 Zuschauern im ORSAY-Stadion mit 2:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen. Dina Blagojević brachte die Gastgeberinnen in Führung (31.), wenige Minuten später erzielte Sylvia Arnold den zweiten Sander Treffer (37.). Die Bremerinnen beendeten das Spiel in Unterzahl, da Lina Hausicke die Gelb-Rote Karte sah (83.).

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • Witzfigur sagt:

    Ja, Träume können schön sein, aber noch schöner ist es, wenn sie dann doch wahr werden! Nur wird die Realität dies vermutlich nicht zulassen und uns sehr bald einholen. Ob Turbine gegenüber den Spielen zuvor, soviele Schuppen wie nötig, wird drauflegen können, wird man sehen. Wie so oft gilt, ein Team muß über sich hinauswachsen und gleichzeitig das andere unter seinem Limit bleiben – nur so geschehen Wunder!
    Hauptsache, dass auch die Schiri an besagtes Limit gehen und die Sache nicht kaputtmachen.

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