DFB-Frauen spielen remis gegen Spanien

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Im letzten Spiel unter Interimstrainer Horst Hrubesch hat die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in Erfurt gegen Spanien remis gespielt.

Heiß umkämpfte Partie: Lina Magull (re.) im Zweikampf
Heiß umkämpfte Partie: Lina Magull (re.) im Zweikampf © imago / Jan Hübner

Vor 3.169 Zuschauern im Steigerwaldstadion trennten sich die beiden Teams mit 0:0. „Ich bin mit dem Spiel hochzufrieden. Spanien hat eine eingespielte Mannschaft, das haben wir gewusst“, so Hrubesch.

Vier Wechsel in der Startformation

Gegenüber dem 5:2-Sieg gegen Italien änderte Hrubesch sein Team auf vier Positionen: Kathy Hendrich und Carolin Simon ersetzten Maximiliane Rall und Felicitas Rauch in der Viererkette, Leonie Maier und Lena Petermann ersetzten Svenja Huth und Lena Lattwein.

Merle Frohms kann sich auszeichnen

Die DFB-Elf fand nur schwer in die Partie, DFB-Torhüterin Merle Frohms bewahrte ihr Team vor einem Rückstand, als sie gegen Amanda Sampedro rettete (11.) und Minuten später einen Freistoß der Spanierin mit einer Glanzparade um den Pfosten drehte (19.). Nach und nach gestaltete Deutschland die Partie ausgeglichener, Leonie Maier traf bei einem Konter aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig (35.).

Gute Chancen auf beiden Seiten

In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams gute Torchancen, Lina Magull sprang jedoch der Ball vom Fuß (53.) und auch der Schuss von Alex Popp ging übers Tor (70.). Doch auch die Spanierinnen kamen noch zweimal gefährlich vor das deutsche Tor, Giulia Gwinn hatte in der Nachspielzeit die letzte deutsche Chance (90.+1).

Popp: „War ein guter Test“

Alex Popp meinte nach der Partie: „Man kann grundsätzlich zufrieden sein. Es war ein gutes, temporeiches Spiel. Wir haben nur die ein oder andere Chance zu viel zu gelassen. Und vorne müssen wir einfach kaltschnäuziger sein. Trotzdem war es ein guter Test, denn die Spanierinnen haben uns viel abverlangt.“

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enthusio
enthusio

@Markus Juchem:

Korrektur: … ersetzten Svenja Huth und Lena Lattwein.

Fränkie.1970
Fränkie.1970

@Markus schrieb:
„(…)Leonie Maier und Lena Petermann ersetzten Svenja Huth und Lena Petermann.(…)“

Eine Lena Petermann kann man eben nur durch sie selbst ersetzen;-)

ollerRentner
ollerRentner

Erst einmal zwei Worte zur Spielübertragung im ZDF. Es ist ja schön und gut, dass der Reporter mal erwähnt, dass das letzte Spiel unter der Leitung von Horst Hrubesch ist, aber gefühlt alle paar Minuten zu hören, dass „jetzt vielleicht“ das Siegtor fürs „Abschiedsgeschenk“ fallen könnte ist dann doch ein wenig viel. Das war ein wichtiges Testspiel für die Mannschaft, und das schien bei der Reportage eher nebensächlich zu sein. Die zweite Sache war jedoch richtig ärgerlich. Mehrmals wurden während des laufenden Spiels längere Einblendungen von Szenen ausserhalb des Spielfeldes gebracht, während man nur dem Hintergrundgeräusch entnehmen konnte, dass das… Weiterlesen »

micky
micky

Wenn ZDF Reporter Galeske resümiert, dass die Spanierinnen deutlich stärker spielten als die italienische Mannschaft, so ist das aus meiner Sicht zwar unstrittig aber nur die halbe Wahrheit. Zum zweiten Teil der Wahrheit gehört auch dazu, dass unser Mittelfeld als Herz und Motor der Mannschaft deutlich schlechter gespielt hat als gegen Italien. Warum diese vielen dummen Abspielfehler?? Was sollen Pop und Petermann denn machen, wenn kaum ein Ball verwertbar bis zu den Stürmerinnen gelingt. Offensichtlich war der Druck dem Horst ein würdiges Abschiedsspiel zu bereiten und gegen Spanien nicht zu verlieren so groß, dass der Wille keine Fehler zu machen,… Weiterlesen »

Ludwig
Ludwig

@ollerRentner: Du hoffst vergebens auf Besserung. Bildregiesseure werden nach maximaler Inkompetenz in sachlicher und fachlicher Hinsicht ausgesucht. Wenn sie beim Vorstellungsgespräch in der Lage sind, so schwierige Dinge zu bewältigen wie aus dem Fenster zu sehen, gelten sie als überqualifiziert. Aber so ist das beim Fernsehen. @Micky: Ich sehe das so, wie Nia Künzer es am Samstag gesagt hat: Wenn man jetzt nicht experimentiert, wann dann? Nicht in der Vorbereitung auf ein Turnier, nicht während der Qualifikation auf ein Turnier, von denen es alle zwei Jahre eins gibt? Und in der Zeit dazwischen auch nicht? Es gibt keine wirkliche Zeit… Weiterlesen »

wisser
wisser

schade,dass h.r. auf grund seiner lebensplanung nicht weitermacht.das wäre der ideale trainer weiterhin gewesen. m.v.t tritt ein schweres erbe an.sie kommt mit einer nicht geschafften wm qualifikation mit der schweiz nach frankfurt.horst hat bei seinen “ mädels “ die kommunikation ganz oben angestellt.die vergangenheit, die insider kennen, aber nicht offen drüber reden,hat gezeigt, dass m.da nichts mitbringt. aber mit 50.hat sie ja vielleicht dazugelernt und nicht wie in DU die sache eine ein mann schau ist und sie wieder vorzeitig in den verdienten ruhestand geschickt wird. zu gönnen ist es ihr nicht.glück auf !

FFFan
FFFan

Es war gut, im letzten Länderspiel des Jahres auf einen Gegner zu treffen, der uns richtig fordert. Das 0-0 ist vielleicht ein kleiner ‚Dämpfer‘ zur rechten Zeit. Die ‚Messlatte‘ für MVT liegt auch so schon hoch genug!

enthusio
enthusio

Martina Voss-Tecklenburg hat sich in der Schweiz hohes Ansehen erworben.

https://www.bote.ch/sport/fussball/wm/aktuell/wm-playoff-der-abschluss-einer-aera;art2174,1138610

Zum Spiel:

https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fussball/bei-abschied-von-voss-tecklenburg-das-11-der-schweiz-gegen-die-niederlande-reicht-nicht-133714563

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit unserer Nationalmannschaft unter ihrer Führung weitergeht.

Manni der Libero
Manni der Libero

MvT hat viel in der Schweiz bewegt. Zwei Endrunden-Qualis kommen nicht einfach so. Deshalb höchsten Respekt. Trotzdem kann ich mich den Huldigungen letztlich nur bedingt anschliessen. Die WM-Qualifikation wurde mit MvT fahrlässig vergeigt. Seit der Bekanntgabe ihres Abgangs gab es noch in sechs Partien noch einen Sieg (Weissrussland). Dass die Playoffs schwer werden, war klar. Trotz etwas Verletzungspech. Ich bin aber auch ein wenig erstaunt wie MvT plötzlich in den Playoffs auf Talente setzte, die vorher nie ein Thema waren und altgediente Akteurinnen plötzlich keine Rolle mehr spielten. Zudem: Die beiden Endrunden verliefen enttäuschend. Sprich: Wenns drauf ankommt, kam wenig… Weiterlesen »

Fan2
Fan2

Das Ausscheiden in den Playoffs wirft in der Tat noch einmal ein anderes Licht auf MVTs Bilanz in der Schweiz. Ja, MVT hat zwei Turniere erreicht, sie hat aber auch zwei verpasst. In der Qualifikation gab es auch unter MVT keinen großen (Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, England), den man bezwang. Man sollte bei den Qualifikationen bitte zudem berücksichtigen, dass die Schweiz jeweils an Turnieren teilnahm, deren Teilnehmerzahlen gerade erst aufgestockt worden waren und auch dadurch bedingt leichtere Qualifikationsgruppen bestanden. Bei den Turnieren war dann die Leistung nicht unbedingt die beste. Bei der WM verlor man u.a. gegen Kamerun und kam… Weiterlesen »

Altwolf
Altwolf

Aus einer Schar verunsicherter u. an sich selbst zweifelnden Spielerinnen wieder einen Teamspirit und auch e.Team-Gefüge mit einer Struktur u. Freude für das Spiel entwickelt zu haben, ist sicherlich das Verdienst des Trainers H.Hrubesch. Aber aus so einer zuvor „verfahrenen“ Situation etwas besser zu machen ist jedoch leichter als mit den vorhandenen Spielerinnen ein vielleicht erreichtes Leistungsniveau zu halten, denn auch noch zu verbessern. Mir ist das „Wohl und Wehe “ der N-11 nur an der Position u. Funktion des Trainers auszumachen nur die halbe Wahrheit, denn es fehlt dabei die Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Spielerinnen selbst. Wir sollten uns… Weiterlesen »

ollerRentner
ollerRentner

Fan2: „MVT hat ihre Spielerinnen vor allem in Deutschland untergebracht“ Sollte Martina Voss-Tecklenburg dafür verantwortlich zeichnen, hätte sie einen guten Schachzug im Sinne der Schweizerinnen gemacht. Es gibt in der Schweiz einige sehr gute Spielerinnen, aber offensichtlich nicht genug, um eine wirklich hochklassige nationale Liga zu betreiben. Wie ich neulich schon im Zusammenhang mit dem Spiel der Bayerinnen gegen die Züricherinnen schrieb, spielte diese Spitzenmannschaft der schweizerischen Frauenliga sehr schlecht und hatte qualitativ gegen die Frauen des FC Bayern München keine Chance – und derzeit sind die Frauen des FC Bayern auch nicht eine fast unschlagbare Übermannschaft. Wenn Martina Voss-Tecklenburg… Weiterlesen »

Pauline Leon
Pauline Leon

was mich an den leistungen unter herrn hrubesch am meisten beeindruckt hat ist die tatsache, das bei einem zwischenzeitlichen ausgleich der gegnerinnen, oder gar einem rückstand (gegen canada) die manschaftliche psyche nicht gleich den löffel abgegeben hat, sondern jeweils durch leistung der sieg trotzdem erspielt wurde.

einen herzlichen glückwunsch zu dieser errungenschaft.

und die schweiz hat die quali nicht geschafft weil die schweizerinnen nicht damit klar kamen, das mvt das team verlässt. das ist ja offensichtlich.

Fan2
Fan2

@rentner: Das mit den Knieverletzungen liegt bis zu einem gewissen Grade an der weiblichen Anatomie, die doch nochmal von den Männern unterschieden ist und Frauen daher anfälliger für Knieverletzungen macht. Was MVT betrifft, sehe ich es schon nochmal ein bisschen anders. 1. hat sie die volle Freiheit, ihre Spielerinnen zu berufen. Hier wird allein schon die Frage sein, ob und wie sehr sich MVT entschließt, das Leistungsprinzip durchzuziehen. Ich bezweifle, dass sie hier tatsächlich unangenehme Entscheidungen vor einer WM trifft. 2. Auch als Dirigent hast du jede Menge Möglichkeiten: Grundlage ist ein effektives Training und die Kenntnis deiner Spielerinnen. Die… Weiterlesen »

enthusio
enthusio

@Fan2:
„Ich bezweifle, dass sie hier tatsächlich unangenehme Entscheidungen vor einer WM trifft.“

Martina Voss-Tecklenburg hat noch nicht einmal mit ihrer Tätigkeit begonnen und schon wird ihre Arbeit von Dir negativ bewertet. Woher hast Du Deine Erkenntnisse ?

Zaunreiter
Zaunreiter

@Pauline Leon: Da stimm ich dir 100pro zu.

@Fan2: Du schreibst wieder Stuss zusammen. Ich finde es hervorragend, dass MVT dieses kleine Land – mit den Mitteln und Gegebenheiten, die sie zur Verfügung hatte – zur WM und EM führte. Dass sich die Nachfahrinnen der Helvetier nicht für die WM qualifizierten, liegt auch an der frühen Bekanntmachung des Trainerwechsels.

Rudi
Rudi

Kann mir irgend jemand plausibel erklären wieso die frühe Bekanntgabe des Trainerwechsel von MVT zum DFB daran zumindest mitschuldig sein soll dass sich die Schweiz nicht für die WM in Frankreich qualifiziert hat?

Telepathia
Telepathia

Nein, das wird hier natürlich niemand plausibel erklären können….ausser Sheldon mit seinen diversen nicknames – und darauf können wir durchaus verzichten.

Volker
Volker

Es gibt eine Sache die Ich Herrn Hrubesch sehr hoch anrechne, das ist jetzt nicht nur das Erreichen der Qualifikation oder die Mannschaftsbildung. Nein der Satz:“ Fußball ist Fußball das macht für mich keinen Unterschied“. Jeder kennt hier die Verniedlichung des FF aus TV Kommentaren und Presse Texten. Spielerinnen mit Namen von Comic Figuren zu betiteln mag nett gemeint sein ist aber im Effekt eine Diskriminierung. Für Horst der aus der Tradition des Männerfußball kommt, kein Thema und genau so hat Er die Sache angefasst. So manch EINER aber auch EINE sollte ins grübeln kommen! Ich glaube auch das dieses… Weiterlesen »

bale
bale

ja er ist einer der WENIGEN im männerfussball,der dem frauenfussball respektvoll behandelt.
schade ich hätte ihn auch gerne bei einem grossen EM oder WM frauenturnier gesehen,aber es ist wie es ist.
viel glück Martina