DFB-Frauen: Härtetest gegen Spanien

Von am 13. November 2018 – 6.09 Uhr

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf bestreitet drei Tage nach dem 5:2-Sieg gegen Italien einen weiteren Test: In Erfurt (16 Uhr, ZDF live) ist der Weltranglisten-12. Spanien zu Gast – zugleich das Abschiedsspiel von Interimstrainer Horst Hrubesch.

Trainer Horst Hrubesch und Carolin Simon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Spanien

Trainer Horst Hrubesch und Carolin Simon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Spanien © imago / Karina Hessland

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Beim Spiel im Steigerwaldstadion wird Hrubesch das letzte Mal an der Seitenlinie stehen, ehe Martina Voss-Tecklenburg das Amt übernimmt, die am Abend mit der Schweiz in Schaffhausen das WM-Playoff-Rückspiel gegen die Niederlande bestreitet und dabei einen Drei-Tore-Rückstand aufholen muss. Die DFB-Elf gewann zuletzt sieben Spiele in Folge und Hrubesch möchte die Erfolgsserie ausbauen, ehe er den Staffelstab weiterreicht.

Hrubesch: „Sind auf einem guten Weg“

„Wir werden wie in jedem Spiel versuchen, das Spiel zu bestimmen und es zu entscheiden und uns nicht am Gegner ausrichten. Wir haben nachgewiesen, dass wir auf einem guten Weg sind. Mir hat es riesig Spaß gemacht und ich drücke dann alle Daumen, wenn es Richtung WM geht“, so Hrubesch.

Simon: Wissen, wie wir gegen Spanien spielen müssen

Abwehrspielerin Carolin Simon meint über den Gegner Spanien: „Ein sehr spielstarkes Team, das gerne mit Kurzpässen agiert und das Spiel in die Hand nimmt. Aber wir wissen, was wir dagegen tun können. Wir wollen da anknüpfen, wo wir zuletzt aufgehört haben und schnellen, attraktiven Fußball mit Zug zum Tor spielen.“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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