Champions League: Wolfsburg und Bayern im Viertelfinale

Von am 1. November 2018 – 6.07 Uhr 5 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München stehen im Viertelfinale der UEFA Women´s Champions League. Die beiden deutschen Teams setzten sich auch in den Achtelfinal-Rückspielen klar gegen ihre Gegner durch.

Dominika Škorvánková (li.) jubelt über einen Treffer

Dominika Škorvánková (li.) freut sich mit ihren Teamkolleginnen über ihren Treffer © imago / foto2press

Der FC Bayern München gewann vor 652 Zuschauern am heimischen Campus nach dem 2:0 im Hinspiel das Rückspiel gegen den FC Zürich Frauen mit 3:0 (1:0). Sara Däbritz (42.), Jill Roord (66.) und Dominika Škorvánková (73.) trafen für die Münchenerinnen.

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Wolfsburg zu stark für Atlético

Noch weniger Mühe hatte der VfL Wolfsburg nach dem 4:0 im Hinspiel das Rückspiel bei Atlético Madrid mit 6:0 (1:0) zu gewinnen. Für den Deutschen Meister waren Alex Popp (15.), Caroline Graham Hansen (46.), Pernille Harder (61., 65.), Kristine Minde (82.) und Ewa Pajor (90.+3) erfolgreich.

Lyon im Torrausch

Tlteiverteidiger Olympique Lyon schickt Ajax Amsterdam nach dem 4:0 im Hinspiel mit einem 9:0 (4:0) nach Hause. Bei den Französinnen stand DFB-Torhüterin Lisa Weiß im Tor, DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán wurde nach einer Stunde eingewechselt. Carolin Simon saß auf der Ersatzbank, kam aber nicht zum Einsatz.

Auslosung am 9. November

Die Auslosung der Viertel- und Halbfinals findet am Freitag, 9. November, 13 Uhr, am UEFA-Hauptsitz im Schweizer Nyon statt.

Jetzt lesen
Bayern patzt, Wolfsburg zieht davon

UEFA Women´s Champions League, Achtelfinale, Ergebnisse (fett gedruckte Teams im Viertelfinale)

Brøndby – Lillestrøm SK 0:2 (Ges.: 1:3)
Olympique Lyon – AFC Ajax 9:0 (Ges.: 13:0)
FC Bayern München – FC Zürich Frauen 3:0 (Ges.: 5:0)
AC Florenz – Chelsea Women 0:6 (Ges.: 0:7)
Paris Saint-Germain – Linköping FC 3:2 (Ges.: 5:2)
Atlético Madrid – VfL Wolfsburg 0:6 (Ges.: 0:10)
Slavia Prag – FC Rosengård 0:0 (Ges.: 3:2)
Glasgow City – FC Barcelona 0:3 (Ges.: 0:8)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • ollerRentner sagt:

    Ich sah gestern leider nur die 2. Halbzeit des Bayern-Spiels (Bayern-TV über Telekom-Sport, frei verfügbar), aber eine Frage stellte sich mir nach dem Spiel wirklich: Hatten die Züricherinnen gestern nur einen schlechten Tag oder sind die immer derartig schwach?

    Ich kann das irgendwie nicht verstehen, denn immerhin spielt die Schweiz jetzt um den letzten verbleibenden Platz zur WM.

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  • Telepathia sagt:

    Grund: Reichlich Legionärinnen in der Schwyzer Nati.
    Wenn die Frauen erwas aus sich machen wollen, geht das heutzutage nicht mehr in der Schweiz.
    So ein Szenario blüht der deutschen Liga wenn Briten, Spanier und Franzosen weiterhin Spielerinnen mit Gehältern abwerben die selbst betuchte BL Vereine nicht bezahlen können bzw. nicht zahlen wollen.

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  • Helmut sagt:

    Die Frauenmannschaften des FC Bayern und des FC Zürich treffen regelmäßig in Vorbereitungspielen aufeinander. Dabei kassierten die Zürcherinnen regemäßig ihre 3-4 Tore. Dieses Jahr war es ein 5:1.
    Ich kann mich nur einmal an ein 2:2 erinnern weil man bei Bayern nach der Olympiade nur eine Ersatz-Reserve-2 Mannschaft zur Verfügung hatte.
    Das größer Problem wird aber bald die schweizer Nati haben, den die Bachmanns, Dickenmanns und Bernauers werden nicht jünger und was vergleichbares kommt nicht nach.
    Auch lässt der Besucherzuspruch in der Schweiz sehr zu wünschen übrig. Wie mir ein Fan des FCZ berichtete hat der schweizer Primus etwa 250-300 Zuschauer im Schnitt.

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  • ollerRentner sagt:

    Oh ja, ich habe eben auf auf Wikipedia mal die aktuellen Daten angeschaut, und zwar für die Schweiz (https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Fussballnationalmannschaft_der_Frauen#Aktuelle_Nationalspielerinnen) und für Deutschland (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft_der_Frauen#Aktueller_Kader).

    Man muss sich für die schweizer Auflistung zwar ein wenig durch die Bedeutung der Schriftdarstellungen kämpfen, bis man einigermassen die aktuelle erste Mannschaft gefunden hat, aber die besteht überwiegend aus Legionärinnen. Bei der aktuellen deutschen Auswahl sieht das noch ganz anders aus: Nur zwei spielen in Lyon. Wenn man die aktuell nicht Nominierten und Verletzten hinzunimmt, kommen noch vier Legionärinnen hinzu.

    Das erklärt natürlich den Unterschied zwischen den heimischen Ligen.

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  • FFFan sagt:

    Glückwunsch an die beiden deutschen Vereine, aber auch an die Frauen von Slavia Prag, die sich gegen den Anja-Mittag-Club FC Rosengard durchsetzen konnten! Die Pragerinnen sind nun nach 2015/16 und 2017/18 bereits zum dritten Mal ins Viertelfinale der Champions League eingezogen und haben damit bewiesen, dass die bisherigen Erfolge kein Zufall waren.

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