DFB-Frauen: Marozsán zurück, Lohmann und Hechler debütieren

Von am 31. Oktober 2018 – 16.51 Uhr 5 Kommentare

DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán kehrt nach überstandender Lungenembolie in den Kader der Frauenfußball-Nationalelf für die beiden Länderspiele gegen Italien und Spanien zurück. Neu mit dabei sind erstmals Sydney Lohmann und Janina Hechler.

Dzsenifer Marozsán läuft auf dem Spielfeld

Wieder mit dabei: Dzsenifer Marozsán © imago / Picture Point LE

DFB-Interimbstrainer Horst Hrubesch berief Marozsán in das Aufgebot der beiden Länderspiele gegen Italien am 10. November in Osnabrück (16 Uhr, ARD live) und gegen Spanien am 13. November in Erfurt (16 Uhr, ZDF live).

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Erleichterung im Trainerstab

Hrubesch erklärt: “Wir freuen uns sehr, dass Dzseni ihre schwere Erkrankung überwunden hat und wir sie wieder in unserem Team haben. In den vergangenen Monaten standen wir im engen Austausch mit ihr und haben ihre Fortschritte in der Genesung und der Reha aufmerksam verfolgt. Gleichwohl sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, wollen mit Dzseni behutsam arbeiten und nichts überstürzen. In Absprache mit ihrem Verein wird sie deshalb auch nicht bis zum Ende des Lehrgangs bleiben, sondern früher wieder nach Lyon zurückkehren.”

Mehrere Rückkehrerinnen und Ausfälle

Ebenfalls wieder dabei sind Kathrin Hendrich (FC Bayern München), Lena Petermann (1. FFC Turbine Potsdam) und Melanie Leupolz (FC Bayern München). Aus Krankheits- beziehungsweise Verletzungsgründen fehlen dagegen Verena Schweers (FC Bayern München), Linda Dallmann (SGS Essen), Hasret Kayikci (SC Freiburg) und Lena Goeßling (VfL Wolfsburg).

Neulinge Lohmann und Hechler

Zwei Neulinge stehen im 26-köpfigen Aufgebot: Die 18-jährige Sydney Lohmann (FC Bayern München) und die ein Jahr ältere Janina Hechler (1. FFC Frankfurt) wurden erstmals ins A-Team berufen. Hrubesch erläutert: “Wir wollen immer wieder interessante Spielerinnen aus den U-Mannschaften bei uns einbinden. Janina und Sydney haben sowohl bei ihren U-Teams als auch in der Liga gute Leistungen gezeigt. Es ist wichtig, sie auch auf diesem Niveau zu sehen und zu beobachten, wie sie dort agieren und sich einbringen.”

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • bale sagt:

    auf gehts Mädels und lieber dfb WERBUNG WERBUNG ALSO MARKETING ABTEILUNG RAN AN DIE ARBEIT

    (6)
  • GG sagt:

    Au weh, was für eine Zusammenstellung.
    Im Prinzip fehlt ja nur noch Lena-Sophie Oberdorf – die im Spiel am vergangenen Sonntag (vs. FC Bayern) im direkten Vergleich mit S. Lohmann nochmals stärker war.
    Eigentlich bin ich ja ganz froh, dass lediglich #4 Wölfinnen nominiert wurden – so bleibt Zeit für die mehr als verdiente Regeneration und Fokussierung auf den Jahresendspurt mit noch #6 Pflichtspielen. Und die Fortsetzung der Serie von „zu Null-Spielen“.

    (-4)
  • Aurora sagt:

    Ich lach mich weg, Hechler, ha ha, kann doch keinen vernünftigen Ball spielen.

    (-8)
  • wfm sagt:

    @aurora Wie gut dass es noch Fachmänner- bzw. -frauen wie Dich gibt. Da kannst Du solchen Blindgängern wie vorher Bernhard/Meinert und jetzt Hrubesch und Carlson, die Hechler beide zuletzt live im Stadion beobachtet haben, mal zeigen wie inkompetent sie sind.

    (7)
  • wfm sagt:

    @aurora Wie gut dass es noch Fachmänner- bzw. -frauen wie Dich gibt. Da kannst Du solchen Blindgängern wie vorher Bernhard/Meinert und Hrubesch und Carlson, die Hechler beide zuletzt live im Stadion beobachtet haben, mal zeigen wie inkompetent sie sind.

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