Wolfsburg deklassiert Bayern

Von am 30. September 2018 – 21.19 Uhr 55 Kommentare

Am 3. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat Meister VfL Wolfsburg Vizemeister FC Bayern München eine Lektion erteilt. Ewa Pajor avancierte mit drei Treffern zur Matchwinnerin.

Wolfsburgs Stürmerin Ewa Pajor bejubelt einen ihrer drei Treffer

Wolfsburgs Stürmerin Ewa Pajor bejubelt einen ihrer drei Treffer © imago / regios24

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Vor 2.579 Zuschauern im heimischen AOK-Stadion gelang dem VfL Wolfsburg ein 6:0 (2:0)-Erfolg gegen die Münchenerinnen.

Pajor glänzt als Dreifachtorschützin

Ewa Pajor brachte die Wolfsburgerinnen mit einer schönen Einzelleistung in Führung (17.), Pernille Harder erhöhte per Foulelfmeter zur Pausenführung (29.). Und in der zweiten Halbzeit kam es für den Gast aus dem Süden noch dicker: Alex Popp (55.), ein Eigentor der Ex-Wolfsburgerin Verena Schweers (56.) sowie zwei weitere Treffer von Pajor (73. und 89.) machten das halbe Dutzend voll und sorgten für einen unerwartet hohen Heimsieg.

Kantersieg für Sand

Der SC Sand kam vor 518 Zuschauern im Orsay-Stadion zu einem klaren 5:0 (3:0)-Sieg gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach. Leticia Santos de Oliveira (10.9 und Nina Burger (35.) und Dina Blagojević (38.) sorgten für eine 3:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Isabelle Meyer (79.) und Justine Vanhaevermaet (90.+1).

Freiburg souverän

Der SC Freiburg feierte einen souveränen 3:0 (2:0)-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen. 350 Zuschauer sahen im Jugendfußball-Zentrum Kurtekotten in Köln, wie Giulia Gwinn mit zwei Treffern (31., 42.) die Gäste auf die Siegerstraße brachte. Verena Wieder sorgte dann für den Endstand (80.).

Erster Saisonsieg für Duisburg

Einen klaren Erfolg feierte auch der MSV Duisburg mit dem 3:0 (1:0) gegen den SV Werder Bremen. Vor 484 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg brachte Yvonne Zielinski die Gastgeberinnen in Führung (12.). In der zweiten Halbzeit trafen Lisa Makas (65.) und Dörthe Hoppius (90.+3).

Essen feiert Auswärtssieg

Die SGS Essen kam zu einem 2:1 (1:1)-Auswärtssieg bei der bis dahin verlustpunktfreien TSG 1899 Hoffenheim. Vor 830 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion brachte Danica Wu die Gäste in Führung (13.), doch Fabienne Dongus gelang kurz vor der Pause der Ausgleich (44.). Lea Schüller erzielte dann kurz nach Wiederanpfiff den Siegtreffer für die Essenerinnen (48.).

Potsdam gewinnt Klassiker

Bereits am Samstag kam der 1. FFC Turbine Potsdam vor 1.437 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion zu einem 3:1 (2:0)-Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt. Lara Prasnikar (38.) und Rahel Kiwic (43.) trafen kurz vor der Pause. Tanja Pawollek konnte für die Gäste zwar verkürzen (79.), doch Viktoria Schwalm sorgte für die Entscheidung (90.+3).

Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

55 Kommentare »

  • SCF Klausi sagt:

    Zur Auflockerung mal ein kleines Schmankerl,ist zwar auf die Profimannschaft des SC Freiburg bezogen passt mittlerweile aber auch ganz gut zur Spielweise der Frauen :

    Und wenn wir den Ball mal nicht bekommen haben wir auch noch unsere Rachel :

    Viel Spaß dabei.

    (4)
  • Pauline Leon sagt:

    @Bernd,
    ich stimme dir zu, der sieg geht voll in ordnung. ich habe die erste hz vielleicht etwas aufmerksamer verfolgt, in der zweiten habe ich lena lotzens schöne tricks bewundert und pucki wieder bei meiner aufzählung von wichtigen spielerinnen letztlich vergessen. verzeih mir, pucki.

    @Fan2,
    ich seh das ja nicht so düster. als fan des fussballs sehe ich jeden samstag/sonntag, sofern möglich, gute spiele mit sehenswertem fussball. ich freue mich über erfolgversprechende spielerinnen, denen der weg zum erfolg vielleicht nicht beschieden ist. aber ein 0:15 vom vfl in bremen wäre doch mindestens diskussionswürdig.
    da freuen wir uns doch alle drauf!!

    hotte hat ja auch gesagt, ab jetzt is wm-kader. also werden sich alle ordentlich anstrengen.

    ich würde ein 0:3 für hoffenheim bevorzugen. auch 0:2 für sand.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    @Zaunreiter: Aha, ein Erfolgsfan also. Fragt sich nur, wer heute deswegen noch zum FF kommt? Du bist das beste Beispiel für das Dilemma.

    Ja, bei den Babymamas waren auch Farbige dabei. Aber als Charaktere Harder, Fischer, Dallmann, ziemlich stereotyp, oder?

    Lira und Celia sind deutschlandweit da aber große Ausnahmen bzw. waren es. Vielleicht liegt es auch daran, dass Fußball in den USA ein Sport für das Durchschnittsmädchen ist, während er in Deutschland mehr denn je ein Sport einer gewissen Klientel ist.

    @Altwolf: Deine entscheidenden Eigenschaften sind eher die eines Kaffeekränzchens als die eines Leistungssports.

    Dass es 10 verlorene Jahre für mich sind, stimmt so nicht. Ich durfte Zeuge werden der absoluten Hochphase des deutschen FFs in den Jahren 2008/09 bis 2010/11.
    Auch danach gab es noch vieles Gute zu sehen, bis heute.
    Übrigens kannte ich Harder bereits lange bevor hier auch nur irgendjemand sie kannte, als sie noch in der dänischen Liga spielte. Und schon damals habe ich sie fußballerisch beworben, was hier im Forum natürlich keinerlei Gehör fand. Guckt euch die Beiträge von vor 5 Jahren an.

    Was die Vergangenheit betrifft, haben die Frauen damals noch ganz andere Schlagzeilen geschrieben: Eine Birgit Prinz war bis heute wohl die einzige, die von einem Männerclub umworben wurde, und sei es auch bloß als Mediengag. Eine Inka Grings stürzte ihren Trainer im Verein. Eine Viola Odebrecht kritisierte öffentlich die Bundestrainerin nach der WM 2011. Sandra Smisek und Birgit Prinz bildeten das Traumduo Keks und Krümel, Laudehrs Bauchblitzer, es gab den Disput zwischen Kemme und Garefrekes.

    Dazu kamen solche fußballerischen Highlights wie das WM-Halbfinale 2003, bis heute eines, wenn nicht das beste Spiel aller Zeiten, Hamm, Wambach, Lilly, Fawcett gegen Prinz, Lingor, Meinert, Minnert, Wiegmann, Rottenberg.
    Oder aber das legendäre Halbfinale 2010 in der CL zwischen den beiden besten Vereinsteams Turbine und dem FCR – auf der einen Seite Laudehr, Bresonik, Grings, Popp, auf der anderen Henning, Peter, Schmidt, Keßler, Odebrecht und Alushi, v.a. aber eine 17-jährige Anna Sarholz, die im Elfmeterschießen zur Hochform auflief und dies dann im Finale wiederholte.
    Oder das an Dramatik nicht zu überbietende Saisonfinale 2008/09.

    All diese Erlebnisse, diese Charaktere, diese Geschichten, wo sind die hin?

    (-5)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Da ich in den letzten Jahren in meiner Lebenseinstellung „altersmilde“ geworden bin und mich nun nicht Alles u. Jeder aufregt, sehe ich dir nach, daß du in den letzten Jahren bezügl.d. FF nicht so viel „mitbekommen“ hast oder auch willst.

    Der Vergleich mit der Vergangenheit macht schon deshalb keinen Sinn, da sich viele Vorraussetzungen beim FF geändert haben.
    So sind inzwischen viele Spielerinnen keine „Teilzeit-Fußballerinnen“ mehr,die Unterschiede zwischen den von dir aufgezählten Top-Spielerinnen u.den übrigen Fußballerinnen sind deutlich geringer geworden, die physische Belastung, die Trainingsintensität und auch die Fitness der Spielerinnen sind deutlich gestiegen, die Spielstile mit schnellem Umschaltspiel aus e. verstärkten Defensive, Ballbesitzspiel auch m. aggressivem Pressing u. mit „hochstehender“ Verteidigung haben sich erst in den letzten Jahren entwickelt und darf man so auch nicht mit der früheren Art Fußball zuspielen vergleichen.

    Leistungssport, wie von dir offenbar missverstanden, wird von den Akteuren auf dem Platz ausgeübt, nicht von den Zuschauern.

    Die von dir so erhofften „Nebenschauplätze“ finden sicherlich gerne in Journalien wie der „Bunten u Neuen Revue “ Resonanz, haben aber eher mit „Entertainment“ u.weniger mit den sportlichen
    Geschehnissen u.Leistungen zu tun. Dort kannst du dann auch erfahren, wo Frau dann am Liebsten „shoppen“ geht o. welches „Label“ sie bevorzugt. Da müßte Hope Solo für dich dann ja die Idelbesetzung sein.

    Dein „Wahrnehmungsraster“ hat dann auch wohl so einige Lücken, so hast du selbst Kommentare zur „Ausmusterung L.Gößlings aus d. N-11 unter St.Jones“ abgegeben (da waren wir ausnahmsweise mal einer Meinung), wo auch das Verhalten e. BT öffentlich kritisiert wurde.

    Auch fußballerisch gab es „Highlights“, so das Spiel zwischen WOB u. dem 1.FFC bei Temperaturen um 40° vor ca.12300 Zuschauern am Elsterweg mit der Entscheidung der Meisterschaft am letzten Spieltag durch das 2:1 durch A.Popp.
    Auch das Finale in d. CL 2014 zwischen dem VFL u. Tyresö mit dem Endergebnis von 4:3 für WOB war von der Dramatik kaum zu überbieten.
    Klar, es waren dabei Erfolge für WOB und da tritt dann „automatisch“ bei dir das „Auslöschphänomen “ zutage.

    Auch ist das natürlich für den Zuschauer nicht so interessant wie der „Sixpack“ von S.Laudehr , dessen Ansicht dich wohl eher ins Stadion „locken“ könnte als e. heutiges F-Fußballspiel, zumal auch noch mit dem friedlichen Miteinander der Zuschauer.
    Ja, richtig, Unterhaltung sieht für dich eben anders aus; was interessert dabei noch der gespielte Fußball.

    (12)
  • Bernd sagt:

    @ Altwolf
    Der Fauxpas war wie von mir geschrieben der

    FC

    Freiburg und eben nicht! die Besitzverhältnisse ;).
    Hoffe Du verstehst meinen humorig gemeinten Beitrag jetzt besser.
    Bei Dir weiß ich ja, dass Du den SC Freiburg kennst und es nur ein Tippfehler war, aber mancher Kommentator entlarvt seine Unkenntnis durch ein Schalke 05 oder ein FC Freiburg.

    (6)
  • Bernd sagt:

    @ Altwolf
    Dein posting zum Beitrag von Fan2 teile ich voll und ganz!
    Die Erwartungen an ein Frauenfussballspiel scheinen sehr weit auseinander zu gehen.

    @ SCF Klausi
    Auf der facebook-Seite und auf youtube gibt es so einige musikalische Kostproben und lustige Beiträge, welche die entertainment- und gesanglichen Qualitäten von Rachel Rinast aufzeigen. Würde sie gerne gegen Duisburg mal wieder in der Startelf sehen, aber in dieser Saison gibt es beim SC starke Konkurrenz auf einigen Positionen. Bin auch gespannt, wer im Pokal gegen Essen im Tor steht.

    (6)
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Dann sollte man sich auch nicht über fehlendes Interesse und fehlende Zuschauerzahlen beklagen. Fußball, soll er wie jeder andere Sport ein Volkssport werden, muss mehr sein als Ballhin- und
    -hergeschiebe, Fußball als Volkssport muss auch immer Spektakel sein. Auch bei MF kommen doch die allerwenigsten wegen des Sports an sich, sondern deswegen, weil sie eine Geschichte mit dem Verein haben. Weil ein bestimmter Verein sie oder ihre Vorfahren mal fasziniert hat, weil sie Erinnerungen mit diesem Verein verbinden, traurige und fröhliche. Magische Nächte, spektakuläre Aufholjagden, legendäre Spieler, all das sind die Dinge, die die Menschen dazu bringen, ins Stadion zu gehen und ihrem Klub die Treue zu halten.

    Dass Fußball in Deutschland so populär wurde, lag doch nicht daran, dass er eine Wohltat für das Auge war. Dass Fußball so populär wurde, liegt daran, dass mit ihm Emotionen vermittelt wurden. Schaut euch die WM 1954 an. Das war spielerisch grauenhafter Fußball, mit heute in kleinster Weise zu vergleichen. Und dennoch erinnern sich mehr Menschen daran als an die meisten BL-Spiele von vor zwei Jahren. Wieso? Weil diese WM eine Geschichte erzählte. David gegen Goliath, die Legende vom Fritz-Walter-Wetter, Helmut Rahn, von dem die meisten zuvor fast nie etwas gehört hatten, und selbst den Namen des Stadions kennen die meisten. Und wieso das alles? Weil über den Radiokommentar von Herbert Zimmermann aus diesem nicht unbedingt wirklich ansehnlichen Spiel ein Spektakel wurde, weil sich die Sätze von ihm jedem Deutschen eingebrannt haben.

    Der FF muss sich entscheiden, ob er dieses Spektakel will oder nicht. Aber nur, wenn er sich dafür entscheidet, wird er zum Volkssport werden. Gerade, weil die, denen es wirklich auf sportliche Leistung ankommt, eben dann doch zum MF gehen, weil dieser dynamischer, präziser, trickreicher und taktisch variabler ist, sprich alles in allem innovativer.

    Wenn beim FF nicht nur diejenigen landen sollen, die so emotionslos, so leidenschaftslos sind, dass sie lediglich neutral auf die sportliche Leistung schauen und dabei keinerlei Empfindungen haben wollen, dann muss sich der FF fragen, wie er sich besser ans Volk verkauft. Andernfalls ist das eine belanglose sportliche Leistung, die ihr Geld nicht wert ist, weil sie viel zu wenig Menschen unterhält.

    Ich kann mich durchaus an alle beschriebenen Spektakel erinnern, ich kann mich genauso auch an das folgende Jahr erinnern, indem Frankfurt sich an Wolfsburg gerächt hat, und ich stimme dir zu, das waren durchaus emotionale Momente. Doch diese sind in den letzten Jahren fast aus dem FF verschwunden. Wo gibt es heute bitte noch solche Dramen?
    Lena Goeßling gestehe ich dir auch zu, das war ein kleiner Hoffnungsschimmer. Insgesamt ist das alles aber mehr als dürftig.
    Das größte Problem aber ist, dass der FF anscheinend sogar nicht einmal Emotionen schüren will. Bestes Beispiel ist dafür doch die ganze Vermarktung. Alles höchst professionell, aber nicht am Menschen und auf den Menschen ausgerichtet. Das ist das Vermächtnis der MF-Klubs, bei denen sich alles ums Geld und den wirtschaftlichen Erfolg dreht und nichts um den Menschen.
    Kalt und berechnend ist der FF geworden, und das nicht nur bei den Fans. Beispiel: Wenn eine Maren Tetzlaff, eine Spielerin aus der Region, die das Zeug hat, das Aushängeschild des Vereins zu werden, eine richtig gute Saison gespielt hat, wird sie bei nächster Gelegenheit durch einen Neuzugang aus dem Ausland ersetzt, nur weil diese einen Tick besser scheint, und fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
    Spielerinnen in der N11 trauen sich erst dann Kritik zu äußern, wenn sie rausgeflogen sind, weil sie Angst haben, ihre offenen Worte könnten in irgendeiner Weise ihre sportliche Karriere beeinträchtigen. Dem Großteil der Spielerinnen wird schon in der Jugend jede Leidenschaft für den Fußball ausgetrieben, indem ihnen eingebläut wird, dass Fußball nur ein Job ist und wer nicht spurt und sich nach den Regeln verhält, es nicht weit bringen wird.

    Und das zieht sich ebenso in die Berichterstattung hinein: Claudia Neumann steht doch nicht deswegen in der Kritik, weil sie eine Frau ist. Sonst würde die Kritik ja nicht von denen kommen, die jahrelang Bundesliga im Radio gehört haben und für die Sabine Töpperwien die Größte ist. Sie steht eben deswegen in der Kritik, weil sie fachmännisch ihren Job macht, aber eben nicht mehr. Kein Feuer, keine Leidenschaft, keine Emotion. Es könnte ja mal zu viel des Guten sein. Damit raubt sie einem ebenso den Spaß am Fußball wie Bela Rethy und Konsorten.

    Ich hätte eine Idee für den FF: Wieso versucht er es nicht einmal, sich im Radio zu vermarkten? Da geht es nämlich nicht ohne Emotion. Das täte dem FF wirklich mal gut.

    (-6)
  • Pauline Leon sagt:

    @Bernd,
    das ich „schöne tricks“ von lena lotzen bweundere heißt nicht, das lena da so vor sich hingetrickst hat, sondern das sie die bälle sehr, sehr nahe an ihre mitspielerinnen gebracht hat. auch schon mal mit hacke und anderen kunststückchen. sah so aus, als ob sie sich für die wm 2019 bewirbt.
    noch etwas zurückhaltend hat sie sich aus den gröbsten situationen rausgehalten und den ball „laufen“ lassen, als ob es das einfachste der fussball-welt wäre.

    vielleicht etwas übertriebene darstellung, aber lena lotzen war eine der besten auf dem platz.

    (3)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Pauline Leon

    Die Rückkehr in die N11 ist Lotzens erklärtes Ziel,hier nochmal ein Interview mit ihr wo sie darauf angesprochen wird.Die entsprechende Passage ist in der zweiten Hälfte zu finden :

    Ob es für sie allerdings bereits zur WM 2019 reicht stelle ich allerdings in Frage.

    (3)
  • Dori sagt:

    @Pauline Leon
    Ich sehe es ähnlich wie du. Wenn sie den Ball hat, dann weiß sie damit auch etwas anzufangen und kann auch, wenn sie bedrängt wird, meistens noch mindestens einen Freistoß herausholen.
    Beste Spielerin auf dem Platz ist für mich dann doch etwas zu viel des Guten, weil bei ihr aufgrund der noch(!) mangelnden Ausdauer und Schnelligkeit noch einige Prozente fehlen und man bei fitteren Spielerinnen wie z.B. Giulia Gwinn oder auch Verena Wieder sieht, wie wichtig die Physis eben ist, wenn man mal in Eins-gegen-Eins Situationen oder Laufduelle kommt. Aber ihre Ballbehandlung und ihre Pässe sind wirklich schon sehr ordentlich und zeigen, dass die alte Lena immer noch in ihr drin schlummert und jetzt wieder Stück für Stück zur Erscheinung tritt. Was die Technik angeht, ist sie für mich eh eine der besten Spielerinnen in Deutschland und das kann man jetzt auch wieder teilweise sehen. Um wieder ganz die Alte zu werden, braucht sie bestimmt noch viele Spiele, aber der Trainerstab scheint wirklich gut darauf zu achten, dass sie regelmäßig, aber trotzdem dosiert spielt.
    Ich wünsche ihr, dass sie sich für ihre Arbeit auch bald wieder mit einem Tor belohnen kann. Das würde ihr sicher gut tun.

    Aber – auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – mir gefallen alle neuen Spielerinnen, die bisher schon gespielt haben, wirklich sehr gut. Sie haben sich spielerisch schon gut eingefunden und sind außerdem alle sehr sympathisch, was für einen Fan ja auch nicht so ganz unwichtig ist. Also ganz egal wie diese Saison noch verlaufen mag, ich finde diese Mannschaft einfach klasse.

    (5)
  • Miku sagt:

    @SCF Klausi
    wie sie aber auch sagt sieht sie es momentan sehr entspannt und das ist auch richtig so. Wer so lange verletzt war sollte nicht sofort wieder das maximale von sich selbst verlangen sondern sich langsam wieder ranarbeiten und den Fußball genießen. ich glaube auch, das die WM vielleicht zu knapp werden könnte. um auf internationalem Niveau mitzuhalten und vor allem keine neue Verletzung mehr zu riskieren muss sie topfit sein. Dann sollen doch lieber andere Spielerinnen mitgenommen werden.

    (4)
  • Zaunreiter sagt:

    So, so…
    Fan2 ist nicht nur homophob und intolerant. Er glaubt auch noch die Lüge des sog. „Wunder von Bern“. Dieses „Fußballwunder“ lässt die Katholische Kirche mit all ihren „miraculis“ wie Laienschauspieler aussehen.
    Wenn deutsche Soldaten mit Pervitin bis nach Stalingrad rennen konnten, dann konnten auch Jahre später noch deutsche Fußballer mit Spritzen voller Pervitin durch die WM marschieren. Und mit technischem Doping noch dazu, mit den sog. „Sambapuschen“.

    Oh der deutsche Fußball hat noch mehr an magischen Nächten und faszinierenden Spektakeln zu bieten:
    – Berti Vogts, der keinen politschen Gefangenen in Argentinien gesehen hat und alles so sauber fand, während Oberst Rudl vom damaligen DFB-Präsidenten ins Quartier eingeladen wurde. Und praktische „Nebenan“ eine deutsche Studentin qualvoll verreckt ist.
    – Der heilige Franz von München-Giesing, der keinen Sklaven in Katar gesehen hat. Und gedopt will er auch nicht haben.
    – Der Nichtangriffspakt von Gijon – ein magischer Tag ohnegleichen.
    – Das ständige Gejammere wg. dem sog. „Wembley-Tor“. Tor ist Tor. Fertig.
    – Der Halbfinalsieg 1982 gegen Frankreich – das war ein schändlicher Sieg. Und Deutschland wurde zu Recht nicht Weltmeister.
    – Die meineidigen Spieler vom FC Schalke 04 in 1970/71. Glorreiche Spieler.

    Mir fallen noch viel mehr solcher glorreichen Tage und magischen Nächten ein. Willst du die auch noch lesen?

    (-4)
  • Fan2 sagt:

    @Zaunreiter: Auch diese Geschichten schreiben und schrieben den Mythos des Fußballs, wenn man z.B. an Gijon denkt. Sie zeigen den Fußball als etwas, in dem die schönsten Freuden und die tiefsten Abgründe des Menschseins offensichtlich werden. Allein, dass dir diese Dinge einfallen, zeigen die nachhaltige Wirkung auf dich. Nur dass wir es hier bei dir mit einem Miesepeter zu tun haben, der in allem nur das Negative sehen will und Angst hat, sich auf das Spektakel einzulassen. Für den Deutschen muss halt alles schön emotionslos sein.

    (-2)
  • shane sagt:

    „Nur dass wir es hier bei dir mit einem Miesepeter zu tun haben, der in allem nur das Negative sehen will“ – und dabei hatte ich den eindruck, dass zaunreiter den FF deutlich positiver sieht als du, Fan2. aber FF gehoert vermutlich einfach nicht zu „allem“.

    „Ich durfte Zeuge werden der absoluten Hochphase des deutschen FFs in den Jahren 2008/09 bis 2010/11.“ – ach, doch nicht etwa ein erfolgsfan?

    „Übrigens kannte ich Harder bereits […] als sie noch in der dänischen Liga spielte. Und schon damals habe ich sie fußballerisch beworben, was hier im Forum natürlich keinerlei Gehör fand. Guckt euch die Beiträge von vor 5 Jahren an.“ – ja, du bist schon ein toller hecht! hier, haste ein bienchen! hast du dir redlich verdient! (nur, dass harder vor 5 jahren schon nicht mehr in daenemark spielte. aber was sollen diese pedantereien, nicht wahr?)

    (2)
  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „Der Nichtangriffspakt von Gijon – ein magischer Tag ohnegleichen.“

    „Magisch“ ist vielleicht zu viel gesagt, aber (wie Fan2 bereits schrieb) auch solche weniger schöne Ereignisse gehören zu jenen ‚Mythen & Legenden‘, die für immer im kollektiven Gedächtnis des Fußballs bleiben. Aber der Frauenfußball muss sich da nicht verstecken, er hat längst seine eigenen ‚Mythen & Legenden‘ – Stichwort: Kaffeeservice! 🙂

    (2)

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