Wolfsburg deklassiert Bayern

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Am 3. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat Meister VfL Wolfsburg Vizemeister FC Bayern München eine Lektion erteilt. Ewa Pajor avancierte mit drei Treffern zur Matchwinnerin.

Wolfsburgs Stürmerin Ewa Pajor bejubelt einen ihrer drei Treffer
Wolfsburgs Stürmerin Ewa Pajor bejubelt einen ihrer drei Treffer © imago / regios24

Vor 2.579 Zuschauern im heimischen AOK-Stadion gelang dem VfL Wolfsburg ein 6:0 (2:0)-Erfolg gegen die Münchenerinnen.

Pajor glänzt als Dreifachtorschützin

Ewa Pajor brachte die Wolfsburgerinnen mit einer schönen Einzelleistung in Führung (17.), Pernille Harder erhöhte per Foulelfmeter zur Pausenführung (29.). Und in der zweiten Halbzeit kam es für den Gast aus dem Süden noch dicker: Alex Popp (55.), ein Eigentor der Ex-Wolfsburgerin Verena Schweers (56.) sowie zwei weitere Treffer von Pajor (73. und 89.) machten das halbe Dutzend voll und sorgten für einen unerwartet hohen Heimsieg.

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Kantersieg für Sand

Der SC Sand kam vor 518 Zuschauern im Orsay-Stadion zu einem klaren 5:0 (3:0)-Sieg gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach. Leticia Santos de Oliveira (10.9 und Nina Burger (35.) und Dina Blagojević (38.) sorgten für eine 3:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Isabelle Meyer (79.) und Justine Vanhaevermaet (90.+1).

Freiburg souverän

Der SC Freiburg feierte einen souveränen 3:0 (2:0)-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen. 350 Zuschauer sahen im Jugendfußball-Zentrum Kurtekotten in Köln, wie Giulia Gwinn mit zwei Treffern (31., 42.) die Gäste auf die Siegerstraße brachte. Verena Wieder sorgte dann für den Endstand (80.).

Erster Saisonsieg für Duisburg

Einen klaren Erfolg feierte auch der MSV Duisburg mit dem 3:0 (1:0) gegen den SV Werder Bremen. Vor 484 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg brachte Yvonne Zielinski die Gastgeberinnen in Führung (12.). In der zweiten Halbzeit trafen Lisa Makas (65.) und Dörthe Hoppius (90.+3).

Essen feiert Auswärtssieg

Die SGS Essen kam zu einem 2:1 (1:1)-Auswärtssieg bei der bis dahin verlustpunktfreien TSG 1899 Hoffenheim. Vor 830 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion brachte Danica Wu die Gäste in Führung (13.), doch Fabienne Dongus gelang kurz vor der Pause der Ausgleich (44.). Lea Schüller erzielte dann kurz nach Wiederanpfiff den Siegtreffer für die Essenerinnen (48.).

Potsdam gewinnt Klassiker

Bereits am Samstag kam der 1. FFC Turbine Potsdam vor 1.437 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion zu einem 3:1 (2:0)-Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt. Lara Prasnikar (38.) und Rahel Kiwic (43.) trafen kurz vor der Pause. Tanja Pawollek konnte für die Gäste zwar verkürzen (79.), doch Viktoria Schwalm sorgte für die Entscheidung (90.+3).

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55 KOMMENTARE

  1. Und mit dem heutigen Spieltag darf man dann auch offiziell gratulieren: Herzlichen Glückwunsch zur langweiligsten Liga aller Zeiten! Da, wo der Meister schon nach dem 3. Spieltag feststeht.

    Alles bleibt beim alten: Wolfsburg Meister, Bayern 2., Freiburg, Essen, Potsdam und Hoffenheim streiten sich um the best of the Rest, und unten ist Gladbach bereits mit großen Schritten zurück auf dem Weg in die zweite Liga.

    Das einzige, was noch fehlt, ist der zweite Absteiger: Yeah, 20 Spieltage Abstiegskampf zwischen Duisburg, Leverkusen und Bremen, ich freu mich.

    Wieso legt man nicht einfach wie beim Boxen ne Reihenfolge fest, und dann können ja von mir aus die Mannschaften, die sich besser sehen als ihre Platzierung oder eine bessere Platzierung anstreben, gegen den Tabellennachbarn spielen und diesen zum Duell herausfordern. Ansonsten kann man sich dann über das Jahr dann auch auf anderes konzentrieren: Bayern und Wolfsburg auf die CL, ansonsten auf den Pokal und dann halt auf Freundschaftsspiele und Familienfeste. Dann braucht man die lästige Liga nicht mehr.

    Und da wundert man sich noch, dass die Zuschauer weg bleiben.

  2. Da ist man als FF-Fan doch schon überrascht und auch verwundert, wenn sich das sogg. Topspiel des Tabellenersten gegen den Tabellenzeiten auf dem Platz so entwickelt.

    Bei tollem Fußballwetter u. ca. 2500 Zuschauern, ich hatte eigentlich das Gefühl das es deutlich mehr waren, entwickelten die Wölfinnen, die vor A.Schult, in d. IV mit N.Fischer u. li. S.Doorsoun, B.Peter auf d.re. AV u. L.Dickenmann auf d. li. AV, im MF zentral C.Neto u. S.B.Gunnarsdottir u. offensiv aussen A.Popp u. C.Hansen u. P.Harder hinter E.Pajor spielten, immer mehr Druck auf die Münchnerinnen, so daß sich insbes. nach dem beeindruckenden Solo von E.Pajor bei dem sie 4 Bayerinnen im 16er aussteigen ließ u. zum überragenden 1:0 abschloß, das Spiel immer einseitiger entwickelte.

    In dieser Szene ließ sie auch der in diesem Spiel besten Münchnerin, M.Zinsberger, keine Abwehrchance. Was sie in der Folgezeit noch parierte, hätte für d. FC Bayern e. „Desaster“ werden können.
    Danach weiterhin e. intensives Pressing d. Wölfinnen, die ihren Gegenspielerinnen keine Luft u. Raum ließen, das MF völlig beherrschten u. so diesen bis auf e. gefährliche Aktion durch L.Magull, die A.Schult durch großen Einsatz entschärfte, jedoch von Linas gestrecktem Bein an der Hand verletzt wurde, aber weiterspielen konnte. In so einer Drangphase kam es dann im 16er zu e. Foul an d. in d.Tiefe startenden C.Hansen.

    Den verhängten 11-er versenkte P.Harder zum 2:0. Statt nun mehr Gegenwehr vom FC Bayern zu erleben, eher zunehmende Unsicherheit u. insbes. nach vorn ging überhaupt nichts mehr, so daß weder J.Roord, von B.Peter aus d.Spiel genommen, noch N.Rolser o. S.Däbritz irgendwie in torgefährliche Situationen kamen o. abschließen konnten.

    Taktisch sah das mit der Umstellung von S.Doorsoun in d. IV u. B.Peter auf d. Aussenbahn sehr gut aus, denn Sara konnte durch ihre hohe Schnelligkeit alle Offensivkräfte d. Münchnerinnen verteidigen und machte heute ihr bestes Spiel(@ enthusio !) bei WOB und das auch sehr sicher u. souverän. Eine Top-Leistung.

    In HZ 2 hatte der FCB dann L.Beerensteen eingewechselt, der es dann auch mal gelang mit Tempo bis in d. 16er zu kommen, aber auch da war S.Doorsoun wieder rechtzeitig zur Stelle.

    Da sich Bayerns Spiel nicht stabilisierte u. die Unsicherheit eher zunahm, das merkte man auch allen deutschen N-11-Spielerinnen an, so daß wieder im 16er d. FCB keine Ordnung bestand, Caro auf P.Harder abspielen konnte, deren Schuß M.Zinnsberger noch zur Seite abwehren konnte,aber A.Popp war dort frei u.versenkte den Ball zum 3:0 im Tor.

    Als dann V.Schweers e. gerade von d. Torfrau zugespielten Ball unter dem Gegenpressing d. Wölfinnen dann auch noch bei d. Rückgabe an ihr vorbei ins Tor schob, war es fast schon tragisch.

    Zwar bemüht, aber doch irgendwie völlig daneben, agierte da die Defensive d. FCB, so daß dann auch die Tore zum 5:0 u. 6:0 durch die überragende E.Pajor, die nicht nur b.Pressing, sondern auch den beiden IV d. Bayerinnen, K.Demann u. C.Wenninger, den Ball abnahm u. der wirklich guten M.Zinsberger keine Chance ließ.

    Ein konzentriertes Wölfinnenteam ohne Schwächen in den Team-Teilen mit e. Spiel aus einem Guss.
    Da die Münchnerinnen doch schnell zurücklagen, kaum e. Chance hatten den Anschußtreffer zu erzielen, mussten sie mitspielen und liefen dabei in das so sprichwörtliche „offene Messer“, wobei sie heute auch nicht ihre sonstigen Stärken auf den Platz brachten.

    Das werden sie so sicherlich gegen WOB nicht nochmal spielen.

    Von den Wölfinnen waren wir Zuschauer natürlich begeistert, nicht so die heute durchaus auch zahlreichen Bayern-Fans, sie trugen es aber mit Fassung.

  3. Zuerst mal gute Besserung an Isabel Kerschowski,ich hoffe sie fällt nicht all zu lange aus und steht bald wieder auf dem Platz.

    Drei Spiele,sieben Punkte und Tabellenplatz zwei,läuft nicht schlecht für Freiburg,auch wenn es der glücklichen Spielansetzung mit leichteren Gegnern geschuldet ist.Nur mehr Tore könnten/sollten auf der Habenseite stehen.

    Frage an @ Pauline Leon und @ Bernd,wie war das Spiel? War es genau so einseitig wie gegen BMG oder konnte Leverkusen Freiburg etwas fordern und auch mal Frohms prüfen ?

    Ich konnte das Spiel nur über Liveticker verfolgen und der war sehr spärlich mit Informationen.

    Zu Münchens Auftritt in Wolfsburg muss man nicht mehr viel sagen,das war reiner Slapstick.

  4. Trainer Rudolph sprach nach dem Spiel von einem „dreckigen Sieg“ und dem schlechtesten Spiel seiner Mannschaft seit Beginn der Vorbreitung auf diese Saison. Warum eigentlich? Weil Franfurt in der Tat mehrere gute Chancen hatte, die sie aber – mangels fußballerischer Fähigkeiten in den jeweiligen Situationen – nicht verwerten konnte? Lisa Schmitz jedenfalls kaufte nacheinander Grönen und Reuteler mehrfach den Schneid ab und entschied die 1:1 Situationen dann jeweils für sich. Dafür wurde sie nach dem Spiel auch verdientermaßen als beste Turbine Spielerin ausgezeichnet. Aber der Reihe nach:

    Die Turbinen begannen verhalten, versuchten das Spiel zu kontrollieren und gingen kein großes Risiko ein. Kein Hurra Fußball von Anfang an. Es war einfach kein Pfiff im Turbine Spiel. War das die Taktik von Trainer Rudolph gegen die tapferen Frankfurterinnen? (Der Trainer behauptet jedenfalls nein!) Oder war das eine gewisse Pomadigkeit, gar Überheblichkeit der Turbinen? Ganz augenscheinlich für diese These war das Spiel von Anna Gaspar: Sie wird von Feiersinger an der Torauslinie überspielt und trabt dann geduldig wie ein braves Pony hinter ihr her, ohne den Versuch zu unternehmen, den Ball wieder zurück zu erobern oder Feiersinger gar zu stellen . Dann folgte eine Großchance von Grönen…

    Es gab in den ersten 35 min einfach keinen kollektiven Druck nach vorne. Die Frankfurterinnen erkannten sehr schnell das risikoarme Spiel der Turbinen und übernahmen das Kommando. Überfallartig versuchten sie mit 5-6 Spielerinnen etwas Zählbares zu erreichen. Aber es gelang ihnen nicht. Auch hier zu viele Ungenauigkeiten, insbesondere beim Torabschluss. In der Tat war das optisch ansprechender Fußball der Frankfurterinnen, keine Frage, jedoch ohne Erfolg. Wer in einer 1:1 Torsituation mehrfach !! den Ball nicht an der gegnerischen Torfrau vorbei bekommt, der hat den Sieg auch nicht verdient. Da nützt dann auch die scheinbare optische Überlegenheit rein gar nichts (Trainer Arnautis sprach sogar von einer tatsächlichen Überlegenheit! Hier aber war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken. Immerhin sprechen drei starke Turbine-Tore und ein Lattenschuss gegen diese These.)

    Ab der 35. min erkannten die Turbinen dann ihren bis dahin gespielten Kaffee-Fußball und wachten auf. Der Druck wurde merklich erhöht und dann fielen folgerichtig noch vor der Pause die ersten beiden Tore für Turbine. Bei beiden Treffern sah die Frankfurter Abwehr nicht gut aus.

    Die 2. Hz war dann geprägt von wütenden Angriffen der Frankfurterinnen. Viele Nickligkeiten auf beiden Seiten. Es kam die alte Potsdam-Frankfurt Atmosphäre auf. Oft grenzwertig, mit vielen Fouls auf beiden Seiten (ich dachte schon jetzt wird Pokal gespielt!).

    Fazit: Franfurt ist nach dem Aderlass zum Ende der alten Saison mit neuen Spielerinnen auf einem guten Weg, es fehlt aber noch einiges zu einer Spitzenmannschaft. Turbine mit Aussetzern aber insgesamt doch abgezockter, trotz der vielen Ausfälle von wichtigen Stammspielerinnen (Illestedt, Petermann, Ehegötz sowie Siems und Nielsen).

    Aber Gott sei Dank gibt es eine Lisa Schmitz und Svenja Huth, unsere erfahrensten Spielerinnen, die halten den Laden zusammen. Svenni wurde mehrfach von drei Gegenspielerinnen gemeinsam attackiert und konnte trotzdem noch aus der Bedrängnis einen sauberen Pass spielen.

  5. so das war eine Ausrutscher,behringer ist ja eine Leadern gewesen heute haben sich alle versteckt die Abwehr muss stabiler werden ,freue mich sehr über den teamspirit bei den wölfinnen,ja Bayern mal neuen Trainer oder Trainerin,nein die Liga ist ausgeglichen.eine Freude vfl spielen zu sehen.spielfreude und Turbine bravo

  6. Kann Altwolfs Bericht nur zustimmen. Ich als angereister Bayernfan hatte zumindest noch etwas Hoffnung zu Anfang der 2. HZ. Als dann jedoch statt dem von mir erhofften 2:1 das 3:0 fiel, fiel die Bayernelf in sich zusammen. Viel Hoffnung da noch ranzukommen schienen die Münchnerinnen nicht mehr zu haben, das sah man ihrer Körpersprache dann doch ziemlich an. Es kam kaum noch Gegenwehr und die Angriffe nach vorne waren viel zu ideenlos und unkonzentriert. Beste Münchnerin war für mich Zinsberger, mag sich bei dem Ergebnis komisch anhören. Kurios auch das Eigentor: als Verena Schweers den Ball zurückspielte, schien Manuela Zinsberger erst noch zum Ball zu wollen, sie hat einen Schritt zurück Richtung Tor gemacht und dann dem Ball hinterhergeschaut, wie er ins Tor kullerte. Ich meine, dass sie den noch erwischt hätte, wenn sie hingelaufen wäre. Ich saß direkt hinterm Bayerntor und diese Szene hat sich wie im Zeitlupentempo abgespielt.
    Es ist schade, nach den vorherigen Spielen des FCB hatte ich mir ein etwas ausgeglicheneres Spiel gewünscht und falls sie verlören, dann vielleicht recht knapp. Was heute mit den Spielerinnen los war, ist mir unerklärlich. Ich habe nur ein TEAM auf dem Feld gesehen und das war zu meinem Leidwesen der VfL.
    Danke auch an die Wob-Fans, die nicht mit Häme mir gegenüber reagiert haben, sondern mit Aufmunterung und Mitgefühl aufwarten konnten. 🙂

  7. Die SGS Essen hat gegen „Angstgegner“ Hoffenheim erstmals auswärts drei Punkte geholt und damit die „Klatsche“ gegen Wolfsburg vergessen gemacht.
    Das ist umso bemerkenswerter, weil neben den beiden Torhüterinnen Lisa Klostermann (Sprunggelenk) und Stina Johannes (Sprunggelenksfraktur) auch Annalena Breitenbach (Kreuzband), Ina Lehmann (Sprunggelenk), Ramona Petzelberger (Sehnenverletzung), Lena Ostermeier (Knieverletzung) und Lena Oberdorf (Zerrung) ausfielen und Jacqueline Klasen kurz vor der Halbzeitpause das Feld verlassen mußte.

    Im Gegensatz zur Vorsaison wurde in den bisherigen Spielen Jana Feldkamp aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung zurückgezogen, während Marina Hegering umgekehrt deren Mittelfeldpart übernahm.
    Lea Schüller rückte in die Sturmspitze vor, während Neuzugang Danica Wu die Position auf dem linken Flügel besetzte.

    Mit 6 Punkten aus drei Spielen liegt Essen voll im Soll, und im Nachhinein wird sicherlich auch die hohe Niederlage der Bayern gegen die „Wölfinnen“ nach der Pleite der Vorwoche Balsam für die verwundete Seele der Essenerinnen gewesen sein.

    https://www.waz.de/sport/lokalsport/essen/sgs-essen-stoppt-den-hoehenflug-hoffenheims-id215451929.html

    @Altwolf:
    Mich freut wirklich, dass Sara Doorsoun bei Wolfsburg im wichtigen Spiel gegen Bayern nach Lena Goeßlings Ausfall in die Startelf berufen wurde und am Ende des Tages hinten die Null stand.
    Trotzdem bin ich weiterhin gespannt, welche Rolle sie spielt, wenn Lena Goeßling wieder fit ist. Sie ist ja bekanntlich – gerade auch wegen ihrer Schnelligkeit – auf verschiedenen Positionen einsetzbar.
    Für Babett Peter etwa hat Lerch ja auch schon eine neue Aufgabe gefunden …

  8. Freiburg war sehr dominant, hat den Ball gut laufen lassen und wenn es doch zu Ballverlusten kam, haben sie gut gegen den Ball gearbeitet. Die Verteidigung stand bis auf einige Ausnahmen sehr gut, was dazu führte, dass sie immer noch kein einziges Gegentor in dieser Saison bekommen haben.
    In der Offensive wurden einige gute Chancen herausgespielt, aber die Chancenverwertung hätte wieder besser sein können.
    Gwinn scheint regelrecht aufzublühen. Sie läuft viel und scheint zur Zeit im Strafraum immer genau richtig zu stehen. Trotzdem lässt sie noch die ein oder andere Chance liegen, aber solange sie trotzdem trifft, sei ihr das in solchen Spielen verziehen. Beck hat auch ein gutes Spiel gezeigt. Sie hat oft den Ball erobert und kam auch zu Abschlüssen, aber auch bei ihr ist die Chancenverwertung nicht gut gewesen. Aber solange sie gewinnen, ist das wohl Jammern auf hohem Niveu. Das Mittelfeld war sehr auf Ballbesitz aus und hätte auch gerne noch öfter den Ball in die Tiefe spielen können, aber vielleicht war das auch nicht möglich.
    Lotzen ist – logischerweise – körperlich immer noch nicht fit, aber sie hat die Bälle gut festmachen können und viel gearbeitet und steht, obwohl noch lange nicht bei 100%, zurecht immer in der Startelf. Dadurch, dass sie oft zugestellt wird, bieten sich Räume für andere Spielerinnen, wie z.B. Gwinn. Lena bekommt aber meiner Meinung nach trotzdem noch zu wenig Bälle im Strafraum, auch, wenn sie frei steht. Da muss das Team noch dran arbeiten, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass die Abstimmung noch nicht perfekt ist. Das wird sicher noch besser.
    Aber es steckt eine Menge Potential in der Mannschaft. Ob sie sich auch gegen z.B. Wolfsburg gut verkaufen können, weiß ich nicht. Dazu hatten sie noch nicht die hochkarätigen Gegner, gegen die sie sich beweisen mussten. Aber es sieht trotzdem schon sehr gut aus.

    Leverkusen hat sich oft zurückgezogen, aber sie haben vor allem in der zweiten Hälfte trotzdem probiert mitzuspielen und versucht, über Konter und lange Bälle selbst gefährlich zu werden. Potenzial ist schon da, das konnte man in einigen Ansätzen sehen. Die gefährlichste Szene von Leverkusen war allerdings das Beinahe-Eigentor von Lahr. Ansonsten hat Freiburg kaum etwas anbrennen lassen.
    Kerschowski hat sich während des Spiels schwer verletzt und ich wünsche ihr gute Besserung. Das sah gar nicht gut aus…

  9. In Duisburg konnte man gestern ein Duell zweier fußballerisch arg limitierter Teams erleben, die wohl bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

    Das Heimteam hatte allerdings den deutlich besseren Tag erwischt, und übernahm schnell die Kontrolle. Vor allem die beiden offensiven Außenbahn-Spielerinnen Makas und Zielinski erwischten einen Sahnetag, und schoben das Duisburger Spiel immer wieder an. Nicht von ungefähr war es auch Zielinski, die dann die Führung erzielte. In der Folge hatte dieselbe Spielerin noch zwei weitere gute Gelegenheiten. Von Werder hingegen kam außer langen Bällen wenig, aber zumindest die kämpferische Einstellung stimmte.

    Gegen Ende der 1.Halbzeit dezimierte sich Werder dann selbst. Die Situation war allerdings etwas unübersichtlich. Von der gegenüberliegenden Seite des Platzes wirkte es wie ein normales taktisches Foul – zu weit außen und entfernt vom Tor, als das die Vereitelung einer klaren Torchance vorliegen könnte. Das müsste man im Highlight-Video noch einmal überprüfen. Vielleicht sind auch irgendwelche Worte gefallen, die zur Hinausstellung führten, denn die rote Karte kam mit ziemlicher Verzögerung.

    Hatte Bremen zuvor offensiv noch etwas versucht – wenn auch mit biederen Mitteln, so beschränkte man sich in Unterzahl weitgehend darauf, zumindest kämpferisch noch gegenzuhalten. Duisburg hatte aber alles im Griff und legte durch Makas das 2:0 nach, als Werder gerade in doppelter Unterzahl war, da eine Spielerin behandelt wurde.

    Bei konsequenterem Ausspielen mancher Angriffe, hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. So krönte dann erst in der Nachspielzeit die zuvor oft glücklose Hoppius ihren zumindest vom Laufaufwand her guten Auftritt mit einem Kopfball zum 3:0 Endstand.

    Das Ergebnis ist auch von der Höhe her verdient, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Duisburg gegen stärkere Gegner große Probleme haben wird, selbst offensive Akzente zu setzen. Man wird wie schon in der letzten Saison versuchen müssen, vor allem zu Hause, mit ähnlich kämpferischen Auftritten wie gestern, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu sammeln. Ich halte es dennoch für sehr wahrscheinlich, dass der MSV oder Werder die anscheinend wieder nicht konkurrenzfähigen Gladbacherinnen am Saisonende in Liga 2 begleiten.

  10. @fan2: Anstatt nach 3. Spieltagen bereits eine Saisonfazit zu ziehen, solltest Du erst einmal die Top-Leistung der Wölfinnen anerkennen. Aber auch die hochnotpeinliche Vorstellung der Bayern Ladies ist für mich eher das Thema. Warum schafft es eine mit Nationalspielerinnen gespickte Elf nicht, WOB Paroli zu bieten? Auch der Ausfall von Schlüsselspielerinnen wie z.B. Behringer sind m.E.keine Entschuldigung für die unterirdische Leistung des FCB (die Torhüterin bis auf das kuriose Eigentor mal ausgenommen). M.E. macht der FCB viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Inwieweit es an dem Trainer liegt, dass das Starensemble zumindest gestern nur ein Trümmerhaufen auf dem Platz war, vermag ich aus der Entfernung nicht zu beurteilen. Bin mir sicher, dass Mannschaften wie die Turbine, Freiburg u.a. Teams mit Sicherheit mehr Gegenwehr leisten (werden)als der FCB.

  11. Ich kann der Einschätzung von micky in großen Teilen folgen!!!
    Auch mir erschließt sich die Kritik von Matthias Rudolph nur teilweise!!!
    Sein Erinnerungsvermögen muß wohl sehr eingeschränkt sein, denn schon gegen Sand und auch in Hoffenheim spielten wir nur eine Halbzeit einen viel besseren Fußball, als es die TURBINEN gestern zeigen konnten!!!

    Die Einschätzung von Nico Arnautis, daß Frankfurt über weite Strecken die überlegenere Mannschaft war, fand ich ebenfalls ziemlich an der Realität vorbei!!!

    Auch wenn ich wegen der Verlegung auf Samstag diesmal leider nur auf die Konserve von „FFC Frankfurt TV“ zurückgreifen konnte, so sah ich eher ein verteiltes Spiel von zwei Teams, wo mal der Eine und mal der andere besser aussah!!!

    Rudolph sprach nicht zum ersten Mal von großer Nervosität und großem Druck!!!
    Aber Wettbewerb ist nun mal Druck, und dieses Problem ist nun auch schon länger bekannt!!!
    Und man wollte ja auch im mentalen Bereich endlich etwas tun!!!
    Also wann schaltet TURBINE endlich in den Wettkampf-Modus???

    Positiv ist zumindest die einigermaßen gute Chancenausbeute!!!
    Auch wenn wieder gute Möglichkeiten nicht genutzt werden konnten, so sind drei Tore von drei verschiedenen Schützinnen der richtige Weg!!!

    Negativ waren erneut die vielen Unkonzentriertheiten in der Defensive, die mehrmals zu guten Zuspielen für den Gegner führten!!!
    Auch ich fand ANNA GASPER als Schwachstelle in der Abwehr, und als wenig bis garnicht aktiv in der Offensive!!!
    Hier muß eine andere Lösung her, denn die Gegner werden jetzt um einiges stärker!!!

    Zum Schluß noch ein riesiges DANKESCHÖN an unsere LISA SCHMITZ, die gleich mehrmals Feuerwehrfrau war!!!
    Ganz starke Leistung!!! 🙂

    Und dann hoffe ich noch, daß die Verletzung von WIBKE MEISTER nicht so schlimm ist, wie es am TV aussah!!! 🙁

  12. Ich habe an den letzten Spieltagen drei Tore gesehen, die es verdienten, bei der Vorauswahl zum Tod des Monats berücksichtigt zu werden, und zwar Verena Schweers Weitschussknaller (nein, ich meine nicht das Eigentor, so ein Schwein bin ich nicht), Giulia Gwinns artistische Einlage sowie Ewa Pajors wieselflinker Slalomlauf.
    Es wäre schon seltsam, wenn letztlich keines der Tore dabei wäre.

  13. Bloss weil Rudolph wider Erwarten mal relativ schonungslos und offen Kritik übt, muss man dies nicht gleich in Zweifel ziehen. Immerhin hat auch Vicki in dasselbe Horn getutet, was man als Bestätigung bewerten muss.
    In der Tat hat Frankfurt in vielerlei Hinsicht den Turbinen in techn. Belangen und im erfolgreichen Zusammenspiel mit durchaus sehenswerten Kombinationsfussball den Rang abgelaufen. Wer das nicht wahrhaben will, ist eben zu blau, um Kritik zu schlucken. Solche ausgelassene Chancen wie von Groenen und Reuteler konnte man jedenfalls bis zuletzt auch bei den Turbinen en masse sehen.
    Das Lisa wiedermal einen großen Tag hatte, andere aber einen mehr als gebrauchten, hat diesem Spiel den Stempel aufgedrückt!
    Auch traute ich kaum meinen Augen, als ich Schmittis Vorarbeit zum last second-Treffer sah. Das kann sie ruhig öfter mal zeigen – die Gegnerinnen wie Fahnenstangen aussehen lassen.

  14. Die ersten beiden Partien von Turbine habe ich nicht gesehen und dies auch nur im Netz, deswegen kann ich zu Unterschieden nichts sagen. Aber dass der Trainer nicht zufrieden war kann ich nachvollziehen. Der Verlust von Wälti im MF ist mit Händen zu greifen, und was dort abgeliefert wurde hatte mehr etwas mit Wackelpudding zu tun. FfM hatte in der ersten HZ durchaus mehr Anteile und Biss – konnte sich aber auch nur eine eigene Chance rausspielen. Den Rest gab es dank freundlicher Einladung von Diekmann und Zadrazil. In HZ war von Frankfurt eigentlich nicht mehr so viel zu sehen – zumindest nicht so viel, dass es die Lobeshymnen ihres Trainers rechtfertigen würde. Unterm Strich also ein verdienter Sieg.
    Bianca Schmidt hat mal wieder ihre Power und Zielgerichtetheit aufblitzen lassen, was immer eine Augenweide ist. Kiwic hatte nicht nur beim Tor einen guten Augenblick.

  15. Witzfigur schrieb;
    „Bloss weil Rudolph wider Erwarten mal relativ schonungslos und offen Kritik übt, muss man dies nicht gleich in Zweifel ziehen.“

    Davon hat niemand etwas geschrieben!!!

    „Auch mir erschließt sich die Kritik von Matthias Rudolph nur teilweise!!!“
    Das war meine Formulierung, von Zweifeln steht da nix!!!

    Rudolph erwähnte in der PK, daß ihm kein Spiel (incl Testspiele) einfiel, wo TURBINE so schwach gespielt hätte!!!
    Dabei war ein solches erst 6 Tage hergewesen!!!
    Was er selbst nach dem Match gegen Sand noch als „einfach nur runtergespielt“ bezeichnet hatte, war ziemlich genau das Gleiche, was wir 90 min lang gegen Frankfurt gespielt haben!!!
    Nur das Mainhatten sich eben mehr gewehrt hat, und gleich mehrere gute Torchancen hatte!!!
    Ich will also garnichts beschönigen!!!
    Auch ich war mit dem Auftritt von Potsdam garnicht zufrieden!!!

  16. @Liza

    Respekt, daß Du dich in so einer Situation auch nicht scheust Stellung zu diesem „unglücklichen“ Spiel zu nehmen. Schön auch mal hier im Forum von e. Bayern-Fan zu lesen, denn das ist hier doch sehr rar. Es freut mich auch, daß es hier in WOB keine „dummen“ Sprüche dazu gab.

    Es ist auch nur ein Spiel um 3 Punkte und die Spielerinnen werden so etwas sicherlich nicht nochmal auf dem Platz zeigen.

    Ich denke die vorausgegangenen 5 Spiele im Pokal,der Liga u.d. CL haben bei den Münchnerinnen eine „trügerische“ Selbstverständlichkeit u.e.scheinbares Selbstvertrauen hervorgerufen, was ihnen zwar noch in den ersten 10 Min. Sicherheit u. auch Stabilität vermittelte, doch dann kamen sie mental nicht in den „Wettkampfmodus“, denn sie musten nun plötzlich Lösungen für ihr Spiel gegen e. sehr intensives Gegenpressing der Wölfinnen finden.
    Bis zu diesem Spiel hatten sie keine Gegnerinn,die ihnen so etwas abverlangt hatten und auch wenn das Trainerteam dieses Problem sicher auch angesprochen hatte, es dann auch als Team umzusetzen, gelang ihnen, wie zu sehen war,nicht mal in Ansätzen.

    Diese „Pleite“ sollte aber auch nicht überbewertet werden, so etwas kann, sollte zwar nicht, jedem Team mal passieren.

    Die Wölfinnen hatten mit Frankfurt,Essen u. Thor/KA deutlich mehr Arbeit und Konzentration abzurufen und hatten sich mental dadurch schon wesentlich früher im Wettkampfmodus befunden.

    Und ein Rückspiel gibt es ja auch noch.

    Es wäre schön,wenn Du häufiger von den Spielen der Bayern-Ladys berichten könntest.

  17. im prinzip kann ich @Dori zum leverkusen-spiel-kommentar voll und ganz zustimmen.
    ich fand, das leverkusen sich in der ersten halbzeit defensiv ganz gut gestellt hat und versuchte, die freiburg-maschinerie in grenzen zu halten. war schwierig und auch erfolglos.
    anna klink war anfangs noch etwas unsicher, hat dann aber die ein- und andere glanzparade geboten. sonst hätte es sicher in hz1 schon 0:5 gestanden.
    merle frohms hatte eher wenig zu tun, wie almuth gegen essen, immer knapp am mittelkreis.

    die standards (vor allem ecken) waren von beiden teams eher grotte. da muss mehr kommen.

    das routiniertere und vor allem individuell bessere team war klar freiburg. bühl, gwinn, beck, lotzen, minge sind meist jung aber schon ordentliche hausnummern.
    auf leverkusener seite war natürlich der verlust von isy bestimmt der knackpunkt. sehr schade und gute besserung isy!!!

    liz mayr stand so ein bischen alleine in der offensive. eigentlich ist sie eine echt kraftvolle und gefährliche 16er-rampensau! sie braucht eine clevere mitspielerin in der spitze, da muß lena uebach eher aufs feld. eine der wenigen guten chancen hat sich lena in hz 2 zum schluß selbst erarbeitet (leider ein meter übers tor). sie muß eher aufs feld. mindestens gegen gladbach.

    zu sara doorsoun: sie war im spiel gegen essen schon weitaus ruhiger, präziser und übersichtlicher als noch letzte saison für essen.

    zu wolfsburg: sie spielen wirklich super fussball. eigentlich nur gut für die liga. hab auch schon überlegt, ob sie die 66punkte-tour diese saison zelebrieren.
    wer soll sie aufhalten??

  18. @enthusio
    danke für den Link. Es sah dann doch sehr viel anders aus, als ich es im ersten Moment vernommen hatte. In dem Moment kam mir alles sehr viel langsamer vor. Aber Manus Kommentar dazu find ich genial! 😂

  19. Aldur sagte:
    „Von der gegenüberliegenden Seite des Platzes wirkte es wie ein normales taktisches Foul – zu weit außen und entfernt vom Tor, als das die Vereitelung einer klaren Torchance vorliegen könnte. Das müsste man im Highlight-Video noch einmal überprüfen.“

    Also nach Ansicht der Bewegtbilder ist glatt Rot für mich überzogen, sollte tatsächlich nur das Foul ursächlich gewesen sein. In der Mitte erkennt man noch mindestens eine Spielerin in Grün, die da locker hingekommen wäre. Allerdings ist die Szene stark zusammengeschnitten. In Realzeit lag zwischen Foul und Karte locker eine halbe Minute. Daher meine Vermutung, dass eventuell noch eine verbale Entgleisung folgte, die den Platzverweis nach sich zog.

  20. nach sichten des videos zum spiel tsg gegen sgs hat linda dallmann mal wieder bewiesen, das sie die startaufstellung in jedem spiel der national11 verdient hätte. beim 0:1 sieht das aus, als ob sie eishockey spielt und auf kufen läuft während die anderen schlafen.

    LINDA !

    der nächste spieltag bietet, jetzt erst recht, sicher gute unterhaltung. gibt es schon tips zu werder gegen wolfsburg? oder sgs gegen die turbine, gladbach-leverkusen, münchen-hoffe?
    hört sich alles gut an. frankfurt-sand!!!

  21. Dori, sehr gute Zusammenfassung des Spiels vom SC Freiburg in Leverkusen. Bin gerade erst nachhause gekommen. Auch von mir, auf diesem Weg erstmal beste Genesungswünsche für I. Kerschowski. Leverkusen war meines Erachtens etwas stärker als Gladbach in der Vorwoche. Der SC Freiburg bei genialem Fussballwetter, ebenfalls mit verbesserter Leistung. Defensiv insgesamt stabil, bis auf die Situation mit dem Lattentreffer von Jobina Lahr am eigenen Tor. Die Ecken waren auch in diesem Spiel nur zum Teil gut gespielt, Zwei oder drei Ecken wurden vom SC Freiburg hinter das Spielfeld geschlagen. Einsatzfreude war gut, der Ball wurde zumeist schnell nach Verlusten vom SC Freiburg zurück erobert. Leverkusen in der zweiten Hälfte etwas mutiger, aber nur bei einem Lattentreffer wirklich torgefährlich. Verena Wieder nach Ihrer Einwechslung mit guter Leistung, welche sie erneut mit einem Treffer krönte. Irgendwann sehe ich das Trio Wieder, Bühl, Gwinn gemeinsam auch in der A-Nationalmannschaft! Die SC-Spielerinnen kamen nach dem Abpiff zum gemeinsamen jubeln und La Ola zu den Fans. Wo der SC wirklich steht, wird wohl erst nach dem Wolfsburg-Spiel klarer sein. Eventuell treffen am übernächsten Spieltag, dann die beiden nach wie vor einzigen Teams ohne Gegentor aufeinander. Der Ehrgeiz von Merle Frohms ist bestimmt gross, besonders in Wolfsburg gegen ihre jahrelange Kollegin Almuth Schult, möglichst ohne Gegentor zu bleiben. Sollte dies gelingen, wäre, ein Sieg zuhause gegen Duisburg vorausgesetzt, zumindest theoretisch ein Wechsel an der Tabellenspitze möglich. Die Defensive der Freiburgerinnen halte ich für so stark, dass sie jedenfalls keine sechs Gegentore kassieren. Die Besucherzahl war in Leverkusen bei dem schönen Wetter etwas enttäuschend, ebenso wie die kaum vorhandene Anfeuerung für das Heimteam. Pauline stimmst Du mir zu, wenn ich sage, der SCF wurde in dem Spiel nur selten gefordert und das Ergebnis geht in Ordnung?

  22. Pauline Leon fragt sich weiter oben, ob WOB diese Saison den 66-Punkte-Durchmarsch hinlegen. Das glaube ich eher nicht [Pauline Leon wahrscheinlich auch nicht wirklich]. Ich meine mich zu erinnern, dass WOB zwischen dem 14. Okt. und dem 4. Nov. sieben Spiele zu bestreiten hat – darunter ein Mal BL gegen FR sowie zwei Mal CL gegen Atletico. [Außerdem muss z. B. Pernille Harder vorher noch zwei Mal gegen Holland ran.] Bestimmt werden die Wölfinnen-Trainer in den Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte kräftig durchwechseln (müssen), und ob die Elf ohne Hansen/Harder/Pajor dann noch die Durchschlagskraft besitzt wie gegen Bayern, scheint mir ungewiss.

  23. Mögliche 4 Spiele mehr betreffen nicht nur Harder, sondern auch Dickenmann und Maritz; Groenen, Sandvej, Reuteler und Widmer; Roord und Beerensteyn; Rinast und van Lunteren; Kiwic – hab ich jemanden vergessen?

    Und zwar schon kommenden Freitag und dann heute in einer Woche.

  24. @Pauline Leon:
    Werder-Wolfsburg: irgendwas zwischen 0:3 und 0:27
    SGS Essen-Turbine: 2:2
    Gladbach-Leverkusen: 0:3
    München-Hoffenheim: irgendwas zwischen 5:0 und 8:0
    Frankfurt-Sand: 0:0
    Freiburg-Duisburg: 4:0

    Auf solche Spiele soll man sich freuen??

    Ich glaube allerdings auch nicht, dass Wolfsburg den 66 Punkte Durchmarsch hinlegt. Das wollen die auch gar nicht. Spätestens ab dem 18./19. Spieltag, wenn dann die Meisterschaft sicher ist, wird sich Wolfsburg wieder daran machen, eifrig die Tabelle zu verfälschen und in der Liga bloß noch mit der zweiten Mannschaft auflaufen. So wie halt in jedem Jahr. Und am Ende wird dann jeder sagen: War doch ne spannende Saison, Wolfsburg hatte bloß 4 oder 5 Punkte Vorsprung.

    Dabei war mal wieder gähnende Langeweile die eigentliche Realität.
    Die Liga hat mächtig an Attraktivität gelitten. So deutliche Siege wie in diesem Jahr in der Häufigkeit gab es schon lange nicht mehr.
    Weder besitzt die Liga irgendwas an Spannung noch an Kultclubs (tut mir Leid, aber wenn drei der unbeliebtesten Männerclubs oben stehen, dann ist das der Worst Case für den FF, und ich meine dabei nicht Freiburg) noch an polarisierenden Charakteren oder an medial wirksamen Aushängeschildern. Es gibt keinerlei Fanrivalitäten mehr und bei dem ehemaligen Topspiel der Liga ist man heute schon froh, dass es noch kein Duell um den Abstieg ist.

    Früher hatte der FF drei reine FF-Teams, die um die Meisterschaft gespielt haben, darunter eine regelrechte Fanfeindschaft. Er hatte sogar ein Stadtderby für ne Zeit lang. Spannung war bis zum letzten Spieltag gegeben. Der FF hatte Charakterfiguren wie Grings, Odebrecht, Zietz, Prinz etc. und spielerische Aushängeschilder wie Lira oder Celia. Jedes Jahr eroberten zahlreiche Eigengewächse die Bundesliga oder die CL.

    Davon ist heute nichts mehr zu erkennen.

  25. @Dussel Duck
    „[…] und ob die Elf ohne Hansen/Harder/Pajor dann noch die Durchschlagskraft besitzt wie gegen Bayern, scheint mir ungewiss.“

    Man sollte dieses Spiel gegen Bayern meiner Meinung nach eh nicht zu ernst nehmen. Klar kam da die Qualität der Wolfsburg-Spielerinnen sehr gut zum Vorschein, aber man muss auch bedenken, dass die Bayern sich zum großen Teil auch selbst das Leben schwer gemacht haben. Wolfsburg wurde ja zum Teil eingeladen, wenn ich diesen Katastrophenpass von Roord sehe, den Ballverlust von Wenninger oder das Eigentor von Schweers. Die Leistung war an diesem Tag so erschreckend, dass die Wolfsburgerinnen ja zum Teil einfach ohne große Gegenwehr durchspazieren konnten. Dass Bayern es eigentlich besser kann, sollte jeder hier wissen und wahrscheinlich wird Wolfsburg es gegen andere Teams und auch im Rückspiel gegen Bayern deutlich schwerer haben. Trotzdem sieht es ganz danach aus, als würden sie auch in dieser Saison wieder das Maß aller Dinge sein. Aber wir befinden uns ja noch ganz am Anfang. Man weiß nie, was noch so passieren kann 😉

  26. @Detlef
    Wenn sich Dir Rudolph’s Kritik nur teilweise erschließt, kannst Du doch im Umkehrschluß große Teile davon nicht nachvollziehen! Das ist für mich der Hinweis, dass Du das Spiel bzw. dessen Verlauf positiver siehst als es der Trainer tat. Ich stehe jedoch diese Mal voll und ganz hinter seiner Teamkritik, aus der er einzig Lisa herausnimmt und berechtigt mit lobenden Worten bedenkt. Zwangsläufig bescherte ihr diese Leistung, die Turbine nämlich den Arsch rettete, zu Recht den Titel „Spielerin des Spiels“!
    Schön, dass Du auch die Vorwochenleistung gegen Sand unisono zu mir einstufst, denn da konnte ich die Trainerworte nicht nachvollziehen! Vorallem das „Runterspielen“ ist mir extrem aufgestossen, denn darin war für mich Null Kritik an diesem merkwürdigen Verhalten enthalten. Als gäbe es in der BL-Tabelle nur Punkte und keine Tore…, die auch Zünglein an der Platzierungswaage sein können.
    Parallel dazu fällt mir folgender Vergleich ein:
    Hätte Borussia Dortmund nach der 2:0-Halbzeitführung gegen Nürnberg so gehandelt, wäre das Endresultat kein 7:0 gewesen und Favre hätte sich zu Recht tierisch aufgeregt und ein volles Stadion noch voller vom Unmut der Fans gewesen!
    Manchmal frage ich mich, ob Rudolph bei seiner Kritik eher Gymnasialsportlehrer als BL-Trainer ist bzw. er das nicht richtig zu- und einordnen kann?

  27. @Sheldon aka Fan2: Mimimimi!

    Früher war alles besser…oder wie?

    1. Zu deinem Stadtderby: Das gibt es nicht mehr, weil der „Leader“ des Gesamtvereins (FSV Frankfurt) lieber das Geld in den kümmerlichen Männerfußball stecken wollte, die dann aufstreben sollten. Diesen Herrn gibt es nicht mehr und die Männermannschaft kümmert wieder in der Regionalliga Süd herum.

    2. Die „Fan-Feindschaft“. Ich gehe mal davon aus, du meinst Turbine und den 1.FFC Frankfurt. Ich empfand das dem FF abträglich. Jedenfalls fand – und finde ich auch heute noch – dieses „Ecke, Ecke, Ecke – Tor, Tor, Tor! Danke! Bitte!“ sehr nervig. Früher in BN hab ich mir manchmal des Spaß erlaubt, wenn Frankfurt zu Gast war, „Turbine Potsdam“ gerufen zu haben. Die paar entgleisten Frankfurt-Gesichter auf der Tribüne waren es mir wert.
    Und diese sog. „Feindschaft basierte ja auch nur auf den unterschiedlichen Konzepten der Macher des jeweiligen Vereines. Der eine konnte beruhigt in Rente gehen und seine Memoiren schreiben und der andere muss jetzt kleinere Brötchen backen. Er forderte immer ein Engagement der Männervereine und jetzt hat er bekommen, was er wollte.

    3. Charakterfiguren:
    Ich sehe spielen: Pernille Harder, Nilla Fischer, Linda Dallmann, die ewigen Störzel oder Huth, Dauerbrennerinnen wie Ioannidou, Schiewe, Turid Knaak – dazu andere Frauen, die niemals ein Spiel in der Natio spielen werden, denen der Fußball aber so wichtig ist, wie Freutel, Petzelberger, van Bonn, die Arnolds.

    Andere Frage: Warum ist das in Deutschland unvereinbar, Mutter und Fußballspielerin zu sein? Die internationale Ebene beweist mir was anderes: Katie Chapman, A-Rod, McCall Zerboni, Sarah Gordon, Christie Rampone, Shannon Boxx.

    4. Spielergebnisse:
    Die gabs auch früher schon. Da schoss der FCR zuhause mal Frankfurt mit 5:0 ab oder auch wieder der FCR im Pokalfinale die Turbine mit 7:0.

    5. Gähnende Langeweile:
    Einer der Gründe, weshalb ich mich für BN als Hesse entschied, war die Tatsache, dass ich nicht gleich Fan eines Serienmeisters und -Pokalsiegers werden wollte. Das hatte sich dann auch bald erledigt, weil dann zwischen 09 und 12 Turbine 4x Meister wurde.

    Das Leben ist ein Fluß, Sheldon. 😉

  28. @Zaunreiter:
    1. Wird dann hoffentlich bald Wolfsburg passieren, wenn die Männer in die 2. Liga abgestiegen sind.
    2. Die Fan-Feindschaft zwischen Turbine und Frankfurt war das einzige, was überhaupt je Fans zum FF gebracht hat. Oder was das Potential gehabt hätte, worauf die Fankultur langsam hätte wachsen können. Das Ecke, Ecke, Ecke war jedenfalls kreativer als alles, was Wolfsburg-Fans bis heute zustande gebracht haben.
    Es stimmt, daran lags. Aber eben auch, dass beide Konzepte zu den jeweiligen Umgebungen gepasst haben: Turbine in den sozialistischen Osten, der FFC in die Bonzenstadt Frankfurt. Genauso wie Essen und Duisburg in die Arbeiterstädter des Ruhrpotts.

    3. Was zeichnet bitte schön eine der genannten als Charakterfiguren aus? Und wie kommt es, dass du unter den Spielerinnen vor allen Dingen solche mit (langen) blonden Haaren nimmst?
    Wo ist von irgendeiner von diesen Spielerinnen im Hinblick auf den FF (nicht auf ihre persönliche politische Agenda) schon mal irgendwas in den Medien zu hören gewesen außer der saublöden Streikaktion? Bis auf obligatorische Interviews ist da nicht viel. Da gabs schon ganz andere Charaktere in der Bundesliga.

    Gegenfrage: Wozu, wenn doch die Spielerfrauen die Kinder zur Welt bringen?

    4. Ja, die gab es in der Tat früher. Das war auch nicht mein Argument. Das Argument ist eben, dass es sie wieder gibt und der FF sich somit keinen Deut weiterentwickelt hat. Und ich meine nicht bloß das Topspiel. Ich meine alle Bundesligaspiele.

    5. In der Tat hat Potsdam viermal in Folge die BL gewonnen. Aber erstens ist das ein sympathischer Club gewesen, und zweitens waren alle Meisterschaften umkämpft. 2009/10 gab es mal am vorletzten Spieltag die Meisterschaft, 2010/11 gab Frankfurt diese gegen Duisburg selbst aus der Hand, 2011/12 hatten am vorletzten Spieltag noch drei Teams die Chancen auf die Meisterschaft, 2008/09 gar noch am letzten. Insgesamt gab es fünf Teams, die in diesen Jahren um die Meisterschaft mitspielten.

    Außerdem gewann Potsdam in keinem der Jahre den DFB-Pokal, den drei andere Teams (FCR, FFC, Bayern) gewannen.
    In den letzten 4 Jahren teilten Wolfsburg und Bayern die beiden ersten Plätze jeweils fein säuberlich unter sich auf, dazu sackte Wolfsburg alle 4 DFB-Pokale ein. Viel mehr Langeweile geht nicht. Das erinnert eher an 2000.

    Nur damals befand sich der FF noch in den Kinderschuhen. Seitdem hat er sich überall weiterentwickelt, bloß in Deutschland herrscht seit 10 Jahren Stillstand.

  29. @Sheldon/Fan2

    Du must dich ja schlimmer fühlen als die enttäuschten FC Bayern-Spielerinnen nach dem letzen Spiel, zumal dein langgehegter Wunsch neben dem ausgebliebenen Finanzmittelentzug durch VW, auch der Abstieg der Männer aus der 1. Buli und damit den erhofften Niedergang auch der Frauenabteilung, bisher nicht in Erfüllung gegangen ist.

    Der von dir prophezeite Untergang des deutschen Frauenfußballs naht und das beobachtest du nun schon über 10 Jahre.

    Das sind 10 verlorene Jahre für dich, die du dieser Sportart gewidmet hast.

    Was ist aus deiner noch nicht lange zurückliegenden Euphorie für den FC Bayern, dann für den 1.FFC Frankfurt u.seinem Trainer C.Bell, abgelöst dann durch J.Scheuer und seinem FC Freiburg, geworden ?

    Was hast du uns hier nicht Alles gepredigt, rufst jetzt die ehemaligen Charakterspielerinnen auf, forderst „mündige“ Spielerinnen, verurteilst aber gleichzeitig den Widerspruch der Däninnen gegen offenbar unbelehrbare Verbandsfunktionäre, versuchst hier im Forum immer wieder zu provozieren, zeigst selbst aber bei bestimmten Themen ein „duckmäuserisches“ Arbeitnehmerverhalten auf.

    Warum kannst du dich nicht, wie früher wenigstens, nur mit den Spielen und den Teams frauenfußballspezifisch auseinandersetzen.
    Da waren deine euphorischen Abhandlungen über deine entsprechenden Favoriten doch sehr viel gehaltvoller und auch lesbar.

    Warum bemühst du dich so, hier im Forum eine so negative Stimmung bezüglich des FF herbeizureden ?

    Was kann dir das geben ?

    Wäre es für deinen Gemütszustand nicht besser sich einer anderen Sportart zuzuwenden ?

  30. Fan-Feindschaft als „Attraktion“ für den Frauenfußball !
    Was ist das denn für ein Gedankengut.

    Genau dieses „dümmliche“ Verhalten bei vielen MF-Anhängern ist doch der Grund, warum sich die meisten User hier dem Frauenfußball zuwenden.
    Respekt voreinander zu haben, auch Leistungen der gegnerischen Spielerinnen und ihrer Teams anzuerkennen sind die entscheidenden Eigenschaften der Fans im Frauenfußball.

    Aber das liegt manch einem User fern, da sich nicht jeder in ein Stadion begibt und dort das Miteinander erlebt, sondern sich das im TV, aus der Konserve oder meist nur aus dem DFB-Zusammenschnitt herauszieht u. dann darüber ein Statement offenbart.

    Da muß man immer noch in der Vergangenheit leben, wenn man wirklich glaubt, das die Meisterschaften u. Pokalspiele früher interessanter waren und es in dieser Zeit nur von „Spielerinnenpersönlichkeiten“ so wimmelte. Insbes. gabs da nur Interviews bei N-11-Spielen, da ja kaum Ligaspiele im TV gezeigt wurden.
    Was hat man denn früher von den angesprochenen „Persönlichkeiten“ Kritisches gehört oder gelesen ?

    Was für eine Ignoranz über die Qualität der jetzigen Frauenfußballspiele zu urteilen – die damaligen Teams würden heute Mühe haben die Klasse zu halten, denn der FF hat sich in den aufgezeigten 10 Jahren deutlich weiterentwickelt, aber nicht jeder bekommt das mit.

  31. @Zaunreiter: McCall Zerboni hat kein Kind. In dem Punkt gebe ich dir generell zwar recht, aber man muss schon näher hinschauen. Zum einen weiß keiner die Gründe, warum junge Spielerinnen hier keine Kinder haben. Vielleicht wollen sie einfach (noch) nicht? Zum anderen sind die Vereine und die Natio doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Da braucht es viel mehr. Gerade bei Rampone erinnere ich mich daran, wie deutlich sie sagte, dass das ganze ohne den (jetzt Ex) Mann nicht gehen würde. Trotz Support durch US Soccer, den extra eingestellten Nanny’s,…
    Chioma Igwe hat übrigens dieses Jahr ein Kind bekommen. Vielleicht sieht man sie ja irgendwann mal wieder auf dem Fußballplatz.

  32. Fan2, dein Hass muss ja schon pathologisch sein.
    Versteckt sich hinter dir ein Nerd, der sich im Eifer mal für HiWi-Jobs bei Frankfurt und Wolfsburg beworben hat und die dortigen Verantwortlichen täglich der Göttin danken, dass sie dich nicht eingestellt haben?

    Ich widerspreche dir! No pasaran! (Was man so alles von Dolores Ibarruri lernen kann 😛 )

    Ich gehöre zu denjenigen, die nicht wegen der Fan-Feindschaft zum FF gekommen sind. Ich bin dazu gekommen, nachdem ich dann zum zweiten mal festgestellt habe, dass Deutschland Weltmeister geworden ist. Dieses Erzrivalengehabe von männlichen FF-Fans war mir schnurzpiepegal.

    Wo habe ich nur blonde Frauen erwähnt? Schau sie dir mal genauer an, da sind auch brünette dabei. Und bei den erwähnten „soccer-moms“ sogar Farbige. Ich bin zwar rot-grün-blind, aber selbst das krieg ich ja noch hin. 😉

    Deine Gegenfrage, wozu das gut wäre, wenn doch die Spielerfrauen die Kinder zur Welt bringen könnten, könnten dir dann vielleicht Celia Sasic und Lira Bajramaj beantworten.

    Und bedenke, was du dir wünschst…

  33. Ups…sorry Runa, da bin ich bei Zerboni einem Irrtum meinerseits erlegen. Deiner Aussage zu Rampone stimme ich zu.

  34. Altwolf sagt:
    2. Oktober 2018 um 18.52 Uhr Uhr
    „J.Scheuer und seinem FC Freiburg“

    Das gilt bei uns als ähnlich grosser fauxpas, wie Schalke 05, SC Wolfsburg oder Bayern Leverkusen und damit meine ich nicht die Besitzverhältnisse beim SC Freiburg ;).

  35. @Bernd

    Das war eine Formulierung zu @Sheldons/Fan2s „Schwärmerei“ bezüglich diverser Clubs.
    Es war damit kein Besitzverhältnis gemeint und sollte auch nicht den SC Freiburg auf die Person J.Scheuer reduzieren.

    Nun, da ich zur Kenntnis nehmen mußte, das diese Formulierung seitens des SC Freiburg und seiner Fans, als „Fauxpas“ empfunden wird, entschuldige ich mich in aller gebotenen Form dafür.

  36. @ Dori, Pauline Leon, Bernd

    Danke für eure ausführlichen Berichte.Wie schon erwähnt konnte ich das Spiel nicht vor Ort sehen,aber eure Schilderungen stimmen mit dem von mir bis her beobachteten überein.Das war nun für mich auch die engültige Bestätigung dass Scheuer in der Vorbereitung auch die Spielweise vom Umschaltspiel auf Ballbesitz umgestellt hat.

    Unser Mini Robben ist ja richtig frech,erst tankt sie sich durch die gesamte Leverkusener Abwehr und dann tunnelt sie noch ihre Torhüterin.Das Mädchen gefällt mir.Gwinn kann wohl fast nicht mehr anders als spektakulär,aber ihre Zuspiele von van Lunteren und Beck waren auch gut gemacht.Beck mit einer richtig guten Flanke und van Lunteren mit einem ganz einfachen Chip genau vor die Füße und das in beiden Fällen unter Druck.

    Ist schon irgendwie paradox,da stehen wir auf dem zweiten Platz und keiner weiss wie stark wir wirklich sind.Aber nur als Zufall begünstigt durch ein leichtes Auftaktprogramm sehe ich das nicht.

  37. @Bernd,
    ich stimme dir zu, der sieg geht voll in ordnung. ich habe die erste hz vielleicht etwas aufmerksamer verfolgt, in der zweiten habe ich lena lotzens schöne tricks bewundert und pucki wieder bei meiner aufzählung von wichtigen spielerinnen letztlich vergessen. verzeih mir, pucki.

    @Fan2,
    ich seh das ja nicht so düster. als fan des fussballs sehe ich jeden samstag/sonntag, sofern möglich, gute spiele mit sehenswertem fussball. ich freue mich über erfolgversprechende spielerinnen, denen der weg zum erfolg vielleicht nicht beschieden ist. aber ein 0:15 vom vfl in bremen wäre doch mindestens diskussionswürdig.
    da freuen wir uns doch alle drauf!!

    hotte hat ja auch gesagt, ab jetzt is wm-kader. also werden sich alle ordentlich anstrengen.

    ich würde ein 0:3 für hoffenheim bevorzugen. auch 0:2 für sand.

  38. @Zaunreiter: Aha, ein Erfolgsfan also. Fragt sich nur, wer heute deswegen noch zum FF kommt? Du bist das beste Beispiel für das Dilemma.

    Ja, bei den Babymamas waren auch Farbige dabei. Aber als Charaktere Harder, Fischer, Dallmann, ziemlich stereotyp, oder?

    Lira und Celia sind deutschlandweit da aber große Ausnahmen bzw. waren es. Vielleicht liegt es auch daran, dass Fußball in den USA ein Sport für das Durchschnittsmädchen ist, während er in Deutschland mehr denn je ein Sport einer gewissen Klientel ist.

    @Altwolf: Deine entscheidenden Eigenschaften sind eher die eines Kaffeekränzchens als die eines Leistungssports.

    Dass es 10 verlorene Jahre für mich sind, stimmt so nicht. Ich durfte Zeuge werden der absoluten Hochphase des deutschen FFs in den Jahren 2008/09 bis 2010/11.
    Auch danach gab es noch vieles Gute zu sehen, bis heute.
    Übrigens kannte ich Harder bereits lange bevor hier auch nur irgendjemand sie kannte, als sie noch in der dänischen Liga spielte. Und schon damals habe ich sie fußballerisch beworben, was hier im Forum natürlich keinerlei Gehör fand. Guckt euch die Beiträge von vor 5 Jahren an.

    Was die Vergangenheit betrifft, haben die Frauen damals noch ganz andere Schlagzeilen geschrieben: Eine Birgit Prinz war bis heute wohl die einzige, die von einem Männerclub umworben wurde, und sei es auch bloß als Mediengag. Eine Inka Grings stürzte ihren Trainer im Verein. Eine Viola Odebrecht kritisierte öffentlich die Bundestrainerin nach der WM 2011. Sandra Smisek und Birgit Prinz bildeten das Traumduo Keks und Krümel, Laudehrs Bauchblitzer, es gab den Disput zwischen Kemme und Garefrekes.

    Dazu kamen solche fußballerischen Highlights wie das WM-Halbfinale 2003, bis heute eines, wenn nicht das beste Spiel aller Zeiten, Hamm, Wambach, Lilly, Fawcett gegen Prinz, Lingor, Meinert, Minnert, Wiegmann, Rottenberg.
    Oder aber das legendäre Halbfinale 2010 in der CL zwischen den beiden besten Vereinsteams Turbine und dem FCR – auf der einen Seite Laudehr, Bresonik, Grings, Popp, auf der anderen Henning, Peter, Schmidt, Keßler, Odebrecht und Alushi, v.a. aber eine 17-jährige Anna Sarholz, die im Elfmeterschießen zur Hochform auflief und dies dann im Finale wiederholte.
    Oder das an Dramatik nicht zu überbietende Saisonfinale 2008/09.

    All diese Erlebnisse, diese Charaktere, diese Geschichten, wo sind die hin?

  39. @Sheldon/Fan2

    Da ich in den letzten Jahren in meiner Lebenseinstellung „altersmilde“ geworden bin und mich nun nicht Alles u. Jeder aufregt, sehe ich dir nach, daß du in den letzten Jahren bezügl.d. FF nicht so viel „mitbekommen“ hast oder auch willst.

    Der Vergleich mit der Vergangenheit macht schon deshalb keinen Sinn, da sich viele Vorraussetzungen beim FF geändert haben.
    So sind inzwischen viele Spielerinnen keine „Teilzeit-Fußballerinnen“ mehr,die Unterschiede zwischen den von dir aufgezählten Top-Spielerinnen u.den übrigen Fußballerinnen sind deutlich geringer geworden, die physische Belastung, die Trainingsintensität und auch die Fitness der Spielerinnen sind deutlich gestiegen, die Spielstile mit schnellem Umschaltspiel aus e. verstärkten Defensive, Ballbesitzspiel auch m. aggressivem Pressing u. mit „hochstehender“ Verteidigung haben sich erst in den letzten Jahren entwickelt und darf man so auch nicht mit der früheren Art Fußball zuspielen vergleichen.

    Leistungssport, wie von dir offenbar missverstanden, wird von den Akteuren auf dem Platz ausgeübt, nicht von den Zuschauern.

    Die von dir so erhofften „Nebenschauplätze“ finden sicherlich gerne in Journalien wie der „Bunten u Neuen Revue “ Resonanz, haben aber eher mit „Entertainment“ u.weniger mit den sportlichen
    Geschehnissen u.Leistungen zu tun. Dort kannst du dann auch erfahren, wo Frau dann am Liebsten „shoppen“ geht o. welches „Label“ sie bevorzugt. Da müßte Hope Solo für dich dann ja die Idelbesetzung sein.

    Dein „Wahrnehmungsraster“ hat dann auch wohl so einige Lücken, so hast du selbst Kommentare zur „Ausmusterung L.Gößlings aus d. N-11 unter St.Jones“ abgegeben (da waren wir ausnahmsweise mal einer Meinung), wo auch das Verhalten e. BT öffentlich kritisiert wurde.

    Auch fußballerisch gab es „Highlights“, so das Spiel zwischen WOB u. dem 1.FFC bei Temperaturen um 40° vor ca.12300 Zuschauern am Elsterweg mit der Entscheidung der Meisterschaft am letzten Spieltag durch das 2:1 durch A.Popp.
    Auch das Finale in d. CL 2014 zwischen dem VFL u. Tyresö mit dem Endergebnis von 4:3 für WOB war von der Dramatik kaum zu überbieten.
    Klar, es waren dabei Erfolge für WOB und da tritt dann „automatisch“ bei dir das „Auslöschphänomen “ zutage.

    Auch ist das natürlich für den Zuschauer nicht so interessant wie der „Sixpack“ von S.Laudehr , dessen Ansicht dich wohl eher ins Stadion „locken“ könnte als e. heutiges F-Fußballspiel, zumal auch noch mit dem friedlichen Miteinander der Zuschauer.
    Ja, richtig, Unterhaltung sieht für dich eben anders aus; was interessert dabei noch der gespielte Fußball.

  40. @ Altwolf
    Der Fauxpas war wie von mir geschrieben der

    FC

    Freiburg und eben nicht! die Besitzverhältnisse ;).
    Hoffe Du verstehst meinen humorig gemeinten Beitrag jetzt besser.
    Bei Dir weiß ich ja, dass Du den SC Freiburg kennst und es nur ein Tippfehler war, aber mancher Kommentator entlarvt seine Unkenntnis durch ein Schalke 05 oder ein FC Freiburg.

  41. @ Altwolf
    Dein posting zum Beitrag von Fan2 teile ich voll und ganz!
    Die Erwartungen an ein Frauenfussballspiel scheinen sehr weit auseinander zu gehen.

    @ SCF Klausi
    Auf der facebook-Seite und auf youtube gibt es so einige musikalische Kostproben und lustige Beiträge, welche die entertainment- und gesanglichen Qualitäten von Rachel Rinast aufzeigen. Würde sie gerne gegen Duisburg mal wieder in der Startelf sehen, aber in dieser Saison gibt es beim SC starke Konkurrenz auf einigen Positionen. Bin auch gespannt, wer im Pokal gegen Essen im Tor steht.

  42. @Altwolf: Dann sollte man sich auch nicht über fehlendes Interesse und fehlende Zuschauerzahlen beklagen. Fußball, soll er wie jeder andere Sport ein Volkssport werden, muss mehr sein als Ballhin- und
    -hergeschiebe, Fußball als Volkssport muss auch immer Spektakel sein. Auch bei MF kommen doch die allerwenigsten wegen des Sports an sich, sondern deswegen, weil sie eine Geschichte mit dem Verein haben. Weil ein bestimmter Verein sie oder ihre Vorfahren mal fasziniert hat, weil sie Erinnerungen mit diesem Verein verbinden, traurige und fröhliche. Magische Nächte, spektakuläre Aufholjagden, legendäre Spieler, all das sind die Dinge, die die Menschen dazu bringen, ins Stadion zu gehen und ihrem Klub die Treue zu halten.

    Dass Fußball in Deutschland so populär wurde, lag doch nicht daran, dass er eine Wohltat für das Auge war. Dass Fußball so populär wurde, liegt daran, dass mit ihm Emotionen vermittelt wurden. Schaut euch die WM 1954 an. Das war spielerisch grauenhafter Fußball, mit heute in kleinster Weise zu vergleichen. Und dennoch erinnern sich mehr Menschen daran als an die meisten BL-Spiele von vor zwei Jahren. Wieso? Weil diese WM eine Geschichte erzählte. David gegen Goliath, die Legende vom Fritz-Walter-Wetter, Helmut Rahn, von dem die meisten zuvor fast nie etwas gehört hatten, und selbst den Namen des Stadions kennen die meisten. Und wieso das alles? Weil über den Radiokommentar von Herbert Zimmermann aus diesem nicht unbedingt wirklich ansehnlichen Spiel ein Spektakel wurde, weil sich die Sätze von ihm jedem Deutschen eingebrannt haben.

    Der FF muss sich entscheiden, ob er dieses Spektakel will oder nicht. Aber nur, wenn er sich dafür entscheidet, wird er zum Volkssport werden. Gerade, weil die, denen es wirklich auf sportliche Leistung ankommt, eben dann doch zum MF gehen, weil dieser dynamischer, präziser, trickreicher und taktisch variabler ist, sprich alles in allem innovativer.

    Wenn beim FF nicht nur diejenigen landen sollen, die so emotionslos, so leidenschaftslos sind, dass sie lediglich neutral auf die sportliche Leistung schauen und dabei keinerlei Empfindungen haben wollen, dann muss sich der FF fragen, wie er sich besser ans Volk verkauft. Andernfalls ist das eine belanglose sportliche Leistung, die ihr Geld nicht wert ist, weil sie viel zu wenig Menschen unterhält.

    Ich kann mich durchaus an alle beschriebenen Spektakel erinnern, ich kann mich genauso auch an das folgende Jahr erinnern, indem Frankfurt sich an Wolfsburg gerächt hat, und ich stimme dir zu, das waren durchaus emotionale Momente. Doch diese sind in den letzten Jahren fast aus dem FF verschwunden. Wo gibt es heute bitte noch solche Dramen?
    Lena Goeßling gestehe ich dir auch zu, das war ein kleiner Hoffnungsschimmer. Insgesamt ist das alles aber mehr als dürftig.
    Das größte Problem aber ist, dass der FF anscheinend sogar nicht einmal Emotionen schüren will. Bestes Beispiel ist dafür doch die ganze Vermarktung. Alles höchst professionell, aber nicht am Menschen und auf den Menschen ausgerichtet. Das ist das Vermächtnis der MF-Klubs, bei denen sich alles ums Geld und den wirtschaftlichen Erfolg dreht und nichts um den Menschen.
    Kalt und berechnend ist der FF geworden, und das nicht nur bei den Fans. Beispiel: Wenn eine Maren Tetzlaff, eine Spielerin aus der Region, die das Zeug hat, das Aushängeschild des Vereins zu werden, eine richtig gute Saison gespielt hat, wird sie bei nächster Gelegenheit durch einen Neuzugang aus dem Ausland ersetzt, nur weil diese einen Tick besser scheint, und fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.
    Spielerinnen in der N11 trauen sich erst dann Kritik zu äußern, wenn sie rausgeflogen sind, weil sie Angst haben, ihre offenen Worte könnten in irgendeiner Weise ihre sportliche Karriere beeinträchtigen. Dem Großteil der Spielerinnen wird schon in der Jugend jede Leidenschaft für den Fußball ausgetrieben, indem ihnen eingebläut wird, dass Fußball nur ein Job ist und wer nicht spurt und sich nach den Regeln verhält, es nicht weit bringen wird.

    Und das zieht sich ebenso in die Berichterstattung hinein: Claudia Neumann steht doch nicht deswegen in der Kritik, weil sie eine Frau ist. Sonst würde die Kritik ja nicht von denen kommen, die jahrelang Bundesliga im Radio gehört haben und für die Sabine Töpperwien die Größte ist. Sie steht eben deswegen in der Kritik, weil sie fachmännisch ihren Job macht, aber eben nicht mehr. Kein Feuer, keine Leidenschaft, keine Emotion. Es könnte ja mal zu viel des Guten sein. Damit raubt sie einem ebenso den Spaß am Fußball wie Bela Rethy und Konsorten.

    Ich hätte eine Idee für den FF: Wieso versucht er es nicht einmal, sich im Radio zu vermarkten? Da geht es nämlich nicht ohne Emotion. Das täte dem FF wirklich mal gut.

  43. @Bernd,
    das ich „schöne tricks“ von lena lotzen bweundere heißt nicht, das lena da so vor sich hingetrickst hat, sondern das sie die bälle sehr, sehr nahe an ihre mitspielerinnen gebracht hat. auch schon mal mit hacke und anderen kunststückchen. sah so aus, als ob sie sich für die wm 2019 bewirbt.
    noch etwas zurückhaltend hat sie sich aus den gröbsten situationen rausgehalten und den ball „laufen“ lassen, als ob es das einfachste der fussball-welt wäre.

    vielleicht etwas übertriebene darstellung, aber lena lotzen war eine der besten auf dem platz.

  44. @ Pauline Leon

    Die Rückkehr in die N11 ist Lotzens erklärtes Ziel,hier nochmal ein Interview mit ihr wo sie darauf angesprochen wird.Die entsprechende Passage ist in der zweiten Hälfte zu finden :

    https://www.youtube.com/watch?v=jb5zlVuzqk4

    Ob es für sie allerdings bereits zur WM 2019 reicht stelle ich allerdings in Frage.

  45. @Pauline Leon
    Ich sehe es ähnlich wie du. Wenn sie den Ball hat, dann weiß sie damit auch etwas anzufangen und kann auch, wenn sie bedrängt wird, meistens noch mindestens einen Freistoß herausholen.
    Beste Spielerin auf dem Platz ist für mich dann doch etwas zu viel des Guten, weil bei ihr aufgrund der noch(!) mangelnden Ausdauer und Schnelligkeit noch einige Prozente fehlen und man bei fitteren Spielerinnen wie z.B. Giulia Gwinn oder auch Verena Wieder sieht, wie wichtig die Physis eben ist, wenn man mal in Eins-gegen-Eins Situationen oder Laufduelle kommt. Aber ihre Ballbehandlung und ihre Pässe sind wirklich schon sehr ordentlich und zeigen, dass die alte Lena immer noch in ihr drin schlummert und jetzt wieder Stück für Stück zur Erscheinung tritt. Was die Technik angeht, ist sie für mich eh eine der besten Spielerinnen in Deutschland und das kann man jetzt auch wieder teilweise sehen. Um wieder ganz die Alte zu werden, braucht sie bestimmt noch viele Spiele, aber der Trainerstab scheint wirklich gut darauf zu achten, dass sie regelmäßig, aber trotzdem dosiert spielt.
    Ich wünsche ihr, dass sie sich für ihre Arbeit auch bald wieder mit einem Tor belohnen kann. Das würde ihr sicher gut tun.

    Aber – auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – mir gefallen alle neuen Spielerinnen, die bisher schon gespielt haben, wirklich sehr gut. Sie haben sich spielerisch schon gut eingefunden und sind außerdem alle sehr sympathisch, was für einen Fan ja auch nicht so ganz unwichtig ist. Also ganz egal wie diese Saison noch verlaufen mag, ich finde diese Mannschaft einfach klasse.

  46. @SCF Klausi
    wie sie aber auch sagt sieht sie es momentan sehr entspannt und das ist auch richtig so. Wer so lange verletzt war sollte nicht sofort wieder das maximale von sich selbst verlangen sondern sich langsam wieder ranarbeiten und den Fußball genießen. ich glaube auch, das die WM vielleicht zu knapp werden könnte. um auf internationalem Niveau mitzuhalten und vor allem keine neue Verletzung mehr zu riskieren muss sie topfit sein. Dann sollen doch lieber andere Spielerinnen mitgenommen werden.

  47. So, so…
    Fan2 ist nicht nur homophob und intolerant. Er glaubt auch noch die Lüge des sog. „Wunder von Bern“. Dieses „Fußballwunder“ lässt die Katholische Kirche mit all ihren „miraculis“ wie Laienschauspieler aussehen.
    Wenn deutsche Soldaten mit Pervitin bis nach Stalingrad rennen konnten, dann konnten auch Jahre später noch deutsche Fußballer mit Spritzen voller Pervitin durch die WM marschieren. Und mit technischem Doping noch dazu, mit den sog. „Sambapuschen“.

    Oh der deutsche Fußball hat noch mehr an magischen Nächten und faszinierenden Spektakeln zu bieten:
    – Berti Vogts, der keinen politschen Gefangenen in Argentinien gesehen hat und alles so sauber fand, während Oberst Rudl vom damaligen DFB-Präsidenten ins Quartier eingeladen wurde. Und praktische „Nebenan“ eine deutsche Studentin qualvoll verreckt ist.
    – Der heilige Franz von München-Giesing, der keinen Sklaven in Katar gesehen hat. Und gedopt will er auch nicht haben.
    – Der Nichtangriffspakt von Gijon – ein magischer Tag ohnegleichen.
    – Das ständige Gejammere wg. dem sog. „Wembley-Tor“. Tor ist Tor. Fertig.
    – Der Halbfinalsieg 1982 gegen Frankreich – das war ein schändlicher Sieg. Und Deutschland wurde zu Recht nicht Weltmeister.
    – Die meineidigen Spieler vom FC Schalke 04 in 1970/71. Glorreiche Spieler.

    Mir fallen noch viel mehr solcher glorreichen Tage und magischen Nächten ein. Willst du die auch noch lesen?

  48. @Zaunreiter: Auch diese Geschichten schreiben und schrieben den Mythos des Fußballs, wenn man z.B. an Gijon denkt. Sie zeigen den Fußball als etwas, in dem die schönsten Freuden und die tiefsten Abgründe des Menschseins offensichtlich werden. Allein, dass dir diese Dinge einfallen, zeigen die nachhaltige Wirkung auf dich. Nur dass wir es hier bei dir mit einem Miesepeter zu tun haben, der in allem nur das Negative sehen will und Angst hat, sich auf das Spektakel einzulassen. Für den Deutschen muss halt alles schön emotionslos sein.

  49. „Nur dass wir es hier bei dir mit einem Miesepeter zu tun haben, der in allem nur das Negative sehen will“ – und dabei hatte ich den eindruck, dass zaunreiter den FF deutlich positiver sieht als du, Fan2. aber FF gehoert vermutlich einfach nicht zu „allem“.

    „Ich durfte Zeuge werden der absoluten Hochphase des deutschen FFs in den Jahren 2008/09 bis 2010/11.“ – ach, doch nicht etwa ein erfolgsfan?

    „Übrigens kannte ich Harder bereits […] als sie noch in der dänischen Liga spielte. Und schon damals habe ich sie fußballerisch beworben, was hier im Forum natürlich keinerlei Gehör fand. Guckt euch die Beiträge von vor 5 Jahren an.“ – ja, du bist schon ein toller hecht! hier, haste ein bienchen! hast du dir redlich verdient! (nur, dass harder vor 5 jahren schon nicht mehr in daenemark spielte. aber was sollen diese pedantereien, nicht wahr?)

  50. @ Zaunreiter:
    „Der Nichtangriffspakt von Gijon – ein magischer Tag ohnegleichen.“

    „Magisch“ ist vielleicht zu viel gesagt, aber (wie Fan2 bereits schrieb) auch solche weniger schöne Ereignisse gehören zu jenen ‚Mythen & Legenden‘, die für immer im kollektiven Gedächtnis des Fußballs bleiben. Aber der Frauenfußball muss sich da nicht verstecken, er hat längst seine eigenen ‚Mythen & Legenden‘ – Stichwort: Kaffeeservice! 🙂

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