Kreuzbandriss bei Julia Koj

Von am 21. September 2018 – 16.11 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach wird mehrere Monate ohne seine Kapitänin Julia Koj auskommen müssen. Die 23-Jährige zog sich am vergangenen Sonntag beim Saisonauftakt gegen den SV Werder Bremen einen Kreuzbandriss zu.

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Julia Koj ist nach Nina Ehegötz (1. FFC Turbine Potsdam) und Jessica Wich (Bayer 04 Leverkusen) die dritte Spielerin, die sich am selben Spieltag diese schwere Verletzung zugezogen hat.

Sportlich und persönlich bitter

„Sie wird wahrscheinlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen können“, so Borussia Mönchengladbachs Trainer René Krienen. „Das ist nicht nur sportlich für uns bitter, sondern auch für sie persönlich. In ihrem Studium wird sie damit ebenfalls zurückgeworfen”.

Auch Kodama länger verletzt

Neben Koj wird auch Keiko Kodama (Innenbandriss) längere Zeit fehlen. Für Pauline Dallmann (Aufbautraining) und Emily Evels (Rückenprobleme) kommt ein Einsatz in Freiburg ebenfalls zu früh.

Gladbach will Freiburg ärgern

Trotz der Verletzungenn und der 0:3-Auftaktniederlage gegen Bremen am ersten Spieltag geht der Aufsteiger optimistisch ins Wochenende. „Vielleicht können wir in Freiburg am Anfang der Saison was holen. Durch die Abgänge von Lina Magull und Lena Petermann hat Freiburg wichtige Stützen verloren und muss sich natürlich erstmal noch finden.”

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Pauline Leon sagt:

    eigentlich kann solch eine schwerwiegende verletzung nicht so richtig adäquat kommentiert werden. die so getroffenen spielerinnen (sicher auch spieler) verlieren viel zeit ihrer fussballerischen schaffenskraft und fehlen natürlich auch ihren vereinen und kolleginnen (/kollegen). das gilt natürlich auch für jessica wich und katharina baunach.

    ich denke ich spreche für alle fussballfans, die mit solch schicksalen mitfühlen und allen verletzten immer alles gute wünschen. auch wenn mal eine verletzung unkommentiert bleibt. sie bleibt schlimm genug.

    wir leiden mit euch…

    (9)
  • shane sagt:

    hast das maedel denn nun koj oder koy?

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  • Markus Juchem sagt:

    @shane: Koj, danke!

    (2)

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