Champions League: Siege für Bayern und Wolfsburg

Von am 13. September 2018 – 8.55 Uhr 27 Kommentare

Nach den Hinspielen zum Sechzehntelfinale der UEFA Women´s Champions League kann der FC Bayern München bereits für das Achtelfinale planen. Der VfL Wolfsburg geht hingegen nur mit einem knappen Vorsprung ins Rückspiel.

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Bayern mit Torfestival

Die Münchenerinnen gewann bei ŽFK Spartak Subotica mit 7:0 (3:0). Gina Lewandowski brachte die Bayern früh in Führung (12.), noch vor Pause traf Jill Roord doppelt (29., 39.). In der zweiten traf dann zunächst Lina Magull vom Punkt (64. Elfmeter), ehe in der Schlussphase Jovana Damnjanović (82.), Kristin Demann (87.) und Lineth Beerensteyn (90.+3) das Ergebnis in die Höhe schraubten.

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Harder trifft bei Wolfsburg-Sieg

Schwerer als erwartet tat sich der VfL Wolfsburg beim 1:0 (1:0)-Auswärtssieg beim isländischen Meister Thór/KA aus Akureyri. Pernille Harder erzielte den einzigen Treffer der Partie (31.).

UEFA Women´s Champions League, Sechzehntelfinale, Ergebnisse Hinspiele

Mittwoch, 12. September

BIIK-Kazygurt – FC Barcelona 3:1
Ryazan-VDV – FC Rosengård 0:1
Somatio Barcelona – Glasgow City 0:2
WFC Sarajevo – Chelsea Women 0:5
ŽFK Spartak Subotica – FC Bayern München 0:7
WFC Kharkiv – Linköping FC 1:6
Avaldsnes IL – Olympique Lyon 0:2
FC Honka – FC Zürich Frauen 0:1
Thór/KA – VfL Wolfsburg 0:1
AFC Ajax – AC Sparta Prag 2:0
ACF Fiorentina Fortuna Hjørring 2:0
FSK St. Pölten – Paris Saint-Germain 1:4
Juventus Turin – Brøndby 2:2

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Donnerstag, 13. September 2018

Gintra Universitetas – Slavia Prag (17 Uhr)
LSK – WFC Zvezda 2005 (19 Uhr)
Atlético Madrid – Manchester City (19.30 Uhr)

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Da bin ich aber neugierig, wann sich WOB denn seit der Teilnahme in d. CL in der 1.Runde blamiert hat.“

    Das 0-0 bei Spartak Subotica in der 1.Runde der Saison 2015/16 kann man schon als Blamage bezeichnen, auch wenn Wolfsburg dann im Rückspiel klar gewonnen hat.

    @ enthusio:
    „Eine 1:3-Niederlage in Kasachstan ist einfach nur peinlich und zeigt, dass Barcelona noch nicht auf europäischem Top-Niveau angekommen ist.“

    BIIK Kazygurt ist jetzt schon einige Jahre in der CL vertreten und hat 2016/17 sogar das Achtelfinale erreicht! So schlecht sind die also nicht. Gerade auswärts haben sich da schon viele Gegner schwer getan, u.a. auch der FC Barcelona 2015/16 (1-1 im Hinspiel) und der 1.FFC Frankfurt 2014/15 (2-2 im Hinspiel). Letzterer gewann anschließend alle Spiele (auch gegen wesentlich ’namhaftere‘ Gegner und sicherte sich den Titel!

    (1)
  • Carly B sagt:

    @ Altwolf

    blamiert sich WOB nicht in jedem Spiel? Wahrscheinlich schon bei den Trainingseinheiten.
    Zudem hast Du bei Deiner Spielbewertung den, durch den Einsatz eines VW-eigene Fliegers erfolgten, Wettbewerbsvorteil nicht berücksichtigt.
    Ironie ende.

    (-1)
  • Altwolf sagt:

    @Carly B
    Aus der Sicht des „Besonderen“ in diesem Forum hast Du sicherlich Recht.

    @FFFan

    Ich sehe die Bewertung des Spieles eines Teams dann als „blamabel“, an, wenn die Leistung des Teams z.B.in kämpferischer, spieltechnischer u. läuferischer Hinsicht mangelhaft ist oder sich nicht als Team zeigt.

    Da inzwischen fast alle Teams in der Defensive sehr kompakt stehen, teils mit 5er u. 4er Kette davor agieren, haben knappe Ergebnisse doch eher zugenommen und meist fallen da mehr Tore, wo beide gegnerischen Teams auch mitspielen wollen.

    (4)
  • Altwolf sagt:

    @FFFan, @enthusio
    Der reine Spielstand sollte nicht darüber entscheiden, ob sich ein Team „blamiert“ hat oder nicht, denn es ist immer die Art und Weise, wie sich ein Team präsentiert.
    Das Spiel z.B. VFL vs. Turbine mit dem Ergebnis 2:5 für Turbine war aus meiner Empfindung nicht für d. Wölfinnen „blamabel“, denn Turbine gelang fast Alles an diesem Tag, fast jeder Torschuß war drin und wenn nicht, dann sprang der Ball vom Pfosten und Bein/Körper von M.Frohms ins Tor. Deswegen war trotzdem die Leistung d. Wölfinnen nicht „blamabel“

    Von dem ,was ich vom Spiel Kazygurt gegen Barca gesehen habe, war der Eindruck ähnlich. Also doch eher unglücklich für Barca u. für uns sicher überraschend, für mich aber nicht „blamabel“.

    (6)
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Es gibt einen Unterschied zwischen einem guten und einem bloß gut aussehenden Spiel. Ein gut aussehendes Spiel ist das, was du beschreibst, zu stimmen scheint: Kampf, Technik und Laufeinsatz. Deutsche Tugenden halt. Ein gutes Spiel aber ist das, was zum Erfolg führt. Und vor dem Hintergrund waren diese Ergebnisse schon blamabel bzw. zwischen Wolfsburg und Potsdam ein Klassenunterschied. Denn die wahre Klasse zeigt sich eben nicht im spielerischen, sondern daran, ob man die Feldüberlegenheit in zwingende Torchancen und die Torchancen in Tore ummünzen kann. 1. hauptsächlich Aufgabe der MF, 2. hauptsächlich Job der Stürmerinnen.

    Und das ist gerade gegen die Kleinen zu sehen: Wer da nur 1:0 oder gar 0:0 spielt, dem fehlt es an Ideen, an Tempo, an Lösungen, an Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. Nehmen wir nur mal Thor: Würde man da das Tempo konstant hoch halten, dann wäre Thor nach spätestens der halben Stunde platt. Immer mit vollem Tempo, viel Bewegung und Positionswechsel, schnelle Pässe und Ballwechsel und klare Pläne, wie man hinter die Abwehr kommt, wie man die Abwehr so auseinander zieht, dass die Löcher entstehen. Und vorne musst du dann eben auch solche haben, die die Buden dann auch machen und nicht ständig unkonzentriert ans Werk gehen.

    (-3)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Da liegen wir doch ziemlich auseinander, denn was du da postulierst ist viel zu theoretisch und konstruiert, eher dem Handbuch „Wie spiele ich gegen e. nur defensiv agierendes Team“ entnommen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du selbst je in einem leistungsbezogenen Team gespielt hast.

    Was die Abschlüsse betrifft, so hat das überwiegend mit der individuellen mentalen Stärke zu tun und zwar statt hektisch abzuschließen (das ist keine „ständige Unkonzentriertheit“), eine gewisse Ruhe in diesen Situationen zu entwickeln, da man gerade im 16er mit oft mehr als 8 gegnerischen Spielerinnen,kaum Zeit hat d. Kontrolle über den Ball zu bekommen bzw. kaum e. freie Schußbahn besteht.
    Genau das ist der Grund, warum derzeit im Fußball überwiegend Tore aus Standardsituationen fallen.

    (3)
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Dann muss man eben entsprechende Spielerinnen verpflichten, die diese individuelle mentale Stärke besitzen.

    Das Szenario, was du beschreibt, sehe ich aber noch nicht als zwingende Torchance. Aus einer zwingenden Torchance sollte in aller Regel ein Tor fallen, wenn der Stürmer keinen allzu großen Mist macht.

    Und auch, wenn der Gegner mit 8-9 Mann hinten drin steht: Das Mittel heißt dort schnell spielen, Spielfeld breit machen und Lücken suchen. Lieber Ballverluste in Kauf nehmen als Geschwindigkeit rauszunehmen. Den Gegner ins Laufen bringen, ihn selbst zu Fehlern zwingen, wenn er mauert, dann halt auch Ballverluste beim schnell spielen in Kauf nehmen und den Gegner damit zum eigenen Spielaufbau zwingen und so hinten rauslocken. Und wenn es schief geht, das Gleiche von vorn, wieder schnell nach vorne, Lücken reißen, Abschlüsse suchen und so den Gegner so weichkochen, dass er bei nem Gegner wie Thor spätestens ab der zweiten Hälfte nicht mehr mithalten kann und damit die Löcher größer werden, sodass man mehr zwingende Torchancen erhält. Und wenn es dann 3:0 oder 4:0 steht, kann man dann ja auch gerne durchwechseln und das Spiel abflachen lassen.

    Was das Problem der Großen ist, ist, dass sie immer so energieeffizient spielen wollen und deswegen versuchen, die Spiele im Schongang zu bestreiten, dass sie zu diesem Tempofußball gar nicht mehr fähig sind.

    (-4)

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