U19-EM: DFB-Frauen verlieren gegen Spanien

Von am 30. Juli 2018 – 20.29 Uhr 72 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das Finale der U19-EM im Schweizer Biel gegen Spanien verloren.

Spielszene des U19-EM-Finales zwischen Deutschland und Spanien

DFB-Torhüterin Stina Johannes hatte alle Hände voll zu tun © UEFA

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Freistoßtor entscheidet Finale

Bei der 0:1 (0:0)-Niederlage erzielte Maria Llompart mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern den einzigen Treffer der Partie für die überlegenen Spanierinnen, die insgesamt vier Mal Pfosten oder Latte trafen.

DFB-Elf zu harmlos

Die DFB-Frauen erspielten sich eine einzige echte Torchance, doch Nicole Anyomi und im Nachschuss Sydney Lohmann konnten die spanische Torhüterin Maria Echezarreta nicht bezwingen (26.).

Wertschätzung für Turnierleistung

Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften beim DFB, sprach dem gesamten Team trotzdem seine Glückwünsche aus: „Trotz der Niederlage im EM-Finale möchte ich unserem gesamten Team der U 19-Juniorinnen meine Wertschätzung für eine tolle Turnierleistung aussprechen. Die Spielerinnen können stolz sein auf ihre Turnierleistung.“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

72 Kommentare »

  • Witzfigur sagt:

    @Fan2
    Keine schlechte Taktik, aber dennoch leicht durchschaubar, mit den beiden Schlußakkorden Kemme und 10x so abgehärtet sein müssen, zu versuchen, die Turbinefans auf seine Seite zu ziehen, da diese ja sowieso bekanntermassen ein gespaltenes WOB-Verhältnis haben!
    Dennoch lasse ich die Kirche im Dorf und stehe eher Altwolf bei, der für mich persönlich hier über Gebühr und auch teils übertrieben, wie auch zu Unrecht in den Fokus gerückt wird. Wenn ein Verein bzw. ein Team Fans braucht, dann solche wie Altwolf, aber auch Detlef, und Beide können sich sicher auch ohne Probleme an einen Tisch setzen und gemeinsam ein Bier trinken, was ich bei und mit Dir eher als sinnlos einschätzen würde.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    @Witzfigur: Ich persönlich kann nicht erkennen, wo Altwolf hier zu Unrecht kritisiert würde. Das hätte ich doch gerne dann an Beispielen gezeigt. Schlag nicht in die gleiche Kerbe wie er und verharmlose oder begatellisiere durch Verallgemeinerungen! Dann sage das, wo er zu Unrecht kritisiert wurde, und lass das stehen, wo er zurecht kritisiert wird. Dann ist das ein konstruktiver Umgang damit und dann kann man darüber reden. Aber diese Generalrechtfertigungen führen zu nichts.

    Dass @Altwolf und @Detlef ein Bier miteinander trinken können, habe ich auch gar nicht bestritten. Kann mir durchaus vorstellen, dass das gut funktioniert. Problematisch wird es vermutlich erst dann, wenn sie dabei den Mund aufmachen und ein ernstes Gespräch über den FF beginnen bzw. über die unterschiedlichen Sichtweisen auf den FF. Ein solches Gespräch würde nur im Chaos versinken, weil beide aus Angst, ihre eigene Position angreifbar zu machen, nur aneinander vorbeireden würden. Altwolf würde alle Kritik nur in der altbekannten Weise relativieren und beschönigen, bis es Detlef irgendwann zu bunt würde oder er klein bei gibt und sich auf diese Art der Gesprächsführung einlässt, dann mag daraus ein schönes Gespräch entstehen, verloren hat aber dann der FF und zwar an Streitkultur.
    Und anders rum kann ich mir schwerlich vorstellen, wo Detlef in einem solchen mündlichen Gespräch die drei Frage- und Ausrufezeichen her bekommen will, die für ihn scheinbar unerlässlich sind, bzw. wie sich ein solches Gespräch dann anhören würde.
    Die Qualität der Fans kann einem Klub wie Wolfsburg auch schlicht und ergreifend egal sein, wenn sie nur immer schön brav zu den Spielen kommen und nach Möglichkeit alles abknicken und rechtfertigen, was von oben kommt, ganz egal, ob es dem FF nun gut tut oder nicht. Solange sie sich weiter zu dem Konsumentenvolk erziehen lassen, dass so wichtig für die Konzerne ist, um in Ruhe Geld mit ihnen zu machen.

    Dann soll man sich aber nicht wundern, dass der FF keine Führungsspielerinnen mehr hat und dass unsere N11s gelinde gesagt am ab****** sind, das ist dann ein notwendiges Übel, dass bei einer solchen Fankultur dann eben in Kauf zu nehmen ist. Führung geschieht nur da, wo Führung von außen gefordert wird. Wo Druck, entweder von den Sponsoren oder vom Verein, sprich den Fans, auf die Vereinsführung ausgeübt wird und die diesen wiederum an die Spielerinnen in Form von Erfolgsdruck weitergibt. Nur da werden sich dann die Spielerinnen durchsetzen, die in der Lage sind, Führung zu übernehmen.

    Wo das aber nicht mehr passiert und jede intrinsische Erfolgsmotivation schon lange in Form des Geldes abgetötet wurde, für das die Spielerinnen anscheinend als einziges bereit sind, wirklich aufzustehen und Konsequenzen zu ertragen (siehe Dänemark), da wird man sich am Ende auch mit einer verpassten WM-Qualifikation zufrieden geben und mit einem Platz auf irgendeiner Ersatzbank in England, solange die Zahl auf dem Scheck nur stimmt.

    Bei dieser Einstellung sind die Fans daran schuld, dass es nur noch verzogene und pflegeleichte Prinzessinnen in die BL schaffen, die keinen Mut haben, in den wirklich entscheidenden Momenten mal den Mund auszumachen. Momenten wie bei der EM, wo sich keine Spielerin nach der spielerisch wenig überzeugenden Hinrunde hingestellt hat und gesagt hat, dass man zwar Gruppensieger geworden ist, dass das, was man spielerisch aber abgeliefert hat, nicht der Anspruch sein kann, den man als deutsche Mannschaft an sich haben muss, dass man nicht da spielerisch ist, wo man eigentlich sein wollte und müsste, dass man sich von den 7 Punkten nicht blenden lassen sollte, dass das alles nicht mehr zählt, sondern das Turnier jetzt erst richtig anfängt, dass man vielleicht auch die Entwicklung, was spielerisch und taktisch betrifft, in Deutschland ziemlich verschlafen hat in den vergangenen Jahren und selbst daran Schuld ist, dass andere Teams so massiv aufgeholt haben, dass spielerisch bei der EM andere Teams bislang klar besser waren und man schauen muss, dass man jetzt im Training die richtigen Schlüsse ziehen muss, dass man jetzt richtig ranklotzen muss, wenn man wirklich bis ins Endspiel kommen will, und dass es jetzt richtig schwer wird.
    Und die nach dem Ausscheiden dann auch klar zu Protokoll gegeben hätte, spätestens nach dem unmöglichen Interview von Jones, dass es als Trainerin ne Sauerei ist, ihre Mannschaft so darzustellen in der Öffentlichkeit, dass es keinen wirklichen Matchplan gab, den man hätte umsetzen können, dass man in der Tat schlecht gespielt hat und der ein oder andere sicher nicht seinr beste Leistung abgerufen hat, dass aber auch die Vorbereitung nicht wirklich zielgerichtet und professionell war und die Mannschaft vom Training bei weitem nicht bei 100% war und dass dann eben keine Glanzleistungen zu erwarten sind, dass man nicht entsprechend taktisch auf das Konterspiel Dänemarks vorbereitet worden war, dass die vielen Rotationen nicht unbedingt dazu hilfreich waren, dass die Mannschaft eingespielt war, vielleicht auch durchblicken lassen, dass nicht unbedingt das richtige Personal immer auf dem Platz stand, und dass das eigene Spiel insgesamt einfach zu viele Mängel aufgewiesen hat, die man versäumt hat, im Vorfeld zu beheben, dass diese Niederlage keinesfalls überraschend kam, sondern sich angekündigt hatte, und dass man nach der Führung die Zügel mächtig hat schleifen lassen bzw. dass man hätte wissen müssen, dass es trotz der Führung noch ein hartes Stück Arbeit werden würde, weil man defensiv einfach aktuell nicht die Stabilität hat, um ein solches Ergebnis einfach runterzuspielen, und dass man insgesamt einfach die Abstimmung zwischen Offensive und Defensive während des ganzen Turniers nicht vernünftig hin bekommen hat.

    Die in so einer Situation dann auch ein klares Bekenntnis zur Trainerin vermeidet, sondern eher offen lässt, ob sie, falls das so weitergeht, sich die Nationalmannschaft noch antut.
    So, das wäre die angemessene Reaktion einer Führungsspielerin, einer Spielerin, die sich für das Kapitänsamt empfiehlt. Wenn die Spielerinnen so drauf wären und immer kritisch auf die eigene Arbeit geschaut hätten in der ganzen Zeit und wirklich das auch vom DFB eingefordert hätten, zuerst von Steffi Jones und wenn es von der Stelle nicht gekommen wäre, dann von den Bossen und denen wirklich auf den Füßen gestanden hätten, dann wäre es nie soweit gekommen, dass Deutschland gegen Dänemark rausgeflogen wäre. Denn dann hätte der DFB schon aus Selbstschutz den FF viel viel ernster genommen, weil die Spielerinnen ihm permanent auf den Füßen gestanden hätten und im Falle eines Scheiterns die gesamte Schuld bei ihm gelegen hätte, weil er die Spielerinnen nicht ernst genommen hat.

    Noch ein Beispiel dazu: Nach dem 2:1 von Italien hätte ich als allererstes erwartet, dass die Stimmung nicht positiv gewesen wäre, sondern jeder, aber absolut jeder sich über das unnötige 2:1 geärgert hätte und das kritisiert hätte, sowohl die Trainerin als auch die Spielerinnen in kritischer Selbstanalyse. Denn das ist ein Tor, das gegen einen solchen Gegner nie soo einfach fallen darf.

    Man könnte noch Stunden lang so weiter machen. Es geht auch hat nicht darum, dass alles jetzt exakt so geschehen hätte müssen, sondern es geht vielmehr um die grundsätzliche Einstellung. Und die fehlt mir hier überall: Bei der ehemaligen Bundestrainerin und beim derzeitigen, bei den Spielerinnen und ganz besonders bei den Wolfsburg-Fans wie Altwolf.

    Wir sollten uns nochmal klar machen, womit wir es hier zu tun haben: Das sind aus über 1 Million jungen Frauen diejenigen, die für die besten 23 befunden wurden, und damit die Ehre erhalten, Deutschland vertreten zu dürfen. Etwas, was allen anderen Mädchen, die diesen Traum hatten, verwehrt geblieben ist. Alle diese Spielerinnen sind Vollprofis und können sich damit voll und ganz auf den Sport konzentrieren. Aber anstatt mit einer professionellen Einstellung damit umzugehen und dafür zu sorgen, dass ihnen alle Ressourcen zugänglich gemacht werden, um sich dieser Ehre würdig erweisen zu können, und diese dann auch zu nutzen bzw. es selbstbewusst anzusprechen, wenn diese fehlen, in dem Selbstbewusstsein, alles auf den maximalen Erfolg ausrichten zu wollen und sobald diese Wertschätzung nicht mehr geschieht, indem dieser Erfolg durch einen mangelhaften Trainer oder durch verweigerte Ressourcen beeinträchtigt wird, auch so frei zu sein, das anzusprechen und dann eben von diesem Privileg zurückzutreten, klammern sich die Spielerinnen wie Besessene an ihr N11-Trikot, egal, wie tief sie dafür im fußballerischen und charakterlichen Niveau sinken müssen, und kuschen vor jedem, der ihrem N11-Trikot in irgendeiner Weise gefährlich werden könnte, allen voran der Bundestrainerin.

    Wenn sie das machen, kann ich das ja irgendwo noch verstehen, doch wenn Fans das tun, die eigentlich vollkommen ungebunden sind und niemandem verpflichtet, dann ist das einfach nur unterwürfig.

    (-10)
  • Witzfigur sagt:

    @Fan2
    Wenn ich überhaupt nochmal mich zu diesem Rundumschlag äußere, warte ich mal lieber ab, wie sich der Kritisierte selbst positioniert und wie sich die Tendenz der Stimmung hier im Portal, gemessen an den Daumen, entwickelt!
    Zu Unrecht kritisierst Du definitiv sein Verständnis von einer Fanbeziehung im Guten wie im Schlechten und seine Art, Verständnis zu entwickeln im Sinne von Brücken bauen! Dafür das Altwolf grundsätzlich nicht alles durch die grün-weisse Brille sieht und verklärten Blickes schönschreibt, gehst Du zu weit in Deiner anmassenden Kritik!

    (2)
  • SCF Klausi sagt:

    Eigentlich ist die vergangene Saison für mich abgehackt und ich freue mich auf die neue Spielzeit.Und eines noch vorweg,ich hege weder Sympathien für Wolfsburg,noch wünsche ich ihnen die Pest;Wolfsburg ist für mich einfach nur einer von 10 anderen Mitbewerbern in der AFBL,die auf Grund ihrer finanziellen Möglichkeiten unter verbesserten Rahmenbedingen arbeiten können.

    Der hier wieder erhobene Vorwurf gegen Wolfsburg wegen Wettbewerbsverzerrung ist einfach absurd.Um diesen Vorwurf zu widerlegen reicht ein kurzer Blick auf die damalige Tabellenkonstellation.

    Freiburg hatte am besagten Spieltag auf Bayern drei Punkte Rückstand und 14 Tore weniger auf dem Konto.Selbst bei einer Niederlage der Bayern gegen Wolfsburg wären wir auf Grund des Torverhältnisses nur Tabellendritter geblieben.

    Wer nun glaubt Bayern spielt in Frankfurt mit angezogener Handbremse und die SGS reist am letzten Spieltag besoffen nach Freiburg um uns die nötigen Punkte und fehlenden Tore 11 + x zu schenken lebt dann doch an der realität vorbei.

    Die realistische Teilnahme an der CL hat sich Freiburg spätestens nach der Niederlage in Potsdam selbst verspielt,dazu noch die völlig unnötige Niederlage zu Rückrundenbeginn gegen den damaligen Tabellenletzten Duisburg und auch vielleicht noch durch einen unnötigen Punktverlust in Wolfsburg,wo sich Scheuer mMn gewaltig vercoacht hat.

    Parallel dazu hat Bayern nach der Rückrundenniederlage in Freiburg kontinuierlich gepunktet und Tore geschossen und sich keinen Patzer mehr erlaubt.Wie oben erwähnt hat Freiburg im selben Zeitraum drei mal gepatzt.

    Wenn man nun alle Faktoren in seine Argumentation einbezieht entfällt der Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auch wenn man dabei noch berücksichtigt,das der VFL in München nicht in Bestbesetzung aufgelaufen ist.Wer gibt uns den die Gewissheit,das der VFL in Bestbesetzung in München gewonnen hätte,das lässt sich doch nicht ermitteln.

    Gesetz dem Fall,es wäre damals alles zu Gunsten von Freiburg gelaufen,Wolfsburg gewinnt in München und Freiburg holt gegen Jena und Essen die fehlenden 14 Tore auf Bayern auf und erreicht die CL,dann möchte ich nicht wissen was in diesem konkreten Fall im Frauenfußball und hier im Forum los gewesen wäre.Nämlich dann hätte man von Wettbewerbsverzerrung seitens Freiburg und Essen sprechen können.Gut das es nicht so gekommen ist.

    Letztlich bleibt auch aus meiner Sicht die berechtigte Kritik gegen Alexandra Popp wegen ihres nächtlichen Auftritts im ASS.Da bin ich auch bei @ Bernd und @ Fan2 dass man diesen Auftritt anders hätte händeln können.Sich aber deshalb noch darüber aufzuregen lohnt sich nicht.

    (3)
  • Fan2 sagt:

    @SCF Klausi: Tut mir leid, aber deine Rechnung geht nicht ganz auf. Am 20. Spieltag, also zwei Spieltage vor Schluss, hatte Bayern 3 Punkte Vorsprung auf Freiburg. Bayern hatte noch das Heimspiel gegen Wolfsburg und das Auswärtsspiel gegen Frankfurt vor der Brust, was beileibe auch kein Selbstläufer ist.
    Freiburg hatte mit Essen und Jena zwei relativ machbare Aufgaben vor sich, wobei man das Spiel gegen Essen in der Tat selbst vergeigt hat.
    Wenn Freiburg also nach 20 Spieltagen 44 Punkte hat und Bayern 47, reichen Freiburg bei zwei Siegen sogar zwei Unentschieden von Bayern gegen Wolfsburg und Frankfurt, was in jedem Fall im Bereich des möglichen gewesen wäre. Und dann hätte Freiburg am Ende 50 Punkte gehabt und Bayern nicht mehr als 49 und das Torverhältnis hätte überhaupt keine Rolle gespielt. Das kam überhaupt erst nach dem Sieg der Bayern gegen Wolfsburg ins Spiel, weil damit der Drei-Punkte-Vorsprung gewahrt blieb.

    Insofern kann man unabhängig davon, wie es am Ende ausging, hier durchaus zu diesem Zeitpunkt von Wettbewerbsverzerrung sprechen, denn mit dem abgeschenkten Sieg war der Kampf um die CL dann faktisch entschieden.

    Dass Wolfsburg in diesem Spiel mindestens einen Punkt geholt hätte, mit voller Besatzung, das zeigt die zweite Halbzeit, als man fast noch zurückgekommen wäre. Und dass, obwohl mit Baunach, Wedemeyer, Minde, Kershowski und Stolze immer noch mindestens 5 Spielerinnen auf dem Platz standen, die zum Teil nicht einmal zum 18er Kader gehören und sich eher in der 2. Mannschaft verdingen. Dafür fehlte mit Goeßling, Gunnarsdottir, Harder und Hansen das absolute Herzstück der Mannschaft, auch Fischer, Dickenmann, Blässe und Popp saßen nur auf der Bank bzw. waren nicht einmal im Kader. Viel mehr Downgrade ging schon fast nicht mehr. Wenn man mich vorher gefragt hätte, welche Mannschaft Wolfsburg aufs Feld hätte schicken sollen, wenn sie dieses Spiel garantiert verlieren wollen, dann wäre da ziemlich genau das Team bei rausgekommen, das im Endeffekt auf dem Platz stand. Und selbst damit hätte man beinahe nochn Punkt geholt. Eine erste Elf von Wolfsburg hätte Bayern an dem Tag höchstwahrscheinlich filetiert. Soviel zum Thema keine Wettbewerbsverzerrung.

    (-5)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Fan2

    Du gehst in deiner gesamten Argumentation immer nur davon aus,dass Wolfsburg in Bestbesetzung in München gewinnen hätte müssen,aber gnau das lässt sich nicht belegen und ist rein Spekulativ.Auch der Münchner Kader hat die Qualität gegen ein in Bestbesetzung auflaufendes Wolfsburg zu gewinnen.

    Es ist auch reine Spekulation nachfolgende Spielverläufe abzuleiten die eintreten müssen das Freiburg am Ende vor München steht,die dann in aller Regel nicht eintreffen wie zu sehen war.

    Gegen Essen muss man erst mal gewinnen,das ist eines der unbequemsten Teams der Liga,frag mal in München und Wolfsburg nach.

    Ich bleibe lieber bei belegbaren Fakten und die sprechen zum Ausgangspunkt 20.Spieltag eindeutig für München und gegen Freiburg.Alles andere ist nur Spekulation.

    (4)
  • Altwolf sagt:

    Puuuuhhh!!
    Was hat sich denn da über die fußballlose Sommerzeit bei diesem User alles angestaut ?
    Ich war mir gar nicht im Klaren darüber, welchen Einfluß ich durch meine „beschönigende, relativierende und in Anspielung auf „Ehrlichkeit“ die User hier für „dumm verkaufende“ Art meiner Posts auf das Verhalten anderer User, die, wenn sie dann auch noch Fans von Clubteams sind,in inakzeptabler Weise hatte und wohl noch habe.

    Nicht nur das Team des VFL, sondern als Keimzelle des unkritischen Fan-Verhaltens, sogar auch bis in die N-11-Teams, geht somit meine Beeinflussung.
    Ja, offenbar bin ich wohl auch für das enttäuschende Abschneiden der von St.Johns geführten N-11 mit verantwortlich.
    Da bin ich aber doch wirklich „baff“ bei soviel zugestandener Verantwortung. Ich sollte ernsthaft über meinen „Rücktritt“ nachdenken.

    Eine solche „Wertschätzung“ hätte ich in meinen „kühnsten Träumen“ nicht erwartet.
    Auch die so „treffliche“ Charakterisierung meiner Person, wie auch der von @Detlef ist beeindruckend.

    Bei soviel Sachverstand und Durchblick kann ich dem DFB u. dem ein oder anderen FF-Verein nur wünschen, solche „kritischen“ Geister nahe an der Frauschaft zu haben, um all dieses durch das Geld hervorgerufenen Fehlverhalten zu kompensieren.

    @Sheldon/ Fan2 obwohl ich in den letzten Jahren hier im Forum schon Einiges von dir gewohnt bin, übertriffst Du dich nochmals in deinem „analytisch-kritischen“ Beitrag und ich werde mir von jetzt an die Art und Weise, wie du erst den FC Bayern , dann den 1.FFC Frankfurt und jetzt den SC Freiburg unter deine „kritische Lupe“ genommen hast, als Beispiel nehmen und wenn man beim VFL nicht auf meine Kritik entsprechend reagiert, als Fan dann evtl. den Verein wechseln.
    Ich muß ja um zu kritisieren nicht vor Ort sein, sondern dies ja auch vom TV , aus der Statistik o. aus Ausschnitten entnehmen, um dies insbes. hier den Usern dann „knallhart um die Ohren zu hauen.

    (4)
  • Bernd sagt:

    @ SCF Klausi
    Du schreibst:
    „Ich bleibe lieber bei belegbaren Fakten und die sprechen zum Ausgangspunkt 20.Spieltag eindeutig für München und gegen Freiburg.Alles andere ist nur Spekulation.“

    Du hast Recht, Bayern war vor dem 21. Spieltag klar im Vorteil und hatte das Erreichen von Platz zwei in der eigenen Hand. Klar ist aber auch, dass der SC Freiburg realistische Außenseiterchancen hatte. Das ist ein belegbarer Fakt und diese Chance wurde auch beschrieben. Jeglicher Saisonausgang bezgl. Platz 2 war vor dem 21. Spieltag Spekulation. Der Kampf um Platz 2 war vor dem 21. Spieltag nicht entschieden! Ein Unentschieden gegen Wolfsburg und beim FFC Frankfurt war keineswegs vollkommen unrealistisch, ebensowenig wie ein Sieg des SC Freiburg zuhause gegen Essen, wo in der Saison sowohl Bayern, wie auch Wolfsburg geschlagen wurden.
    Überraschungen zum Saisonausgang gibt es immer wieder!

    Für mich hat der SC Freiburg den Kampf um Platz zwei allerdings auch bei der lastminute-Niederlage in Duisburg verloren. Da stimmen wir überein. Die beiden SC-Siege gegen den FCB hätten beinahe auch ein anderes Saisonende ermöglicht.

    (1)
  • Bernd sagt:

    Altwolf
    19. August 2018 um 14.36 Uhr Uhr

    Auch ich kann Deine Äußerungen leider nicht so stehen lassen, weil Du sehr viel in das von mir Geschriebene hinein interpretierst, obwohl es ganz anders gemeint war.
    Ein Beispiel, Du schreibst:
    „Was ist gegen die Präsenz des FF im öffentlichen TV (hier Sportstudio) einzuwenden ?“

    Nichts, im Gegenteil, ich bin für mehr Präsenz des FF im TV und auch im öffentlichen Sportstudio! Deine Interpretation ist mir vollkommen unverständlich, denn darum ging es überhaupt nicht!
    Es ging um den mitternächtlichen Auftritt von A. Popp im Sportstudio, obwohl am nächsten Mittag ein Bundesligaspiel anstand, in dem es für die Bayern noch um viel ging.
    Für eine TV-Schalte zu A. Popp nach München hätte jeder Verständnis gehabt und sie hätte sich dort auch problemlos entschuldigen können. Der nächtliche Ausflug nach Mainz in einer sehr anstrengenden Woche mit drei Auswärtsspielen und entsprechenden Reisestrapazen war vollkommen unnötig. Im Sportstudio werden regelmäßig Interviews vorher aufgezeichnet, damit unter anderem Spieler vor Wettbewerben rechtzeitig ruhen können. Warum dies ausgerechnet bei A. Popp in der strapaziösen Woche nicht möglich gewesen sein sollte, ist für mich nicht nachvollziehbar, sondern hat eher mit dem Medienverhalten der Spielerin zu tun!
    Spendiere Dir gerne eine gute Flasche badischen Wein, wenn Du mir auch nur einen vergleichbaren Fall in den letzten 20 Jahren nennen kannst, bei dem ein Spieler oder eine Spielerin im nächtlichen akt. Sportstudio auftrat, obwohl für den Sportler am nächsten Mittag ein Pflichtspiel in einer mehr als 400km entfernten Stadt stattfand. Dafür bekommt normalerweise niemand die Freigabe vom Verein, noch würde jemand um diese Freigabe bitten. Versuche das mal bitte ohne Vereinsbrille zu betrachten.

    Habe schon viele Spiele von Wolfsburg gesehen, leider ist A. Popp an den unschönen Szenen sehr oft beteiligt. Dass sie für den VfL Wolfsburg eine wertvolle Spielerin ist kann ich nachvollziehen, aber mögen muss man sie wirklich nicht. Bei Pernille Harder sehe ich es gegenteilig. Sie überzeugt mich durch ihre spielerische Klasse, ihre Übersicht und Fairness! Gerne würde ich sie auch öfters in Interviews hören. Für mich ist sie die kompletteste Spielerin der Liga!

    Wölfe-TV (ist das kostenlos?) verfolge ich nicht, hat bei der Beurteilung der Medienpräsenz von A. Popp für mich daher auch keine Bedeutung. Kenne mich auch bei VW und VfL-Managern nicht aus. Das „Ehrlichkeit“ etwas ist was VW und den VfL auszeichnet und verbindet, wurde bei einer VW-Ehrung behauptet. Dazu darf jeder sich seine eigenen Gedanken machen.
    Die von Dir unterstellten „persönlichen Animositäten“ muss ich auch zurückweisen, denn ich kenne Fan z.B. überhaupt nicht.
    Habe auch nichts gegen Dich, mir geht es lediglich um die Inhalte der postings. Wenn ich anderer Meinung bin schreibe ich das auch wie z.B. bei SCF Klausi, auch wenn wir Fans des gleichen Vereins sind. Habe auch Achtung davor, wenn Einschätzungen korrigiert werden. Da es von meiner Seite keine „persönlichen Animositäten“ sind tausche ich mich mit Anderen auch gerne im Stadion oder bei einem Getränk aus. Damit ich A. Popp besser finde als P. Harder müsste es wohl schon in ein „Komasaufen“ ausarten. 😉

    (2)
  • Altwolf sagt:

    @Bernd
    Es war nicht meine Absicht, dich mißzuverstehen, sondern grundsätzlich die Möglichkeit durch e. Spielerin den FF in e. TV-Sendung zu thematisieren in erster Linie positiv zu sehen, was Du ja auch so siehst.

    Warum man nun A.Popp dort um diese Sendezeit persönlich vor Ort hat auftreten lassen,und nicht die auch von dir aufgezeigten Möglichkeiten wahrgenommen hat, entzieht sich meiner Kenntnis und ist sicherlich nicht allein auf ihre Entscheidung zurückzuführen, sondern da müssen Trainerstab u. Sportlicher Leiter diese Aktion auch unterstützt haben, also e. entsprechende Erlaubnis auch erteilt worden sein.
    Das e. solche Präsenz vor dem Hintergrund des anstehenden Spieles für Irritationen sorgt, kann ich nachvollziehen.
    Möglicherweise hat man die Reaktion auf ein solches Handeln beim VFL auch falsch eingeschätzt bzw. man A.Popp auch von vornherein nicht spielen lassen wollte.
    Ich denke ohne die „Brisanz“ der Konstellation, hätte es auch sonst niemanden in der AFBL interessiert.
    Ich habe meine Gedanken dazu geäußert u. versucht für das Auftreten Gründe zu erkennen, wie ich auch die Aufstellung des Teams nicht als „unprofessionelles“ Verhalten empfunden habe.

    Wenn ich bei dem Meinungsaustausch zwischen dir u. @Fan von „Animositäten“ sprach, dann habe ich dies aus den gegenseitigen Vorwürfen von wahr u. unwahr entnommen u. so zusammenfassend als solche bezeichnet, was ich eher als Streitgespräch und nicht als Feindseligkeit verstanden wissen wollte. Da nehme ich den dann nicht wirklich zutreffenden Ausdruck natürlich zurück.

    Warum A.Popp nun bei dir e. so grosse Medienpräsenz hinterläßt, kann ich auch weiterhin nicht nachvollziehen, denn im Wölfe-TV, über die VFL-Webseite frei zugänglich, wie auch der Youtube-Kanal des VFL, habe ich schon länger nicht mehr A.Popp zu Wort kommen sehen.
    P.Harder hat sich aus sprachlichen Gründen anfangs sehr zurückgehalten, sich dann zunächst nur in englisch geäußert; erst in der Rückrunde dann auch schon versuchsweise in deutsch.

    Das das Fehlverhalten des VW-Managements im Zusammenhang mit dem Abgasskandal verständlicherweise in der Öffentlichkeit nachhaltig kritisiert wird, ist eine Seite, aber den VFL nun immer wieder darauf zu reduzieren, ist die andere Seite und weder die Stadt noch die Arbeiter in der Produktion sind deshalb in „Sippenhaft“ zu nehmen (unterstelle ich dir jetzt auch nicht).
    Klar klingt das eigenartig, wenn der jetzige Konzern-Boss (ich kenne den genauen Wortlaut nicht, den er bei der Ehrung der Wölfinnen im Werk bei der Betriebsversammlung geäußert hatte) unter Anderem auch von der „Ehrlichkeit“ spricht, die nach dem Desaster innerhalb des Konzerns wieder in der Kommunikation herrschen muß. So sollte dies als Neuanfang u. Bereinigung verstanden werden.
    Wenn dieser Begriff dabei mit den Wölfinnen und ihren Leistungen verknüpft wird, dann zeigt es doch die besondere Wertschätzung, die sie sich inzwischen erarbeitet haben und was dem Männerteam derzeit völlig fehlt.

    (0)
  • FFFan sagt:

    Nach der EM ist vor der EM!
    Für die deutsche U19-Nationalmannschaft stehen Anfang Oktober in Nordirland die ersten Qualifikationsspiele zur Europameisterschaft 2019 an. Am 2.10. geht es gegen Kosovo, am 5.10. gegen Estland und am 8.10. gegen das Team des Gastgebers.
    Nun ja, bei allem Respekt vor diesen Gegnern, sollten das drei klare Siege werden!

    Da Deutschland bei der diesjährigen EM praktisch mit einer U18 angetreten ist, konnte die Mannschaft in weiten Teilen zusammenbleiben. Lediglich L.Klostermann, F.Sakar und M.Wittje sind aus Altersgründen ausgeschieden, ferner wurden G.Chmielinski, N.Gentile, C.Meyer und L.Schenk diesmal nicht nominiert.
    Neu hinzugekommen sind die vier U20-WM-Teilnehmerinnen S.Kleinherne, K.Bühl, S.Nüsken und L.Oberdorf, zudem noch A.Borbe, A.-L.Riedel und L.Schöppl.

    Hier gibt’s den kompletten Kader:

    https://www.dfb.de/u-19-frauen/team-und-trainer/?no_cache=1

    (1)
  • FFFan sagt:

    Oha, das ging aber schnell!
    Kader-Update bei der U19: Kleinherne, Oberdorf und Bühl wieder raus, dafür Gentile, Chmielinski und Meyer nachnominiert!

    Überhaupt tut sich gerade einiges beim DFB:
    die U17 hat mit U.Ballweg eine neue (Interims-)Trainerin, die das Team auch bei der Weltmeisterschaft in Uruguay betreuen wird. A.Bernhard ist (mindestens) bis Jahresende krankgeschrieben!
    Für den Kurzlehrgang Anfang Oktober wurden 25 Spielerinnen nominiert:
    https://www.dfb.de/u-17-juniorinnen/wm-2018-in-uruguay/team-und-trainer/?no_cache=1
    S.Martinez vom 1.FFC Frankfurt wird aber wohl nicht teilnehmen können (Muskelfaserriss).

    (2)

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