Francesca Calò wechselt zu Werder Bremen

Von am 22. Juni 2018 – 14.28 Uhr 4 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SV Werder Bremen hat die Schweizer Nationalspielerin Francesca Calò von BSC Young Boys aus Bern verpflichtet.

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Die 23-Jährige ist der vierte Neuzugang der Hanseatinnen und soll die Abwehr verstärken. Francesca Calò ist langjährige Kapitänin des BSC Young Boys.

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Seit Jahren Führungsspielerin

Bremens Trainerin Carmen Roth meint: „Francesca verfügt über ein gutes Zweikampfverhalten, ist kopfballstark und hat eine gute Spieleröffnung. Sie ist zudem seit Jahren eine Führungsspielerin in Bern, weshalb sie uns sicher weiterhelfen wird.“

Gespannt auf Entwicklung

„Wir freuen uns sehr, dass sich Francesca trotz anderer Angebote aus der Allianz Frauen-Bundesliga für uns entschieden hat. Auf ihre Entwicklung sind wir sehr gespannt“, so Birte Brüggemann, Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • wisser sagt:

    wenn werder nicht mal ein paar euros in die hand nimmt wird das in der neuen saison wieder um den abstieg gehen. weiter frage ich mich warum steffi sanders nicht zum svw zurückkommt sondern nach freiburg geht. das spricht nicht für großes vertrauen zu den handelnden in bremen.

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  • holly sagt:

    naja freiburg ist eben ein spitzenteam. wer spielt nicht lieber oben mit statt gegen den abstieg.
    woher soll werder das geld nehmen? die stellen ja schon max kruse ins schaufenster um an geld zu kommen.

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  • night sagt:

    Wie man auf die Aussage kommt, dass Werder nicht genug Geld investiert, verstehe ich nicht. Denn wenn man die Verpflichtungen mal anschaut, dann kann man sich vorstellen, dass da nun auch finanziell etwas getan wird. Denn besonders die oben genannte wird mit Sicherheit nicht so günstig sein. Zu S. Sanders: Das sie nicht nach Werder kommt ist doch völlig verständlich, denn sie möchte sich ja nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickeln. Dazu gehört es auch dass man auch aus der sogenannten Komfortzone rauskommen möchte und auch nicht mehr in der Nähe der Familie bleiben möchte. Die Kontakte zu Werder sind ja weiterhin gut. Wenn ihr Möglich wurde sie bei Heimspielen von Werder gesichtet. Es werden auch nicht die letzten Transfers sein. In einer lokaln Zeitung wurde zudem berichtet, dass es auch Kontakte zu Spielerinnen bei Bundesliga-Vereinen besteht. Deswegen abwarten. Außerdem geben Namen ja auch keine Garantie. Beispiel letzte Saison Köln. Viele dachten, dass Köln mit dem Abstieg nix zu tun haben werden. Das Ergebnis ist bekannt. Namen retten nicht automatich den Klassnerhalt, sondern die mannschaftliche Geschlossenheit.

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  • SCF Klausi sagt:

    @ wisser, @ holly

    Bekanntlich schließt sich Stefanie Sanders erst ab Januar dem SC Freiburg an.

    Wie aus der Bekanntgabe zur Verpflichtung von Stefanie Sanders hervorgeht lagen ihr mehrere Anfragen von Bundesligisten vor.Ein Grund für Sanders nach Freiburg zu wechseln war sicherlich auch weil sich Freiburg auf den Kompromiss mit auf einen Wechsel zur Rückrunde einließ.

    Zitat Jens Scheuer : SC-Trainer Jens Scheuer meint: „Stefanie Sanders ist uns bereits vor zwei Jahren bei den Spielen gegen Werder Bremen aufgefallen. Wir waren von ihren Fähigkeiten direkt begeistert. Sie bringt Eigenschaften mit, die wir so in unserem Kader bisher nicht haben. Sie ist eine sehr abschlussstarke Angreiferin, die eine große Dynamik mitbringt. Es freut mich, dass sie sich trotz anderer Angebote für uns entschieden hat. Natürlich hätten wir sie gerne bereits zu Beginn der neuen Saison bei uns gehabt, bei einer Spielerin ihrer Klasse muss man aber manchmal Kompromisse eingehen, um sie zu bekommen.“

    https://www.scfreiburg.com/news/u20-nationalspielerin-stefanie-sanders-wechselt-im-januar-zum-sport-club

    Ob Sanders für Bremen unter diesen Umständen eine Verstärkung wäre mag ich bezweifeln da Bremen Spielerinnen braucht die ihnen sofort weiterhelfen und nicht erst ab Januar wenn es vielleicht schon zu spät ist.

    Mit der Verpflichtung von Francesca Calò hat Bremen aber meines Erachtens schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht,da Calo bereits über einige Erfahrung verfügt und die Bremer Abwehr stabilisieren kann.

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