Steffen Beck neuer Trainer beim FF USV Jena

Von am 11. Juni 2018 – 21.24 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesliga-Absteiger FF USV Jena hat sich für den bisherigen Co-Trainer Steffen Beck als neuen Trainer entschieden. Der war schon einmal 15 Tage lange Interimstrainer der Elf.

FF USV Jenas neuer Trainer Steffen Beck (li.) mit Vorstandsmitglied Torsten Rödiger

Vom Co- zum Cheftrainer befördert: Steffen Beck (li.) mit Vorstandsmitglied Torsten Rödiger © FF USV Jena

Trotz mehrerer externer Bewerber hat sich der künftige Zweitligist für eine Lösung in den eigenen Reihen entschieden. So wird der bisherige Co-Trainer und sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Steffen Beck, in Zukunft die Geschicke an der Seitenlinie leiten.

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Bewusste interne Entscheidung

„Wir haben uns bewusst für Steffen Beck entschieden“, so Jena-Vorstandsmitglied Torsten Rödiger. „Wir wollen in die 2. Frauen-Bundesliga mit einem Kader starten, der sich vornehmlich aus unserem eigenen Nachwuchs zusammensetzt. Durch seine Funktion als sportlicher Leiter unserer vereinseigenen Talentförderung bringt Beck die idealen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Konzeptes mit.“

Seit 2015 im Trainerstab

Seit August 2017 war Steffen Beck mit der eigens für die Weiterentwicklung der Strukturen im Jenaer Nachwuchsleistungszentrum geschaffenen Position betraut. In Jena ist der 54-Jährige jedoch schon länger. Bereits seit der Saison 2015/16 war Beck im Trainerstab der Thüringerinnen tätig, kennt Verein und Umfeld daher genau.

Steffen Beck war schon einmal Interimstrainer

Als Co-Trainer unter Daniel Kraus, Christian Franz-Pohlmann und zuletzt Katja Greulich sammelte er in den vergangenen drei Jahren Erfahrung in der Frauenfußball-Bundesliga und war im November 2016 für gute zwei Wochen als Interimstrainer des Bundesligateams tätig, nachdem Franz-Pohlmann entlassen worden war.

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Dankbar für das Vertrauen

„Ich freue mich darüber, diesen neuen Weg mitgestalten zu dürfen“, so Steffen Beck selbst. „Ich bin dankbar dafür, dass mir der Verein dieses Vertrauen schenkt und bin bereit, diese anspruchsvolle Aufgabe anzunehmen. Unser großes Ziel ist es nun, unsere Vereinsphilosophie, junge Talente auszubilden und optimal zu fördern, erfolgreich voranzutreiben.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Schnorchel sagt:

    Beste Lösung für den USV. Das die mehreren externen Bewerber chancenlos waren, ist eigentlich nur logisch. Wenn schon eine Katja Greulich für den USV nicht mehr finanzierbar ist, wie soll das dann mit einem neuen externen Trainer funktionieren?
    Für Steffen Beck wird es mit dem neuen Kader eine echte Herausforderung werden, sich überhaupt in der neuen eingleisigen 2.Liga halten zu können. Kann nämlich gut sein, daß noch das eine oder andere deutsche Nachwuchstalent vom untergegangenen USV-Schiff abspringt, denn die 1. Bundesliga kann sich der USV Jena für mehrere Jahre schlichtweg nicht mehr leisten.

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  • FFFan sagt:

    @ Schnorchel:
    „…denn die 1. Bundesliga kann sich der USV Jena für mehrere Jahre schlichtweg nicht mehr leisten.“

    Das verstehe ich nicht ganz. Ist die 2.Liga denn für die Vereine so viel wirtschaftlicher? Immerhin erhalten die Erstligisten pro Saison 180.000 € Fernsehgeld und weitere 100.000 € vom Ligasponsor. Eine Klasse tiefer gibt es lediglich einen Zuschuss von ca. 30.000 € vom DFB.

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  • Strike sagt:

    Abwarten auch mit der eigenen Jugend kann man viel erreichen! Viel Erfolg

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