SC Freiburg verpflichtet Hikaru Naomoto

Von am 11. Juni 2018 – 10.16 Uhr 7 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat die japanische Nationalspielerin Hikaru Naomoto von den Urawa Red Diamonds verpflichtet.

Hikaru Naomoto köpft den Ball

Hikaru Naomoto köpft den Ball im Länderspiel Japan gegen Ghana am 1. April 2018 © imago / Kyodo News

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Die 24-jährige, die im zentralen Mittelfeld flexibel einsetzbar ist, wird beim SC Freiburg die Trikotnummer 6 erhalten und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Beeindruckende Bundesliga

Hikaru Nakamoto erklärt: „Ich fand es immer beeindruckend, wenn meine Mitspielerinnen bei der Nationalmannschaft von der Bundesliga erzählt haben. Schon seit mehreren Jahren schaue ich mir die Spiele der Allianz-Frauen-Bundesliga bei DFB-TV an.“

Sympatischer Verein

Und Hikaru Nakamoto meint weiter: „Der Sport-Club ist ein sehr sympathischer Verein, der technisch starken und kreativen Fußball zeigt. Ich bin sehr glücklich, ab Sommer ein Teil dieser Mannschaft zu sein und hoffe, vom deutschen Fußball und der deutschen Kultur viel lernen zu können, um mich selbst weiterzuentwickeln. Für den Sport-Club werde ich alles geben, um in der neuen Saison mit meinem Team erfolgreich zu sein.“

Hikaru Naomoto seit 2014 Nationalspielerin

Ihre Karriere startete Hikaru Nakamoto bei Fukuoka J Anclas und spielte seit 2012 für die Urawa Red Diamonds. Seit 2014 ist sie Nationalspielerin, mit Japan gewann sie 2018 die Asienmeisterschaft.

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Technisch hervorragend ausgebildet

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meint: „Hikaru Naomoto ist eine technisch hervorragend ausgebildete zentrale Mittelfeldspielerin, die sehr gut zu unserer Spielphilosophie passt. Sie kann sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden und wird uns im Mittelfeld verstärken.“

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Markus Juchem (51) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • bale sagt:

    viel glück ich bin gespannt cool,das sie dfb tv schaut

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  • Strike sagt:

    Die hauen aber was raus, bei den Männern vom SC ist immer Sparflamme angesagt, die Frauen haben Abgänge, aber rüsten musiv auf. Gute Geldquellen sind da am Start, Champions-League muss das Ziel sein. Zumal ja FC Bayern eh wieder die schwächste Truppe hat, wie beim Pokalfinale usw.

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  • wisser sagt:

    lb.strike…damit du auch im bilde bist..die frauen bekommen vom hauptverein für die saison summe x, wenn ich die dir nennen würde, würdest du das eh nicht glauben. die ist zu den protzen sehr gering. nur in freiburg wird mit dem geld vernünftig umgegangen, und das seit jahren. dort ist die welt noch in ordnung!!!!!

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  • Dori sagt:

    Ich freue mich immer mehr auf die neue Saison 🙂 Bei den Neuverpflichtungen sind schon echt vielversprechende Namen bei.

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  • SCF Klausi sagt:

    Herzlich willkommen in Freiburg Hikaru Noamoto.

    Wenn Naomoto das hält was das Video verspricht,ist sie nach einer gewissen Eingewöhnungsphase mehr als nur ein Magull Ersatz.

    https://www.youtube.com/watch?v=_EEurZ2uuIQ

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  • Strike sagt:

    Ich finde es doch gut was die machen. Wundert mich nur was mit Summe X machbar ist. Und wenn die vor Bayern stehen am Ende dann freut mich das noch viel mehr. Die haben eine Summe XYZ zur Verfügung

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  • Fan2 sagt:

    Erstmal eine schöne Verpflichtung. Damit wäre dann auch die letzte Position, die von Simic, im Kader wiederbesetzt. Ob sie dann eher Magull oder Simic beerbt, muss man dann sehen.

    Andererseits ist das mal wieder so ein typischer Freiburg-Transfer. Denn auch trotz des Videos lässt sich wohl kaum sagen, dass Naomoto bis jetzt den internationalen Durchbruch geschafft hat bzw. schon zu dem gehört, was man internationaler Topstar nennt, gleichwohl sie viel Entwicklungspotential hat, wobei es bei Japanerinnen eben auch immer so ne Sache ist mit der Akklimatisierung.

    Insgesamt bin ich daher durchaus gespannt, wo Scheuer sie sieht, eher auf der „6“, auf der „8“ oder auf der „10“. Das wird sicherlich auch davon abhängen, wer sonst noch auf dem Feld stehen wird und ob man mit 2 oder 1 Spitze agiert.

    Man sieht aber schob durchaus, weshalb Scheuer sie geholt hat, und ich denke auch, dass sie passen wird, gerade mit ihrem Blick für die Tiefe und ihren langen Bällen in den Lauf, die wie gemacht sind für schnelle Spielerinnen wie Bühl oder Gwinn, aber auch generell ihrer Übersicht. Sie scheint eine Spielerin zu sein, die immer versucht, den Kopf oben zu behalten, um so die Kontrolle über das Spiel zu behalten.

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