Susann Utes bleibt beim FF USV Jena

Von am 8. Juni 2018 – 13.05 Uhr 3 Kommentare

Susann Utes, Kapitänin des gerade aus der 1. in die 2. Frauenfußball-Bundesliga abgestiegenen FF USV Jena, bleibt ihrem Team trotz des Abstiegs treu.

FF USV Jenas Kapitänin Susann Utes am Ball

Susann Utes (am Ball) hat ihren Vertrag beim FF USV Jena um ein Jahr verlängert © Jürgen Scheere [Scheere Photos] / FF USV Jena

Die 27-jährige Susann Utes verlängerte ihren Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2019 und ihr Verbleib wird in Jena als wichtiges Signal verstanden, dass der Verein weiter auf Erfahrung zählen kann.

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Wichtiger Bestandteil

Susann Utes bleibt somit ein wichtiger Bestandteil in einer Mannschaft, deren Gesicht sich im Sommer grundlegend verändern wird, möchte Jena doch die Mission 2. Frauen-Bundesliga mit einem Kader angehen, der sich weitestgehend aus dem eigenen Nachwuchs zusammensetzt.

Susann Utes: „Schon viele Höhen und Tiefen erlebt“

Dabei möchte Susann Utes den Neuanfang aktiv mitgestalten. „Ich fühle mich in Jena sehr wohl. Ich habe hier schon viele Höhen und Tiefen miterlebt. Jetzt möchte ich mithelfen, dass wir in der neuen starken 2. Liga eine gute Rolle einnehmen und oben mitspielen.“

Identifikationsfigur beim FF USV Jena

Seit 2008 spielt die gebürtig aus Kühlungsborn an der Ostsee stammende Susann Utes beim FF USV und gehört seit Jahren zu den Identifikationsfiguren der Mannschaft. 220 Spiele in der Frauenfußball-Bundesliga hat Jena absolviert, in 169 davon hat Susann Utes mitgewirkt. Auch in der abgelaufenen Saison stand sie in allen 22 Spielen auf dem Platz.

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Neuer Trainer bereits nächste Woche bekannt

Die Kaderplanung beim FF USV Jena laufen auf Hochtouren. Schon in den kommenden Tagen möchte der Verein bekanntgeben, wer die Thüringerinnen in Zukunft trainieren wird.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • bale sagt:

    respekt

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  • Schnorchel sagt:

    Das der USV Jena jetzt kleinere Brötchen backen muß, ist vor allem der verfehlten Personalpolitik geschuldet. Man läßt gestandene Identifikationsfiguren (Hearn, J. Arnold) einfach ziehen und holt bei der klammen Kassenlage drittklassige angelsächsische Legionärinnen, denen es völlig egal ist, was mit dem USV passiert. Bei Abstieg zieht man eben einfach weiter. Das man sich nach Aussage des Geschäftsführers noch nicht mal den sofortigen Wiederaufstieg leisten kann, ist schon echt traurig. Ich denke, daß man den USV Jena nicht mehr in der 1. Bundesliga sehen wird. Aus mitteldeutscher Sicht kann man da eigentlich nur noch auf RB Leipzig hoffen, daß man vielleicht in drei, vier Jahren wieder eine mitteldeutsche Mannschaft in der AFBL stellen kann.

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  • Witzfigur sagt:

    @Schorchel
    Ich meine, Deiner Kritik am USV entnehmen zu können, dass der Wechsel von Hearn und Arnold nicht auf deren Initiative hin erfolgte, sondern es kein Angebot zur Vertragsverlägerung seitens des Verein gab, das ggf. hätte ausgeschlagen werden können.
    Deine Kritik macht also nur dann Sinn, wenn es Tatsache ist, das beide Spielerinnen gern geblieben wäre, so aber gezwungen war sich neu zu orientieren.
    Ist das so korrekt?

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