SPORT1 erzielt Rekordquote mit Champions-League-Finale

Von am 25. Mai 2018 – 10.51 Uhr 12 Kommentare

SPORT1 hat am Donnerstag mit der Live-Übertragung des dramatischen Champions-League-Finales zwischen dem VfL Wolfsburg und Olymqique Lyon eine Rekordquote für Frauenfußball erzielt.

Spielszene des Champions-League-Finales zwischen dem VfL Wolfsburg und Olympique Lyon

Das Champions-League-Finale in Kiew bescherte SPORT1 eine Rekordquote © imago / Newspix

Im Schnitt sahen 520.000 Zuschauer (Z3+) die Partie bei einem Gesamt-Marktanteil von 2,6 Prozent (Z3+). In der Kernzielgruppe der Männer 14-59 Jahre (M14-59) waren es 2,7 Prozent. In der Spitze schalteten bei der dreistündigen Liveübertragung mit Moderatorin Nele Schenker und Kommentator Oliver Forster bis zu 940.000 Zuschauer ein.

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Neuer Rekordwert

Für SPORT1 sind diese Zahlen neue Rekordwerte für die diversen Frauenfußball-Wettbewerbe, wie der UEFA Women’s Champions League, der Allianz-Frauen Bundesliga oder des DFB-Pokals der Frauen, die der Sportsender seit 2015 im Programm hat.

Bestleistung fast verdoppelt

Die bis dato beste Durchschnitts-Reichweite erzielte SPORT1 ebenfalls in der „Königsklasse“: Die Liveübertragung des Viertelfinal-Rückspiels der UEFA Women’s Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München verfolgten am 29. März 2017 470.000 Zuschauer (Z3+) im Schnitt, bei einem Gesamt-Marktanteil von 1,6 Prozent.

Quelle: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.1, 25.05.2018, Marktstandard: TV; SPORT1 Medienforschung (vorläufige Zahlen)

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • Maria Elsa sagt:

    Toll, dass Sport1 so eine hohe Quote hatte. Weniger toll, dass das spannende Spiel durch die unterirdischen und kenntnisfreien Kommentare von Oliver Forster komplett abgewertet wurde.

    Braune Augen, kleine Näschen, das „Vorspiel“ zum eigentlich großen Finale.

    Furchtbar, hat sehr viel verdorben.

    (15)
  • Pauline Leon sagt:

    bin der selben meinung! und ausserdem dieses, eines championsleague-finales unwürdige zerstückeln der übertragung durch dauerwerbung…
    sport1: go home!

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  • Der Zuschauer sagt:

    @ Pauline Leon

    Pauline,auch das Du es verstehst: Sport 1 ist ein Privatsender, kein öffentlich rechtlicher Sender ,der mit monatlichtlichen Gebühren finanziert wird. Um die Kosten zu Wappen, die so eine Übertragung kostet,muß der Sender es mit Werbung finanzieren.
    Es ist mir bei deinen Kommentaren des Öfteren aufgefallen,das Du sehr viel kritisierst.
    Sei doch einfach froh,das Sport 1 das Spiel übertragen hat.
    Aber wenn Du keine Werbung sehen willst ,mein Vorschlag,zahle Sport 1 die Kosten für diese Übertragung ( ca. 250000 € ).
    Ich hoffe ich konnte Dir helfen das TV- Geschäft ein wenig mehr zu verstehen.

    (2)
  • Maria Elsa sagt:

    @DerZuschauer: mir gefällt das Werbegdöns auch nicht, nimmt alle Spannung.

    Das heißt nicht, dass man nicht versteht was ein Privatsender ist.

    Das UWCL-Finale gehört aber sowieso mal klar ins ÖR-TV.

    Und als Sportereignis kommentiert, nicht als durchgängigen Herrenwitz.

    Das stört mich sogar mehr als die Werbung. Hauptsache, Oliver Forster war mal nicht zu hören.

    (12)
  • Aldur sagt:

    Oli Forster ist glaube ich eher selten Live-Reporter. Ich kenne ihn eher von Spieltagszusammenfassungen auf Sport1, oder den Highlight-Videos der europäischen Top-Ligen auf DAZN. Hier wirkte er tatsächlich etwas fehl am Platze, zumal er sonst vermutlich eher selten mit dem Frauenfußball in Berührung kommt. Erst als das Spiel hinten raus hektisch wurde, war er in seinem Element. Keine Ahnung, warum diesmal keiner der sonst bei Sport1 für die FF-Übertragungen verantwortlichen Kommentatoren (Platte, Fetzer, Wolff) im Einsatz war. Ich würde Forster allerdings zu Gute halten, dass er die strittigen Szenen relativ sachlich, neutral, und ohne „deutsche Brille“ beurteilt hat. Wenn ich mir da ARD-Mann Schmelzer vorstelle…

    (5)
  • Der Zuschauer sagt:

    Hallo Maria Elsa,

    Da bin ich voll bei Dir,daß das Finale im öffentlich rechtliche FS übertragen werden sollte.
    So und jetzt ihr Damen kommt mal runter von Eurer ( me to ) Vorstellung.
    Wer das Spiel kommentiert ist doch nebensächlich,weil im Stadion kommentiert auch keiner,hauptsache ein Sender überträgt das Spiel.Wenn Dir der Kommentator nicht gefällt, Ton aus,ganz einfach.
    Darum egal.
    Mir gefällt die Werbung auch nicht, aber ich verstehe,daß sie notwendig ist und das ist Intelligenz.
    Nochmals,warum nörgelt Ihr an dem Sender immer herum,seid doch froh,des dieser Sender überträgt.

    (-1)
  • bale sagt:

    SO NUN ÄUSSERE ich mich auch.
    das hat nix aber gar nix mit :me too: zu tun.
    es geht um Respekt,aber ich bin froh,das sport1 es zeigt,aber bitte noch mit einer fussballfachfrau an der Seite viel besser und ich fand es respektlos mitten in der Eröffnungsfeier ein interview zu führen ,habe eh nix verstanden.
    tolle kulisse,da war ich vorher,ich gebe es zu skeptisch.
    Na ja,hoffe sie verbessern sich und diese sch…. Werbung nervt auch bei Männer championsleague geld ,geld,geld

    (11)
  • HFVFAN sagt:

    ich habe den Ton einfach abgeschaltet.
    der Kommentar ist nicht nur bei sport1 schlecht.
    das was man gerade wissen will erfährt man sowieso nicht (Name ballführenden Spielerinn)
    Die Leute sind einfach nicht informiert genug. Dadurch wird lieber übers „Wetter“ geredet als über das gerade anliegende Thema.

    (7)
  • Ludwig sagt:

    Wenn man den Ton abgeschaltet hat, was hat man dann vom Spiel mitbekommen? Ich hatte bei der Art der Übertragung eigentlich das Verlangen nach einem Radiokommentator, weil der erwartungsgemaäß vollkommen überforderte Bildregiesseur so sehr mit Rückennummern, verspäteten – dafür aber zu vielen – Wiederholungen und Porträtaufnahmen beschäftigt war, dass von dem eigentlichen Spiel mal wieder nicht allzu viel zu sehen war.

    (4)
  • Bioschokolade sagt:

    Erstmal finde ich es gut das Sport1 das übertragen hat, vorher auch vernünftig beworben und sogar ein bisschen Vorberichterstattung dabei hatte. Das die Zuschauerzahlen um so ordentlich waren, toll!

    Umso erschreckender wie unvorbereitet der Kommentator war. Zwar sah er schon ein das es ein wichtiges Spiel zweier Spitzenmannschaften war, aber so richtig viel rum an Informationen kam dann nicht. Statt sich auf Spielanalyse zu konzentrieren versuche er es halt vermehrt mit Alt-Herrenwitzen und Herabwürdigungen des Spiels. Das ist respeklos den Spielerinnen und dem Frauenfußball allgemein gegenüber und hilft ihn auch nicht.

    Man möge sich auch nur die Empörung vorstellen wenn der Kommentator beim Herrenfinale was von „Vorspiel“ erzählen würde, oder so Sachen raushaut wie „Die blauen Augen von Toni Kross fixieren den Ball“, „der kleine Brasilianer versucht es über die Seite“, „Der Mo Salah streckt nach einem Tor immer die Zunge raus, mal gucken ob er es jetzt tut“ oder „Super Haare die der Ronaldo da hat“.

    (11)
  • Fan sagt:

    Es ist schade dass man die Kommentatoren nicht wegschalten kann. Ich bräuchte überhaupt keinen Kommentator, egal von Privatsender oder den öffentlich Rechtlichen Sendern. Wenn ich ins Stadion oder auf den Fußballplatz gehe hab ich ja außer den Stadionsprechern ja auch keinen externen Kommentator.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich sehe mich genötigt, auch mal meinen Mostrich dazuzugeben.

    @ Der Zuschauer:

    Deine Ignoranz lässt ja tief blicken.
    Zum Einen tust du die berechtigte Kritik an der Form des Kommentierens als Beitrag zur #me too-Kampagne ab. Damit diskreditierst du die bisherigen Postings, die sich damit auseinandersetzen und du bist ignorant gegenüber der Gleichberechtigung der Geschlechter.

    Zum Anderen bist du unterwürfig der jeweiligen Sendeanstalt gegenüber. Froh sein, dass irgendeine Sendeanstalt das Finale überträgt bin ich nicht, weil mir dann auch nicht egal sein darf, wer das ganze kommentiert. Man hätte auch Forster ins Studio stellen und Nele Schenker hätte das ganze kommentieren können. Der wären auch die „blauen Augen“ und die „schönen Näschen“ egal gewesen.
    Stell dir mal vor, eine Frau hätte anstatt Bela Rethy das Männer-Finale gestern kommentiert, und hätte dauernd vom „bewundernswerten Body“ des CR7 oder der Schönheit von Karius oder Bale erzählt.

    (5)

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