Frauen-Bundesliga: Bremen will Wolfsburg nochmal ärgern

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Heute Abend ab 17 Uhr (live auf SPORT1, DFB-TV, TELEKOM SPORT) empfängt der SV Werder Bremen in einem Nachholspiel vom 17. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga den VfL Wolfsburg. Der Tabellenführer scheint für die Belastungen einer Englischen Woche besser gerüstet, doch die Bremerinnen wollen den Favoriten wie schon im Hinspiel ärgern.

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Logo der Frauenfußball-Bundesliga © DFB

Mittwoch, Sonntag, Mittwoch, Sonntag – in der Endphase der Saison sind die beiden Teams, allen voran der VFL Wolfsburg, aufgrund von Nachholspielen und der Teilnahme an internationalen Wettbewerben mächtig gefordert. Doch während die Wolfsburgerinnen das straffe Programm im Saisonendspurt aus früheren Jahren gewohnt sind und dank eines breiten Kaders ohne Qualitätsverlust rotieren können, dürfte die ungewohnte Zusatzbelastung vor allem dem Aufsteiger zu schaffen machen.

Roth: „Große Herausforderung“

„Das Spiel wird eine große Herausforderung für unsere Mannschaft“, so Bremens Trainerin Carmen Roth, die zu allem Überfluss auch noch verletzungsbedingt auf ihre österreichische Abwehrspielerin Katharina Schiechtl verzichten muss, die am vergangenen Sonntag bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FFC Frankfurt kurz vor der Pause einen Nasenbeinbruch erlitt und nach einer OP mehrere Spiele pausieren muss.

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Schiechtl-Ausfall wiegt schwer

„Natürlich trifft uns der erneute Ausfall einer Stammspielerin wie Katharina Schiechtl schwer. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass alle, die auf dem Platz stehen werden, alles dafür tun, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“ Dass die Bremerinnen an einem guten Tag ein unbequemer Gegner sein können, haben sie bereits im Hinspiel bewiesen. Damals gab es eine knappe 2:3-Niederlage, erst in der Schlussphase sorgte ein Treffer von Pernille Harder für die Entscheidung. Zuvor hatten die Hanseatinnen zweimal einen Rückstand egalisieren können.

Wolfsburg vor Bremen gewarnt

Der VfL Wolfsburg ist also gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Dass man in der Allianz Frauen-Bundesliga keine leichten Spiele mehr hat, hat diese Saison eindeutig gezeigt“, so Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch. „Ich erwarte, dass Bremen alles geben wird in diesem Spiel. Sie spielen um wichtige Punkte für den Klassenerhalt und deswegen wird die Mannschaft besonders motiviert sein, in so einem Spiel alles aus sich rauszuholen, hinten kompakt zu stehen, möglichst wenig zuzulassen und dann schnell in die Tiefe zu spielen.“

Rotation erneut wahrscheinlich

Lerch dürfte wie schon zuletzt beim 4:0-Sieg in Jena im Hinblick auf das straffe Programm in drei Wettbewerben in den kommenden Wochen einigen Stammspielerinnen eine Pause verordnen, zumal die in der Champions League nicht spielberechtigten Claudia Neto, Kristine Minde und Ella Masar-McLeod in den Kader zurückkehren.

Mit Tempo und Geduld zum Erfolg

„Es gilt für uns, Lösungen gegen einen tiefstehenden Gegner zu finden sowie Ball und Gegner laufen zu lassen. Wir müssen den Ball zielstrebig in den gegnerischen Strafraum bringen, uns Torchancen erarbeiten und diese dann auch konsequent, entschlossen und effektiv verwerten.“

Letzte Aktualisierung am 20.11.2019 / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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