Frauen-Bundesliga: Potsdam verliert, Bayern siegt

Von am 29. April 2018 – 17.16 Uhr 18 Kommentare

Am 18. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam durch eine überraschende Heimniederlage gegen die SGS Essen einen herben Rückschlag im Kampf um die Champions League hinnehmen müssen. Der FC Bayern München gewann beim MSV Duisburg, der FF USV Jena verpasste im Abstiegskampf einen Befreiungsschlag.

Spielszene Turbine Potsdam gegen SGS Essen

Linda Dallmann (re.) sorgte mit einem Doppelschlag für die Turbine-Niederlage © imago / Camera 4

Die Potsdamerinnen verloren vor 1.556 Zuschauern im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion gegen Essen trotz einer Halbzeitführung am Ende mit 1:2 (1:0). Svenja Huth brachte die Gastgeberinnen Mitte der ersten Halbzeit in Führung (24.).

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Dallmanns Doppelschlag sorgt für Turbine-K.o.

Doch anfangs der zweiten Halbzeit drehte Linda Dallmann die Partie mit einem Doppelschlag (46., 48.), von dem sich die Potsdamerinnen nicht mehr erholten. Vier Spieltage vor Saisonende hat die Elf von Trainer Matthias Rudolph nun bereits fünf Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der UEFA Women´s Champions League berechtigt.

Der FC Bayern München gewann beim MSV Duisburg vor 612 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg mit 3:1 (1:0). Sara Däbritz brachte die Gäste in Führung (14.), Jill Roord erhöhte anfangs der zweiten Halbzeit nach schöner Vorarbeit von Nicole Rolser (47.).

Gelb-Rot gegen Himmighofen

Nach der Gelb-Roten Karte gegen Marina Himmighofen nach einem Foul an Bayern-Kapitänin Melanie Behringer musste der MSV die verbleibende Spielzeit in Unterzahl agieren. Dennoch kamen die Gastgeberinnen durch einen direkten Freistoß von Kathleen Radtke zum Anschlusstreffer (55.). Doch Fridolina Rolfö machte in der Schlussphase den Bayern-Erfolg perfekt (83.).

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Spielszene FF USV Jena gegen 1. FC Köln

Jenas Lisa Seiler (re.) im Duell mit Kölns Julia Arnold © Holger Peterlein

Zwei torlose Remis

Im Abstiegsduell zwischen dem FF USV Jena und dem 1. FC Köln sahen die 360 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld ein enttäuschendes 0:0, das dem Gast mehr weiterhilft, als der Elf aus Thüringen.

Ebenfalls torlos endete vor 475 Zuschauern im ORSAY-Stadion das Badische Derby zwischen dem SC Sand und der TSG 1899 Hoffenheim.

Prießen sorgt für Frankfurt-Sieg

Der 1. FFC Frankfurt gewann beim SV Werder Bremen mit 1:0 (0:0). Vor 308 Zuschauern auf Platz 11 des Weserstadions erzielte Marith Prießen den einzigen Treffer der Partie (58.). Die Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg wird erst am Mittwoch, 9. Mai, ausgetragen.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Pauline Leon sagt:

    offensichtlich sind glücklich die, die linda dallmann in ihren reihen haben dürfen. meine behauptung, das linda an allen essener toren beteiligt ist, wurde wohl heute wieder bestätigt…

    und jetzt auch thema der ersten liga:
    bayer leverkusen! hats mit ach und krach geschafft.

    HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und WILLKOMMEN ZURÜCK!!

    der zwang machte mal wieder die beine steif und es brauchte den rückstand um die reserven rauszulocken und den ernst der lage schmerzlichst zu manifestieren. der hammer-kopfball zum 2:1 von frederike kempe konnte schöner nicht sein und hat dann die erlösung gebracht. der anschließende abpfiff passte zur saison: schlussstrich drunter und abhaken. die monsteraufgaben, die da kommende saison auf bayer warten, können jetzt in ruhe geplant werden.

    viel erfolg! ich bin dabei.

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  • micky sagt:

    Ich kann mich grün und blau ärgern! 45 min hatten die Turbinen die Essnerinnen deutlich im Griff. Gefälliges Spiel, köperbeton- tes Pressing. Die erste Chance für Essen erst nach 18 min. Dann die Pause und ein äußerst pomadiger Beginn der Hintermannschaft in der 2.Halbzeit bedeuten den k.O. In der 46 min und 49 min dann zwei identische Situationen. Angriff über die linke Seite, die Angriffspielerin wird nicht ernsthaft genug attakiert,der Ball kommte in den Strafraum, Gewusel hin und her, und Dallmann schaltet beide male am schnellsten. Von nun an hat die Angst die Championsleague zu verpassen, die Turbinen fest im Griff. Viele Fehlpässe häufen sich. Das Spiel der Turbinen wirkt zerfahren. Die Essenerinnen spielen ihren Part routiniert runter und lassen nur noch einen Lattenschuss zu. Ende. Aus die Maus. Turbine hat verdient verloren! Besonders deutlich aus Sicht der Turbinen: Einige junge Spielerinnen – ich verkneif mir die Namen – kommen mit solch einer Stresssituation noch nicht klar. Lia Wälti und Svenni Huth können es dann allein auch nicht mehr richten.Und noch was wird deutlich. Svenni kann die Tore nicht immer nur allein machen. Tori Schwalm, Lara Prasnikar, Nina Ehegötz, Melissa Kössler, Anna Gaspar und Sarah Zadrazil können sich am Tore schießen ruhig beteiliegen!!

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  • Beobachter sagt:

    Highlight des Spiels im negativen Sinn, neben der wirklich gruseligen Leistung des (un)parteiischen Trio, Frau Weiß. Die meinte den Ball zur Behandlung einer daniederliegende Spielerin Ihres Teams, mit voller Wucht und Absicht in die Zuschauertribüne zu feuern. Dabei wurde ein Mädchen mit voller Wucht getroffen und musste von Sanitätern etliche Minuten behandelt werden. Frau Weiß sollte sich hier wirklich einmal hinterfragen, ob es ein einfacher Ball ins Seitenaus nicht auch getan hätte. Kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.

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  • balea sagt:

    Ich stimme der „Diagnose“ von micky völlig zu – eine derartige bekloppte HZ2 habe ich schon lange nicht mehr gesehen, beginnend mit den vollkommen idiotischen „Eumeltoren“ zu Beginn. Unglaublich. Ich glaube übrigens, dass die Zuschauer die Schiris ein paar mal zu Unrecht beschuldigt haben, falsch gepfiffen zu haben, aber einige Abseitspfiffe waren definitiv daneben.
    Ich möchte die Kritik aber auch explizit auf die Trainerbank ausweiten: Eine Gaspar, die zwar 2 100%ige ausgelassen hat, aber immerhin gefährlich war, raus und eine Kössler mit Nullkommanull Effekt rein??? Aigbogun und Schmidt bleiben auf der Bank, während auf dem Platz ein kopfloser Kükenhaufen da herumschwirrt? Ich begreife es nicht.

    (9)
  • balea sagt:

    @Markus Juchem: Auf der Anzeigetafel wurden in Potsdam 1595 Zuschauer gemeldet.

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  • Detlef sagt:

    Aus und vorbei, das wars mit der kleinen Chance auf die CL Quali!!!
    Potsdam ist heute erneut an seiner schlechten Toreffizienz gescheitert, und leistete sich dazu noch zwei unglaubliche Blackouts kurz nach der Pause!!!

    Dabei fing alles sehr vielversprechend an!!!
    TURBINE begann sehr druckvoll, und erarbeitete sich in Hälfte Eins viele gute Chancen!!!
    Allein SVENJA HUTH blieb es vorbehalten, die mehr als verdiente Führung zu erzielen!!!
    ANNA GASPER scheiterte allein vor Lisa Weiß, und traf nur das Außennetz!!!

    Essen blieb zunächst in der Defensive, und traute sich kaum mal offensiv zu werden!!!
    Eine gute Möglichkeit vergab Lea Schüller ziemlich kläglich, und einen gefährlichen Freistoß von Linda Dallmann parierte LISA SCHMITZ im Stile einer Weltklassetorfrau!!!

    So sollte es eigentlich weitergehen, aber es kam völlig anders!!!
    Kurz nach der Pause waren wir noch nicht richtig auf dem Platz, da stocherte Linda Dallmann den Ball aus einem Gewühl zum 1:1 in die Maschen!!!
    Nur wenige Sekunden später die selbe Situation!!!
    Wir bekommen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und erneut Dallmann reagiert am schnellsten!!!

    Von diesem Schlag in die Magengrube erholten wir uns bis zum Ende nicht!!!
    Die SGS hatte danach sogar noch mehrere Chancen, den Sack zuzumachen!!!

    Potsdam kam nun nur noch selten gefährlich vors Essener Tor!!!
    Ein Lattenschuß der eingewechselten NINA EHEGÖTZ landete nach Angabe eines Fans, der nur wenige Meter wegstand klar hinter der Linie!!!
    Aber der Ball sprang wieder zurück ins Feld, und der “Treffer” wurde nicht gegeben!!!

    Es lag sicher nicht an der schwachen Schirileistung, daß Potsdam heute verloren hat!!!
    Aber sogar Daniel Krauß mußte mehrmals herzhaft lachen, über die unfassbaren Entscheidungen des Schirigespanns!!!

    Jetzt ist wenigstens der große Druck weg von der Mannschaft, und wir können völlig entspannt nach München fahren, und uns dort wieder wie Schwerverbrecher drangsalieren lassen!!!
    Nun geht es nur noch um die goldene Ananas!!!

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  • Witzfigur sagt:

    Oje, bereits 2 Tage nach der Ankündigung:“Jedes Spiel ist ein Finale für uns“ kam die Pleite und jetzt beginnt lediglich die Lia-Wälti-Abschiedstournee, denn dass man ausgerechnet beim FCB das Ruder nochmal rumreißt, mag ich kaum glauben! Und inwieweit man dann noch auf die Schützenhilfe anderer angewiesen sein wird, dieses Szenario habe ich nicht durchgespielt.
    Was man sich in Ff. mit den Füßen aufgebaut hat, versaut man sich mit selbigen im Spiel darauf, obgleich der Kopf da eher eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben wird.
    Welcher Trainer seine Mädels in der HZ-Pause besser fokussiert und auf HZ 2 eingestellt hat, steht auch ausser Frage. Nur wird MR erneut ins Mikro resümieren:“Wir haben uns soviel vorgenommen und dann leider nicht umgesetzt!“. Eine Spielzusammenfassung, die man mehrfach zu Gehör bekam, wohl denn, geändert hat sich nicht wirklich was.
    Da hat man das Karli mal wieder einigermassen gut gefüllt und dann so eine Leistung abgerufen, die kaum als Animation für zahlreiche Wiederholungen gedacht ist!
    Und dann wird großspurig behauptet, die Turbinedefensive wäre der von Chelsea deutlich überlegen – ich fasse es nicht! Ich wiederhole mich im Schreiben, dass da in der IV ständig Klopse produziert werden, während die Offensive sich im Auslassen von 100%igen im Vertrauen auf Gott und Huth gegenseitig übertrumpft.
    Ich meine auch, dass MR einige Spielerinnen, so z.B. Kössler und Prasnikar überbewertet, deren Format gerademal Zweitligatauglich ist. Nur ist die 2. Mannschaft von Turbine derzeit genauso schlecht aaufgestellt und man fragt sich, was die gleichfalls für ein Problem haben. Eine Cramer fängt sich (vor lauter Frust?) ständig GKs ein und Georgieva kann die Defesive auch nicht zusammenhalten und führen. Na ja, der Vertrag wird wohl auslaufen…
    Also ich richte mich darauf ein, dass diese Saison genauso endet wie die vergangene – mit leeren Händen und mindstens 2 wichtigen Stützen und Stammspielerinnen weniger, was ziemlich trübe Aussichten sind, denn die Nachrücker sind eher Bankdrücker!

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  • enthusio sagt:

    Der Auswärtssieg der SGS Essen in Potsdam ist umso höher zu bewerten, als neben der gelb-rot-gesperrten Jacqueline Klasen auch Kapitänin Ina Lehmann und unsere junge Stürmerin Nicole Anyomi fehlten.
    Nina Brüggemann hatte nach monatelanger Verletzungspause endlich wieder einen Startelfeinsatz, und auf der Bank saßen nur drei Feldspielerinnen, von denen zwei (Ramona Petzelberger und Kirsten
    Nesse) nach ebenfalls langer Verletzungspause noch keine Spielpraxis hatten.
    Unglaublich, dass man unter diesen Bedingungen drei Punkte im „Karli“ geholt hat. Linda Dallmann ist für uns wirklich unbezahlbar.

    Ich war heute in Duisburg beim Spiel gegen München.
    Die Bayern-Frauen haben das Spiel sofort in die Hand genommen und sich zahlreiche gute Torchancen erspielt. Allerdings war Lena Nuding im Duisburger Tor ein großer Rückhalt und lenkte bereits in der 5. Minute einen Kopfball reaktionsschnell an die Latte.
    Doch gegen den Flachschuss von Sarah Däbritz war sie letzlich machtlos. Im weiteren verlauf konnte Nuding sich noch mehrfach auszeichnen.
    Duisburg hatte nur eine einzige dicke Chance in der 1. Halbzeit, doch die Münchener Abwehr konnte die Schüsse abblocken und der anschließende Kopfball ging knapp am Tor vorbei.

    Sofort nach der Halbzeitpause erhöhte Roord nach Rolser-Vorlage auf 2:0, doch wenige Minuten später segelte ein Freistoß von Paula Radtke an Freund und Feind vorbei zum 2:1 ins Münchener Tor.
    Nachdem Rolfö im weiteren Verlauf einige Torchancen liegen ließ, erhöhte sie dann doch noch nach Islacker-Ablage per Innenpfosten auf 3:1.

    Kurz vor Schluss hätte die kleine Vanessa Martini fast noch das erneute Anschlusstor erzielt, doch Zinsberger lenkte den ball mit einer Glanzparade um den Pfosten.

    Nach den guten Leistungen von Anonma und auch Martini am vergangenen Wochenende gegen Essen fragte sich allerdings mancher Zuschauer, warum beide in der 1. Halbzeit auf der Bank schmoren mußten. Allerdings bekam Anonma nach ihrer Einwechselung keine brauchbaren Zuspiele und konnte daher diesmal keine Akzente setzen.

    Am verdienten Sieg der Münchnerinnen gab es nichts zu deuteln und Duisburg kann froh sein, dass Jena, Köln und Bremen im Abstiegskampf ebenfalls weiterhin auf der Stelle treten.

    (12)
  • FFFan sagt:

    Video-Zusammenfassung des Spiels Potsdam-Essen:

    https://www.youtube.com/watch?v=wzlmPPgaPuc

    (4)
  • Der_wahre_Beobachter sagt:

    @Beobachter Es ist schade, dass in den chats beliebig Namen gewählt werden können, egal ob die schon in Gebrauch sind oder nicht. So finde ich heute einen Beitrag von „Beobachter“ (mein bisheriger Forumname), der aber nicht von mir kommt. Vermutlich keine böse Absicht, aber unglücklich. Jede und jeder kann bereits gebrauchte Namen verwenden. Es wäre schön, wenn das System der Chateinträge in diesem Forum sowas ausschließen könnte.

    (9)
  • enthusio sagt:

    Pressekonferenz nach dem Spiel Potsdam-Essen:

    Bemerkenswert, dass Daniel Kraus einräumt, seine Mannschaft habe noch nicht das Niveau Potsdams erreicht und möchte mit seiner jungen Mannschaft erst dahinkommen.
    Diese Einschätzung teile ich als SGS-Fan voll und ganz trotz mancher guter Spiele meiner Mannschaft in dieser Saison.
    Das Fehlen der gesperrten Klasen auf der rechten Abwehrseite hat sich schon noch bemerkbar gemacht.

    Allerdings haben uns ja auch im Saisonverlauf etliche Spielerinnen – wie Daniel Kraus ja auch anmerkte – verletzt (Hegering, Knaak, Brüggemann, Petzelberger, Nesse) oder gesperrt (Doorsoun) über einen längeren Zeitraum gefehlt. Diese Ausfälle kann ein so kleiner, finanzschwacher Verein schlecht kompensieren.

    Stand jetzt kann man mit dem 5. Tabellenplatz auf Augenhöhe mit Frankfurt zufrieden sein. Freiburg und Potsdam haben z.Zt. noch etwas größeres Potential, München sowieso. Und Wolfsburg ist weiterhin das Maß aller Dinge.

    (14)
  • Cujo31 sagt:

    Moin

    Zum Spiel Potsdam gegen Essen

    Essen in der ersten gut 20 Minuten schläfrig und Potsdam mit vielen versiebten Chancen. Das 1:0 durch Huth verdient bis zur Halbzeit.
    Mit Beginn der 2. Halbzeit 2 Tore aus dem Gewühl herraus durch Dallmann. Essen stand nach der Pause defensiv gut und hatte selbst ausreichend Konterchancen. Torszenen für Potsdam zum Ausgleich gab es noch genug. Der Schuss war drin aber wurde halt nicht gegeben da die Linienrichterrin nicht gut Stand und keine freie Sicht hatte. Im gesamten war des Gespann auf beiden Seiten nicht immer glücklich.
    Alles nur auf Dallmann zu schieben wäre übrigends falsch. Als gesamtest Team wurden die 3 Punkte in Potsdam erkämpft. Heute hatte man das Glück welches in München fehlte.
    Anschließend war es ein unterhaltsames Fußballspiel was auch Potsdamer mir nach dem Spiel selbst auch sagten.
    Am nächsten Spieltag geht es dann wieder weiter für alle.

    Achso Videobeweis nein Danke. Im laufe einer Saison gleicht sich vieles aus.

    (1)
  • jochen-or sagt:

    Das war eigentlich eine ganz hervorragende Angriffsleistung von Turbine in der ersten Halbzeit. Mehrere Großchancen durch geschicktes Passspiel in die Schnittstellen.

    2-3 mal wurde zudem zu Unrecht Abseits gewunken ( saß auf Ballhöhe).
    Ein Armutszeugnis für das Schiedsrichtergespann, was mit dem nicht anerkannten klaren Tor seinen Höhepunkt nahm.

    Bezeichnenderweise konnte nur Svenja ihre Chance nutzen.
    Gerade in den Fernsehbildern sah ich, wie kläglich Prasnikar ihre Riesenchance vergab, bei der rechts – aus ihrer Sicht – der Ball einfach einzuschieben oder zumindest ein Lupfer möglich war.

    Hier sehe ich das eigentlich Manko im Sturm. Die Chancenverwertung ist suboptimal – ausgenommen Svenja ( und bis dato Tabbi).
    Ein Jungtalent mit Torinstinkt kann ich da nicht erkennen.
    Vielleicht kann man das lernen, aber dies heißt wiederum, dass man dann erst mal 2018/19 nicht oben spielen kann.

    Katastrophal gestern ( und nicht nur da) das Passspiel von einigen, insbesondere auch die Spieleröffnung von Johanna Elsig, die ich so nicht als Lösung für die Probleme der N11 sehe, zumal sie nicht so schnell wie Doorsun und auch nicht besonders reaktionsschnell ist.

    Auch kann ich mir auf der rechten Seite eine bessere Lösung als Ilestedt vorstellen, die mehr oder minder unkontrolliert und manchmal geradezu ungelenk die Bälle nach vorne schlug.
    Ich befürchte, dass Rudolph hier zu viel Rücksicht auf das Renommee als schwedische Nationalspielerin nimmt. Jedenfalls ist dies der falsche Platz in der Aufstellung für sie, zumal sie offensichtlich keinen echten Druck durch einen Flankenlauf auf ihrer Seite machen kann. Da gefällt mir Schmidt dort besser.

    Wirklich beeindruckend Dallmann – schon vor der Pause hatte alles Hand und Fuß, was sie machte mit dem Riesenpass auf Schüller zur Essener Großchance – und nach der Pause reagierte sie nicht nur schneller als alle anderen bei den Torszenen, sondern war auch an der Vorbereitung beteiligt. Sie ist zudem superstark und einfallsreich am Ball. Schön für die N11.
    Auch Doorsun gefiel mir und war – anders als die Schwachstelle Essens auf der rechten Seite ( wohl Ostermeier) – nicht zu überlaufen, sondern nur durch das gekonnte Passspiel in Hz 1 auszuschalten.

    Unverständlich die Hereinnahme von Kössler, die nichts brachte und die überfordert schien. Man sollte sie in der 2. Mannschaft aufbauen.

    Wird Aigbogun den Verein verlassen oder warum wechselte man sie nicht ein?

    Alles in allem jedenfalls eine unglückliche Niederlage nach 5 chaotischen Minuten in der Abwehr nach der Pause.

    (17)
  • Aldur sagt:

    Klammheimlich hat Köln durch ein 0:0 in Jena wieder die Abstiegsränge verlassen. Das ist irgendwie schon ein Phänomen – die haben alleine fast genauso viele Gegentore wie die beiden Teams dahinter zusammen. Nächste Woche gibt es dann den „Abstiegsgipfel“ gegen Duisburg. Inzwischen muss allerdings auch Bremen nach unten schauen. Der in der Hinrunde noch komfortable scheinende Vorsprung ist fast aufgebraucht. Das wird noch spannend da unten.

    (5)
  • FFFan sagt:

    @ Der wahre Beobachter:
    „Jede und jeder kann bereits gebrauchte Namen verwenden. Es wäre schön, wenn das System der Chateinträge in diesem Forum sowas ausschließen könnte.“

    Dem kann ich mich nur anschließen, da ich davon auch schon betroffen war!

    (3)
  • Fan sagt:

    @ Der wahre Beobachter und @FFFan,

    auch mir ist dieser Fall schon passiert. Ich habe daraufhin eine dementsprechende Mail an Herrn Juchem geschrieben. Er hat daraufhin diesem damaligen @Fan einfach den Namen @Fan2 gegeben. Damit war für mich dieses Problem gelöst.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Der wahre Beobachter/FFFan/Fan: Die einzige Möglichkeit, diese Problem zu umgehen, wäre eine Registrierungspflicht. Das hatten wir in der Anfangszeit von Womensoccer schon einmal probiert, stieß aber damals größtenteils auf Ablehnung. Von unserer Seite aus wäre die Aktivierung der Registrierungspflicht kein Problem, allerdings besteht dadurch die Gefahr, Gelegenheitsbesucher von der Diskussion auszuschließen.

    (7)

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