Frauen-Bundesliga: Kann Jena auch Wolfsburg ärgern?

Von am 25. April 2018 – 9.33 Uhr

Nur drei Tage nach dem überraschenden Punktgewinn beim FC Bayern München wartet auf den FF USV Jena gegen den VfL Wolfsburg der nächste schwere Brocken.

Jena-Kapitänin Susann Utes (li.) im Duell mit Wolfsburg Stürmerin Ewa Pajor

Jena-Kapitänin Susann Utes (li.) im Duell mit Wolfsburg Stürmerin Ewa Pajor © Jürgen Scheere [Scheere Photos] / FF USV Jena

in einem Nachholspiel vom 14. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga empfängt die Elf aus Thüringen ab 17.30 Uhr Tabellenführer VfL Wolfsburg, der am Sonntag mit einem Auswärtssieg bei den Chelsea Ladies die Weichen für den Einzug ins Champions-League-Finale gestellt hat.

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Jena gibt sich kämpferisch

Jena-Kapitänin Susann Utes meint: „Wir wollen den Schwung aus München jetzt natürlich transportieren. Wir wissen aber auch, dass wir ein ähnlich kampfbetontes Spiel zeigen müssen, um aus dem Wolfsburg-Spiel etwas mitzunehmen.“

Vollgas oder Sparmodus?

Doch die Frage ist, ob Jena nach dem Kräfte zehrenden Spiel in München gegen Wolfsburg Vollgas gibt oder darauf bedacht ist, Kräfte zu sparen. Denn bereits am Sonntag geht es an gleicher Stelle gegen den 1. FC Köln, einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, um Big Points.

Wolfsburg gewarnt

Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch meint: „Das letzte Spiel von Jena sollte für uns eine Warnung sein. Genau eine solche Leistung erwarte ich von Jena auch im Spiel gegen uns.“

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Ohne Dickenmann und Goeßling

Lerch setzt in Jena auf Rotation, so werden etwa Lara Dickenmann und auch Lena Goeßling eine Pause bekommen. Im Kampf um den Titel warnt er vor Leichtsinn. „Dass der FC Bayern Punkte liegen gelassen hat, haben wir natürlich zur Kenntnis genommen. Dennoch wissen wir, dass noch allerhand schwierige Aufgaben auf uns warten. Für uns ist es natürlich jetzt eine gute Chance, die Ausgangslage noch zu verbessern. Aber wir haben jetzt drei englische Wochen und wir sollten weiterhin von Spiel zu Spiel denken.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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