Frauen-Bundesliga: Bayern patzt, Potsdam holt auf

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Nach dem 17. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga darf sich der 1. FFC Turbine Potsdam wieder Hoffnungen auf die Teilnahme an der UEFA Women´s Champions League machen. Die Potsdamerinnen gewannen den Klassiker beim 1. FFC Frankfurt und profitierten vom Patzer Bayern Münchens gegen den FF USV Jena.

Svenja Huth erzielt für Turbine Potsdam den Siegtreffer beim 1. FFC Frankfurt
Svenja Huth lässt mit ihrem Siegtreffer in Frankfurt Turbine von der Champions League träumen © imago / foto2press

Huth lässt Potsdam von der Champions League träumen

Svenja Huth sorgte mit ihrem Treffer (51.) vor 1.610 Zuschauern im Stadion am Brentanobad für einen verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg der Gäste. Viktoria Schwalm hatte nach einem Dribbling mit einem perfekten Pass die Vorarbeit geleistet. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte Huth ihr Team mit einem sehenswerten Freistoß zum Erfolg gegen den SC Freiburg geschossen.

Jena erkämpft Punkt in München

Die Potsdamerinnen haben durch den Erfolg in Frankfurt als Tabellenvierter nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenplatz zwei, der zur Teilnahme an der UEFA Women´s Champions League berechtigt. Denn der FC Bayern München leistete sich mit einem torlosen 0:0-Remis gegen das aufopferungsvoll kämpfende Schlusslicht FF USV Jena vor 433 Zuschauern im Grünwalder Stadion einen unerwarteten Ausrutscher.

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Magull kommt von der Bank und trifft

Der SC Freiburg festigte seine Champions-League-Ambitionen mit einem 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg bei der TSG 1899 Hoffenheim. Freiburgs Trainer Jens Scheuer ließ vor 1.220 Zuschauern im Dietmar-Hopp-Stadion seine beiden zum Saisonende wechselnden Nationalspielerinnen Lina Magull und Lena Petermann zunächst auf der Bank schmoren. Nur elf Minuten nach ihrer Einwechslung war es dann Magull, die den Erfolg perfekt machte (67.).

Essen dreht Partie gegen Duisburg

Die SGS Essen kam vor 1.415 Zuschauern im Stadion Essen im Revierderby gegen den MSV Duisburg nach 0:1-Rückstand zu einem 3:1 (2:1)-Erfolg. Kathleen Radtke brachte die Duisburgerinnen früh in Führung (5.). Doch die beiden Nationalspielerinnen Linda Dallmann (9.) und Lea Schüller (15.) rückten die Verhältnisse schnell wieder gerade. Trotz der Gelb-Roten Karte gegen Jacqueline Klasen (55.) gelang den Gastgeberinnen in Unterzahl sogar noch ein dritter Treffer durch Turid Knaak (67.).

Nächste Klatsche für den 1. FC Köln

Der 1. FC Köln kam gegen den SC Sand vor 425 Zuschauern im Südstadion beim 0:6 (0:2) zum wiederholten Male in dieser Saison unter die Räder. Nina Burger sorgte mit einem Doppelschlag (8., 9.) für die frühe Vorentscheidung. Nach der Pause waren Anne van Bonn (54.), Milena Nikolić (67.), Sylvia Arnold (85.) und erneut Burger (90.+5) erfolgreich.

Bremen gegen Wolfsburg erst Anfang Mai

Die Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg wird wegen der Teilnahme der Wolfsburgerinnen am Halbfinale der UEFA Women´s Champions League erst am Mittwoch, 2. Mai, 17 Uhr, ausgetragen. Der VfL Wolfsburg ist mit zwei Punkten Vorsprung Tabellenführer, hat aber zwei Spiele weniger ausgetragen und somit eine komfortable Ausgangsposition im Kampf um den Meistertitel.

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30 KOMMENTARE

  1. Nicht der Sieg der Turbinen war heute das Entscheidende für mich (wenngleich natürlich ungeheuer wichtig), vielmehr war es das WIE des Turbinespiels. Kein Niederkämpfen des Gegners wie in vergangenen Zeiten, sondern ein NIEDERSPIELEN !!!. Der Sieg gegen Freiburg am vergangenen Mittwoch hat irgendwie ein Selbstwertgefühl freigelegt, dass in früheren Spielen so nicht zu erkennen war. Die Turbinen sprühten förmlich vor SPIELfreude. Allen voran unsere Kapitänin Lia Wälti (Hirn, Motor, Dreh- und Angelpunkt des Turbinespiels! und natürlich Svenni Huth. Reihenweise überrannte sie ihre Gegnerinnen und konnte, wenn sie von rechts außen kam, immer wieder den Ball ins Sturmcentrum spielen. Alle anderen Spielerinnen gaben ebenfalls ihr Bestes. Es gab keinen Ausfall!

    Nunmehr ist es einfach mal an der Zeit, unseren Trainer Matthias Rudolph ausdrücklich in den Spielbericht mit aufzunehmen. Was er hier in nur anderthalb Jahren aufgebaut hat, ist schon aller Achtung wert. Es wird immer mehr eine eigene Handschrift von ihm sichtbar. Urgestein Bernd Schröder kann zufrieden sein. Er hat offensichtlich richtig ausgewählt. Ich denke auch, Rudolph wird aus dieser Mannschaft noch mehr rauskitzeln. Er ist übrigens „nebenbei“ noch aktiver Gymnasiallehrer und muss in seinen Psychologiesemestern gut aufgepasst haben. Er kann jedenfalls die Spielerinnen erreichen!! Wo Schröder den „Hammer“ rausholte, kommt Rudolph eher mit sachlicher Überzeugung.

    Aber zurück zum Spiel: Erstaunlich, dass die Frankfurterinnen über das gesamte Spiel keine Mittel fanden um die Turbine Deckung auf zu reißen. Am vergangenen Mittwoch hatten sich schon die Freiburgerinnen an der Turbineabwehr (JoJo, Kiwi, Amanda Illestedt und heute wie Mittwoch Feli Rauch) die Zähne ausgebissen. Die Frankfurterinnen hatten in der 1.HZ überhaupt keine echte Torchance ( die Einzige wurde abgepfiffen ).

    Mit Beginn der 2.Hz erhöhten die Frankfurterinnen den Druck und wollten sich in der Turbine Hälfte festsetzen. Aber der erste Konter der Turbinen sitzt und wie!! Klasse Pass von Tori Schwalm auf Svenni und die lässt Heaberlin keine Chance. Die Frankfurter Spielerinnen schienen nunmehr ratlos. Volle Pulle weiter und die Turbinen zum Kontern einladen oder geordneter Spielaufbau. Sie hatten heut einfach nicht die Mittel im Spielzentrum um das Spiel zu gestalten. Erst mit nachlassenden Kräften der Turbinen gegen Ende des Spiels kamen die Frankfurterinnen zu zwei aussichtsreichen Strafraumscenen, konnten den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Zum Schluss noch zwei Riesenchancen für Turbine. Heaberlin war schon ausgespielt (die machte übrigens ein riesen Spiel und verhinderte Ärgeres!!) aber der Ball wollte auch hier nicht ins Tor. Die verdattelten Chancen waren auch der einzige Mangel den man den Turbinen heute vorwerfen konnte.

    Fazit: Deutliche Steigerung der Turbinen im spielerischen Bereich! Für mich das beste Spiel der Saison. Mit dieser Leistung sollte die Championsleague noch nicht abgeschrieben sein!!

  2. Ein gutes Spiel von TURBINE heute in Frankfurt!!!
    Wir erarbeiteten uns einige sehr gute Möglichkeiten, die aber entweder am Aluminium, oder an der starken BRY HEABERLIN scheiterten!!!
    Dabei war unser Spiel sehr rechtslastig, vor allem natürlich über die starke SVENJA HUTH!!!

    Mit noch mehr Präzision in den Zuspielen aus dem zentralen Mittelfeld, auch auf unsere anderen Stürmerinnen, würde bei unser eher schwachen Torausbeute am Ende noch mehr Zählbares herausspringen!!!

    Am Ende waren die Auswirkungen der englischen Woche sehr deutlich zu sehen!!!
    Einige Potsdamerinnen gingen heute klar erkennbar über ihr Limit hinaus!!!
    TURBINE hätte in Halbzeit Eins schon alles klar machen können/müssen, dann braucht man am Ende auch nicht mehr so zu zittern!!! 🙁

    Frankfurt kam eigentlich erst am Ende der Partie zu einigen Möglichkeiten, die aber kein Problem für die (bis auf eine Szene) sehr sichere LISA SCHMITZ waren!!!
    Potsdams Defensive zeigte einmal mehr, daß sie den Vergleich mit den Freiburgerinnen oder Münchnerinnen nicht zu scheuen braucht!!!
    Es bleibt also weiterhin sehr spannend im Kampf um Platz Zwei!!!

    Bayern München hat heute erneut bewiesen, daß sie von einer Spitzenmannschaft noch sehr sehr weit entfernt sind!!!
    Glückwunsch an Jena zum Punktgewinn!!! 🙂
    Bei einem Sieg gegen Köln und Duisburg kann der USV doch noch dem Abstieg entgehen!!! 🙂

  3. Da haben sich die Bayern wohl verzockt…Scheint, als wurde Jena unterschätzt. Oder warum saßen Behringer und die formstarke Rolser zunächst draußen? Leupolz erst gar nicht im Kader (oder ist sie verletzt? Habe diesbezüglich nichts gelesen)…

  4. Während WOB in Chelsea mit 3:1 in Chelsea fast schon das CL-Finale klarmacht, kann Bayern gegen Jena kein Tor machen und verliert an Boden …
    Wenn WOB seine beiden Nachholspiele gewinnt, sind es 8 Punkte Vorsprung, dann wird es langweilig in der Liga …

    Bleibt für die Bayernfrauen nur das Pokalfinale, während WOB noch vom Triple träumen darf – zumal Lyon in ManCity mit dem Ergebnis 0:0 jedenfalls keinen überragenden Eindruck hinterlassen hat.

    Aber vielleicht kommt ja noch alles anders …

  5. nur kurz;
    ich möchte die zweiten ligen erwähnen, solange es sie noch gibt. da hat offensichtlich aber potsdam gepatzt. die absteiger werden mehr. köln2, andernach und niederkirchen aus süd und hohen neuendorf, herford, henstedt-ulzburg und jahn delmenhorst aus nord müssen abtreten. machts gut! (ohne gewähr natürlich) aber bisher nur eine zweite von sieben! angetretenen…

    (und was ist, wenn der ff usv jena aus liga eins absteigt und jena2 den klassenerhalt schafft??)

    leverkusen hat den ersten von 4 matchbällen zum direkten wiederaufstieg vergeigt. mässige offensivleistungen gegen eine stabile und engagierte schott mainz-abwehr brachten nichts zustande. die nervosität war zu erkennen. nichts klappte so richtig. offensive zu langsam und schwerfällig, die abwehrleistung war aber soweit nicht zu beanstanden. das tor wäre, wenn überhaupt, der anna klink anzulasten, die unter dem ball durchsprang.
    samantha herrmann machte es allen leverkusenerinnen mit offensivdrang echt schwer, vor allem lena üebach. die hatte heute einen andi breme-tag, mit scheiße am hacken und so.

    das wetter war hochsommerlich und die zuschauerzahl an zwei händen abzuzählen. schade. auch cagla korkmaz hätte mit ihrer leistung für schott mehr zuschauer verdient gehabt. viel glück schott mainz!

  6. Ich habe das Spiel Hoffenheim gegen Freiburg nur über Liveticker verfolgt.Als ich die Startaufstellung der SC Frauen gesehen habe war ich doch etwas überrascht und fragte mich ob Jens Scheuer schon das Team für nächste Saison einspielt,da ausser der Verletzten Laura Benkarth auch noch Lina Magull und Lena Petermann in der Startaufstellung fehlten.

    Hier die Spielberichte aus Freiburg und Hoffenheim :

    https://www.scfreiburg.com/scoresheet/sport-club-gewinnt-badisches-derby-hoffenheim

    https://www.achtzehn99.de/aktuelles/ueberblick/dritte-niederlage-im-dritten-freiburg-duell/

    Noch überraschter war ich,als ich das Ergebnis aus München sah.Das wird noch mal richtig spannend im Kampf um den zweiten CL Platz.

  7. Die guten Möglichkeiten, die Turbine heute in Frankfurt herausgespielt hatte, waren sehr zahlreich, aber das daraus keine Tore wurden, war mehrheitlich dem Versagen der Spielerinnen und weniger dem Aluminium und der Torfrau „zu verdanken“. Auch die Defensive hat mich erneut nicht überzeugt, entstanden doch einige Chancen, die z.B. die junge Pawollek in der 33.min. hätte auch einnetzen müssen. Dann wäre u.U. das Spiel anders verlaufen. Ziemlich viel an Konfusität in der Innenverteidigung bei einigen Strafraumszenen begünstigt auch von einem Schmitz-Klops, die den Ball verfehlt, sorgten doch für einiges Kopfschütteln. Anlaß dafür war ganz besonders die Riesenchance kurz vor Schluß, wo Ehegötz und Zadrazil das 1000%ige 0:2 verdaddeln.
    Derzeit muss ich sehr, sehr häufig an Alttrainer Schröder denken, dem es zu verdanken ist, dass eine Huth so erfolgreich für Turbine die Schuhe schnürt. Sie ist nach Pohlers, Wimberski, Mittag und Bajramaj diejenige, die Historisches vollbringt und man kann nur hoffen, dass ihre Potsdamer Verweildauer weiter so erfolgreich bleibt und nicht so bald endet – der derzeitige Aderlaß gibt schon zu denken. Prima, dass Wälti in keiner Phase erkennen läßt, dass sie in wenigen Spielen keine Turbine mehr sein wird!

  8. Die SGS Essen hat in einem sehr abwechslungsreichen Revierderby vor der ansehnlichen Kulisse von 1.415 Zuschauern trotz Unterzahl nach Jacqueline Klasens gelb-roter Karte den MSV Duisburg verdient mit 3:1 besiegt.

    Zwar ging Duisburg durch einen schön verwandelten 20m-Freistoß von „Paula“ Radtke früh in Führung, doch Essen wirkte keineswegs geschockt, sondern nutzte seine ersten beiden Torchancen gnadenlos effektiv. Zunächst traf Dallmann, die wegen einer leichten Verletzung bei der Niederlage in Hoffenheim pausieren mußte, nach einem bösen Duisburger Abwehrschnitzer und anschließend verwertete Schüller ein punktgenaues Zuspiel von Dallmann.

    Im weiteren Verlauf hatte Essen mehr Spielanteile, aber nur ein Knaller von Ioannidou, den Nuding zur Ecke abwehren konnte, sorgte für Gefahr vor dem Duisburger Tor.

    Nach einer unübersichtlichen Zweikampfsituation erhielt Jacqueline Klasen früh in der 2. Halbzeit die Gelb-Rote Karte, den anschließenden Freistoß aus gut 30m knallte Rieke Dieckmann mit Vehemenz an die Latte.
    Doch auch in Unterzahl kontrollierte Essen weiterhin das Spiel und erzielte folgerichtig nach erneuter Dallmann-Vorlage durch Turid Knaak ein weiteres Tor. Wenig später wäre nach einem schnell vorgetragenen Konter beinahe das 4:1 gefallen.

    Dennoch hatte auch Duisburg noch zwei gute Chancen, als nach einem Ballverlust der eingewechselten Lena Ostermeier Lisa Weiß einen Heber von der linken Seite abfangen mußte und wenig später Yvonne Zielinskis Schrägschuss nur die Latte traf.

    In der Schlussphase vergaben dann Lea Schüller und die kurz zuvor in der Nachspielzeit eingewechselte Laura Radke etwas überhastet noch zwei gute Torchancen für Essen.

    Insofern war es ein verdienter Essener Sieg gegen eine gar nicht schlechte Duisburger Mannschaft, bei der Anonma als einzige Spitze sehr fleißig und lauffreudig agierte, sich aber an Sara Doorsoun und Marina Hegering die Zähne ausbiss.

  9. Ein riesen Glückwunsch an Jena! Als Turbinefan bin ich doppelt erfreut, vor allem für Jena die damit ein klares Lebenszeichen gesendet haben. Nun kann man am nächsten Wochenende mit gestärktem Selbstbewustsein zu Hause gegen Köln antreten. Das wird ein sehr wichtiges und spannendes Spiel.

    Bei Frankfurt gegen Turbine fiel mir auf dass die erfahren Spielerinnen gestern klar Verantwortung übernommen haben. Lia trieb das Spiel an, schoß auch mal, vor allem aber zeigte sie den anderen klar was zu tun war und gab deutliche Anweisungen dazu. Zusammen mit Svenja war sie das Vorbild auf dem Platz an dem sich der Rest des Teams orientieren konnte. Aber auch eine Feli Rauch zeigte gestern Vorbild und Führungsqualitäten.

    Bei aller Rechnerei über mögliche Punkte am Ende der Saison darf man nicht vergessen dass auch die Punkte gegen vermeintlich leichtere Gegner erstmal eingefahren werden müssen. Das Ergebnis aus München sollte Freiburg und Turbine eine Warnung sein.

    Schön das sich trotz Freibadwetter so viele Zuschauer in die Stadien bewegt haben, Frankfurt 1.610, Essen 1.415 und Freiburg 1.220, ich finde das kann sich sehen lassen.

  10. @Witzfigur,
    Der Unterschied liegt darin, daß Du eher negativ veranlagt bist!!!
    Konstruktive Kritik ist OK, aber bei Dir kommt das immer nur so rüber, als suchtest Du geradezu das Haar in der Suppe!!!

    Nach dem Spiel gestern kam ein Frankfurt-Fan zu mir, und hat mich zu unser tollen Abwehr beglückwünscht!!!
    Natürlich war sie auch gestern nicht völlig fehlerfrei!!!
    Aber LISA SCHMITZ mußte auch gestern nicht wirklich ernsthaft eingreifen!!!

    Wenn man gestern das CL Spiel in London gesehen hat, wieviel Platz die Wölfinnen dort gehabt haben, und das dann mit dem Ligaspiel gegen TURBINE vergleicht, dann war unsere Abwehr um Klassen besser als Chelseys!!! 😉

    TURBINE hat immer noch viel Entwicklungspotential nach oben!!!
    Allein ein verbessertes Paßspiel und mehr Genauigkeit bei den Standards würde ungemein viel bewirken!!!
    Auch stimmen oft die Laufwege noch nicht ganz, gerade zu den erst neu dazugestoßenen Spielerinnen!!!
    Es gibt also noch sehr viel zu verbessern bei Potsdam!!!
    Aber ich bin da optimistisch, daß dies gelingen wird!!! 🙂

  11. @Detlef
    Obgleich ich nicht im Mindesten daran interessiert bin, mir Dir ähnlich wie Du mit holly völlig überflüssige, endlose Dispute über Nichts in aller Öffentlichkeit auszutragen, kann ich nicht umhin, auf Deinen pauschalen Rundumschlag gegen mich einmalig zu reagieren!
    In meinem FF-Dasein gibt es, auch wenn Du das sicher nicht wahrhaben willst, Grautöne und eben nicht nur schwarz weiß!
    Aber ich bin keiner, der nach Grottenkicks bei einem knapp gewonnenem Klassiker im puren Freudentaumel sämtliche Klarheit am Biertisch läßt. Und Dir wird vermutlich auch entgangen sein, dass der imaginäre Frankfurt-Fan einen Schuß Sarkasmus in seiner Aussage hatte, aus Ärger über die Niederlage seines Teams, ein anderes willkommenes Opfer zu finden. 😀
    Dort wo Lisa, die ich übrigens sehr schätze, wirklich ersthaft eingreifen mußte, gelang ihr das leider gar nicht und die Situation war schon recht brenzlig und mit ziemlich viel Flipper in der Box verbunden. Das war in einer Phase, wo sich Turbine einem Dauerdruck des Kontrahenten ausgesetzt sah, den sie selbst verschuldet haben, weil serienmäßig gute Einschußmöglichkeiten fahrlässig liegengelassen wurden.
    Deinen Vergleich der Chelsea Ladies-Abwehr mit der von Turbine lasse ich mal unkommentiert, weil auf soviel Borniertheit fällt mir in der Tat nichts ein, da kann ich mein Turbine-Basecap einfach nur noch nach hinten drehen und schmunzeln! Mjelde war trotz ihres gestrigen Eigentores immer noch eine bessere Turbineverteidigerin als alle gegenwärtigen!
    Ich brauche das Haar in der Suppe also in keinster Weise selbst zu suchen, man stupst mich ja geradezu immer wieder auf die gleichen Unzulänglichkeiten/Fehler, die sich gebetsmühlenartig wiederholen, weil es die gleichen wie in den Spielen zuvor sind.
    Auch war gestern erneut ohne Not ein Abschlag ins Seitenaus von ihr befördert worden, was sicher nur eine Kleinigkeit ist, aber eben auch Zeugnis ablegt, was Gegnerdauerdruck bewirken kann.
    Was hat meine Kritik mit der von Dir ins Spiel gebrachten WCL-Begegung zu tun? Das an meine Adresse zu richten, kann ich nicht nachvollziehen?
    Deinen letzten Absatz nehme ich mal als auch meine Meinung herzu, aber das Wissen darum ist nicht neu, sondern eher eine olle Kamelle und somit schon wieder eine Plattitüde ist.

    • @Witzfigur: Nur der Korrektheit halber: Das Eigentor gestern ist Millie Bright unterlaufen, nicht Maren Mjelde.

  12. @Markus
    Ich muss da leider Witzfigur Recht geben!
    Im Video, das auf der Vfl-Seite zu sehen ist, da lautet die entsprechende Einblendung so wie er es schrieb und bei genauem Hinsehen, kann man das so auch bestätigen!

  13. Mein Eindruck zum Spiel in München.

    Der FCB beherrschte 90 Minuten das Spiel mit folgenden Systemen: Vogelwild und Ratlos je nach Bedarf. Ab der 75. Min kam dann noch das System Brechstange hinzu. Ein Spiel das eine große Farbenvielfalt in meinem Gesicht hervor rief. Selbst der an sich zurückhaltende Günther Däbritz war einem Herzinfarkt sehr nahe. Er hatte das Bedürfnis, wie ich auch, einigen Spielerrinnen, inkl. seiner Tochter, einen Tritt in den Allwertesten zu versetzen.

    Eigentlich hätte ich erwartet das sich die Spielerinnen, die sonst auf der Bank sitzen, besonders zeigen. Das war leider nicht so. Eine Vonkova kann keine Rolser, eine Skorvankova kann keine Leupolz ersetzen. Und eine Behringer kann man schon gar nicht durch eine Islacker ersetzen.
    So blieb der kreative Part an Demann hängen und Däbritz verfiel wieder in ihre alte „Kopf durch die Wand“-Strategie. Und trotz der drückenden Überlegenheit und der zum Ende hin zahlreichen Torchancen musste Jenas Torfrau, während des ganzen Spiels, keinen einzigen Ball abwehren!

    Mein Fazit zum Spiel: „Never change a winning Team“
    zu den Spielerinnen Vonkova, Skorvankova und Islacker: Willkommen auf der Bank!

  14. @ Witzfigur:
    „…und er wäre auch nicht die 1. Falschinterpretation seitens der UEFA.“

    Was erlauben ‚Witzfigur‘? Wenn die UEFA sagt, dass das Bright war mit dem Eigentor, dann ist das so!
    Was die UEFA, die FIFA oder der DFB sagen, ist immer so. 😉

  15. @ Helmut:
    „Und trotz der drückenden Überlegenheit und der zum Ende hin zahlreichen Torchancen musste Jenas Torfrau, während des ganzen Spiels, keinen einzigen Ball abwehren!“

    Das stimmt nicht ganz, wie man in der Video-Zusammenfassung sehen kann:

    https://www.telekomsport.de/event/fc-bayern-muenchen-ff-usv-jena/13244

    Natürlich ist T.Wörle selbst schuld, schließlich hat er gegen einen elementaren Grundsatz des Fußballs verstoßen: „never change a winning team“! 😉 Trotzdem wäre es unfair, allein die neu hineingekommenen Spielerinnen verantwortlich zu machen; da müssen sich schon alle ‚an die eigene Nase fassen‘.
    Im übrigen hat Bayern insgesamt nicht schlecht gespielt. Der Ball ‚wollte‘ eben nicht ins Tor. An einem anderen Tag gewinnst du so ein Spiel mit 5-0! Umgekehrt hätte es freilich auch schon gegen Hoffenheim 0-0 ausgehen können, wenn nicht S.Däbritz diesen einen genialen Moment gehabt hätte…

  16. Manchen können sich u.U. so gar nicht vorstellen, dass es Spielerinnen gibt, die man bei so einem Spiel gegen einen vermeintlich BL-Letzten schonen und eine Pause geben möchte, um diese dann bei wichtigen Spielen von Anbeginn bringen zu können, so z.B. eben Behringer und Rolser. Aber da wird gleich von Verstößen gegen elementare Grundsätze gesschrieben, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

  17. @FFFan
    haste recht da ist mir das Schüsschen aus der ersten Hälfte doch glatt entgangen. Trotz des mageren 1:0 gegen Hoffenheim war das Spiel trozdem 10x besser als das gegen Jena. Es war wesentlich strukturierter im Spielaufbau und das Tor sorgte auch für eine gewisse Beruhigung. Beim Spiel gegen Jena hat man die erste Halbzeit regelrecht verschwendet. Mein Bauchgefühl sagte mir schon nach 15 Minuten das, das Spiel in die Hose geht. Und mein Bauch behielt wider mal recht.

    @Austria-Fan
    Klar mag meine Schilderung etwas drastisch und übertrieben gewesen sein. Aber leider hat sich halt wieder keine andere in den Vordergrund gedrängt wenn andere ihre verdiente Auszeit bekommen oder anderweitig ausfallen.
    Es war halt ersichtlich das bei einem Fehlen von Melanie Behringer das das Mannschaftsgefüge auseinander fällt.
    Eine Sara Däbritz hat durchaus Potenzial ein echter „Häuptling“ zu werden sie weis es nur noch nicht.

  18. @FFFan:

    Auch dem Autor des Spielberichts bei „miasanrot“ scheinen während des Spiels die Augen zugefallen zu sein, denn auch er hat den einzigen von McLeod abgewehrten Münchner Torschuss nicht gesehen. 🙂
    Zitat:“Bis auf wenige Ausnahmen drohte kaum Gefahr für das Tor von Jena und McLeod wurde zu keiner Parade gezwungen.“

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