Frauen-Bundesliga: Benkarth-Verletzung trübt Freiburg-Sieg

Von am 31. März 2018 – 14.20 Uhr 2 Kommentare

Der SC Freiburg hat am 16. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga einen souveränen Sieg beim SV Werder Bremen gefeiert und sich in der Tabelle auf Platz 2 verbessert. Wermutstropfen: DFB-Nationaltorhüterin Laura Benkarth musste in der Schlussphase mit einer Knieverletzung vom Platz.

SC Freiburgs Nationaltorhüterin Laura Benkarth musste mit einer Knieverletzung vom Platz

SC Freiburgs Nationaltorhüterin Laura Benkarth musste mit einer Knieverletzung vom Platz © imago / foto2press

Auf Platz 11 des Weserstadion kam der SC Freiburg vor 188 Zuschauern zu einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Sieg beim SV Werder Bremen.

Anzeige

Bremen im Pech

Carolin Schiewe köpfte die Gäste früh in Führung (2.), Bremen hatte Pech, als Stephanie Goddard aus 25 Metern nur die Latte traf (23.).

Doppelschlag von Freiburg

Anfangs der zweiten Halbzeit sorgte Freiburg dann mit einem Doppelschlag für die Entscheidung: Erst erhöhte Lena Petermann auf Vorlage von Lina Magull auf 2:0 (56.), kurz darauf war Rebecca Knaak nach Flanke von Giulia Gwinn mit dem Kopf zur Stelle (58.).

Bundesligadebüt von Fuso

In der Schlussphase kam dann Freiburgs Nachwuchsspielerin Ivana Fuso zu ihrem 19-minütigen Bundesligadebüt.

Jetzt lesen
Frauen-Bundesliga: So lief der 4. Spieltag

Benkarth am Knie verletzt

In der 80. Minute musste DFB-Nationaltorhüterin Laura Benkarth verletzt vom Platz, für sie kam Mária Korenčiová zum Einsatz und zu ihrem Bundesligadebüt im Trikot des SC Freiburg. Benkarth war zuvor beim Herauslaufen von Bremens Abwehrspielerin und heute für die verletzte Marie-Louise Eta als Kapitänin eingesprungenen Katharina Schiechtl getroffen worden. „Sie hat sich das Knie verdreht, aber wir können noch nichts Näheres sagen“, so Freiburgs Pressesprecher Felix Scharte gegenüber Womensoccer.

Stimmen zum Spiel

Freiburgs Trainer Jens Scheuer meinte: „Trotz einer nicht überzeugenden Leistung haben wir hochverdient gewonnen. Wir müssen eigentlich zur Halbzeit schon höher führen und haben dann in der zweiten Hälfte unsere Chancen konsequent genutzt. Es war teilweise grenzwertig, wie die Zweikämpfe geführt wurden. Dabei mache ich aber weniger den Gastgeberinnen einen Vorwurf, als vielmehr der Schiedsrichterin, die dies früher hätte unterbinden müssen. Der negative Höhepunkt ist natürlich die Verletzung von Laura.“

Bremens Trainerin Carmen Roth erklärte: „Wir geraten durch einen Standard früh in Rückstand, halten dann gut dagegen, haben aber auch Glück, dass wir zur Pause nicht höher zurückliegen. Wir sind dann gut in die zweite Halbzeit gestartet, haben aber die Zielstrebigkeit vermissen lassen. Das 0:2 darf uns nicht passieren, da müssen wir klarer hinten raus spielen. Dennoch haben wir es gerade in der zweiten Halbzeit gut gemacht. Die Mannschaft hat sich voll reingehauen, darauf müssen wir aufbauen.“

Tabelle Frauenfußball-Bundesliga

Pl.TeamSp.S.U.N.Tore+-Pkt.
1.Logo des VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg22182256:84856
2.Logo des FC Bayern München Bayern München22172362:154753
3.Logo des SC Freiburg SC Freiburg22153450:153548
4.Logo des 1. FFC Turbine Potsdam Turbine Potsdam22136350:212945
5.Logo der SGS Essen SGS Essen22123743:301339
6.Logo des 1. FFC Frankfurt 1. FFC Frankfurt221011129:25431
7.Logo des SC Sand SC Sand22931032:34-230
8.Logo der TSG 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim22811322:32-1025
9.Logo des MSV Duisburg MSV Duisburg2261616:33-1716
10.Logo des SV Werder Bremen Werder Bremen22351426:59-3314
11.Logo des 1. FC Köln 1. FC Köln2232178:78-7011
12.Logo des FF USV Jena FF USV Jena22241612:56-4410

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

Kommentar schreiben