FF USV Jena holt Erin McLeod

Von am 25. Januar 2018 – 18.50 Uhr 18 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat die kanadische Torhüterin Erin McLeod als Ersatz für die den Verein verlassende Antonia Knupfer verpflichtet.

Jenas Neuzugang Erin McLeod

Namhafter Neuzugang: Erin McLeod (re.) © FF USV Jena

„Ich freue mich, eine solche Spielerin wie Erin dazuzugewinnen. Sie gehört zur Weltspitze und nun wird sie das Trikot des FF USV Jena tragen“, so Jenas Trainerin Katja Greulich.

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Vierte Kanadierin im Team

McLeod verstärkt den nordamerikanischen Flügel im Kader des FF USV Jena. Nach Shannon Woeller, Tiffany Cameron und Amelia Pietrangelo ist sie bereits die vierte Kanadierin im Bundesliga-Team der Saalestädterinnen.

Erfahrung soll im Abstiegskampf helfen

Die 34-Jährige soll mit ihrer Erfahrung aus über 100 Länderspielen für den FF USV Jena zu einem Pfeiler im Kampf gegen den Abstieg werden. Geschäftsführer Jens Roß meint: „Wir sind überzeugt davon, dass der Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition durch die Verpflichtung von Erin McLeod noch einmal angeheizt wird.“

Knupfer geht

Mit der Verpflichtung reagierte der Verein auf den Weggang von Antonia Knupfer. Die erst im Sommer zu den Thüringerinnen gestoßene Torhüterin war mit der Bitte an den Verein herangetreten, ihren Vertrag aufzulösen, um sich anderweitig orientieren zu können. „Wir sind dem Wunsch von Antonia nachgekommen, da wir glücklicherweise Ersatz gefunden haben.“, so Roß.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • bale sagt:

    GIBT ES BEI JENA EINE FESTE NR.1? UND IST DER NEUEN TORHÜTERIN KLAR,DAS SIE VIELLEICHT IN LIGA 2 SPIELT!!!! wenn ich die Tabelle so sehe,kriegt msv noch die kurve ist die Nato jetzt weg?wer schiesst msv tore?

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  • Jahnka sagt:

    @bale: Jena hat noch ein Nachholspiel und zum 10 Platz sind es „nur“ 5 Punkt Abstand aktuell. Dort hinten ist noch lange nichts in Stein gemeißelt.
    Außerdem steht hier nicht wie lange der Vertrag ist, von einer Ausstiegsklausel bei einem Abstieg mal ganz zu schweigen.

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  • FFFan sagt:

    Jena hat in zehn Spielen nur drei Tore geschossen. Man sollte meinen: da gibt es Wichtigeres, als „den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition anzuheizen“. Die TW-Position war doch in der Hinrunde nicht das Hauptproblem – der ‚Schuh‘ drückt weiter vorne!

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Man hat aber auch 33 Gegentore bekommen!!!
    Jena hat definitiv ein Sturmproblem!!!
    Aber 3,3 Gegentore pro Spiel ist ebenfalls zu viel, will man den Abstieg noch verhindern!!! 🙁

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  • GG sagt:

    Aha, dahin führt also der Weg von Erin McLeod.
    Potsdam wäre sicherlich die insgesamt günstigere Lösung gewesen, aber Jena ist auch lebenswert und verkehrsseitig ganz ordentlich angebunden.
    Und das ihre enorme Erfahrung dem Team sowie insbesondere den beiden jungen Konkurrentinnen weiterhelfen kann, steht wohl außer Zweifel.

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  • Zaunreiter sagt:

    Ui…guck an. Da können sie ja ihre Zelte zwischen Jena und Wolfsburg aufspannen. 😉

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  • Digger Dunn sagt:

    Das Problem beim USV ist eher die Sturmabteilung und die löchrige Abwehr. Ich sehe auch nicht, daß sich das noch in der Rückrunde ändern könnte. Den Abgang von Vonkova, Dolores Silva, Arnold und Hearn können die angelsächsischen Offensivkräfte aus Kanada, England und USA eben nicht kompensieren.
    Sollte außerdem noch Genoveva Anomna endgültig beim MSV Duisburg anheuern, dürfte das wohl der Sargnagel für den USV in der 1. Bundesliga sein.

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  • bale sagt:

    Danke für die INFO RUHRI,wenn es klappt wäre es für msv super,wo ist frau Nato?ganz weg aus duisburg?
    Ja Jena konnte die Abgänge zb.HEARN,ARNOLD.
    NICHT ERSETZEN.

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  • bale sagt:

    sorry leute Frau Nato?ja in holland viel glück
    was haltet ihr alle von Gary Neville sehr umstritten in den richtigen Fachkreisen!!!!!!

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  • Hugo_der_Troll sagt:

    Müsste nur noch eingetragen werden auf Womensoccer in der Wechselbörse. Dort fehlen bei Köln auch noch Linden und Meikayla Moore. Schade wenn es nicht aktuell gehalten wird.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Hugo_der_Troll: Linden ist schon eine ganze Weile in der Liste, Meikayla Moore war uns unbekannt. Wir finden es schade, dass es (viele) Vereine nicht für nötig halten, Neuverpflichtungen zu kommunizieren.

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  • Detlef sagt:

    Mit sofortiger Wirkung ist LIDIJA KULIŠ von TURBINE POTSDAM ausgeliehen an den 1. FC Köln!!!

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  • Hugo_der_Troll sagt:

    @Markus Juchem:

    Oh, dann habe ich Frau Linden wohl übersehen. Sorry dafür!

    Moore wurde bei DFB veröffentlicht:

    https://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/news-detail/koeln-verpflichtet-neuseelaenderin-moore-181106/

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  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Der Wechsel von Sofia Nati von Duisburg zu Eindhoven muß auch noch in der „Wechselbörse“ ergänzt werden.

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Danke, erledigt.

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  • Fan2 sagt:

    Das kommt davon, wenn Privates und Berufliches verquickt werden. Jena hat sich nunmal erbarmt. Damit wird mal wieder verpasst, ein Talent wie Stina Johannes, mittlerweile wieder fit und gegen Freiburg und Saarbrücken schon wieder im Kader, konsequent zu fördern und zumindest als Nr. 2, wenn nicht sogar Nr. 1 zu installieren.
    Genau das ist es, was ich zuletzt kritisiert habe. Hier kommt noch dazu die Vetternwirtschaft. Es ist nichts Neues, dass McLeod einzig und allein deswegen in die Bundesliga wechselt, weil Masar hier spielt. Irgendein Verein musste sich ihrer also annehmen. Vermutlich sogar gegen eine Extrazahlung des VfL, um Masar die Verpflichtung schmackhaft zu machen, wer weiß das schon?

    Der deutsche FF hat also jetzt zwei „Weltklassespielerinnen“ mehr, eine 34jährige kanadische Torhüterin und eine 31jährige US-amerikanische Stürmerin. Dafür dürfen wieder zwei deutsche Talente mehr mit der Bank bzw. der zweiten Mannschaft vorlieb nehmen. Aber nein, der deutsche FF hat keine Probleme…

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  • shane sagt:

    @fan2: aha, vetternwirtschaft. ein verein „musste“ sich erbarmen. extrazahlung des vfl. aha, aha. ich nehme an, du wirst uns demnaechst mal noch deine belege fuer diese „fakten“ liefern.

    abgesehen davon, dass es wohl kaum unueblich oder verwerflich ist, wenn partnerInnen auch zusammen oder zumindest raeumlich moeglichst nahe arbeiten und leben wollen. und es auch in kaum einer branche unueblich ist, spitzenkraefte auch ueber lebensqualitaet sichernde oder steigendernde, gar familienfreundliche, gesamtpakete zu koedern. wenn sich die arbeitnehmerIn wohlfuehlt, kommt das ja auch der arbeitgeberIn zugute. warum also ist das hier boese, deiner meinung nach?

    (damit will ich nicht zur verpflichtung von mcleod aus nachwuchsfoerderungssicht gesagt haben. das ist nen anderes thema.)

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