Carli Lloyd Weltfußballerin, Silvia Neid Welttrainerin

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US-Nationalspielerin Carli Lloyd ist zum zweiten Mal in Folge zur Weltfußballerin gewählt worden. Ex-Bundestrainerin Silvia Neid gewann zum dritten Mal die Wahl zur Welttrainerin.

Lloyd (20,68 %) setzte sich gegen die fünffache Weltfußballerin Marta (16,60 %) und Ex-Nationalspielerin Melanie Behringer (12,34 %) durch.

Lloyd überrascht

Lloyd erklärte anlässlich ihrer Auszeichnung: „Ehrlich gesagt habe ich das nicht erwartet. Melanie und Marta hätten diesen Preis ebenso verdient. Ich möchte dem ganzen Team danken, vor allem Trainerin Jill Ellis, die an mich geglaubt und mich besser gemacht hat.“

Silvia Neid
2010, 2013, 2017 – Welttrainerin Silvia Neid © Nora Kruse / ff-archiv.de

„Sehr große Ehre“

Neid gewann die Wahl bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2013 und setzte sich dabei mit 29,99 % der Stimmen gegen US-Nationaltrainerin Jill Ellis (16,68%) und Schwedens Nationaltrainerin Pia Sundhage (16,47%) durch. „Es ist eine sehr große Ehre, diese Auszeichnung zum dritten Mal entgegennehmen zu dürfen“, so Neid. „Mein erster Dank gilt meiner Mannschaft und dem Team hinter dem Team, denn sie haben mir über Jahre den Rücken gestärkt und dafür gesorgt, dass wir viele Titel gewinnen konnten.“

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Fußball, F1
Fußball, F1

Ein guter Abschluß für Silvia Neid. Bei Melanie habe ich es befürchtet, schade.

bale
bale

bravo carly

F.B.
F.B.

Da mit Ada Hegerberg und Amandine Henry die beiden Spielerinnen, die im Jahr 2016 die besten Leistungen abgerufen hatten, nicht unter die TOP 3 kamen, hatte die Wahl für mich dieses Mal keinen großen Wert. Immerhin hat mit Carli Lloyd diejenige Spielerin gewonnen, die es dann von den dreien am meisten verdient hat. Die Wahl von Melanie Behringer wäre eine nicht zu toppende Farce gewesen. Sie war bei Olympia durch ihr unkonzentriertes Spiel und ihre mangelnden technischen Fähigkeiten ein beständiger Gefahrenherd für die eigene Defensive. Da nützte es auch nichts, dass sie durch die Verwandlung dreier Elfmeter Torschützenkönigin wurde.

enthusio
enthusio

Welche Ahnungslosen haben denn da wieder gewählt ?
Nur Melanie Behringer hätte nach ihrem grandiosen Jahr die Auszeichnung verdient gehabt, sie hat alle anderen 2016 klar in den Schatten gestellt.

Silvia Neids Auszeichnung war nach dem Olympiasieg zum Abschluss ihrer Karriere natürlich zu erwarten.

Detlef
Detlef

@F.B.,
Ich pflichte Dir zu 100% bei!!!

sam2009
sam2009

Ada Hegerberg wäre auch meine Nummer eins gewesen.

FrankE
FrankE

Hey enthusio, ich war selten so wenig Deiner Meinung. Mir war schon unverständlich warum Behringer und auch Marta es überhaupt in diese Auswahl geschafft haben. Wäre eine der beiden auch noch gewählt worden hätte ich das als Witz aufgefasst.

Schelle
Schelle

Ich verstehe allerdings nicht, welche besonderen Leistungen es in 2016 von Amandine Henry zu bewundern gab. Sie war 2015 sehr stark. Aber 2016? Da war Camille Abily klar stärker. In Portland hat Henry nicht viel gezeigt, bei Olympia fast gar nichts und in Lyon war sie in 2016 (Frühjahr) nicht mehr so stark wie 2015 Ich pflichte Enthusio in einem bei. Von den drei hätte es am ehesten Behringer verdient. Carli Lloyd ist ein großer Witz. Sie war noch nicht mal ansatzweise die beste US-Amerikanerin in dieser Saison. Behringer ist immerhin Olympiasiegerin geworden, hatte mit 5 Toren großen Anteil daran… Weiterlesen »

F.B.
F.B.

@Schelle: Wenn Titel ausschlaggebend sind, dann hätte es aber am ehesten Sara Däbritz verdient gehabt. Die hat ein wirklich großartiges olympisches Turnier gespielt und hatte sowohl am Olympiasieg als auch am Meistertitel der Bayern großen Anteil. Torschützenkönigin zu sein kann für mich kein ausschlaggebendes Kriterium für eine Weltfußballerin sein. Man möge sich vorstellen, dass Annike Krahn die drei Elfmeter geschossen hätte. Hätte sie dann Weltfußballerin werden sollen? Im CL-Finale war Amandine Henry klar stärker als Camille Abily. Ihr Pech ist einfach, dass man mit der französischen Nationalmannschaft nie weit kommt. Für mich spielt sie seit Jahren auf einem konstant hohen… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

Sylvia Neid als Welttrainerin ist eine logische Wahl. Der Olympiasieg war die Krönung einer einzigartigen Karriere. Bei der Wahl zur Weltfußballerin bin ich ein wenig gespalten. Sicherlich hätte ich es M.Behringer gegönnt. Aber für die beste Spielerin der Welt halte ich sie nicht unbedingt. Seien wir ehrlich: wäre im deutschen Team jemand anders für die Elfmeter zuständig gewesen, wäre Behringer nicht Torschützenkönigin geworden und wahrscheinlich auch nicht auf der Nominierungsliste gestanden, mag sie auch ein starkes Turnier gespielt und auch sonst ein gutes Jahr gehabt haben. Andererseits fand ich C.Lloyd und Marta im Jahr 2016 jetzt auch nicht so herausragend…… Weiterlesen »

Ludwig
Ludwig

Seltsame Dinge geschehen auf diesem Globus. F.B. erhält 14 Raufdaumen und Detlef für die Unterstützung der 14 Raufdaumen 6 Runterdaumen. Das Gute daran: ich muss das nicht verstehen.

Schelle
Schelle

@F.B. Wenn Titel ausschlaggebend wären….Sie sind es zumeist bei der Wahl. Und Behringer war halt auch noch Torschützenkönigin. Du hattest aber geschrieben, dass „immerhin mit Carli Lloyd“, diejenige gewonnen habe, die es dann von den dreien am ehesten verdient hätte“. Sorry, das muss ich allerdings nicht verstehen. Ich denke, sie hat es am wenigsten von den dreien verdient. Lloyd hat in ein paar Freundschaftsspielen gegen schwache Gegner ein paar Tore erzielt. Bitte erläutere doch mal, wieso sie es mehr verdient hat als Marta oder Behringer. Wieso war sie überhaupt unter den besten 10 – das hätten Henry, Ada, Lindahl, Heath… Weiterlesen »

F.B.
F.B.

@Schelle: Mein Maßstab ist, inwiefern eine Spielerin Anteil an einem Titelgewinn hat und einer Mannschaft ihren Stempel aufdrückt. Das ist in meinen Augen bei Henry bezüglich des französischen Meistertitels und CL-Siegs der Fall (ebenso natürlich bei Hegerberg). Bei Behringer muss man natürlich konstatieren, dass sie bei Bayern eine sehr wichtige Rolle spielt, in der NM konnte ich das aber überhaupt nicht sehen. Deutschland ist trotz und nicht wegen Behringer Olympiasieger geworden, sie war ein destabilisierender und nicht wie bei Bayern (zumindest bis Mai) ein stabilisierender Faktor. Ich stimme mit dir auf jeden Fall darin überein, dass Lindahl und Heath eine… Weiterlesen »

FFFan
FFFan

Die Spielervereinigung FIFPro hat die Nominierungsliste für die Wahl der „FIFpro Women’s World XI“ des Jahres 2016 veröffentlicht:

https://www.fifpro.org/news/55-players-on-women-s-world-xi-shortlist/en/

Auf der Liste stehen auch sechs deutsche Spielerinnen (T.Kemme, L.Maier, M.Behringer, D.Marozsan, A.Mittag und A.Popp).

Insgesamt elf Bundesligaspielerinnen sind vertreten. Die meisten stellt der VfL Wolfsburg mit sechs (N.Fischer, S.Gunnarsdottir, P.Harder, C.Hansen, A.Mittag und A.Popp), gefolgt von Bayern München mit vier (T.Korpela, L.Maier, M.Behringer und V.Miedema) und Turbine Potsdam mit einer Spielerin (T.Kemme).

holly
holly

hm, was ist das denn nun schon wieder für ein preis. hat der irgendeine bedeutung? Dürfen da wenigstens mal die Fans entscheiden?
Oder ist das wieder irgendein unnötiger Preis?
Es wäre nett wenn Du dazu was schreiben könntest.
schonmal danke im vorraus

FFFan
FFFan

@ holly:

Das Wichtigste steht eigentlich schon in dem von mir verlinkten Artikel:

„More than 3,000 female players from 47 countries voted for the 2016 World XI. FIFPro invited them to select one goalkeeper, four defenders, three midfielders and three forwards.“

Bei dieser (heuer zum zweiten Mal durchgeführten) Wahl handelt es sich um das weibliche Pendant zur ‚FIFpro World XI‘, die alljährlich bei der FIFA-Weltfußballer-Gala präsentiert wird. Das Besondere daran ist, dass die Nominierten von ihren Kollegen ausgewählt worden sind. Deshalb hat dieser ‚Award‘ in Spielerkreisen einen hohen Stellenwert!