U20-WM: DFB-Elf zieht ins Viertelfinale ein

Von am 21. November 2016 – 11.58 Uhr 26 Kommentare

Die deutsche U20 Frauenfußball Nationalelf hat das Viertelfinale der WM in Papua-Neuguinea erreicht.

Im abschließenden Gruppenspiel gewann die DFB-Elf mit 2:0 (2:0) gegen Südkorea und trifft nun als Gruppensieger im Viertelfinale am kommenden Freitag, 25. November (ab 10.30 Uhr Eurosport live), auf Frankreich.

Dina Orschmann mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (13.) und Stefanie Sanders (25.) machten bereits in der ersten Halbzeit den Erfolg perfekt.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • enthusio sagt:

    Es ist ja sowieso die Frage, was das Ziel einer U20-National-mannschaft ist: Titel zu gewinnen oder Spielerinnen auf hohem Niveau unter Gleichaltrigen Spielpraxis zu geben und für höhere Aufgaben in der Nationalmannschaft zu sichten. Ist ja ganz nett, wenn man sich mit dem Titel U20-Weltmeisterin schmücken darf, aber entscheidend sollte doch sein, Steffi Jones geeignete Nachwuchsspielerinnen zuzuführen.
    Von daher halte ich es für wenig förderlich, Spielerinnen, die noch bei U17-Turnieren eingesetzt werden können, vehement für U20-Turniere zu fordern. Auch eine Diskussion, warum Bremer oder Rauch nicht nominiert wurden, ist sinnlos, weil sie bereits in der Nationalmannschaft zum Zuge kommen.

    Nach den ersten drei Spielen, die ich von der U20 bei der WM gesehen habe, bin ich mit dem spielerischen, technischen und taktischen Niveau der Mannschaft sehr zufrieden. Maren Meinert stellt mit ihrem Trainerinnenteam zu Recht hohe Ansprüche, und es spricht doch für sie, wenn sie das letzte U19-EM-Turnier kritisch reflektiert hat.

    Die Mannschaft muß die Ausfälle von Dieckmann, Schüller und wohl auch Gier kompensieren, wird es wohl auch schaffen. Das spricht für die Qualität der von Meinert und ihrem Trainerinnenteam zusammengestellten Mannschaft.

    Die Kritik, die Meinert in einem Interview nach der enttäuschenden U19-EM geäußert hat, scheint bei ihren Spielerinnen positive Energie freigesetzt zu haben.

    https://www.dfb.de/u-19-frauen/news-detail-u-19w/meinert-blickt-auf-u-20-wm-alles-geben-nur-so-entwickelt-man-sich-weiter-150625/

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Wenn Maren Meinert am Ende den Titel holt, oder zumindest Platz Zwei, hat sie alles richtig gemacht!!!“

    Das ist – mit Verlaub – völliger Quatsch! Du kannst als Trainer bei einem Turnier viel richtig machen und trotzdem mit deiner Mannschaft früh ausscheiden. Umgekehrt kannst du (nach Ansicht der Kritiker) fast alles falsch machen und trotzdem die Goldmedaille gewinnen. Haben wir das nicht gerade erst bei den Olympischen Spielen erlebt? 😉

    Wir reden hier immer noch über Fußball. Und da ist eben nicht alles zu 100% berechenbar!

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  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Es ist ja sowieso die Frage, was das Ziel einer U20-National-mannschaft ist: Titel zu gewinnen oder Spielerinnen auf hohem Niveau unter Gleichaltrigen Spielpraxis zu geben und für höhere Aufgaben in der Nationalmannschaft zu sichten.“

    Im Idealfall lässt sich beides miteinander verbinden. Hat in den letzten Jahren beim DFB-Nachwuchs jedenfalls ganz gut funktioniert.

    Deswegen ist die Diskussion um Bremer und Rauch auch durchaus nicht sinnlos, denn die Frage ist ja: was bringt für die Entwicklung mehr – ein Testspiel gegen Norwegen oder ein Turnier mit bis zu sechs Spielen gegen einige der besten U20-Teams der Welt? Hier hat es beim DFB durch den Trainerwechsel offenbar einen ‚Sinneswandel‘ gegeben: während Silvia Neid es befürwortet hat, dass A-Nationalspielerinnen (2010: B.Schmidt, K.Kulig und A.Popp; 2012: D.Marozsan, L.Lotzen und L.Wensing; 2014: S.Däbritz, P.Bremer und ursprünglich auch M.Leupolz) noch mal für die U20 spielen und dort eine Führungsrolle übernehmen, ist ihre Nachfolgerin in dieser Frage anscheinend anderer Meinung. Für beide Standpunkte lassen sich sicherlich Argumente finden, aber es muss darüber diskutiert werden dürfen!

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  • enthusio sagt:

    Die USA hat mit starker Willenskraft und großer Effektivität in der Schlussphase einen Rückstand gegen Mexiko noch gedreht und in der Nachspielzeit das Siegtor zum 2:1 erzielt. Nach der gezeigten Leistung über den gesamten Spielverlauf hätte eigentlich Mexiko ein Weiterkommen verdient gehabt.

    @ Markus Juchem:
    Das Spiel Deutschland-Frankreich beginnt erst um 10.30 Uhr.

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  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Danke, korrigiert.

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  • holly sagt:

    @enthusio, es bemängelt ja niemand das Maren Meinert Kritik am Team übt. Es kommt nur immer darauf an wie man das macht. In Essen gibt es genügend Nachwuchsspielerinnen. Du solltest dich mal mit ihnen/oder ihren Eltern unterhalten darüber was sie von Maren Meinert halten. Ich glaube du wirst da von niemand etwas positves hören.

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