Bayern München übernimmt Tabellenspitze

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Am 9. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga hat der FC Bayern München vorübergehend die Tabellenführung übernommen. Dabei begnügte sich der Meister einmal mehr mit einem einzigen Treffer.

Die Münchnerinnen kamen gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach vor 452 Zuschauern zu einem 1:0 (1:0)-Sieg. Vivianne Miedema erzielte bereits in der Anfangsphase (8.) das einzige Tor des Spiels.

Freiburg hält Anschluss

Der SC Freiburg hielt mit einem 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen den FF USV Jena Anschluss an das Führungsduo. Janina Minge brachte die Gastgeberinnen vor 683 Zuschauern in Führung (71.), Susann Utes gelang der Ausgleich (79.). Doch Selina wagner machte für die Elf aus dem Breisgau den Dreier perfekt (86.).

Sand gewinnt badisches Derby

Der SC Sand behielt im badischen Derby vor 814 Zuschauern mit 1:0 (1:0) die Oberhand gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Isabelle Meyer erzielte den Treffer des Tages (37.).

Vivianne Miedema (Mi.) erzielte gegen Gladbach den einzigen Treffer © foto2press / Karsten Lauer
Vivianne Miedema (Mi.) erzielte gegen Gladbach den einzigen Treffer © foto2press / Karsten Lauer

Islacker schießt Frankfurt zum Sieg

Bereits am am Samstag gewann der 1. FFC Frankfurt vor 1 110 Zuschauern im Stadion am Brentanobad mit 1:0 (0:0) gegen Aufsteiger MSV Duisburg. Mandy Islacker traf für die Frankfurterinnen (71.), die Glück hatten, dass in der Nachspielzeit Schiedsrichterin Nadine Westerhoff ein Handspiel von Sophie Schmidt im Strafraum übersah und den Gästen den fälligen Elfmeter verweigerte.

Zwei Spiele erst Mitte Dezember

In einer weiteren Partie empfängt nach vollzogenem Heimrechttausch Meister FC Bayern München Aufsteiger Borussia Mönchengladbach. Zwei weitere Spiele des 9. Spieltags werden wegen der U20-WM erst am 14. Dezember ausgetragen: Dann empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam Bayer 04 Leverkusen, die SGS Essen hat den VfL Wolfsburg zu Gast.

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Tabelle Frauen-Bundesliga

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Digger Dunn
Digger Dunn

Getreu dem Motto: Keiner will gewinnen, liefert sich ein Quartett einen spannenden Kampf um den magischen Platz 11. Duisburg könnte allerdings zum Spielverderber dabei werden, wenn sie am 10. Spieltag gegen die Gladbacher Mädels einen Heimsieg einfahren sollten. Dann könnten nur noch die Werkself, der USV und die TSG das Rennen unter sich ausmachen.

shane
shane

@digger: und die tsg erst, wenn die die fohlen gar auswaerts schlagen am letzten hinrundenspieltag! an den verbleibenden 11 spieltagen passiert ja dann ganz sicher nix entscheidendes mehr.

Volker
Volker

Die Msv Mädels leisten sich eine aufwendige Abwehr Schlacht gegen die Frankfurterinnen. Das Konzept von Inka Grings liegt jetzt offen. Gegen vermeidlich stärkere Mannschaften die Null halten. Nicht schön aber effektiv. Auch wenn es dieses mal nicht aufgegangen ist und der Sieg des FFC berechtigt ist, trotz eines nicht gegebenen Hand 11 Meter. Ein Erfolg über die Gladbacherinnen wird nun dringend notwendig um sich aus den Abstieg Plätzen zu befreien. Die Bayern Mädels schleichen sich mit minimal Ergebnissen an die Tabellen Spitze (wieder einmal) Aber dieser Spieltag ist dummerweise zwei geteilt und Potsdam wird sich seine hoch Verdiente Position zurück… Weiterlesen »

enthusio
enthusio

Das hat es wohl noch nie gegeben: der Spitzenreiter der Bundesliga hat in 8 von 9 Spielen nur ein einziges Tor erzielt und dabei 6x 1:0 gewonnen (darunter in den letzten fünf von sechs Spielen !). Nur gegen Duisburg gab es einen Sieg mit drei Toren. Allerdings hat Bayern auch nur 1x mehr als 1 Gegentor hinnehmen müssen (beim 1:2 gegen Wolfsburg). Doch ähnlich krass ist die Torbilanz von Wolfsburg: in 8 Spielen nur 10 Tore. Die Wölfinnen haben in drei Spielen kein Tor erzielt (2x 0:0 und gegen Potsdam 0:1) und in keinem (!) Spiel mehr als 2 Tore… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@enthusio,
Tja, es ist schon unglaublich, wie die Bayern-Ladies sich diese Saison wieder durchmogeln!!!
Jetzt bin ich mal wirklich gespannt, wie sie sich gegen TURBINE schlagen!!! 🙂

Wenn man es genau nimmt, hätte wahrscheinlich sogar der weit abgeschlagene Tabellenletzte der Buli noch eine reelle Chance in der CL, zumindest gegen solche Teams wie Eskilstuna, Zürich oder Rossyanka!!!
So relativieren sich dann auch die „hohen“ Ergebnisse von Wolfsburg und München!!! 😉

Jo-Ann-Kas
Jo-Ann-Kas

@Detlef

dann mogelt euch doch einfach auch mal durch. Das scheint ja einfach zu sein. Dann könnt Ihr ja nächstes Jahr all‘ die Mannschaften in der CL hoch abschießen

Detlef
Detlef

@Jo-Ann-Kas,
Ich hoffe doch sehr, daß ich dies niemals erleben muß!!!
Wir haben letzte Saison viele schwache Spiele gemacht!!!
Aber da klebte uns auch die Seuche am Hals!!!
Über die paar Verletzten, die Bayern im Moment hat, hätten wir nur müde gelächelt!!!

Die selbe Mogelpackung zeigte die Wörle-Truppe ja auch schon letzte Saison!!!
Und da hatten sie viel weniger Lazarettinsassen!!!

Und das mit dem hoch abschießen in der CL,… schnarch, das ist stinklangweilig, haben wir alles schon erlebt und gemacht, sowas braucht kein Mensch!!!

F.B.
F.B.

Ich denke, jeder wirkliche Fan des Frauenfussballs ist bei dem anstehenden Spitzenspiel auf der Seite der Potsdamerinnen. Die Bayern haben in der letzten Saison von der Schwäche der Gegnerinnen profitiert und sind mit ihrer konstanten Spielweise zurecht Meister geworden, aber diese Saison dürfen sie mit einer solchen Form des Anti-Fußballs nicht durchkommen!

Volker
Volker

Jetzt sind die Bayern 2x Meister geworden und schon erheben sich die Verschwörungs-Theorien. Argumente wie „mogeln“ und „Bayernbonus“ machen sich jetzt auch im FF breit. Ich kann mich nicht erinnern ob solche Zweifel an Wolfsburg oder Frankfurt in der Vergangenheit aufgekommen sind. Ich halte das für das Erbe aus dem Männerbereich. Ebenso nervt das ständige beklagen von Verletzungs-Ausfällen ausgerechnet bei den Kader-stärksten Mannschaften! Wörle und seine Bayern Mädels haben im FF in den letzten 2 Jahren durch ihre auf Defensive und Taktik ausgerichtete Spielweise neue Maßstäbe gesetzt. Hinzu kommt ein kluges auf Kollekiv ausgerichtetes Mannschafts Konzept. Sie haben Erfolgreich gegen… Weiterlesen »

Detlef
Detlef

@Volker, Mit „mogeln“ ist genau dieser Defensivstil gemeint!!! Da ich mit dem MF nix am Hut habe, lehne ich jede Parallele dorthin strikt ab!!! Dieses fürchterliche Gekicke will niemand sehen, was auch die Zuschauerresonanz mehr als deutlich beweist!!! Das war früher noch ganz anders, als die Amifraktion dort noch wirbelte!!! Und auch am „Bayern-Bonus“ ist durchaus etwas dran!!! Oder kannst Du Dich an eine grobe Fehlentscheidung gegen sie erinnern??? Ich zumindest nicht, ganz im Gegenteil!!! Auch das gab es früher so nicht!!! Wenn man ehrlich ist, ist das auch mehr ein „Natio-Bonus“!!! Den gab es allerdings schon immer, nur das… Weiterlesen »

enthusio
enthusio

@Detlef:

Die Offensivdefizite seiner Mannschaft sind Tom Wörle natürlich nicht verborgen geblieben und er hat reagiert.
Mit Fridolina Rolfö vom schwedischen Meister Linköpings FC hat er eine zusätzliche Angreiferin für die nächsten 2 1/2 Jahre verpflichtet.

@Schenschtschina Futbolista:

In meinen Augen ist das eine sehr sinnvolle und notwendige „Aufblähung“ 🙂 des Bayern-Kaders.
Niemand von uns möchte ja wohl eine erneute Bayern-Meisterschaft mit lauter effektiven, aber spielerisch unansehnlichen 1:0-Siegen erleben.

Detlef
Detlef

@enthusio, Das Problem sind nicht die Spielerinnen!!! Gute Kickerinnen gibt’s in Wörles Truppe ja genügend!!! Ob jetzt eine mehr oder weniger davon, daß spielt dann auch keine Rolle mehr!!! 😉 Das Problem ist das Spielsystem, daß Volker als „Maßstäbe setzend“ bezeichnet hat, aber mM nach die Offensivqualitäten von Rolser, Däbritz, Bürki und EVANS verstümmelt!!! Auch die eigentlich offensiven Außenverteidigerinnen Maier und Lewandowski leiden unter diesem bayrischen Catenaccio!!! Die Einzige, die dagegen eine gewisse Immunität ausgebildet hat ist Miedema!!! Auf Rolfö darf man zwar gespannt sein, aber sie allein kann es dann auch nicht richten!!! Interessant wird auch sein, wer dafür… Weiterlesen »

bale
bale

ist die Schwedin eigentlich Nationalspielerin?und hoffe sie fühlt sich wohl und bleibt eine weile nicht wie Olivia schough