Pauline Bremer erhält Fritz-Walter-Medaille

Von am 30. Juli 2015 – 11.20 Uhr 4 Kommentare

Pauline Bremer ist mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold als „Nachwuchsspielerin des Jahres 2015“ ausgezeichnet worden. Auszeichnungen gibt es auch für Nina Ehegötz und Laura Freigang.

Bremer wird die Auszeichnung am 4. September in Frankfurt erhalten, die Übergabe der Medaille erfolgt durch Dr. Hans-Dieter Drewitz, DFB-Vizepräsident, Jugend und Roger Lewentz, Vorstand der Fritz-Walter-Stiftung und Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz. Hinter Bremer folgen bei den Juniorinnen die U19-Nationalspielerinnen Nina Ehegötz (1. FC Köln) als Zweite und Laura Freigang (TSV SCHOTT Mainz) als Dritte.

Bei der U20-WM im vergangenen Jahr war Pauline Bremer zweitbeste Torschützin. © Nora Kruse

Pauline Bremer führte die U20 im Vorjahr zum Titel bei der WM in Kanada © Nora Kruse

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Nationalelf-Debüt und WM-Teilnahme
Pauline Bremer feierte im April 2014 ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft. Vier Monate später führte sie als Kapitänin die deutsche U20 zum Weltmeistertitel in Kanada. Ein knappes Jahr später nahm sie, ebenfalls in Kanada, als jüngste deutsche Spielerin an der Frauenfußball-WM 2015 teil. Zur neuen Saison 2015/2016 hat sich die Gewinnerin der Fritz-Walter-Medaille in Silber 2014 dem französischen Meister Olympique Lyon angeschlossen.

„Talentierte Spielerin mit toller Persönlichkeit“
“Pauline Bremer ist eine sehr talentierte Spielerin mit einer tollen Persönlichkeit”, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. “Bei der U 20-WM 2014 in Kanada war sie eine der prägenden Spielerinnen der deutschen Mannschaft und hat anschließend den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft. Ich wünsche ihr für die Zukunft und natürlich ganz besonders bei ihrer neuen Herausforderung in Frankreich viel Erfolg.”

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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