Turbine Potsdam holt Marina Makanza

Von am 27. Juli 2015 – 17.53 Uhr 25 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat die französische Nationalstürmerin Marina Makanza unter Vertrag genommen.

Die 24-Jährige kommt vom französischen Verein HSC Montpellier nach Potsdam und erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag. Makanza spielte bereits von 2010 bis 2013 mit dem SC Freiburg in der Bundesliga und spielte bereits 15 Mal für die französische A-Nationalmannschaft.

Erfahrene Stürmerin
Turbine-Trainer Bernd Schröder meint: „Wir versprechen uns viel von ihr. Sie ist eine erfahrene Spielerin, die die deutsche Bundesliga auch schon kennt. Makanza ist eine Stürmerin, die gut in unser System passt. Durch den Weggang von Pauline Bremer haben wir mit Makanza für diese Position ein gutes Äquivalent gefunden.“ Die Kaderplanung bei Turbine ist mit der Verpflichtung von Makanza abgeschlossen.

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Logo des 1. FFC Turbine Potsdam ©1. FFC Turbine Potsdam

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Acht Neuzugänge
Damit verzeichnet Turbine zur kommenden Allianz Frauen-Bundesliga-Saison acht Neuzugänge: Rückkehrerin Patricia Hanebeck (vom SC Sand), Ilaria Mauro (SC Sand), Svenja Huth, Bianca Schmidt (beide 1. FFC Frankfurt), Torhüterin Lisa Schmitz (Bayer 04 Leverkusen), Jolanta Siwinska (1. FC Lübars), Elise Kellond-Knight (Brisbane Roar), Marina Makanza (HSC Montpellier).

Scurich und Frausing gehen
Nicht mehr mit dabei ist dann die US-Amerikanerin Allison Scurich, die vom SC Sand gekommen und Anfang Juli ins Potsdamer Training eingestiegen war. Sie entschied sich gegen eine Fortsetzung ihrer Karriere. Weitere Abgänge sind Anna Felicitas Sarholz (SV Babelsberg 03), Jennifer Zietz, Nina Frausing Pedersen, Rachel Mercik, Ingrid Wells (alle Karriereende), Genoveva Anonma (Portland Thorns FC), Natasa Andonova (FC Rosengård), Lisa Evans (FC Bayern München), Pauline Bremer (Olympique Lyon) und Isabella Möller (1. FFC Frankfurt).

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

25 Kommentare »

  • Toms sagt:

    Ja klar. Alles Schuld der bösen Spielerin und Turbine ist natürlich völlig unschuldig. Lachhaft. Es haben sich schon so viele Spielerinnen nach ähnlich unrühmlichen Abgängen über TP beschwert, über Trainerstab und die Verantwortlichen und deren Umgang mit ihnen.
    Aber klar, alles nur Lügenmärchen um die armen Turbinen in den Schmutz zu ziehen. Quasi eine Verschwörungstheorie. Von verschiedenen Spielerinnen, über Jahre hinweg, völlig unabhängig voneinander. Logisch.

    Bei diesem Verein läuft etwas unfassbar schief und man kann nur hoffen dass da, vor allem wenn Schröder weg ist, noch kräftig ausgesiebt wird um den Imageschaden den TP immer mehr und mehr bekommt zu stoppen.

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  • shane sagt:

    potsdam, ernsthaft? wat soll der sch***? wenn eine nach der anderen den verein im unguten verlaesst, kann es nicht allein an der spielerin liegen. entweder bei der verpflichtung oder bei der betreuung werden da immer wieder die selben fehler wiederholt. WARUM? mein herz blutet…

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  • enthusio sagt:

    Da ist die Stimmung in Essen zu Karneval auf dem Trainingsplatz aber deutlich besser. 🙂

    https://de-de.facebook.com/SGS.Frauenfussball

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  • OrbisJack sagt:

    Dieser Verein ist einfach nicht mehr zu retten. Eagl wo die Wahrheit hier liegt ist die Schaden schon gemacht. Kann mir kaum vorstellen dass nach diese Aussage (und die von anderen ex-Spielerinnen) überhaupt eine Spielerin im Zukunft zu diese Desaster-Verein will, und von neue Sponsoren kann man gar nicht mehr reden.

    Die sollten jetzt einfach die übrigen 10 Spiele absolvieren, am besten absteigen und die Kader aus ihren Verträge freistellen, damit wir von diese Verein nie wieder hören muss. Total abscheulich jetzt.

    (-2)
  • xXx sagt:

    An Verträge muss man sich halt halten können. Wer das nicht kann, steht eben ohne Job da und braucht sich dann auch nicht beschweren. Würde bei jedem anderen Arbeitgeber genauso laufen, aber bei Turbine Potsdam ist es natürlich gleich wieder ein Skandal … *gähn*

    (-1)