Meniskuseinriss bei Popp, auch Peter verletzt

Von am 8. Juli 2015 – 18.30 Uhr 29 Kommentare

Die Wolfsburger Nationalspielerin Alex Popp ist mit einem Meniskuseinriss von der Frauenfußball-WM in Kanada zurückgekehrt. Auch Teamkollegin Babett Peter ist verletzt.

Popp klagte bereits seit dem WM-Achtelfinale gegen Schweden über Schmerzen im Knie und wird sich am Freitag, 10. Oktober, einer Operation unterziehen müssen. Sie wird mehrere Wochen ausfallen.

Alex Popp

Alex Popp (li.) muss sich einer Knie-OP unterziehen  © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Kritik von Kellermann
„Vor Ort wurden leider nicht die notwendigen Diagnosemaßnahmen durchgeführt. Deshalb bekamen wir das Ergebnis erst jetzt nach einem MRT in Wolfsburg“, kritisiert Wolfsburgs Trainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann. „Das ist noch vor Saisonstart der zweite Hochkaräter, der uns neben Nadine Keßler ausfällt“, so Kellermann weiter.

Auch Zwangspause für Peter
Abwehrspielerin Babett Peter zog sich bereits in der WM-Vorbereitung eine Teilruptur des Außenbands im Fußgelenk zu. Sie wird ebenfalls für mehrere Wochen nicht am Training teilnehmen können. Ein Einsatz zu Saisonbeginn sei aber wahrscheinlich, heißt es auf der Website der Wolfsburgerinnen.

Womensoccer wünscht beiden Spielerinnen gute Besserung und eine rasche, komplikationslose Genesung.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

29 Kommentare »

  • kelly sagt:

    hallo wegen Termin Engpässen.bitte den überflüssigen algave cup abschaffen!!!!klar für die Spielerinnen und betreuerstab ein netter urlaub,das bringt auch Spielplan durcheinander.
    vielleicht werde ich ein kritisches transparent hochhalten.was meint ihr

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  • FFFan sagt:

    @ holly:
    „warum soll der DFB seine Mädels gut medizisch versorgen.“

    Grds. gilt die med. Versorgung beim DFB als sehr gut. Es ist aber nicht möglich, jede Spielerin jeden Tag von Kopf bis Fuß ‚durchzuchecken‘. Wenn eine Spielerin anhaltende Beschwerden hat, muss sie es sagen. Dann wird sie auch gründlich untersucht, ggf. kann auch ein MRT organisiert werden, auch wenn das im Ausland nicht ganz einfach ist.

    @ kelly:

    Auf keinen Fall den Algarve Cup abschaffen! Wann hat man sonst die Gelegenheit, vier Testspiele gegen starke Gegner zu bestreiten? Terminlich würde der Wegfall des Turniers außerdem nicht viel bringen, da gerade mal ein Wochenende betroffen ist, an dem ein Bundesligaspieltag stattfinden könnte.

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  • labersack sagt:

    @kelly,

    das sehe ich anders. Der Algarve Cup bringt allen beteiligten Mannschaften mehr Erkenntnisse als eine WM bei der für mehr als die Hälfte der Mannschaften nach der Vorrunde Schluß ist. Hier ist die Anzahl der Spiele für alle Mannschaften gleich.
    Leider nutzt unsere Bundestrainerin das Turnier nicht zum testen alternativer Spielerinnen. Der Gewinn des Turniers steht eben über dem Gewinn neuer Erkenntnisse.
    Deshalb ist nicht das Turnier, sondern die Teilnahme unserer N11 zu hinterfragen.

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  • Schelle sagt:

    @ kelly: Der Algarve Cup liegt in einem FIFA Zeitfester. Das heißt, in diesem Zeitfenster sind die Vereine verpflichtet, die Nationalspielerinen frei zu stellen.

    Selbst, wenn unsere Nationalmannschaft nicht an dem Algarve Cup teilnehmen würde, könnten trotzdem keine Bundesligaspiele stattfinden, da die anderen Nationen ihre Nationalspielerinnen einfordern werden.

    Auch wenn es jedes Jahr hier wieder diskutiert wird: Die Nichtteilnahme am Algrave Cup beseitigt keinen Terminengpass.

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  • kelly sagt:

    liebe frauenfussball fans,danke für eure sachlichen Meinungen und freue mich schonmal in Bremen vorbeizu schauen!!!endlich wieder frauenbundesliga im norden.

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  • Doc8181 sagt:

    @Zaunreiter:

    Im Sinne von Cato müsste es eigentlich heißen: „Im übrigen bin ich der Meinung, dass Fr. Neid zurücktreten sollte!“ 😀 😀

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  • Zaunreiter sagt:

    @Doc8181:

    Du hast natürlich recht! 😉 Ich bin auch kein geborener Lateiner. 😀

    Also wenn ich künftig alle meine Beiträge mit:

    „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“

    beende, wisst ihr Bescheid, dass ich damit Frau Neid und ihre geistigen Cousinen zum Überlassen der Natio und des Juniorinnenbereich durch Andere auffordere. 😉

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  • Detlef sagt:

    Ich erinnere hier noch einmal an die gebetsmühlenartigen Bekundungen von DFB-Seite, daß die Vereine noch viel professioneller werden müssen!!! 😈

    Der Fall Popp zeigt deutlich, wer sich hier zuerst an die eigene Nase fassen sollte!!!
    Die Bundesgöttin schickte eine Spielerin mit einem Meniskuseinriß aufs Feld, obwohl da noch einige gesunde Akteurinnen auf ihren Einsatz hofften!!! 😈

    Wenn Poppi ihrem Verein mitteilte daß sie Schmerzen hatte, wird sie das der Bundesgöttin sicher auch gesagt haben!!!
    Sie ist schließlich nicht auf den Mund gefallen!!!

    Für Olympia reicht eigentlich ein 15-er oder 16-er Kader, denn mehr kommen ohnehin nicht zum Einsatz!!!

    Die Feststellung von Bernd Schröder bewahrheitet sich immer wieder, und freiwillig wird die Bundesgöttin ihre “ eigene Erlebniswelt“ leider nicht verlassen!!! 😟

    Doch GsD kommen nun endlich auch kritische Stimmen von anderer Seite!!!
    Ich hoffe das Kellermann und Bell auch weiterhin ihre Stimme erheben, und auch Wörle endlich sein Schweigen bricht!!!

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Die Bundesgöttin schickte eine Spielerin mit einem Meniskuseinriß aufs Feld…“

    Die Verletzung hat sich erst später als Meniskuseinriss herausgestellt. Die Schmerzen hielten sich bei Popp wohl auch in Grenzen, jedenfalls hat sie kein Training und kein Spiel ausgelassen und ließ es sich nicht nehmen, selbst im fast bedeutungslosen Spiel um Platz 3 trotz im Halbfinale zusätzlich erlittener Kopfverletzung mit einem Spezialhelm aufzulaufen.

    P.S.: für Olympia dürfen eh nur 18 Spielerinnen nominiert werden (falls sich da nichts geändert hat).

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