Algarve Cup: DFB-Elf verliert gegen Schweden

Von am 4. März 2015 – 19.54 Uhr 18 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat ihr Auftaktspiel beim Algarve Cup in Portugal gegen Schweden verloren. Dabei verspielte die DFB-Elf trotz eines Blitzstarts eine Zwei-Tore-Führung.

In Vila Real do Santo António verlor die DFB-Auswahl mit 2:4 (2:1). Dzsenifer Marozsán (2.) und Simone Laudehr (3.) sorgten für einen Traumstart, doch Caroline Seger (30., 71.) und die frühere Bundesligaspielerin Sofia Jakobsson (54., 84.) sorgten für einen Sieg der Skandinavierinnen.

Zwei Tore in den ersten drei Minuten
Das Spiel war kaum angepfiffen, da stand es bereits 2:0. Nach einer Flanke von Laudehr erzielte Marzosán früh mit einem Volleyschuss die Führung (2.). Und nur Augenblicke später war es Laudehr selbst, die nach einem Konter über den rechten Flügel einen Querpass von Alex Popp zur 2:0-Führung einschob (3.).

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Seger triffft für Schweden
Doch die schnelle Führung beflügelte das deutsche Spiel keineswegs, die Schwedinnen kämpften sich nach und nach in die Partie zurück. Therese Sjögran nutzte unweit der linken Eckfahne einen Fehler von Annike Krahn, spielte den Ball nach innen und der Schuss von Seger wurde von Luisa Wensing unhaltbar für DFB-Torhüterin Nadine Angerer abgefälscht (30.).

DFB-Elf lässt gute Chancen liegen
Bis zur Pause hatte Deutschland dann aber zwei weitere gute Möglichkeiten: Erst scheiterte Popp an der schwedischen Torhüterin Hedvig Lindahl (33.), dann hatte Laudehr mit einem Kopfball an die Latte die Möglichkeit einen weiteren Treffer zu erzielen (42.).

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Jakobsson gleicht aus
Schweden kam mit Schwung aus der Kabine und bereitete der DFB-Elf zunehmend Probleme. So musste Angerer in höchster Not gegen Hanna Folkesson klären (53.). Doch kurz darauf verschätzte sich Angerer bei einem weiten Ball im Herauslaufen, Jakobsson bedankte sich mit einer feinen Einzelleistung und schob den Ball zum Ausgleich ins Netz (55.).

Verena Faißt (li.) im Duell mit Caroline Seger

Verena Faißt (li.) im Duell mit Doppel-Torschützin Caroline Seger © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Pech im Abschluss
Die DFB-Spielerinnen wären aber fast postwendend wieder in Führung gegangen, als die eingewechselte Anja Mittag mit einem Schuss aus spitzem Winkel nur knapp an Lindahl scheiterte (58.) und kurz darauf Jennifer Cramer eine gute Chance liegen ließ (61.).

Schweden dreht die Partie
Die Schwedinnen machten es jedoch besser und nach einem Freistoß war Seger per Kopf zur Stelle und brachte ihr Team in Führung (71.). Wer gedacht hatte, dass die deutsche Mannschaft noch einmal zurückkommen könnte, sah sich getäuscht, Jakobsson versetzte nach einem Konter mit ihrem zweiten Treffer der DFB-Elf den K.o. (84.).

Am Freitag gegen China
Am Freitag geht es für Deutschland im zweiten Gruppenspiel gegen China (ab 14 Uhr live auf Eurosport), das zum Auftakt im zweiten Spiel der Gruppe A gegen Brasilien in Albufeira 0:0 spielte. Am Montag (ab 18.30 Uhr auf Eurosport) ist dann Brasilien im letzten Gruppenspiel der Gegner.

Deutschland – Schweden 2:4 (2:1)

Deutschland: Angerer – Hendrich (80. Kemme), Krahn, Wensing, Cramer – Goeßling (46. Leupolz), Marozsan – Alushi (46. Mittag), Popp (70. Faißt), Laudehr – Sasic

Schweden: Lindahl – Rubensson, Fischer, Sembrant, Samuelsson (46. Nilsson) – Seger – Dahlkvist, Folkesson, Sjögran – Jakobsson, Asllani

Schiedsrichterin: Carina Vitulano (Italien)

Zuschauer: 769

Tore: 1:0 Marozsan (2.), 2:0 Laudehr (3.), 2:1 Seger (30.), 2:2 Jakobsson (54.), 2:3 Seger (71.), 2:4 Jakobsson (84.)

Auftaktsieg für die Schweiz
In der Gruppe B gewann die Schweiz in Lagos mit 2:0 (0:0) gegen Island. Nach einer torlosen ersten Halbzeit war es Lara Dickenmann, die mit einem verwandelten Foulelfmeter die Führung erzielte (58.), zehn Minuten später war die Stürmerin von Olympique Lyon ein zweites Mal erfolgreich (68.). „Im Vergleich zu den letzten Wochen war es ganz klar ein Schritt nach vorne. Während des Spiels haben wir durchaus gute Phase, in denen wir tollen Fussball zeigen“, so Trainerin Martina Voss-Tecklenburg.

USA drehen Partie gegen Norwegen
Am Abend bezwangen die USA in Vila Real do Santo António Norwegen mit 2:1 (0:1). Die Skandinavierinnen gingen durch Ada Hegerberg in Führung (43.), doch nach der Pause drehten die USA die Partie durch zwei Tore von Carli Lloyd (55., 62. Foulelfmeter).

Frankreich siegt, Japan verliert
In Gruppe C gewann Dänemark am Nachmittag in Parchal mit 2:1 (1:1) gegen Japan. Am Abend setzte sich an gleicher Stelle Frankreich trotz klarer Überlegenheit und 17:0-Torschüssen nur knapp mit 1:0 (0:0) gegen Gastgeber Portugal durch. Eugénie Le Sommer traf per Kopf nach Flanke der eingewechselten Claire Lavogez (64.). Sanne Troelsgaard brachte Dänemark früh in Führung (2.), doch Kozue Ando gelang der schnelle Ausgleich (15.). Johanna Rasmussen gelang jedoch nach einer Stunde der Siegtreffer (60.).

Erster Spieltag beim Cyprus Cup
Auch beim Cyprus Cup stand am Mittwoch der erste Spieltag auf dem Programm. Dabei gab es folgende Ergebnisse:

Südkorea – Italien 1.2
Schottland – Kanada 0:2
Finnland – England 1:3
Niederlande – Australien 0:1
Mexiko – Südafrika 2:0
Tschechische Republik – Belgien 2:2

Ergebnisse 1. Spieltag Istrien-Cup
Beim Istrien-Cup kam es am ersten Spieltag zu folgenden Ergebnissen:

Republik Irland – Ungarn 1:1
Österreich – Slowakei 1:1
Polen – Nordirland 2:0
Rumänien – Kroatien 0:0
Costa Rica – Bosnien-Herzegowina 1:0
Wales – Frankreich B 0:1

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Jan sagt:

    Es bleibt dabei: Schweden darf gegen Deutschland in den unwichtigen Turnieren gewinnen, und Deutschland gegen Schweden in den wichtigen.

    Zudem ist es ziemlich unprofessionell von Pia Sundhage, ihre Schwedinnen schon soo früh in WM-Form zu haben. 😉 Vllt. sollte sie sich da besser ein Beispiel an Silvia Neid nehmen, die ihre Spielerinnen nur die ersten 3 Minuten auf hohem Niveau wirbeln, danach aber lieber meist nur planlos rumkicken lässt. 😉

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  • Anna Blässe & Julia Simic gehören in die N11 sagt:

    Die beste Auswechselspielerin der Bundesliga mit 8 Toren wird völlig ignoriert und nicht mal nominiert (Eunice Beckmann). Eine derzeit überagende Wolfsburg Spielerin Anna Blässe kommt nicht mal zum Einsatz. Und das Schlimmste ist, dass man statt eine vernünftige Spielmacherin, eine Alex Popp ins 10ner Zentrum stellt (Popp gehört entweder vorn im Sturm oder nach Außen und ist im Mittelfeld völlig fehl am Platz)
    Gratulation an Schweden und das ohne Lotta Schellin!!! Könnte sogar noch 5:2 werden wenn Aslani ihre Chance sehr gut genutzt hätte.

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  • Traumfee99 sagt:

    Ich frag mich überhaupt ob dieser Algarve-Cup kurz vor der WM Sinn macht…. zum Schluß kommen noch ein paar Spielerinnen mit Verletzungen nach Hause, und dass Anna Blässe noch nicht kam, ist klar gewesen, wenn überhaupt.

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  • Hart aber fair sagt:

    Ich stimme Anna B. & Julia S. komplett zu! Würde eine Simic gerne auch vorne als Spielmacherin sehen aber vieleicht verachtet Frau Neid auch die modernen Spielweise…
    Dass überhaupt Spielerinnen wie Julia Simic, Eunice Beckmann oder Sandra Starke ignoriert werden ist ein großer Rätsel und unfassbar.

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  • never-rest sagt:

    Sehr aufschlussreiches Spiel: Nach einem Blitzstart unr einer recht ordentlichen 1. Hz. ging der 2. Hälfte nix mehr.

    Irre ich mich, oder lag es daran, dass Goeßling sich nach der Halbzteitpause ausruhen durfte. Mit dem Wechsel ging jegliche Stabilität im deuschen MF verloren. Die in der 1. Hz. spielfreudige Maroszan rückte weiter nach hinten und ließ genauso stark nach, wie sie angefangen hatte. Zu meiner Überraschung konnte auch Leupolz nicht annähernd die Auswechselung von Geoßling kompensieren. Popp hat zwar in der 1. Hz. gar nicht schlecht als hängende Spitze gespielt, aber auch ich halte sie im Sturmzentrum für wirkungsvoller. Da wo heute Sasic die meiste Zeit abgemeldet war.

    Dazu kamen dann auch haarsträubende Abwehrfehler, an der jede Abwehrspielerinnen beteiligt war. Auch Angerer machte einen völlig übermotivierten Sonntagsausflug auf den Rasen und wirkte auch in anderen Szenentrahlte kein bischen souverän. War wohl alles ein bischen viel mit ihrem Buch und zuletzt bei Lanz etc. Sie sollte sich besser wieder voll und ganz auf ihren Job als Torhüterin konzentrieren. Immerhin steht eine gereifte A. Schuldt als Alternative bereit.

    In dieser Formation wird die Abwehr hoffentlich nicht noch einmal zusammmen spielen. Cramer und Wensing formschwach, Hendrich zwar mit guten Anlagen, aber sie muss an ihrer Präsenz /Physis und der Antrittschnelligkeit arbeiten. Zu den Defiziten von Krahn habe ich schon oft genug meine Meinung gesagt.

    Durchgehend gut hat mir eigentlich nur Laudehr gefallen. Nächstes Siel dann bitte auch mit B. Peter und L. Maier in der Abwehr. Henning und Bartusiak fehlen ja leider.

    Trotzdem kein Grund zur Aufregung. Besser die richtigen Lehren aus den Spielen beim Algarve Cup ziehen, als ein Desaster bei der WM zu erleben.

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  • shane sagt:

    da haben die schwedinnen nun schon zum zweiten mal in diesem jahr nen fruehen 0:2 rueckstand noch gedreht. respekt. bei jakobsson scheint jetzt in montpellier der knoten geplatzt zu sein. da hat schweden mit dem duo aslani-jakobsson nun mindestens noch ne zweite gut funktionierende option zum eigentlich schon gesetzten aslani-schelin sturm.

    aber bekanntlich werden meisterschaften von der defensive gewonnen (siehe auch den bundesligastand). da gibt’s dann doch noch einiges zu tun. bei den zwei deutschen toren sah auch ueber-nilla wieder eher alt aus.

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  • Sylviajjaaa sagt:

    Selten 2 so unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Die 2. Halbzeit war wohl so ziemlich das Schlechteste was die DFB-Frauen je gezeigt haben. Hoffentlich war es endlich mal ein Warnschuß für einige Verantwortliche.
    Die Abwehr wird so sicher nicht mehr zusammen spielen. Angerer völlig von der Rolle. Kein Wunder, dass Bartusiak mitgefahren ist. Wäre unglaublich wichtig, wenn sie noch fit würde.

    Die eingewechselten Spielerinnen waren heute wirklich eine Katastrophe(Kemme ausgenommen).
    Allerdings sind die Spielerinnen auch erst am Montag-Abend angekommen.

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  • Tiberias sagt:

    Gebe never-rest und Sylviajjaaa völlig Recht. Irgendwo war die 2. HZ zwischen Hühnerhaufen (Feld) und fragwürdiger Übermotivation (Angerer, Tor). Im übrigen bin ich der Meinung, dass Maro in HZ 2 raus gehört und Tabi Kemme von Anfang an spielen sollte.

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  • enthusio sagt:

    Ich finde diese Niederlage nicht so dramatisch. Derartige Abwehrfehler passieren und lassen sich abstellen. Die Niederlage Ende Oktober im Testspiel gegen Frankreich, als unseren Mädels klar wie lange nicht mehr ihre Grenzen aufgezeigt wurden, hat mich dagegen wesentlich mehr beunruhigt. Denn gegen eine Mannschaft wie Frankreich in Topform wird es sehr schwer sein, bei der WM was zu reißen. Die 2. Halbzeit heute war dagegen zwar ärgerlich, aber kein Grund zur Sorge.

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  • kelly sagt:

    wenn schelin aslani und jakobson spielen Hilfe,aber wm ist hoffentlich eine andere kiste?!

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  • dummkopf sagt:

    Oje
    Wie war das gleich wieder?
    Hinten gemischte Beilagen. Check.
    Jeder mal mit Krahn. Check.
    Maro einmal im Kreis rum bis man wieder nicht weiss. Check.
    Flügelflitzer darf auch jeder mal. Check.

    Manchmal entspricht das Zweikampfverhalten eher Jugendspielen. Check. Obwohl das für Nationalteams eigentlich sehr viel weniger gilt als in der Buli.

    Ansonsten gefällt mir das Zitat mit Jakobsson in Montpellier am Besten. So kann man sich täuschen. Da hatte die Glaskugel nämlich wohl in 90 Min Wob-Clop schon erkannt (das es da bei Jakobsson keinen Knoten gab), wozu die verehrte Frauenfussballwelt ein Jahr gebraucht hat.
    Besonders die Meisterleistung der AFBL-Chefscouter, sie im Sommer, wo sie wochenlang „auf dem Markt“ war, zu einem kleineren franz. Verein ziehen zu lassen spricht Bände.
    Jetzt muss die Kugel sogar schon ein wenig dämpfen. Jakobsson ist gut wegen ihrer Arbeitsrate und Athletik, technisch aber leider nicht. Die 2 Abschlüsse heute waren auch viel Glück (aber des Tüchtigen)

    Ausserdem hatte man ebenfalls das Thema schon angesprochen, dass Spielerinnen eben nicht einfach so mal „in Form“ sind oder nicht und in ihrer Leistung schwanken. Sondern dass gute und schlechte Leistungen hauptsächlich das Produkt der sich ändernden Spielumgebungen (Gegenspieler, Nebenspieler, Spielposition, Spieltaktik der eigenen und gegnerischen Mannschaft, …) sind.
    Wäre doch schön, wenn das heute abend aufgrund des Gesehenen noch ein paar Leute mehr verstehen würden. Es können ja schlecht in der Halbzeit alle ihre Form getauscht haben.

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  • dummkopf sagt:

    oops,
    ich mag ja das „sie hatte Recht“ eigentlich so gar nicht, aber wenn das im vorigen Komment so alleine da steht, ist das leider ja auch Käse. Das war, was die Glaskugel nach dem (TV-)Spiel Wob-Clop ua hier über Clop gemeint hat, die sie zum ersten Mal gesehen hatte (damals spielten übrigens – lang ists her – Schough und Göransson zB häufiger als Jakobsson in der SWE-N11):

    „…
    Jakobsson sehr, sehr gut, (einzige, die den Wobinen ebenbürtig war)
    Wylezek, Bernauer, Islacker, Winczo, Ester überdurchschnittliche BL-Spieler,
    Aschauer gegen eine starke Gegnerin allein,
    der Rest war aber entsprechend weit, weit darunter …
    …“

    (einzig bei Wylezek bin ich da heute vielleicht nicht mehr so sicher)

    @enthusio
    ja, jedes Spiel für sich betrachtet eine feine Beobachtung:
    gegen FRA war man in der individuellen Klasse der Spielerinnen nicht überlegen und das lässt sich nicht ändern.
    Heute war man überlegen, hat aber taktische und individuelle Fehler gemacht, die sich sehr wohl schnell abstellen lassen.

    Trotzdem macht das ja das FRA-Spiel nicht besser. Heute ist nur noch eine zusätzliche Gefahr dazugekommen: An einem schlechten Tag kann es passieren, dass man selbst gg Gegner wie SWE ohne Schelin 4 Dinger bekommt. Und auch wenn man wohl (hoffentlich) die gleiche Fehler nicht wieder macht, aber es gibt genügend Kandidatinnen, denen eben wenn es dumm läuft andere Fehler passieren können.

    Und die Klasse reicht dann wohl auch nicht unbedingt aus, um die Fehler auszugleichen. Man hätte ja nach dem 2:2 noch etwas drehen können. Aber da wurde es immer konfuser, sowohl von drinnen, und – das wäre auch das 13. Weltwunder der Intuition gewesen – von draussen kam natürlich auch nix.

    Allerdings hat nicht D erst in jüngster Vergangenheit schon mal 4 von SWE bekommen und ist dann WM geworden? Wenn das mal kein gutes Omen ist …

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  • holly sagt:

    hm das Schweden so stark ist hat ich nicht gedacht. da in Schweden noch Winterpause ist. Aber die dt. haben es ihnen in HZ 2 auch leicht gemacht.
    Die verletzten und zur Pause ausgewechselten Spielerinnen sind die klaren Gewinner vom Spiel. Sollte Kessi bis zur WM nicht fit werden, kann man nur hoffen das sich nicht Lena noch vorm Turnier verletzt. Dann sieht es für die dt. düster aus.
    Fand die Schweden ohne Lotta gefährlicher wie mit ihr.
    Besonders gefreut haben mich die Tore von Sofia

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  • enthusio sagt:

    Hier eine unkommentierte Zusammenfassung sowie Stimmen zum gestrigen Spiel:

    https://tv.dfb.de/video/highlights-deutschland-vs-schweden/10486/

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  • Michele sagt:

    Was soll man dazu noch sagen?
    Dzseni Marozsan: Sie ist eine begnadende Spielerin. Sie kann am Ball alles. ABER: Wenn sie nicht bald lernt, auch mal die einfachen Bälle zu spielen, sollte man es ihr doch mal beibringen und erklären!
    Lira Alushi: Sie hat mir gestern mit am besten gefallen. Schade, dass sie zur Halbzeit raus musste!(vielleicht angeschlagen)
    Annike Krahn: HILFE! Bitte erlöst uns endlich. Ich habe jedesmal Angst, wenn sie am Ball ist! Ein Ball von A nach B zu bringen, ist für Annike ein Fremwort!
    Lena Goeßling: Eine meiner Lieblingsspielerinnen! Sie kann so viel, zeigt aber zurzeit so wenig! Kopf hoch, Lena! Bald wird es wieder besser!
    Nadine Angerer: Unsere Welttorhüterin! Immer für einen Bock gut! So etwas wie gestern sollte sie sich in Zukunft sparen!
    Kathy Hendrich: Jung und mit sehr viel Potential! Man merkt ihr aber auch an, dass sie das Tempo in der Natio noch nicht so gewöhnt ist:

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  • bluebox sagt:

    Hallo !

    Ich stellte mir gestern die Frage, warum man beim Stand von 2:3
    eine Verteidigerin anstatt einer frischen Stürmerin einwechselt.
    Hat von euch jemand eine Idee ?

    Das wäre doch dieee Chance für Anna Blässe gewesen oder ?

    ciao

    bluebox

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  • Maskal69 sagt:

    @Michele, ganz deiner Meinung bis auf Hendrich, war für mich ein Totalausfall. In der 1 Hz ist es nicht so aufgefallen, da Alushi sehr viel nach hinten arbeitete.
    Krahn ist bei Frau Neid gesetzt, die wird mit 100% Sicherheit immer spielen.
    Wir waren auch heute wieder physisch den Schwedinnen unterlegen.
    Besonders gut hat mir die Spielweise der Schwedinnen gefallen, die ist optimal auf Kunstrasen abgestimmt.

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  • wolle sagt:

    Das Ergebnis sollte erst mal nicht so wichtig und nur zweitrangig sein.
    Es haben aber wohl alle gesehen, dass diese Abwehr nicht konkurrenzfähig ist. Das ist für mich auch nicht so neu. Eigentlich war das bei der EM schon so, da hatte man mit Angerer aber noch eine Torhüterin auf höchstem Niveau. Enttäuschend ist für mich, das Fr Neid nichts neues einfällt. Was soll man noch zu Krahn sagen und Bartusiak wird auch nicht der Messias, selbst wenn Sie bis zur WM noch fit wird. Da hätte Fr. Neid während der Quali zur WM ruhig mal andere Spielerinnen probieren sollen, jetzt ist es m.M.n. zu spät. Vielleicht wäre ja die „alte IV vom VW-Club“ die Lösung, Henning und Gößling. Wenn Kessler wieder fit wird wäre das für mich jedenfalls eine echte Alternative.
    Ich hoffe nur, das Fr. Neid bei den restlichen Spielen ausgiebig rotieren wird, und den Jungen eine Chance gibt. Wenn Sie Petermann usw. einlädt, dann sollten Sie auch Spielzeit bekommen.

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