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2014

Frankfurt gegen Bayern unter Zugzwang

Am Sonntag beginnt die Rückrunde der Allianz Frauen-Bundesliga. Für den 1. FFC Frankfurt hält der 12. Spieltag nach dem verpatzten Auftritt beim VfL Wolfsburg das nächste Spitzenspiel bereit: Der ungeschlagene FC Bayern München ist in Hessen zu Gast. Der VfL fährt unterdessen in den Breisgau und will seinen Vorsprung an der Spitze verteidigen.

Mit zwei Zählern liegen die Wolfsburgerinnen momentan vor dem FCB auf dem ersten Rang. Gegen den Sportclub ist der Meister haushoher Favorit, das Hinspiel wurde mit 3:0 gewonnen.

Topspiel in Frankfurt Zwei weitere Punkte beträgt der Vorsprung des FCB auf den 1. FFC Frankfurt, der nach der 0:2-Niederlage in Wolfsburg schauen muss, im Kampf um die ersten beiden Plätze nicht ins Hintertreffen zu geraten. “Wir müssen zu jener Dominanz zurückfinden, die uns in vielen Partien in dieser Saison ausgezeichnet hat – und der Schlüssel dafür liegt in einem präzisen Passspiel. Nicht weniger wichtig wird es sein, mit der nötigen Entschlossenheit und Aggressivität in die Zweikämpfe zu gehen”, sagt FFC-Trainer Colin Bell, der auf Celia Sasic verzichten muss.

FCB-Trainer Thomas Wörle sieht vor allem die Offensive der Gäste als gefährlich an: “Wir werden mit disziplinierter und kompakter Abwehrarbeit versuchen, die Wucht aus dem Frankfurter Angriffsfußball herauszunehmen. Nur mit einer absoluten Topleistung können wir in Frankfurt punkten. Wir freuen uns auf diese Herausforderung.”

Die Partie in Frankfurt wird ab 11 Uhr live im HR-Fernsehen und auf DFB-TV übertragen.

Wessen Serie wird enden? Zeitgleich zum Spitzenspiel ist Bayer 04 Leverkusen bei der TSG 1899 Hoffenheim zu Gast. „Hoffenheim tritt taktisch sehr diszipliniert auf und hat sich in dieser Spielzeit noch einmal weiter entwickelt. Wir sind bestens vorbereitet und wollen den Schwung aus den letzten beiden Partien mitnehmen, obwohl es diesmal ein völlig anderes, taktisch geprägtes Spiel werden wird“, sagt Bayer-Trainer Thomas Obliers. Seine Mannschaft hat zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen können – ganz anders die TSG.

“Wir haben in den letzten beiden Spielen leider keine Punkte geholt. Gegen Frankfurt darf man natürlich mal verlieren. In Freiburg haben wir eine gute Leistung gebracht, uns aber nicht dafür belohnt. Wir sollten uns auch am Sonntag auf unser Spiel konzentrieren und im Angriffsspiel wieder Lösungen parat haben, um zum Torabschluss zu kommen und dann vor dem Tor die Ruhe bewahren. Wir sind mit der bisherigen Punktausbeute zufrieden, dürfen aber nicht nachlassen, sondern wollen den Abstand auf die Abstiegsplätze weiter ausbauen”, sagt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann, der mit seinem Team in der Tabelle auf dem siebten Rang liegt – einen besser als die Werkself.

Derby in Essen Auf einem Abstiegsplatz liegt weiterhin der MSV Duisburg, der am letzten Spieltag gegen den Herforder SV aber zumindest seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte.

Am Sonntag ist der MSV bei der SGS Essen zum Derby zu Gast. „In diesem Spiel müssen wir allerdings von Anfang an hellwach sein; denn die Essenerinnen spielen eine sehr starke Saison und haben mit dem engagierten Auftritt gegen Bayern am letzten Sonntag wieder zurück in die Spur gefunden“, sagt MSV-Trainerin Inka Grings. In der Tabelle liegen zwischen beiden Mannschaften zehn Punkte, denn die SGS führt das Mittelfeld hinter den Top-4 an und hat zuletzt gegen den FCB einen Punktgewinn feiern können.

Potsdam zu Gast in Herford In diesen Top 4 liegt der 1. FFC Turbine Potsdam momenten auf dem vierten Rang – allerdings punktgleich mit den Frankfurterinnen. Am Sonntag treten die “Turbinen” ab 14 Uhr bei Schlusslicht Herforder SV an. Die Ostwestfälinnen warten in der Liga weiter auf den ersten Sieg.

Vorsprung auf die Abstiegsränge vergrößern Von 14 Uhr auf 13 Uhr verlegt wurde die Partie zwischen dem FF USV Jena und dem SC Sand. Für beide Mannschaften geht es darum, den Vorsprung auf die Abstiegsränge zu vergrößern.