Frauen-WM: Sechs weitere Teilnehmer stehen fest
Das Teilnehmerfeld der Frauenfußball-WM 2015 in Kanada nimmt immer mehr Gestalt, 21 von 24 Teilnehmern stehen inzwischen fest. In den vergangenen Tagen wurden die Teilnehmer der Konföderationen CONCACAF (Nord-, Mittelamerika und Karibik) sowie CAF (Afrika) ermittelt.
USA souverän Die USA sicherten sich die WM-Teilnahme bereits durch den 3:0-Sieg gegen Mexiko im Halbfinale der CONCACAF-Meisterschaft am vergangenen Freitag, genauso wie Costa Rica, das im zweiten Halbfinale mit 3:0 im Elfmeterschießen gegen Trinidad und Tobago die Oberhand behielt und somit erstmals an einer Frauen-WM teilnehmen wird. Das Finale gewannen die USA gegen Costa Rica dann souverän mit 6:0 und holten sich damit bereits zum siebten Mal den Titel. Abby Wambach erzielte dabei vier Treffer, soviel wie keine Spielerin zuvor in einem CONCACAF-Finale.
Corral schießt Mexiko zur WM Den dritten direkten CONCACAF-Startplatz sicherte sich in einem packenden Spiel um Platz 3 Mexiko mit einem 4:2-Sieg nach Verlängerung gegen Trinidad und Tobago. Dabei wurde die Mexikanerin Charlyn Corral mit ihren beiden Treffer in der Nachspielzeit für die Mexikanerinnen zur Matchwinnerin.
Play-off Trinidad und Tobago gegen Ecuador Doch auch für Trinidad und Tobago besteht weiterhin Hoffnung auf eine WM-Teilnahme, denn als Viertplatzierter der CONCACAF-Qualifikation wird das Team zwei Play-off-Spiele gegen Ecuador bestreiten, den Dritten der Südamerika-Qualifikation. Der Gewinner dieses Duells sichert sich ebenfalls einen Startplatz für das Turnier in Kanada.
Nigeria zum siebten Mal Afrikameister Auch die afrikanischen Teilnehmer an der Frauenfußball-WM 2015 in Kanada stehen fest. Nigeria wurde mit einem 2:0-Sieg im Finale gegen Kamerun am Samstag zum sieben Mal Afrikameister, doch der unterlegene Finalist durfte sich damit trösten, ebenfalls einen WM-Startplatz ergattert zu haben.
Oparanozie beste Torschützin Die Nigerianerin Asisat Oshoala, die bereits bei der U20-WM in Kanada zur besten Spielerin gekürt wurde und auch beste Torschützin des Turniers war, wurde bei der Afrika-Meisterschaft erneut zur besten Spielerin gekürt und erzielte nicht nur beim 2:1-Halbfinalsieg gegen Südafrika beide Treffer, sondern steuert auch im Finale ein Tor bei. Mit fünf Treffern wurde die Ex-Wolfsburgerin Desire Oparanozie beste Torschützin des Turniers, die ebenfalls im Finale traf.
Elfenbeinküste erstmals bei einer Frauen-WM Den dritten afrikanischen Startplatz holte sich die Elfenbeinküste durch einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen Südafrika. Ida Guehai sorgte mit ihrem Treffer in der 85. Minute dafür, dass die Elfenbeinküste erstmals an einer Frauenfußball-WM teilnehmen wird.