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2014

DFB-Frauen verlieren gegen Frankreich

Schwache Kulisse, schwaches Spiel: Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das Testspiel in Offenbach gegen Frankreich verloren. Zwar begann die DFB-Elf gut, doch ein Doppelschlag der Französinnen kippte die Partie.

Vor nur 5 317 Zuschauern unterlag die Auswahl von DFB-Trainerin Silvia Neid mit 0:2 (0:2). Ein Eigentor von Bianca Schmidt (16.) und ein Treffer von Elodie Thomis (19.) besiegelten früh die Niederlage.

Guter Beginn Die DFB-Elf hatte nach nur 24 Sekunden die erste Chance des Spiels. Nach einem über den rechten Flügel schnell vorgetragenen Angriff flankte Lira Alushi nach innen, Célia Sasic köpfte jedoch über das Tor. Nur kurz darauf verfehlte Dzsenifer Marozsán in der druckvollen Anfangsphase mit ihrem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp ihr Ziel.

Eigentor durch Schmidt Doch die Französinnen fanden trotz der frühen Verletzung von Mittelfeldregisseurin Camille Abily schnell in die Partie, bei einem Schuss von Louisa Nécib musste Nadine Angerer erstmals ihr ganzes Können aufbieten (16.). Doch bei der anschließenden Ecke geriet Deutschland in Rückstand, als Amel Majri den Ball nach innen schlug und Bianca Schmidt unter Bedrängnis von Wendie Renard ins eigene Netz köpfte (16.).

Thomis trifft nach Konter Und nur wenige Minuten später baute Frankreich die Führung aus, als die DFB-Elf bei einem schnellen Konter zu langsam nach hinten rückte und Thomis einen präzisen Pass von Eugénie Le Sommer aufnahm, Angerer umkurvte und ins leere Tor einschob (19.). Und fast wäre Frankreich gar ein dritter Treffer gelungen, doch Angerer parierte erneut gekonnt (25.).

U19: Maren Meinert testet 38 Spielerinnen DFB-Elf will gefordert werden U19-Juniorinnen verlieren in Schweden Nur wenige Chancen Ein Neber von Simone Laudehr , den Frankreichs Torhüterin Sarah Bouhaddi aus der Luft pflückte, war eine der wenigen guten deutschen Chancen (36.). Doch auch die Einwechslungen von Melanie Leupolz, Alex Popp, Pauline Bremer und Josephine Henning brachten keinen Schwung ins DFB-Team, Chancen waren auch in der zweiten Halbzeit Mangelware.

Krahn und Popp ohne Glück Erst in der Schlussphase kam Deutschland noch zu einigen Chancen, doch Annike Krahn per Kopf (70.) und Alex Popp (73.), die übers Tor schoss, brachten den Ball nicht ins Netz, so dass Frankreich am Ende als verdienter Sieger vom Platz ging.

Neid: „Hatten nie Zugriff auf das Spiel“ Silvia Neid meinte nach der Partie: „Wir waren in den Zweikämpfen nicht robust genug und kamen immer zu spät, weil wir keine gute Grundordnung hatte. Wir hatten gegen die technisch starken Spielerinnen nie richtig Zugriff auf das Spiel. Auch im Spiel nach vorne fehlte es unter anderem an der Präzision bei der Ballannahme und Ballmitnahme.“

Šašić: „Wartet noch viel Arbeit auf uns“ Célia Šašić ergänzte: „Wir haben stark angefangen und dann stark nachgelassen. Wir hatten zu wenig Bewegung im Spiel und haben immer die falsche Entscheidung getroffen. Dann ist es gegen eine so starke Mannschaft immer schwer. Wir haben heute gezeigt bekommen, dass noch viel Arbeit auf uns wartet.“