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2014

Frauen-WM: Norwegen, Spanien und Frankreich qualifiziert

Neben Deutschland durfte sich am Samstag ein europäisches Trio über die erfolgreiche Qualifikation für die Frauen-WM 2015 in Kanada freuen. Vor allem in Spanien war die Freude riesengroß.

Neben der Schweiz, England und Deutschland haben nun auch Norwegen, Spanien und Frankreich ihren Startplatz für die Frauen-WM in Kanada (6. Juni bis 5. Juli 2015) sicher. Die DFB-Frauen beseitigten die letzten mathematischen Zweifel durch einen 4:1-Sieg in Russland und auch die anderen drei Teams ließen sich die große Chance am gestrigen Spieltag nicht nehmen.

Norwegen gewinnt zweistellig Norwegen erledigte seine Hausaufgaben beim 11:0 (4:0)-Sieg in Albanien in überzeugender Manier. Beste Torschützin war Isabell Herlovsen mit drei Toren (18., 45.+2, 82.), Caroline Graham Hansen (40., 89.) vom VfL Wolfsburg sowie die früheren Potsdamerinnen Ada Hegerberg (60., 63.) und Kapitänin Maren Mjelde (34, 66.) trafen jeweils doppelt. Die weiteren Treffer erzielten Emilie Haavi (85.) und die eingewechselte Ida Elise Enget (90.+1).

Even Pellerud begeistert Norwegens Trainer Even Pellerud freute sich: „Ich hatte das Glück, schon an einigen Endrunden teilnehmen zu dürfen, aber das Gefühl, sich qualifiziert zu haben, ist jedes Mal wieder aufs Neue fantastisch.“

Frankreich souverän zur Frauen-WM in Kanada Frankreich machte die Teilnahme an der Frauen-WM in Kanada durch einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg in Finnland perfekt. Louisa Necib (24.) und Gaëtane Thiney (58.) trafen für die Französinnen. Bei den Gastgeberinnen stand Bayern Münchens Torhüterin Tinja-Riikka Korpela im Tor. Wie Deutschland hat somit auch Frankreich alle seine bisher neun Qualifikationsspiele gewonnen.

Philippe Bergerôo: „Der Weg ist noch lang“ Frankreichs Trainer Philippe Bergerôo erklärte: „Ich bin sehr glücklich, auch wenn ich das nicht so nach außen zeige. Wir haben unser erstes Ziel erreicht und haben jetzt ein Jahr Zeit, zu arbeiten. Wir bleiben voller Demut, denn der Weg ist noch lang.“

Spanien erstmals bei einer WM-Endrunde Für Glücksgefühl unbekannter Art sorgte Natalia (28., 59.) mit ihren beiden Treffern beim 2:0 (1:0)-Sieg Spaniens in Rumänien, der die erstmalige Teilnahme an einer WM-Endrunde perfekt machte.

#4Fotos | ¡Lo estamos viviendo! ¡Nuestro FUTBOL FEMENINO estará por PRIMERA VEZ en un MUNDIAL! #FutFem #SoñarEnGrande pic.twitter.com/t047X0QRPB

— Selección Española (@SeFutbol) 13. September 2014

Schweden fast am Ziel Schweden kam dank Treffern von Kapitänin Lotta Schelin (45.+2, 73.) und Lina Nilsson (5.) zu einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen Bosnien-Herzegovina, am Mittwoch kommt es in Göteborg zum entscheidenden Spiel um den Gruppensieg, wo der letzte direkte Startplatz für die Frauen-WM in Kanada vergeben wird. Die Schwedinnen haben drei Punkte Vorsprung und das Hinspiel mit 3:1 gewonnen, so dass sogar eine knappe Niederlage die WM-Teilnahme perfekt machen würde.

Schweden fährt zur WM, Quartett in den Play-offs WM-Quali: DFB-Frauen gewinnen auch zehntes Spiel WM-Quali: Offene Rechnungen begleichen Österreich gewinnt nur knapp In einer spannenden und trefferreichen Partie kam Österreich trotz einer 3:0-Führung nur zu einem knappen 4:3 (3:2)-Erfolg gegen Ungarn. Zwei Tore von Lisa Makas (12., 20.) und ein Eigentor von Gabriella Tóth (14.) sorgten für eine nur dem Anschein nach sichere Führung, denn die Ungarinnen kamen durch Hoffenheims Dóra Zeller (27.) und Lilla Sipos (42.) noch vor der Pause wieder heran. Und Zsófia Rácz gelang kurz nach der Pause gar der Ausgleich (51.). Doch Nina Burger sorgte für die Entscheidung zugunsten der Österreicherinnen (67.).