VfL Wolfsburg verpflichtet Vanessa Bernauer

Von am 24. Juni 2014 – 15.28 Uhr 32 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat die Schweizer Nationalspielerin Vanessa Bernauer vom Erstliga-Absteiger BV Cloppenburg verpflichtet.

Die 26-jährige Mittelfeldspielerin unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Damit sind die Kaderplanungen beim VfL Wolfsburg abgeschlossen, fünf Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber.

Verstärkung für die Mittelfeld-Zentrale
„Wir freuen uns, mit Vanessa Bernauer eine weitere Bundesliga- und international erfahrene Spielerin für unsere Mittelfeld-Zentrale dazuzubekommen. Sie hat ihre Klasse in Cloppenburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt und ich bin überzeugt, dass sie sich bei uns noch weiterentwickeln wird“, so der Sportliche Leiter und Cheftrainer Ralf Kellermann.

Anzeige
Vanessa Bernauer

Vanessa Bernauer wechselt von Cloppenburg nach Wolfsburg © BV Cloppenburg

„Kaum eine bessere Adresse im Frauenfußball“
Vor ihrem Wechsel nach Cloppenburg 2013 spielte Vanessa Bernauer drei Jahre in Spanien, zuvor war sie in ihrem Heimatland in Zürich aktiv.

„Ich bin bereit, diesen Schritt in meiner Entwicklung jetzt zu gehen. Es gibt kaum eine bessere Adresse im Frauenfußball und ich freue mich sehr darauf, Teil dieser Mannschaft zu sein und die großen Erfolge zu bestätigen“, so Bernauer.

Jetzt lesen
Kim Fellhauer erleidet Kreuzbandriss

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    @ Altwolf:
    „Was glaubst du wie viele Spielerinnen reichen für diese Aufgaben unter Einbeziehung der N-11 Spiele u.UN-11 Spiele aus?“

    23 Spielerinnen (3 Torhüterinnen und 20 Feldspielerinnen) sollten auf jeden Fall ausreichend sein.

    Nehmen wir das Beispiel Wolfsburg (B-Elf in Klammern):

    Schult (Frohms) – Wensing (Maritz), Fischer (Wedemeyer), Peter (L.Vetterlein), Faißt (Bunte) – Hansen (Blässe), Keßler (Bernauer), Goeßling (Odebrecht), Jakabfi (I.Kerschowski) – M.Müller (S.Wagner), Popp (Magull).

    Dazu vielleicht noch Burmeister als 3.Torhüterin.

    Der Rest (Klett, Tietge, Tetzlaff, Damnjanovic) ist dann im Grunde überzählig und kann nur in der 2.Mannschaft zum Einsatz kommen.

    Natürlich hast du Recht mit der Feststellung, dass nicht nur Wolfsburg einen „zu großen“ Kader hat, und mit 27 Spielerinnen vielleicht in der Frauen-Bundesliga noch nicht einmal den zahlenmäßig größten. In Freiburg z.B. werden sich kommende Saison voraussichtlich um die 30 Spielerinnen tummeln. Darunter sind aber auch viele junge Nachwuchsspielerinnen, während der Wolfsburger Kader größtenteils aus gestandenen Profis besteht – das ist der Unterschied!

    (0)
  • holly sagt:

    @ sheldon, du machst dich nur noch lächerlich. Das ist eine normale Kadergröße wenn man in drei Wettbewerben spielt und außerdem viele N11 Spielerinnen hat.
    Wenn man dich was fragt, kommt man keine Antwort. Ich warte immer noch auf deine Ausführungen zum Thema Scouting und Nachwuchs.
    Aber Hauptsache man hat was geschrieben auch wenn man davon gar keine Ahnung hat.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Eine gute Darstellung! Allerdings sehe ich selbst einen Kader mit 20 Profis noch zu groß!

    Recht gibt mir dabei der effektive Kader, auf den Wolfsburg in diesem Jahr zurückgegriffen hat.
    Letztlich stellt sich hierbei heraus, dass Wolfsburg trotz zweier Wettbewerbe letztlich immer auf denselben Stamm gesetzt hat:

    Schult (20/8) – Bunte (18/6), Wensing (21/9), Fischer (20/8), Faißt (18/7) – Goeßling (20/8) , Keßler (20/9) – Blässe (21/7) , X, Popp (20/7) – Müller (22/8)

    Als Ersatz bzw. Ergänzung reichten im Wesentlichen Maritz (AV), Henning (IV), Odebrecht (DM), Jakabfi (Außenbahn), Magull (OM), Wagner (OM), Pohlers (ST)

    Nimmt man jetzt noch Frohms im Tor dazu, hast du 18 Spielerinnen, die im Wesentlichen den Kader bei Wolfsburg ausgemacht haben.

    Effektive Abgänge waren im Wesentlichen also nur Henning und wenn man so will Pohlers. Für Pohlers kam Graham Hansen, für Henning Peter, Bernauer und Kershowski sind über.

    Ganz zu schweigen von Burmeister, Hartmann, Tietge, Tetzlaff, Wedemeyer, Laura Vetterlein, Meyer, Damnjanovic usw.
    Wolfsburg hatte praktisch eine komplette Mannschaft für Wolfsburg II im Kader.

    Kann man ja gerne haben, aber hier kommt der Einwand von FFFan ins Spiel: Tetzlaff, Hartmann, Burmeister und Laura Vetterlein (auch Lyn Meyer), das sind alles Spielerinnen, die alle Bundesliganiveau haben und in der II. Mannschaft vollkommen verschenkt sind und vor die Hunde gehen.
    Und wenn Wolfsburg sie schon im Kader haben will, dann leiht sie wenigstens aus, damit sie Spielpraxis haben.

    Wenn man so vielseitige Spielerinnen hat wie bei Wolfsburg, dann reichen:
    2 Torhüterinnen, 3 AVs, 3 IVs, 3 DMs, 5 OMs und 2 STs. Sind 18 Spielerinnen. Den Rest aus der eigenen Jugend, fertig. Man sollte eine Kaderobergrenze einführen, über die hinaus man nur noch U17-Spielerinnen einsetzen darf, was meinst du, wie schnell sich die Jugendarbeit entwickeln würde und wie gut sich die deutschen Talente auf die Vereine aufteilen würden?

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    @Sheldon:
    Frankfurt hat deshalb die Meisterschaft verspielt, weil der gute Christ Bell nicht über seinen Schatten springen wollte/konnte und dann Meike Weber und Babett Peter auf der Bank versauern ließ. Wie kann ich denn im wichtigsten Spiel der Saison eine Simon nach hinten stellen und lass das „Kampfschwein“ (das ist als Auszeichnung zu verstehen!) Meike Weber draussen. Und wie kann ich außerdem diese beiden auch nur ziehen lassen.
    Das hätte mit Peter – Kuznik – Bartusiak – Weber eine Bombenabwehr in Frankfurt sein können (wo dann Peggy die Fehler von Frau Bartusiak immer ausgemerzt hätte). Nein, da programmier ich lieber Crnogorcevic und Simon um, anstatt auf Weber oder Peter zurückzugreifen.
    Ich finde ja eh, dass die Herrin der Kalteiche aka Bundesföhnwelle mit Bartusiak dauerhaft auf das falsche Pferd setzt und Kuznik oder Weber in die Natio-Abwehr holen sollte.

    Und Sheldon: Was gehen dich die Kader-Größen anderer Vereine an?

    (0)
  • labersack sagt:

    Vielleicht ist es besser sich unter Kellermann im erweiterten Kader weiter zu entwickeln als unter Bell im engeren Kader zu stagnieren.

    Ein Verein dem hier neidvoll großzügige Sponsoren vorgeworfen werden sollte auch großzügig in der Zusammenstellung seines Kaders sein.

    Eine Begrenzung der Kadergröße mit Nachrückforderungen für U17-Spielerinnen ist unsinnig, da die Gesamtverpflichtungsmöglichkeit in den Bundesligen schon begrenzt ist. Jede Kaderreduzierung wirft Spielerinnen aus den Bundesligen. U17-Spielerinnen trifft es dann ein paar Jahre später. Die spielen dann gut ausgebildet in der Kreisklasse.

    (0)
  • dummkopf sagt:

    Als Wob-Fan muss man sich vielleicht fragen, ob es nicht besser ist, statt übermässig viele fast gleichwertige Ersatzspielerinnen zu holen, lieber nochmal in eine wirkliche Verstärkung investieren, und dafür auf zwei, drei andere zu verzichten.

    Oder zB lieber eine Jakobsson, als das Duo Bernauer und Kerschowski.

    Vielleicht ist das letzte Wort an Neuzugängen in Wob ja auch noch nicht gesprochen.

    PS.:
    Und das mit den lieber eine Gute gilt natürlich auch für die „Vielkäufer“ Bayern und Freiburg.

    (0)
  • speedy75 sagt:

    Ich glaub das Thema Kaderstärke können wir mal abschliessen.

    Ich bin gespannt welche Wechsel von den anderen Teams noch so bekannt gegeben werden.

    Neben Freiburg und Wolfsburg dürften wohl nur Jena und auch die FCB Frauen die Kaderplanung soweit abgeschlossen haben.
    Es gibt also noch viele ich nenn es mal „Planstellen“.

    (0)
  • never-rest sagt:

    Also vielleicht können wir und darauf einigen, dass WOB mit diesem Kader auch in der kommenden Saison wieder um die Meisterschaft mitspielen wird, ja muss.

    Gespannt bin ich wirklich, ob B. Peter noch so gut ist, dass sie J. Henning vergessen lässt. Habe sie lange nicht mehr spielen gesehen.

    Wie Hansen einschlägt, dürfte ebenfalls eine spannende Frage sein. Ich glaube, sie wird schon einige Zeit brauchen, um WOB zu verstärken.

    Die anderen Neuverpflichtungen betrachte ich eher als Back-ups bzw. Ergänzungsspielerinnen. Aber wer weiß.

    Das größte Potenzial sehe ich bei WOB aber bei den hoffentlich wiedergenesen Jakabfi und Magull, wobei ich letzterer einen echten Leistungssprung zutraue.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Dummkopf.

    Wenn man als Team schon sehr weit oben steht und auch eine sehr gute individuelle Qualität hat, ist es nicht unbedingt sinnvoll eine schon fertige „Top-Spielerin“ wie z.B. Marta oder C.Press zu verpflichten, denn sie muß sich zur Erhaltung des „Team-Spirits“ einfügen, was,glaube ich,nur den wenigsten dieser Spielerinnen gelingt.

    Wenn man mal von N.Fischer, die ja in den Medien vor der EM nicht zu den Top-Spielerinnen gezählt wurde, absieht, hat R.Kellermann da lieber Top-Talente bzw. Spielerinnen die nicht unbedingt zur Stamm-11 ihrer Vereine gehörten oder in der N-11 standen, bzw. aus e. Verletzungsphase heraus verpflichtet.

    Diese wurden dann nach seinen Vorstellungen an die Mannschaft herangeführt und zunehmend integriert, was so sicher dem Zusammenhalt einer Mannschaft mehr zuträglich ist, zumal die Etablierten nicht gleich in einen unmittelbaren Konkurenzkampf getrieben u. dadurch weniger Egoismen erzeugt werden.

    Klar, eine Spielerin wie R.Bachmann hätte mir als Spielerin für den VFL schon zugesagt, aber da würde es wohl zuviel Kompetenzgerangel an den wichtigen Schaltstellen geben.

    So bin ich eigentlich zufrieden mit der Kaderzusammenstellung.

    Anders als natürlich @Sheldon. 🙂

    WOB hat noch Spielerinnen für die 2. FF-Mannschaft verpflichtet u. aus der B-Jugend einige in die II.heraufgeholt.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon.

    Der Korrektheit halber solltest du bei WOB von 3 Wettbewerben sprechen, auch wenn die letzten 2 Spiele nicht mehr dazu kamen.

    Frankfurt hat von Anfang bis Ende in 2 Wettbewerben gespielt.

    Du vergisst doch immer wieder diese „kleinen“ Details, wenn dir dadurch bei deinen Kommentaren die gewollte „Schärfe“ und „Argumentationskraft“ sonst verloren gehen.

    Wie wirst du dann erst „lospoltern“, wenn nun der 1.FFC gar 25 oder 26 Spielerinnen im Kader hat ???

    @never-rest.

    Da bin ich ganz bei dir. 🙂 🙂 🙂

    (0)
  • Ralligen sagt:

    @Alle
    Antonia Göransson verlässt Turbine Potsdam(ist ja bekannt!) und unterzeichnet einen Verträge bei Vittsjo GIK für den Rest der Saison 2014 und für das Jahr 2015.Vielleicht nicht passend zu dem Thema:Kadergrösse aber wollte es einfach nur mitteilen,vielleicht kann mir ja hier im Forum jemand neues über die weitere Zukunft von Ada Hegerberg etwas mitteilen,aber bitte keine Gerüchte wie @Sheldon sie hier verbreitet.
    Im voraus vielen Dank !!!!

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ never-rest:
    „Gespannt bin ich wirklich, ob B. Peter noch so gut ist, dass sie J. Henning vergessen lässt. Habe sie lange nicht mehr spielen gesehen.“

    Darauf bin ich auch gespannt. Manche (z.B. Zaunreiter) tun ja so, als ob ihre Nichtaufstellung Frankfurt die Meisterschaft gekostet hätte. Aber beim Nationalmannschaftslehrgang war Babett Peter zwar dabei, wurde gegen Kanada dann jedoch nicht eingesetzt. Vielleicht ist sie einfach noch nicht soweit?!

    (0)