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2014

Rassismus-Vorwurf gegen VfL Wolfsburg entkräftet

In einem Schreiben an den VfL Wolfsburg hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag die Rassismus-Vorwürfe gegen Trainer Ralf Kellermann entkräftet.

Wie der VfL Wolfsburg in einer Pressemitteilung äußert, habe der DFB „eindeutig widerlegt, dass sich Ralf Kellermann während des Meisterschaftsspiels am 16. Mai gegenüber der Spielerin Genoveva Anomna diskriminierend verhalten habe.“

Kein Sportstrafverfahren gegen Kellermann Gegen Kellermann, der gemeinsam mit Genoveva Anonma am Mittwoch an einer Anhörung in der DFB-Zentrale in Frankfurt teilgenommen hatte, wird somit kein Sportstrafverfahren eingeleitet. Kellermann erklärt im Hinblick auf das wichtige Titelfinale am Sonntag: „Ich bin froh, dass dieses Thema nun aus der Welt ist.“

VfL Wolfsburg erleichtert VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann erklärt: „Eine schnelle Aufklärung seitens des DFB war uns sehr wichtig. Wir sind froh, das nun klargestellt ist, dass es keinerlei rassistische Äußerungen seitens Verantwortlicher des VfL gegeben hat. Die Vorwürfe haben sich als absolut haltlos erwiesen.“

Röttgermann erhebt schwere Vorwürfe Röttgermann erwartet weiterhin eine Entschuldigung der Potsdamer Verantwortlichen: „Das Verhalten kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Diese infame Unterstellung war der peinliche Versuch, das ernste Thema Rassismus zur Relativierung eigenen Fehlverhaltens zu instrumentalisieren.“