Maren Mjelde verlässt Potsdam

Von am 2. Mai 2014 – 16.53 Uhr 43 Kommentare

Maren Mjelde kehrt dem 1. FFC Turbine Potsdam den Rücken. Nach nur anderthalb Jahren verlässt die Norwegerin Potsdam in Richtung Schweden.

Mjeldes Vertrag läuft im Sommer aus, dann wird sie sich Kopparbergs/Göteborg in der schwedischen Damallsvenskan anschließen. Die 24-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2015. „Wir haben Marens Karriere bereits längere Zeit verfolgt und sind natürlich sehr froh, dass sie sich, wenn sie Deutschland im Sommer verlässt – in Konkurrenz mit diversen anderen Vereinen – für einen Wechsel nach Göteborg entschieden hat“, sagt Göteborgs sportlicher Leiter Lasse Svensson.

Dialog vermisst
„Meine Entscheidung hat sowohl sportliche als auch persönliche Gründe“, sagt Mjelde. „Wahrscheinlich werde ich in Göteborg im Mittelfeld spielen, das sehe ich sehr positiv. Mein Ziel ist, bei der WM 2015 in Kanada im Mittelfeld aufzulaufen“, so Mjelde, die zuletzt von Schwierigkeiten mit dem Potsdamer Spielsystem einer Dreierkette sprach, was sich mit dem ihrer Nationalmannschaft decke und im europäischen Spitzenfußball eher selten sei. Bereits in der vergangenen Woche hatte Mjelde der norwegischen Zeitung Bergens Tidene gegenüber verlauten lassen, am Saisonende neue Wege gehen zu wollen. In Potsdam vermisse sie den Dialog mit dem Trainerteam und habe nicht das Gefühl, Ratschläge über individuelle Verbesserungsmöglichkeiten zu bekommen.

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43 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Komisch, daß hier noch keiner gefordert hat, daß Tommy Wörle seine Trainingsmethoden an die schwedischen anpaßt!!!“

    Es geht nicht um die Trainingsmethoden, sondern um den Umgangston! Da gibt es offenbar (mentalitätsbedingte?) Unterschiede. Ich kann mich erinnern, dass Ariane Hingst und Nadine Angerer berichtet haben, dass sie sich den ‚rauhen‘ Umgangston, den sie aus Potsdam gewohnt waren, in ihrer Zeit bei Djurgarden abgewöhnen mussten. Direkte Kritik an Mitspielerinnen kommt in Skandinavien anscheinend nicht so gut an.

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  • tpfn sagt:

    @FFFan
    Anja Mittag hatte in Malmö bestimmt auch riesige Probleme sich ihren rauhen Umgangston, der ihr bei Turbine beigebracht wurde, abzugewöhnen. Sogar noch schwerer hätte es da garantiert Jenny Cramer, ihr Beiname „Ruhepol der N11″(von der Bundeslöwin persönlich verliehen) lässt ja auf einen besonders rauhen Umgangston schließen.

    Fazit: Es ist einfach nur lächerlich wie hier einige immer wieder versuchen TP in ein schlechtes Licht zu rücken. Ursprünglich gings um Wörle und das deutsche Spielerinnen von klein auf an einen rauhen Umgangston gewöhnt sind. Wie Schrödi immer sagt da kann man schreien wie man will, das geht bei den Mädels hier rein und da wieder raus.

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  • FFFan sagt:

    @ tpfn:

    Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen! Ich habe lediglich wiedergegeben, was Angerer und Hingst vor Jahren in Interviews erzählt haben.

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