Hoffenheim will Wolfsburg ärgern, Potsdam empfängt Leverkusen

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In Hoffenheim und Potsdam rollt heute auch am Feiertag der Ball. Mit zwei Nachholpartien vom 16. Spieltag kommt wieder Bewegung ins Titelrennen, denn der 1. FFC Turbine Potsdam kann im Fall eines Sieges gegen Bayer 04 Leverkusen mit dem 1. FFC Frankfurt an der Tabellenspitze gleichziehen, der VfL Wolfsburg kann den Rückstand zumindest verkürzen.

Für Hoffenheims Torhüterin Alisa Vetterlein gibt es dabei ab 11 Uhr ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Verein, denn noch in der vergangenen Spielzeit gewann sie mit den „Wölfinnen“ das Triple. Nun möchte sie den VfL am Punkten hindern.

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Heimvorteil nutzen
„Wir spielen zuhause, wir wollen Wolfsburg ärgern“, zeigt sich Vetterlein angriffslustig und hofft dabei auch auf den Heimvorteil: „Im Dietmar-Hopp-Stadion herrscht immer eine ganz besondere Stimmung. Bei unsere Heimspielen ist alles möglich.“ Schon in der Hinrunde gegen Potsdam schrammte die TSG beim 2:3 nur knapp am Punktgewinn vorbei.

Alisa Vetterlein
Für Alisa Vetterlein gibt es ein Wiedersehen mit dem Ex-Club © Zetbo / Framba-Fotos.de

Punkte gegen den Abstieg
TSG-Trainer Jürgen Ehrmann sieht ebenfalls Möglichkeiten, am Donnerstag zu punkten: „Wir haben jetzt zwei Heimspiele. In beiden werden wir wieder versuchen, Punkte zu sammeln.“ Natürlich wird es eine sehr schwere Aufgabe und Wolfsburg reist nach dem Einzug ins Champions-League-Finale mit Selbstbewusstsein an. Trotzdem geht der Blick der Hoffenheimerinnen nach vorne: „Der Abstiegskampf kommt ja nicht überraschend für uns“, erklärt Ehrmann. „Wir verfallen nicht in Panik, wollen uns auch gegen Wolfsburg stemmen und werden alles geben.“

Kann Leverkusen überraschen?
Um 12 Uhr (live auf Eurosport und DFB-TV) wird die Partie zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und Bayer 04 Leverkusen angepfiffen. Die Leverkusenerinnen, die immer dafür gut sind, einem vermeintlich „Großen“ ein Bein zu stellen, könnten sich im Falle eines Sieges auf den fünften Tabellenrang verbessern. An der Favoritenrolle der Gastgeberinnen ändert dies jedoch nichts. Die Potsdamerinnen, die nach einigen Remis des 1. FFC Frankfurt (unter anderem gegen Leverkusen) beste Chancen im Titelrennen haben, würden mit einem „Dreier“ punktgleich mit den Frankfurterinnen auf dem zweiten Rang liegen, haben aber noch ein weiteres Nachholspiel in der Hinterhand.

 

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