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2014

Frankfurt will sich nicht wieder einlullen lassen

Am 17. Spieltag der Frauenfußball- Bundesliga empfängt Tabellenführer 1. FFC Frankfurt im heimischen Stadion am Brentanobad den FFV USV Jena. Trainer Colin Bell fordert von seinen Spielerinnen, die Lehren aus dem Spiel in München zu ziehen.

Denn beim 1:1 am Ostermontag ließ der 1. FFC Frankfurt erneut auswärts Punkte liegen, nachdem man zuvor schon bei Bayer 04 Leverkusen beim 0:0 nicht als Sieger vom Platz gegangen war und auch bei der SGS Essen erst durch einen Last-Minute-Treffer mit 2:1-gewann. „Man kann die drei Spiele nicht miteinander vergleichen“, sagt Bell, der seinen Spielerinnen aber eine eindeutige Botschaft für das Spiel gegen Jena mitgibt.

Bell verlangt Konzentration von Beginn an „Es wird wichtig sein, von Beginn an konzentriert zu Werke zu gehen und uns vom Gegner nicht ‚einlullen‘ zu lassen – so wie es in München phasenweise der Fall war.“ Und so gibt sich Bell zuversichtlich, dass seine Spielerinnen gegen Jena „mit großer Entschlossenheit“ auftreten werden, „um die drei Punkte in Frankfurt zu behalten.“ Im Hinspiel siegten die Frankfurterinnen nach 0:2-Rückstand erst nach einem Kraftakt mit 3:2.

Gewachsenes Team aus Jena Doch der Tabellenfünfte aus Thüringen gewann sein letztes Auswärtsspiel bei der SGS Essen mit 6:1 und hat sich laut Bell unter der Führung von Trainer Daniel Kraus und dank einer Nationalspielerinnen „von einem Abstiegskandidaten zu einem gewachsenen Team“ entwickelt. „Wir wollen kompakt auftreten, die Zweikämpfe im Mittelfeld annehmen und unser schnelles Kombinationsspiel aufziehen.“

Bayern will Rückrundenserie fortsetzen Der in der Rückrunde weiterhin ungeschlagene FC Bayern München will bei Bayer 04 Leverkusen seine Erfolgsserie trotz der Verletztenmisere fortsetzen. „Das wird ein schweres Spiel für uns, Leverkusen ist ein absolut ebenbürtiger Gegner“, so die Einschätzung von Bayern-Trainer Thomas Wörle.

Ungebrochene Moral „Durch all die Ausfälle sind wir als Team noch näher zusammengerückt. Auch gegen Leverkusen versuchen wir wieder alle Kräfte zu bündeln und als Team intensiv zu arbeiten”, verspricht Wörle auch nach der schweren Verletzung von Sarah Romert eine ungebrochene Moral seines Teams. Neben Romert fehlen weiterhin Sarah Hagen (Handbruch), Leonie Maier (Kreuzbandriss), Laura Feiersinger (Schien- und Wadenbeinbruch), Niki Cross (Anbruch des Sprungbeins), Carina Wenninger (Kreuzbandriss), Katja Schroffenegger (Kreuzbandriss) und Olivia Schough (krank).

Letzte Hoffnung für Cloppenburg Der BV Cloppenburg will im Heimspiel gegen den VfL Sindelfingen den letzten Strohhalm ergreifen und mit einem Sieg womöglich bis auf drei Punkte an den rettenden 10. Platz herankommen, den derzeit die TSG 1899 Hoffenheim belegt, die zu Gast beim SC Freiburg ist.

Hoffenheim wieder mit Vetterlein Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann meint: „Ein Punkt wäre gut, aber wir können in Freiburg auch gewinnen.“ Zumal Hoffenheim wieder auf eine wichtige Stütze im Team bauen kann, den Torhüterin Alisa Vetterlein kehrt nach ihrer Schulterverletzung in den Kader zurück und könnte in Freiburg ihr Comeback geben.

Viele Spielerinnen verletzt Für alle anderen Spielerinnen auf der Verletztenliste kommt die Zeit für ein Comeback noch zu früh. Selina Häfele, Silvana Chojnowski und Leonie Keilbach befinden sich nach ihren Kreuzbandrissen in der Reha, Susanne Hartel konnte zuletzt mit Lauftraining beginnen. Das Hämatom an der Leber zwingt Fabienne Dongus weiterhin zum Zuschauen und auch Madita Giehl wird erneut fehlen.

Topspiel erst Mitte Mai In einer weiteren Partie empfängt Pokalfinalist SGS Essen den MSV Duisburg zum Revierderby. Das Topspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FFC Turbine Potsdam wurde wegen des Champions-League-Duells beider Teams am Sonntag ( ab 17.15 Uhr live auf Eurosport ) auf Freitag, 16. Mai, 19 Uhr, verlegt.