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2014

DFB-Pokal: Wer erreicht das Finale?

Die SGS Essen und der SC Freiburg läuten am Samstag die Halbfinals im DFB-Pokal ein. Am Sonntag folgt das Heimspiel des 1. FFC Frankfurt gegen Zweitligist SC Sand. Bereits jetzt steht fest, dass es eine neue Mannschaft im Finale geben wird, denn bis auf den FFC hat noch keines der Teams jemals das Endspiel erreicht.

Der SC Sand könnte sogar der erste Zweitligist werden, der sich für das Finale qualifiziert. Doch mit einem Auswärtsspiel beim 1. FFC Frankfurt hat der SC das wohl schwerste Los erwischt.

Bell will erstmals in Finale Doch auch wenn die Frankfurterinnen den Pokal schon des öfteren in die Höhe gestreckt haben, für ihren Trainer Colin Bell wäre die Endspielteilnahme ebenfalls eine Premiere, und „Höhepunkt meiner Karriere”, wie der Engländer sagt. „Das Pokal-Finale zählt seit Jahrzehnten zu den Highlights im Frauenfußball und wir werden alles daransetzen, einmal mehr eine der Hauptrollen bei diesem herausragenden Event zu spielen“, so Bell weiter.

Alles muss zusammen passen Die Favoritenrolle ist klar verteilt, und auch beim SC schätzt man die Chancen realistisch ein. „Uns ist klar, dass bei uns alles zusammen passen und Frankfurt einen schlechten Tag erwischen muss. Dazu das nötige Glück, dann ist eventuell was möglich“, sagt Sands Trainer Dieter Wendling , der mit seinem Team bislang eine hervorragende Saison in der Südstaffel der Zweiten Bundesliga spielt.

„Mit dem SC Sand erwartet uns am Sonntag ein Gegner, der eine überragende Saison spielt, wie wir noch ungeschlagen ist und uns angesichts der Möglichkeit, seinerseits ins DFB-Pokalfinale einzuziehen, hochmotiviert begegnen wird“, sagt Bell. Die Partie wird ab 13 Uhr live im hr-Fernsehen übertragen – auch das ist eine Premiere für den SC Sand, denn noch nie lief eine Partie der Ortenauerinnen live im TV.

Rekordzahlen im Vorverkauf Bereits am Samstag treffen die SGS Essen und der SC Freiburg aufeinander. Auch diese Begegnung wird live im Fernsehen übertragen. Der WDR zeigt die Partie ab 14 Uhr. Dabei hat die SGS bereits den ersten Rekord verzeichnet, denn mit über 1 400 Tickets wurden im Vorverkauf so viele Karten abgesetzt wie noch nie zuvor. Aus diesem Grund hat die SGS auch erstmals die Sitzplätze auf der Gottschalk-Tribüne geöffnet, und der Einlass erfolgt bereits ab 12.30 Uhr.

In der Liga zuletzt schwach Sportlich geht es für beide Mannschaften um den erstmaligen Einzug ins Pokalfinale – und dass, wo es in der Meisterschaft für beide momentan alles andere als ideal läuft. Die SGS ist auf den neunten Rang abgerutscht, der Sportclub liegt mit nur zwei Zählern zwei Ränge davor.