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2014

Pflichtaufgabe für die DFB-Elf, Endspiel für Italien

Mit gleich 15 Spielen nimmt die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2015 am Samstag wieder Fahrt auf. Dabei trifft die DFB-Elf in Dublin auf die Republik Irland (16 Uhr, live im ZDF). Während die deutsche Mannschaft hier in der klaren Favoritenstellung ist, sieht die Rollenverteilung andernorts anders aus: Zwischen Italien und Spanien könnte sich ein spannendes Duell entwickeln, denn die Italienerinnen stehen schon mit dem Rücken zur Wand.

Mit 15 Punkten aus fünf Spielen ist die Weste der DFB-Auswahl in Gruppe 1 noch weiß. Die Republik Irland liegt mit sieben Zählern aus drei Spielen auf dem zweiten Rang.

Favoritenrolle trotz Ausfällen In Dublin muss Bundestrainerin Silvia Neid mit Fatmire Alushi, Célia Šašic, Leonie Maier und Saskia Bartusiak auf vier Leistungsträgerinnen verzichten, alles andere als ein Erfolg gegen die Irinnen wäre dennoch eine faustdicke Überraschung. Die Republik Irland hat eine starke Phase mit lediglich zwei Niederlagen in den letzten 19 Monaten hinter sich. Allerdings waren die Gegner nicht vom Kaliber der deutschen Mannschaft, wenngleich der ein oder andere Achtungserfolg für die Mannschaft von Trainerin Sue Ronan dabei war – so das das 2:1 gegen die Schweiz beim Cyprus Cup. Doch es ist das Spiel gegen die DFB-Elf, auf das man in Irland seit der Auslosung hingearbeitet hat und das man daher auch in der Qualifikation möglichst weit nach hinten schieben wollte. Die Irinnen „haben eine gute Spielauffassung, zeigen gefährliche Standards und sind stark im Mannschaftsverbund“, so Bundestrainerin Silvia Neid.

Während der erste Rang in der Gruppe für die Irinnn zu hoch gegriffen ist, läuft dafür aber der Kampf um den zweiten Rang mit Russland, das ebenfalls am Samstag aktiv ist und bereits um 14 Uhr die Mannschaft aus Slowenien empfängt.

Italien kämpft gegen das Aus Ein heißes Duell könnte sich zwischen Italien und Spanien entwickeln. Die Spanierinnen liegen ebenso unangefochten wie Deutschland an der Tabellenspitze der Gruppe 2. Für die Italienerinnen ist die Tabellenspitze und somit die direkte WM-Qualifikation allerdings schon mehr als nur in Gefahr. Das erste Aufeinandertreffen mit den Spanierinnen haben sie verloren. Sollte ihnen dies erneut geschehen, würde der Rückstand auf neun Punkte anwachsen. Zwar haben die Italienerinnen noch ein Spiel gegenüber Spanien in der Hinterhand, aber dennoch wäre die WM-Qualifikation den Spanierinnen in diesem Fall wohl kaum noch zu nehmen.

Auch Österreich und die Schweiz spielen Klarer als das Spiel zwischen Italien und Spanien wird wohl die Partie der Schweizerinnen ausfallen. Die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg ist in Gruppe 3 gegen Malta haushoher Favorit und würde mit dem fünften Sieg im fünften Spiel die Tabellenführung weiter untermauern, ehe es am Donnerstag zum Duell mit Dänemark kommt. Die österreichische Mannschaft ist ab 14.30 Uhr in Bulgarien zu Gast. Die Österreicherinnen kämpfen mit Finnland um den zweiten Rang in der Gruppe – der erste dürfte an Frankreich vergeben sein. Und gegen Kasachstan ist es am Samstag unwahrscheinlich, dass die „Équipe Tricolore“ patzt.

Wales gewinnt in der Türkei Bereits heute trat die walisische Mannschaft in der Türkei an und gewann überraschend deutlich mit 5:1. Damit liegt sie in Gruppe 6 weiterhin hinter England auf dem zweiten Rang. Die Engländerinnen dürften von der Spitze aber kaum zu verdrängen sein. Am Samstag empfangen sie ab 13.55 Uhr (live auf BBC2) in Brighton Montenegro – es ist das erste Pflichtspiel für den neuen Trainer Mark Sampson.

Gruppe 1 14.00, Russland – Slowenien 16.00 Republik Irland – Deutschland

Gruppe 2 15.30, Italien – Spanien

Gruppe 3 16.00, Schweiz – Malta 19.30, Israel – Island

Gruppe 4 18.30, Schottland – Polen 20.00, Färöer – Bosnien und Herzegovina 20.30, Nordirland – Schweden

Gruppe 5 16.00, Albanien – Belgien 16.30, Griechenland – Niederlande

Gruppe 6 13.55, England – Montenegro 14.00, Ukraine – Weißrussland

Gruppe 7 14.30, Bulgarien – Österreich 15.00, Ungarn – Finnland 20.50, Frankreich – Kasachstan