Frauenfußball-Splitter 50/2013

Von am 10. Dezember 2013 – 11.21 Uhr 27 Kommentare

In dieser Woche blicken wir unter anderem auf den neuen Jahreskalender des FF USV Jena, die ungezügelte Shopping-Tour des englischen Emporkömmlings Manchester City und einen neu gegründeten Frauenfußball-Verein.

Iva Landeka Jenas Sportlerin des Jahres
Iva Landeka, kroatische Nationalspielerin in Diensten des FF USV Jena, ist zur „Sportlerin des Jahres 2013“ der Stadt Jena gewählt worden. B-Juniorin Lina Hausicke machte das Double mit ihrem Titel „Nachwuchssportlerin des Jahres“ perfekt. „Ich habe auf keinen Fall damit gerechnet. Es war eine schöne Überraschung, die mir lange in Erinnerung bleiben wird“, freute sich die 24-jährige Landeka. „Es ist eine Bestätigung, dass sich die ganze Arbeit, mein Umzug nach Jena und die Freude am Fußball ausgezahlt haben.“ 2010 hatte sich bereits Ex-Jena-Spielerin Sylvia Arnold den Titel geholt.

Geldstrafe für Niederkirchen
Das DFB-Sportgericht hat Süd-Zweitligist 1. FFC 08 Niederkirchen wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro belegt. Darüber hinaus wurden gegen Trainer Goran Barisic sowie gegen Co-Trainer Steffen Tretter wegen unsportlichen Verhaltens Strafen in Höhe von 400 Euro bzw. 100 Euro ausgesprochen. Barisic war im Ligaspiel gegen den FC Bayern München II am 6. Oktober 2013 unerlaubt auf das Spielfeld gelaufen und hatte sich im weiteren Spielverlauf mehrmals unsportlich gegenüber dem Schiedsrichtergespann geäußert. Das tat später auch Co-Trainer Tretter. Schiedsrichterin Pamela Renz verwies beide aus dem Innenraum.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • shane sagt:

    „Was machst du eigentlich, wenn Wörle morgen die Verpflichtung von Inka Grings bekannt gibt?“

    und selbst, @sheldon?

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  • FFFan sagt:

    @ wrack:
    „Bei mir hat Wolfsburg dadurch kein Ansehen eingebüßt.“

    Bei mir auch nicht. Mir war nicht einmal bekannt, dass der VfL für dieses Privatturnier (es handelt sich dabei mitnichten um die „Klub-WM“!) überhaupt eine Einladung besessen hatte…

    @ grammofon:
    „2. In Bad Neuenahr gibt es doch schon eine FF Mannschaft, die zur Zeit noch (wenn auch nicht sehr erfolgreich) in der 2. BL spielt…?“

    Die ist gewissen Herrschaften aber offenbar nicht mehr fein genug… 😉

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  • FF-Tale sagt:

    @ grammofon/FFFan: Die (aktiven) Fans in Neuenahr haben sich (laut Internetquellen) schon vor(!) Saisonbeginn zurückgezogen und ihre neue Clubidee initiiert. Also offensichtlich keine Reaktion auf den aktuellen Neuenahrer Tabellenstand.
    Der alte Verein wird (siehe Tabelle) von der 1. Liga abwärts durchgereicht, die Fans werden „abtrünnig“ und gründen sogar einen neuen Club: Die Floskel „großer, gemeinsamer Neuanfang nach Insolvenz“ haben sich die Beteiligten und außenstehenden FF-Interessierten in Neuenahr wohl anders vorgestellt.

    Frage bleibt natürlich, wie tragfähig und langfristig(!) so ein fanbasiertes Projekt wie dieser neue Club dann ist. Lassen wir uns überraschen, ganz neutral: Viel Glück den Wadenbeißerinnen/-heimerinnen. Jeder neue FF-Club ist in heutigen und zukünftigen Zeiten der Männerableger-Dominanz eine Bereicherung.

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  • Fuxi sagt:

    @Sheldon

    Bayern macht es ja schließlich auch. Auch bei den Männern ist es ein besseres Freundschaftsturnier

    Und wenn der VfL Wolfsburg mit Frauenfußball mal genug Geld verdient, dass er es sich leisten kann, allen Spielerinnen zusammen die Gehalts- und Prämiensumme von 143 Millionen Euro pro Jahr auszuzahlen, dann kannst Du meckern…

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  • Markus Juchem sagt:

    @grammofon: Wenn ich den BBC-Artikel richtig deute, dann steht Houghton ab Januar bei Manchester City unter Vertrag und wird demnach keine Champions-League-Spiele mehr für Arsenal bestreiten. https://www.bbc.com/sport/0/football/25244612

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  • laasee sagt:

    Houghton with Manchester City on 1 Januray.

    Arsenal lose her and Kim Little.
    That is not good……..Mesut Özil gets all the money and nothing left for the girls (lol).

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  • Jan sagt:

    Glosse

    Abschluss-Tabelle der Frauen-Bundesliga 2113/14, d.h. in 100 Jahren:

    1. Offenbacher Kickerinnen
    2. Luchse Luxemburg **
    3. 1. FFC Frankfurt / Oder
    4. V W Super Elite Club Wolfsburg
    5. Türbinespor Potsdam
    6. Schenschtschinyj Futbolistyj
    7. Kick-schlau Hanau
    8. soccerfrauen.fc
    9. Pfizer-Bayer 05 Leverköln
    10. 47 Elf Düsseldorf
    11. Kick for Fun Bad Doberan
    12. women(ät)fussball.de
    13. Danone Darmstadt
    14. Du Darfst Siegen
    15. Labello Lippstadt
    16. Fielfrau: Augsburg.
    17. BU Flensburg
    18. Hannover 69
    19. Kick ins Glück Osnabrück
    20. Detmold Thusneldas
    21. FC Großbayern
    22. FF.com

    ** … Nein, Luxemburg wurde Deutschland NICHT angeschlossen. Sondern um wieder Anschluss an die Besten des europäischen Frauenfußballs zu finden sowie die europäische Integration und Identität zu fördern, war es mittlerweile zur guten Tradition geworden, jedes Jahr den ein od. anderen ausländischen Spitzenverein in die Bundesliga einzuladen; wegen kürzerer Anreisen oft aus einem Nachbarland. Der 1. Gastclub war seinerzeit Olympique Lyonnaise gewesen.

    Auch in anderen Ländern Europas ist dies inzwischen üblich. In England besteht die Royal Women’s P&G-Gazprom-Emirates Premier League sogar mehrheitlich aus ausländischen Clubs. So spielt z.B. auch der altehrwürdige 1. FFC Frankfurt a.M. in der 1. engl. Liga (und führt dort übrigens die Tabelle an) – da er aus der Bundesliga abstiegen war. 😉

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