WM-Quali: Kantersieg für die DFB-Elf
Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem Kantersieg in die WM-Qualifikation gestartet. Gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner Russland kam die DFB-Elf zu einem 9:0 (4:0)-Erfolg und verschaffte sich somit einen Start nach Maß.
Zwar brauchte es erst einen Foulelfmeter, um den Torreigen für die deutsche Mannschaft zu eröffnen, doch schnelle Tore im Anschluss sorgten für die frühe Entscheidung.
Sasic verwandelt Strafstoß “Wir haben am Anfang ein bisschen gebraucht, bis wir ins Spiel gefunden haben”, sagt Bundestrainerin Silvia Neid. Nach einem Foul von Ksenia Tsybutovich an Lena Lotzen entschied Schiedsrichterin Jana Adámková in der 21. Minute auf Strafstoß. Célia Sasic verwandelte im Anschluss sicher zum 1:0. Für die deutsche Mannschaft schien dies der entscheidende Impuls gewesen zu sein, denn schnelle Tore sorgten kurz darauf für die Vorentscheidung.
Doppelschlag durch Keßler und Marozsán Aus einem Strafraumgetümmel heraus traf Nadine Keßler im Liegen in der 24. Minute auf 2:0. Auch hier sah Tsybutovich nicht gut aus, die den eigentlich harmlosen Ball von Keßler unter ihrem Körper hindurch ließ. Zwei Minuten später traf Dzsenifer Marozsán aus gut zwanzig Metern zum 3:0. Bis zur Halbzeit traf Marozsán ein weiteres Mal. Nach guter Vorarbeit von Simone Laudehr auf der rechten Seite verwandelte sie die Hereingabe ihrer Frankfurter Teamkollegin in der 37. Minute zum 4:0-Halbzeitstand.
Knöchelverletzung bei Lotzen Aufgrund einer noch nicht näher bestimmten Verletzung des linken Knöchels wurde Lotzen zur zweiten Halbzeit aus dem Spiel genommen. Für die junge Münchenerin kam Fatmire Bajramaj ins Spiel und war an beiden Folgetoren beteiligt. In der 73. Minute schloss Bajramaj eine scharfe Hereingabe von Leonie Maier zum 5:0 ab. Drei Minuten später gab sie die Vorlage für ein Kopfballtor von Melanie Leupolz .
Auch Goeßling trifft Vor 10 031 Zuschauern im Stadion der Freundschaft in Cottbus unterband die DFB-Elf jegliches Offensivspiel der Russinnen, die mit den Gastgeberinnen überfordert waren und selbst kaum Gefahr ausstrahlten. In der 80. Minute konnte sich auch noch Lena Goeßling in die Torschützenliste eintragen. Die Wolfsburgerin verwandelte eine Hereingabe von Bianca Schmidt zum 7:0. In den Schlussminuten schraubten Keßler (85.) und Bianca Schmit (87.) das Ergebnis weiter in die Höhe.