VfL Wolfsburg holt Nilla Fischer

Von am 30. Juli 2013 – 13.17 Uhr 28 Kommentare

Der VfL Wolfsburg hat Nilla Fischer verpflichtet. Die Abwehrchefin der schwedischen Nationalelf wechselt zum 1. Januar 2014 von Linköpings FC zum Triple-Sieger in die Bundesliga.

Man habe sich mit Fischer bereits zwei Wochen vor dem EM-Beginn geeinigt, erklärt der VfL. Zunächst beendet die kopfballstarke Defensivspielerin die Saison in Schweden, zur Rückrunde wechselt sie nach Wolfsburg.

Der richtige Zeitpunkt
„Ich fühle, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist”, so Fischer. „Wolfsburg ist eines der besten Teams. Ich möchte gehen.” Fischer, die am 4. August 29 Jahre alt wird, hat 107 Länderspiele für die schwedische Nationalmannschaft absolviert und bislang bei Kristianstad DFF, LdB FC Malmö und Linköpings FC gespielt.

Erfahrene Defensivspielerin
„Nilla ist eine absolute Verstärkung”, betont VfL-Trainer Ralf Kellermann. „Wir sind glücklich, eine international so erfahrene Defensivspielerin für den VfL gewonnen zu haben.” Sie sei sowohl auf der Sechs als auch in der Innenverteidigung einsetzbar. „Dass Nilla eine Top-Spielerin ist, hat sie während der gerade zu Ende gegangenen Europameisterschaft gezeigt.”

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28 Kommentare »

  • Altwolf sagt:

    @abc123.Danke für die Info und dann sorry für meine unkorrekte Aussage.Dann bleiben doch viele Fragen offen bezüglich des Stellenwertes des FF in diesem Konzept.

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  • Silberlocke sagt:

    Wenn man auch im nächsten Jahr das Triple holen will, dann muß man Qualität auf jeder Position einsetzen können. Bei durchaus denkbaren Verletzungsausfällen muß gleichbleibende Qualität nachrücken. Der VfL kann es sich eben finanziell erlauben, einen 3-fach Kader zu verpflichten (wobei die 2. Mannschaft ja nun auch 2. BuLi spielt) und rotierend das Team aufzustellen. Das manche hier gelb werden ist nur natürlich, Neid ist die höchste Form der Anerkennung.

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  • Sheldon sagt:

    Interessant, wie hier alle den VfL verteidigen. Aber ich bin sehr gespannt, wie das funktionieren soll: Wer spielt denn in Wolfsburg Stamm? Und was machen dann die anderen ganzen N11-Spielerinnen?

    Schult, Wensing, Henning, Faißt, Goeßling, Keßler, Odebrecht, Popp, Maritz, Fischer, Oparanozie, Damnjanovic, dazu Magull als U20-N11-Spielerin, Tietge, Frohms als U19-Spielerinnen, das sind alleine 15 Nationalspielerinnen

    Dazu kommen dann Kuznik, Pohlers, Müller, Blässe, Jakabfi das sind alles in allem 20 Spielerinnen.

    Bayern hat Probleme mit 16 Weltklassespielerinnen, und alle schauen darauf, wie das klappen soll.

    Aber ich glaube, dass in diesem Modell Maritz, Kuznik, Damnjanovic, Magull, Blässe, Hartmann, Tetzlaff und Tietge werden hinten runterfallen; so wie im letzten Jahr Simon und Jäger.

    Auf Rotieren wird man vergeblich warten. Es werden immer die gleichen 14-15 Spielerinnen auflaufen:

    Schult
    Wensing, Henning, Goeßling (Fischer), Faißt
    Keßler, Odebrecht
    Jakabfi (Magull), Popp
    Pohlers (Oparanozie), Müller

    Diese 14 Spielerinnen werden spielen, alle anderen in die Röhre schauen. Und am Ende keuchen wieder alle über die lange Saison und erleiden in den letzten Spielen Verletzungen…

    Es ist nicht Neid, es ist Mitleid mit Spielerinnen, die eigentlich Stamm spielen würden, in jedem anderen Club, aber auf die Kellermann verzichten wird, weil er keine Spielerin verprellen will. Schade, aber wir werden nächste Saison bzw. in der Winterpause eine Reihe von Abgängen sehen, da bin ich relativ sicher!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon. Verteidigen muß man die Verpflichtungen des VFL nicht. Ob nun alle auf längere Sicht zufrieden sind, weiß ich auch nicht, wie ich auch nicht einschätzen kann, ob R.Kellermann alle seine Spielerinnen mit genügend Einsatzzeiten versorgen kann.Da braucht er sicherlich ein Händchen, wie es O.Hitzfeld offenbar hatte.Doch etwas relativieren sollte man die Kaderzusammensetzung und ihre Positionen bzw. Besetzung schon.Übrigens: A.Jäger konnte sich hier, im Gegensatz zu L.Magul, nicht dursetzen,da sie nicht die nötige Mentalität hat sich auf diesem Niveau und mit dieser Konkurenz auseinanderzusetzen.C.Simon ist nach meinem Eindruck gegangen, da sie sich nicht der taktischen Disziplin im Spiel der Mannschaft eingeordnet hat.
    Der Kader umfaßt vertragsbedingt für die A-Mannschaft 27 Spielerinnen (incl.N.Fischer), die auch überwiegend am Profi-Training teilnehmen, jedoch durch Abstellungen auch zeitweise fehlen werden
    Tor:mit M.Frohms 18 J,die nominell 3.Torhüterin wird wohl überwiegend in d.2.Buli spielen oder b.Verletzungen mit auf d.Bank sitzen.
    Defensive:RV: L.Wensing / M.Tetzlaff / (J.Tietge 17 J.)
    IV: J.Hennig / N.Fischer / P.Kuznik / L.Vetterlein
    (I.Hartmann 31 J) / (L.Gössling nur Ausnahme)
    (J.Tietge 17 J.)/(J.Wedemeyer 16 J.B17)
    LV: V.Faißt / N.Maritz 17 J./ St. Bunte /
    Mittelfeld: DM: V.Odebrecht / L.Gössling / N.Fischer
    (I.Hartmann 31 J.)/ (St.Bunte)
    OM: Z.Jakabfi / N.Keßler / L.Magul 18 J / A. Blässe /
    S. Wagner / M.Müller 33 J. / (V.Faißt)
    Angriff: C.Pohlers 34 J./ A.Popp / D.Oparanozie 19 J. /
    J.Damnianoviic 18 J./ M. Müller 33 J.
    Die Mannschaft ist überwiegend auf allen Positionen doppelt besetzt und an einigen Positionen auch noch durch sehr junge Spielerinnen im Hintergrund abgesichert, wobei die sicherlich auch in der 2.Buli oder d. B17 noch Spielpraxis haben.Also nicht ganz so kritisch zu sehen.M.Müller ist ein Phänomen und wird uns hoffentlich nhoch 1-2 Jahre erhalten bleiben.C.Pohlers wird nicht mehr so viele Spielanteile haben, da sie nicht mehr die Spritzigkeit über die volle Distanz hat.V.Odebrecht wird durch ihre Knieproblem auch häufiger Pausen machen müssen.

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  • Sheldon sagt:

    @Altwolf: Frage: Welche von den Spielerinnen werden sich nicht CL-Siegerin nennen dürfen? Der Kader umfasst 27 Spielerinnen, für die CL darf man allerdings eigentlich nur 25 Spielerinnen nominieren, soweit ich weiß. Bin mal gespannt, wie das ablaufen wird!

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  • Silberlocke sagt:

    Da es sich bei den Spielerinnen zweifellos um (gut bezahlte) Profis handelt, dürfte das Bankdrücken oder der Einsatz in der 2. Mannschaft wohl mit dem Schmerzensgeld erträglich gemacht werden.
    Es ist schon Neid, denn nur eine Handvoll Vereine verfügen über (relativ) unbegrenzte Mittel, da schauen andere Vereine eben neidvoll auf einen derartigen Etat (verständlicherweise). Die augenscheinlichen Luxusprobleme eines Herrn Kellermann sind auf den zweiten Blick echte Führungsaufgaben, denn alle Spielerinnen bei Laune zu halten wird wohl (trotz Schmerzensgeld) eher nicht gelingen. Schaun wir doch mal, wer den Verein zur Winterpause verlassen wird.

    Über die Personalpolitik des VfL WOB kann man sich am Besten ein Bild verschaffen, wenn man die Entwicklung der Kaderlisten (Frauen und Herren) der letzten Jahre anschaut: viel kaufen, aussortieren und weiter kaufen. Als Spieler(in) kann man das ganz beruhigt aussitzen, das Gehalt ist pünktlich auf dem Konto. Wer jedoch spielen möchte, wird ggfs. auf Geld verzichten und den VfL verlassen. Das muß Jede(r) selbst entscheiden.

    Ich sehe in WOB, Frankfurt, mit Abstrichen auch in Potsdam, Leverkusen und München den Anfang einer für die Fußballerinnen guten Entwicklung, da so langfristig das Gehaltsgefüge für alle Fußballerinnen steigen wird. Man kann nur hoffen, dass sich endlich genügend Sponsoren bereit erklären, den Frauenfußball zu fördern, denn andernfalls wird es wohl für viele Vereine finanziell nicht mehr möglich sein, 1. BuLi zu spielen. In den USA ist das leider eingetroffen, hoffen wir für Deutschland, dass es in ein paar Jahren nicht so aussieht, dass es nur noch 6 oder 8 Vereine gibt, die 1. BuLi finanzieren können.

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  • Augustus sagt:

    An matze und intersoccer.

    Ich kenne Luisa als RV und Innenverteidigerin. Sie ist eine gute Verteidigerin und Herr Kellermann hat nicht die Qualifikation einer Voss, die Lulle und Poppy entdeckt und gefördert hat.

    Dann ist also MEGA Leonie M. FCB/BNA besser als Luisa? Niemals. Lulle hat eine gute Saison gespielt. Einer Maren Meinert wird schon wissen wrum sie einer Wensing vertraut.

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  • Sheldon sagt:

    @Augustus: Maren Meinert vertraut auf Leo Maier genauso gut wie auf Lulle Wensing. Nur dass Maier als RV eingesetzt wird, und Wensing mit der IV vorlieb nehmen muss.

    Ich denke, man sollte Leo Maier und Luisa Wensing nicht gegeneinander ausspielen. Beide sind und können wichtige Bestandteile der N11 sein, da sie auf zwei unterschiedlichen Positionen spielen.

    Man wird sie auch nach dieser Saison nicht unbedingt vergleichen können. Beide dürften auf ähnlichem Niveau agieren können. Wensing hat in der letzten Saison 53 Spiele absolviert und wirkte dem entsprechend am Ende der Saison sehr ausgelaugt und müde, wodurch manche Unkonzentriertheit in den EM-Vorbereitungsspielen wohl zustande kam.

    Leo Maiers Stärke ist im Gegenüber zu Wensing, dass sie unglaublich präsent auf dem Platz wirkt. Man merkt richtig, wie sich das ganze Spiel nach ihr ausrichtet, sobald sie am Ball ist. Solche Spielerinnen erlebt man nicht häufig. Und schon gar nicht in diesem Alter.

    Dagegen ist zeichnet sich Wensing natürlich vor allem durch die Physis aus. Allerdings muss sie daran arbeiten, noch konstanter auf dem hohen Niveau zu spielen. Sie hat noch zu oft Hänger, die sich gerade in der IV fatal auswirken.

    Warten wir mal bis zur WM 2019 ab, da dürften beide auf dem Zenit sein, wenn alles glatt läuft.

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