Nadine Angerer beste EM-Spielerin – fünf weitere Deutsche im All-Star-Team
Die technische Studiengruppe der UEFA hat gleich sechs Spielerinnen der siegreichen deutschen Frauenfußball- Nationalelf ins All-Star-Team der Frauenfußball-Europameisterschaft in Schweden gewählt, Torhüterin Nadine Angerer wurde darüber hinaus als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.
An der Spitze steht dabei Torhüterin Nadine Angerer, die für ihre überragende Leistung neben ihrer Berufung ins All-Star-Team auch zur besten Spielerin des Turniers gekürt wurde.
Keine Fehler, keine Schwächen Zur Wahl Angerers erklärte die technische Studiengruppe, die aus Jarmo Matikainen (Finnland), Anne Noë (Belgien), Anna Signeul (Schweden) und Béatrice von Siebenthal (Schweiz) bestand: „Sie hat in jedem Spiel ein hohes Level beibehalten, keine Fehler gemacht und nicht das geringste Anzeichen von Schwäche erkennen lassen. Sie war stark bei Standardsituationen und bei der Organisation ihrer Verteidigung und auch hohe Bälle bereiteten ihr keine Sorgen. Vielleicht noch wichtiger war, dass sie der gesamten deutschen Verteidigung Zuversicht vermittelte.“
DFB-Elf stellt sechs Spielerinnen Neben Angerer schafften auch die beiden DFB-Innenverteidigerinnen Saskia Bartusiak und Annike Krahn den Sprung in die Auswahl, dazu dürfen sich auch Dzsenifer Marozsán, Lena Goeßling und Célia Okoyino da Mbabi über ihre Berücksichtigung freuen.
Auch Neu-Wolfsburgerin Fischer im All-Star-Team Finalist Norwegen stellt vier Spielerinnen, Torhüterin Ingrid Hjelmseth, die Verteidigerinnen Marit Christensen und Maren Mjelde sowie Mittelfeldspielerin Solveig Gulbrandsen . Gastgeber Schweden, im Halbfinale gegen Deutschland ausgeschieden, stellt ebenfalls vier Spielerinnen, Abwehrspielerin Nilla Fischer, die ab Januar 2014 für den VfL Wolfsburg spielen wird, sowie die Mittelfeldspielerinnen Josefine Öqvist und Caroline Seger und Stürmerin Lotta Schelin, die mit fünf Treffern beste Torschützin des Turniers.
Frankreich mit fünf Spielerinnen vertreten Gar fünf Spielerinnen Frankreichs wurden nominiert, obwohl das Team nach drei Siegen in der Vorrunde im Viertelfinale überraschend gegen Dänemark ausschied. Die Abwehrspielerinnen Laure Boulleau und Wendie Renard, Mittelfeldspielerin Louisa Nécib sowie die Stürmerinnen Eugénie Le Sommer und Gaëtane Thiney dürfen sich somit zumindest mit einer persönlichen Auszeichnung trösten.
Überraschungs-Halbfinalist Dänemark ist mit zwei Spielerinnen vertreten, Torhüterin Stina Petersen und Mittelfeldspielerin Katrine Pedersen. Italien stellt in Melania Gabbiadini eine Spielerin, genauso wie die ebenfalls im Viertelfinale ausgeschiedenen Spanierinnen in Kapitänin Verónica Boquete.
Das EM-All-Star-Team im Überblick
Tor: Nadine Angerer (Deutschland), Ingrid Hjelmseth (Norwegen), Stina Petersen (Dänemark)
Abwehr: Saskia Bartusiak (Germany), Laure Boulleau (France), Marit Christensen (Norway), Nilla Fischer (Sweden), Annike Krahn (Germany), Maren Mjelde (Norway), Wendie Renard (France).
Mittelfeld: Lena Goeßling (Deutschland), Solveig Gulbrandsen (Norwegen), Dzsenifer Marozsán (Deutschland), Louisa Nécib (Frankreich), Josefine Öqvist (Schweden), Katrine Pedersen (Dänemark), Caroline Seger (Schweden)
Angriff: Verónica Boquete (Spanien), Melania Gabbiadini (Italien), Eugénie Le Sommer (Frankreich), Célia Okoyino da Mbabi (Deutschland), Lotta Schelin (Schweden), Gaëtane Thiney (Frankreich)